Größenanpassung bei Aquarienfischen

  • Hallo alle zusammen,

    momentan mache ich mir so meine Gedanken über ein sehr umstrittenes Thema:

    Passt sich mein Fisch meiner Aquariengröße an ??!!

    Ein Thema, über das ich schon viel unterschiedliche Meinungen gehört habe.

    Anlaß war ein Besuch bei meinem Händler in Eppstein/Frankenthal. Hatte er doch einen (wunderschönen) ca 2 cm großen Kuhfisch (Lactoria cornuta) in seinem Becken schwimmen. Wann immer ich kann frage ich den ( in Aquarienbau und Haltung erfahrenen) Chef, ob er mir etwas über diesen Fisch sagen kann. Fazit dieses Gespräches war, daß der Fisch gut zu halten sei, mit stärkerer Strömung kein Problem habe, aber mit ruhigen Fischen vergesellschaftet werden sollte. Auf die Frage, ob er so klein bleibe und ich ihn in mein 150 L Becken einsetzen könne, meinte er der Fisch würde bei meiner Beckengröße nicht mehr wachsen.

    Da ich (seit kurzer Zeit) grundsätzlich keinen Fisch mehr kaufe über den ich mich nicht ausführlich informiert habe (es lebe das Klassen-Projekt) habe ich zuhause also erst mal Literatur gewälzt.

    Ich weiß, daß Fische in freier Natur oft größer werden als in Gefangenschaft, aber ich kann mir nicht vorstellen, daß ein Fisch, der bis zu 50 cm groß wird im Aquarium nur 2-3 cm klein bleibt.

    Meine bisherige Erfahrung ist also, daß sich manche Fische in gewissen Grenzen schon an die Beckengröße anpassen, jedoch muß ich so relativieren, da ich schon beide Möglichkeiten erlebt habe. Nicht bei mir, aber man schaut sich ja um).

    Man kann nicht generell sagen, der Fisch passt sich meiner Beckengröße an sondern muß da (zum Wohle unserer Fische/Freunde:D) sehr vorsichtig sein.

    Wie steht ihr zu diesem Thema ?

    Gibt es irgendwelche Untersuchungen dazu und wenn ja, warum passt sich der Fisch der Beckengröße an (Druckverhältnisse, Futter ??). Was für Erfahrungen habt ihr damit gemacht? Ich denke das ist ein durchaus wichtiges Thema (gerade für Anfänger wie mich und noch viele Andere) und hoffe auf rege Aufklärung.

    Gruß
    Thomas

    PS: Wie steht es eigentlich mit der Größe von Seehasen? Mir wurde gesagt, daß es afrikanisch Arten gibt, die nur ca 10-15 cm groß sind.

    Gruß

    Thomas

  • Hallo,

    ein kleiner Nachtrag zu meiner Frage mit den Seehasen:

    Im Lexikon sind ja die 12 cm großen Seehasen vorgestellt. Ich sollte somit besser formulieren daß mir gesagt wurde, es gebe auch wesentlich größere Seehasen. Hat das jemand Kenntnis darüber?

    Gruß
    Thomas

    Gruß

    Thomas

  • fische die in zu kleinen becken gehalten werden wachsen nicht richtig, das heißt aber nicht das sie sich anpassen!
    interresant ist, das die augen weiterwachsen auch wenn der fisch aus platz- oder futtermangel nicht mehr weiterwachsen kann. das sind dann diese fische die aussehen wie halbwüchsige mit riesigen glotzaugen.
    der fisch wird auch nie sein natürliches verhalten zeigen, deshalb kann man nur davon abraten.

  • mmmhhh....mein Lieblingsthema....und das ohne Vollmond :grinning_squinting_face:

    Hallo Thomas
    Wie Otto schon schrieb, werden Fische bei Platz und Futtermangel viel kleiner bleiben, als wenn alles passt. Auch das die Augen weiterwachsen stimmt. Man sieht das auch oft bei Süsswasserfischen.
    Was dein Händler sagt, das er garnicht mehr wächst ist absoluter Schwachsinn. Der Fisch wird auf jeden Fall noch wachsen, wie groß er aber wird, kann dir niemand beantworten. Auch die Aussage mit der starken Strömung, die ihm nix ausmachen soll finde ich nicht richtig. Auf was du total achten mußt ist, das die Pumpen gut gesichert sind. Es sind schlechte Schwimmer und werden sonst angesaugt. Was dein ganzes Becken himmeln kann.
    Aber zurück zur Größe. Solange man das einzwengen nicht übertreibt, wird der Fisch sich anpassen können, auch ohne zugroße Augen zubekommen.
    Gruß Frank

  • Hallo,

    also in meinem Becken (150x50x50) leben seit 1,5 Jahren zwei Zebrasoma flavescens, das erste halbe Jahr wuchsen die kleinen relativ schnell, seit ca einem Jahr ist jetzt Ruhe bei einer Größe von ca.10 und 12 cm (Körperdurchmesser), sie werden reichlich gefüttert und sind schön rund. Wenn aber nun meine Docs mit ausgewachsenen Wildfängen vergleiche gibt es da schon einen ziemlichen Größenunterschied. Es geht aber auch anders, ich habe mal einen Chromis viridis gesehen welcher im Aquarium gute 10 cm groß wurde.

