Hallo!
Ein Freund von mir hat sich gestern ein Mandarinfisch-Männchen gekauft (etwa 5 cm groß).
Da er keinen Internetanschluss hat bat er mich hier mal nachzufragen ob es erfolgreiche Strategien gibt, ihn an totes Futter zu gewöhnen.
Sein Becken ist ebenfalls nur 80 cm lang und mit etwa 9 kg Lebendgestein eingerichtet. Ausser dem Mandarin sind keine weiteren Fische im Becken.
Der ganze Boden wimmelt zwar nur so von kleinen Wesen die aussehen wie Asseln oder so, er scheint sich jedoch nicht so recht dafür zu interessieren.
Hin und wieder pickt er etwas von einem Stein aber man kann nie so genau sehen ob er wirklich was gefressen hat oder nicht. Er kommt mir ausserdem schon etwas "dünn" vor... sieht zwar nicht richtig abgemagert aus aber so richtig rund ist der Bauch auch nicht gerade.
Er hält sich vorzugsweise in einer kleinen Höhle auf und bedroht sein eigenens Spiegelbild in der Scheibe... so richtig auf Nahrungssuche geht er nicht... ist das am Anfang normal? Ich hab ja nur Erfahrung mit Süßwasserfischen und die fressen meist schon gleich nach dem Einsetzen und sind auch sonst etwas neugieriger als der kleine Mandarinfisch.
Nun will er versuchen ihn an Frostfutter zu gewöhnen weil er Angst, dass ihm das, was er im Becken findet nicht ausreicht (er geht ja nicht an die "Asseln" von denen reichlich vorhanden wären)
Ich habe ihm vorgeschlagen, erstmal Artemien anzusetzen und diese dann frisch geschlüpft aus einer Pipette anzubieten. Später, wenn er "gelernt" hat, dass Futter aus der Pipette kommt einfach was anderes drunter zu mogeln (Mückenlarven, ausgewachsene Artemien etc.)...
Das Problem ist jetzt nur, dass er sofort wegschwimmt sobald er die Pipette sieht... wenn er wiederkommt sind die Artemien schon weg.
Hat jemand von euch es schonmal geschafft einen Mandarin an Ersatzfutter zu gewöhnen und wenn ja wie??
Viele Grüße von Malte! ![]()
