wieder mal ne Pressemitteilung
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Mimail im neuen Kleid
Wurm tarnt sich als PayPal-Zahlungssystem
Moskau (pte, 16. Januar 2004 08:15) - Der russische Sicherheitsexperte
Kaspersky http://www.kaspersky.com warnt vor einer neuen Version des
Trojaners Mimail. Eine Massenversendung des Trojaner-Programms "Small.cz"
lädt den E-Mail-Wurm Mimail.P von Remote-Servern herunter und installiert
ihn.
Der Trojaner tarnt sich als E-Mail des Zahlungssystems PayPal mit der
gefälschten Adresse "do_not_reply@paypal.com". Die Betreffzeile enthält
den Text "PAYPAL.COM NEW YEAR OFFER" mit der Dateianlage "paypal.exe".
Wird diese geöffnet, stellt der Trojaner eine Verbindung mit dem Server
her und lädt den Trojaner sofort auf das System.
Nach seiner Installation beginnt Mimail.P sofort sich zu verbreiten. Er
scannt aus dem Directory des "Wirt-Computers" E-Mail-Adressen, an die er
über eine eingebaute Mail-Prozedur Kopien seines Codes verschickt.
Weiters verfolgt der Wurm jede Aktivität mit den Zahlungssystemen E-Gold
und PayPal. Die gesammelten Daten überträgt er an anonyme Adressen des
Wurm-Autors. Auch Logins und Parolen für den Postzugang werden
ausspioniert und verschickt.
In verschiedenen Ländern wurden bereits Infektionen durch diese Malware
verzeichnet. Der in Russland "geborene" Wurm erschien zum ersten Mal im
August vergangenen Jahres. Die neue Modifikation unterscheidet sich von
ihrem Verwandten lediglich durch den Einsatz der Komprimierungs-Utility
UPX. Diese erschwert einigen Anti-Viren-Programmen eine erfolgreiche
Enttarnung. Kasperksy hält detaillierte Informationen über Mimail.P auf
seiner Virenliste bereit. (Ende)
Aussender: pressetext.austria