    Also ich denke das sich Fische im gewissen Maße anpassen, dies sollte jedoch nicht dazu verleiten sich groß werdende Arten wie Naso und Acanthurus ins Becken zu setzen in der Hoffnung die werde ja eh nicht die volle Größe erreichen, aber sie haben trotzdem einen großen Bewegungsdrang.

    Gruß Henry

  • Zitat

    Original von Thomas Krause
    Man kann nicht generell sagen, der Fisch passt sich meiner Beckengröße an sondern muß da (zum Wohle unserer Fische/Freunde:D) sehr vorsichtig sein.

    Wie steht ihr zu diesem Thema ?

    Gibt es irgendwelche Untersuchungen dazu und wenn ja, warum passt sich der Fisch der Beckengröße an (Druckverhältnisse, Futter ??). Was für Erfahrungen habt ihr damit gemacht? Ich denke das ist ein durchaus wichtiges Thema (gerade für Anfänger wie mich und noch viele Andere) und hoffe auf rege Aufklärung.

    Gruß
    Thomas

    Hallo Thomas,

    ja in der tat das hast was heikles Angeschnitten (Frank wundert sich wahrscheinlich schon wo der Thilo bleibt :D)

    Also mal ganz ohne Vollmond ;).

    erstmals find ich deine Schreibweise (wenn du so auch Denkst) super zu diesem Thema, wer mich kennt weiß daß ich das so nicht hingebracht hätte :grinning_squinting_face: jedenfalls nicht hier :winking_face:

    Fische passen sich schon in einer gewissen Weise an, und ich finde da ein Zitat von Helmut Strutz sehr gut passend. Er schrieb vor einiger Zeit einen Bericht im MA über die Haltung bzw. "seine" Auffassung zur Haltung von Großkaisern. Wenn gleich ich selbst oftmals anderer Meinung bin (wen wunderts :]) so ist der Satz: "Irgendwann haben sie den Kampf Aufgegeben, man sagt sie sind angepasst" doch oftmals recht passend und man sollte darüber schon mal ordentlich Nachdenken, er trifft Leider oftmals zu auch wenn wir das nicht wahr haben wollen.

    Das liegt aber nicht an der völlig unmöglichen Haltung dieser Tiere, sondern eher daran daß ihre Pfleger ihnen eben oftmals nicht das entsprechenden Millieu verschaffen (können) wo sie haben sollten.

    Wobei wir jetzt beim eigentlichen Thema wären:
    Nummer eins ist hier einfach die Beckengröße. ist es nicht groß enug kann sich ein Fisch nicht naturähnlich geschweige denn natürlich Verhalten, also sind wir als verantwortungsbewusste Aquarianer auf bestimmte Arten gezwungen. Eigentlich.

    Sicher es gibt da Optionen die ich auch schon genutzt habe, wie z.b. das Aufziehen bis zu einer bestimmten größe. Das ist manchmal sogar Notwendig weil wirklich große Fische (z.b. ein Schwarzspitzenriffhai) ein öffentliches Aquarium nicht ausgewachsen Importieren kann, das wäre viel zu teuer, also werden kleine Expl. Importiert die man dann auf eine ansehnliche größe heranzieht.

    So habe ich heuer schon ein Angebot bekommen über die Aufzucht von Barracudas. Derzeit aber zuviel zu tun, um mich da ernsthaft drum zu kümmern, und dann lieber sein lassen.
    Nun macht es der Kölle Zoo (und lockt somit wieder die Kundschaft in die Läden :grinning_squinting_face: :face_with_rolling_eyes:

    Nun haben aber nich alle diese Möglichkeiten, und bekommen bei vielen Fischen einfach ein Platzproblem wenn sie größer werden. Meist sind sie dann nicht nur vielfach kleiner sondern auch ruppig und total unnatürlich im Verhalten, ganiert mit einem oft mageren Erscheinungsbild (Die Wasserqualität würde zu sehr unter artgerechter Fütterung leiden :face_with_rolling_eyes: und auch einem blassen Farbkleid (unter diesen Umständen würde das Hobby wohl auch dem uneinsichtigsten Aquarianer keinen Spaß mehr machen), was wiederum schon zu dementsprechender Literatur führt, wo solche Tiere als recht heikel beschrieben worden sind und auch mit Größenangaben die in keinem Verhältniss zur Realität stehen. Allerdings war man zur damaligen Zeit auch noch nicht auf dem heutigen Wissensstandard und Technikfortschritt was man ja solchen "älteren" Aussagen zugute halten muß. Aktuell wundert man sich ja oft nach über zehn Jahren daß plötzlich doch manche es schaffen potentielle Korallenzupfer in (großen und riesigen) Steinkorallenbecken zu halten :winking_face: was vielleicht auf die Erfahrungslücke durch das ehem. Importverbot zurückzuführen ist. In den USA ist man hier Experimentierfreudiger als hierzulande. Wobei eines auch klar ist. Für viele stellt das die natürliche Hauptnahrung dar, so ein Steinkorallenebcken, und daher schwer wegzubekommen.

    Nun ich komm zu sehr vom Thema ab... Bei Interesse HP ab So. Abend.

    Ein weiterer Grund wieso Fische oftmals nicht ihre Natürliche größe erreichen ist sicher die Fütterung. Mittlerweile sehe ich zwar eher den trend zur tägl. mehrmaligen Fütterung, was auch ein guter Ansatz ist, aber doch meist sehr beschränkt von der Vielfalt. Auch das ist ein entscheidender Faktor. ich rechne bei vielen Fischen mittlerweile den finanziellen Aufwand nach dem Futter mit ein wie teuer so ein Hobby am Ende tatsächlich ist.

    Was als dritter Punkt zu den für mich wichtigsten zählt, ist die Wasserqualität. Dem wird meist bei großen Fischen welche ja oft in (kahlen) Fischbecken Leben eine untergeordnete Aufmerksamkeit gegeben. So sind meist sehr viel höhere Nitratwerte und Phosphatwerte zu messen wie in einem Korallenbecken. Nitrat schränkt das Wachstum voj Fischen stark ein, und lässt sie auch viel anfälliger für Leberverfettung etc. werden. Hier wäre also meist eine wesentluich Aufwändigere Wasseraufbereitung nötig.

    Es gibt noch zig weitere Punkte die ich mittlereile für sehr wichtig halte, und richtig betrieben ist diese Form der Aquaristik verdammt teuer und enorm Zeitaufwändig. Hier in einem einizgen posting alles zu deuten über seine bisherigen Erfahrungen und Meinungen wäre nicht möglich....

    Als Fazit würd ich persönlich sagen:
    Wenn du diese drei Punkte vertretbar mit der zu erwartenden Endgröße des Fisches unter einen Hut bringst, ein faible für große Fische hast, genauso wie das nötige Budget, hast du gute Chancen auch einige der großen Fische (nicht alle!) naturähnlich pflegen zu können. Was immer oberste Priorität haben sollte, und ist es noch so schwer beim Händler :winking_face:


    Gruß Thilo :face_with_tongue:


    PS: Was ist eigentlich ein großer Fisch? :confused_face: Allein da gehen die Meinungen enorm Auseinander. Also geschätzt an den verbreitesten Becken geh ich mal von durchschnittlich 1000L in Standardmaßen aus, und da wäre für mich die oberste grenze einen gängigen Fisch (Also kein Rotfeuer o. sonst ne Schlaftablette) mit 20 cm größe auf Dauer zu halten. bei einem einzigen Expl. in einem relativ "kahlen" Becken evtl. auch 25 bis 30cm Was sagt Ihr?

    2 Mal editiert, zuletzt von Esther&Thilo (17. Januar 2004 um 16:46)

  • Zitat

    Original von Thilo


    erstmals find ich deine Schreibweise (wenn du so auch Denkst) super zu diesem Thema, wer mich kennt weiß daß ich das so nicht hingebracht hätte :grinning_squinting_face: jedenfalls nicht hier :winking_face:


    PS: Was ist eigentlich ein großer Fisch? :confused_face: Allein da gehen die Meinungen enorm Auseinander. Also geschätzt an den verbreitesten Becken geh ich mal von durchschnittlich 1000L in Standardmaßen aus, und da wäre für mich die oberste grenze einen gängigen Fisch (Also kein Rotfeuer o. sonst ne Schlaftablette) mit 20 cm größe auf Dauer zu halten. bei einem einzigen Expl. in einem relativ "kahlen" Becken evtl. auch 25 bis 30cm Was sagt Ihr?

    Hallo Thilo,

    grundsätzlich schreibe ich nur das, was ich auch denke :grinning_squinting_face:
    Wenn ich bei einem Händler stehe und einen schönen Fisch sehe oder eine schöne Koralle, dann muß ich mich sehr am Riemen reißen ihn nicht zu kaufen (ich bin ja auch nur ein Mensch :]).

    Zu deiner Frage was denn ein großer Fisch sei kann ich nur sagen, daß das auf die Haltungsbedingungen ankommt. Bei einem Becken ist ein Doktor groß und im anderen Becken gleicher Größe würde man ihn als klein einschätzen. Wobei es ja nicht nur auf die Größe ankommt :grinning_squinting_face: Ausschlaggeben ist dabei nicht nur die Beckengröße, sondern auch die Einrichtung.
    Beachten muß man, wie du auch erwähnt hast, die Schwimmfreudigkeit und das Revierverhalten der Fische...
    ... ein schier unerschöpfliches Thema.

    Gruß

    Thomas

  • Zitat

    Original von Thomas Krause
    Hallo,

    ein kleiner Nachtrag zu meiner Frage mit den Seehasen:

    Im Lexikon sind ja die 12 cm großen Seehasen vorgestellt. Ich sollte somit besser formulieren daß mir gesagt wurde, es gebe auch wesentlich größere Seehasen. Hat das jemand Kenntnis darüber?

    Gruß
    Thomas


    Aplysia gigantea (und ich glaube auch A. californica) werden bis zu 75kg schwer, sind rot und können schwimmen :smiling_face:

  • Hallo kenny,

    spitze!
    Habe auf einer meiner DVDs gesehen, daß sich ein Seehase mit Wasser vollpumpte und dann losschwamm. Machen das nur die von dir angegebenen A.gigantea oder sind alle Seehasen in der Lage zu schwimmen?

    Gruß
    Thomas

    Gruß

    Thomas

  • http://www.seaslugforum.net von Bill Rudman: Tolle Seite :smiling_face:
    Ein paar der Fotos da kommen übrigens von Michael Mrutzek!

    Guck mal unter Aplysia ... die A. gigantea haben so hautlappen an den Seiten, ich glaube die breiten sie auch uns lassen sich dann treiben oder so. Genau weiß ich da auch nich bescheid :smiling_face:


    Außerdem habe ich vorhin Unsinn erzählt. Sie werden bis zu 75cm lang nicht bis zu 75kg schwer :frowning_face: sorry dafür

    Einmal editiert, zuletzt von kenny (18. Januar 2004 um 00:29)

  • Zitat

    Original von Thomas Krause

    Zu deiner Frage was denn ein großer Fisch sei kann ich nur sagen, daß das auf die Haltungsbedingungen ankommt. Bei einem Becken ist ein Doktor groß und im anderen Becken gleicher Größe würde man ihn als klein einschätzen. Wobei es ja nicht nur auf die Größe ankommt :grinning_squinting_face: Ausschlaggeben ist dabei nicht nur die Beckengröße, sondern auch die Einrichtung.
    Beachten muß man, wie du auch erwähnt hast, die Schwimmfreudigkeit und das Revierverhalten der Fische...
    ... ein schier unerschöpfliches Thema.


    Hallo Thomas,

    ja da geb ich dir vollkommen recht! Und du bist wirklich Anfänger? Dafür hast due cht shcon gut fundiertes Wissen, oder ist das logischer verstand? Also ich glaube man braucht scoh eine gewiss neigung zu solchen tieren damit man die Sache so sieht. jedenfalls Klasse was du von dir gibst.

    Was ich noch Anmerken wollte:
    Es ist sicher auch mit einer der entscheidenden Faktoren gerade bei den Kaiserfischen eine Paarhaltung zu bevorzugen. ich selbst halte fast alle Fische egal ob groß oder klein als paar, so ist das letztenendes auch natürlich. zumindest bei vielen Arten.

    Ich denke so soll auch der angesprochene, übrigens Lesenswerte bericht im MA von Helmut Strutz verstanden werden. So wäre ich dann ehrlich gesagt klar derselben meinung. Also kurz gefasst wie weiter oben schon beschreiben: Ja aber mit Einschränkungen.
    Es ist jedoch keineswegs Falsch daß eine derarter veröffentlichter Bericht in einer fachzeitschrift etwas kritisch geschrieben wird, so hat man doch als Verfaser immer den Schutz der Tiere im Hinterkopf und schreckt so manche von ihrem Vorhaben ab. leider ist es halt nun mal oft der fall daß die Tiere wirklich in zu kleinen becken gehalten werden.

    Die Tiere langweilen sich oftmals als Einzelexemplar gehalten, und so ist es dann auch nicht verwunderlich wenn sie auf Korallen gehen mehr als es eigentlich normal wäre von Natur aus. Das erkennst du dann wenn sie eine freßpause einlegen, denn dann Schützen sie sich selbst vor einer vergiftung durch die Sekrete der Korallen. Könnte zumindest ein Indiz dafür sein.

    ich selbst kann ein Korallenzupfen nur elten beobachten und dnn auch nur sporadisch, und auf dieses minimum zu bringen gehört eine ausgeklügelte Fütterung für mich unweigerlich dazu.


    Schönen Sonntag

    Thilo :face_with_tongue:

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