So, ich habe es endlich geschafft mal ein paar Photos von meinem Becken zu machen.
Sind das was Ihr seht die Berüchtigten Kieselalgen?
Grüße Jürgen
So, ich habe es endlich geschafft mal ein paar Photos von meinem Becken zu machen.
Sind das was Ihr seht die Berüchtigten Kieselalgen?
Grüße Jürgen
Hallo Jürgen,
jo, sind es.... bei den schön grossen Bildern wunderbar zu erkennen ![]()
Hallo,
ich kann mich dem nur anschließen es sind wunderschöne Kieselalgen.
Gruß DÜSE
Ok,
danke schon mal für die Bestätigung.
Zur Bekämpfung hab ich mir folgendes überlegt:
1. Reinswasserfilter kaufen (schon erledigt, warte nur auf den Postversand)
2. keine Scheiben mehr reinigen um die Population der Kieselalgen zu vermehren.
3. kein Algenex mehr, um die Population nicht zu dezimieren.
Hintergrund dieser Maßnahmen ist es den Verbrauch an Kieselsäure zu reduzieren. Ich habe ca. 1 kg Silicarbon im Einsatz und eine Reduzierung des SiO2 Wertes kann ich nicht feststellen. Ich messe mit Read Sea und bekomme tagtäglich das Messergebniss 2 an above p.p.m.
Meine Frage bezüglich des "unkontrollierten" Wachstuns der Kieselalgen ist, ob ich damit den anderen Bewohnern des Beckens irgendwie schade. Bewohner sind: Xenia, Pilzlederkoralle, 3 Demoisellen, 2 Anemonenfische, 1 Randalls Partnergrundel mit Symbiosekrebs.
Irgendwie finde ich es komisch, dass in meinem zweiten Becken, dass per komunizierende Röhren am Hauptbecken hängt keine einzige Kieselalge zu sehen ist.
Danke für die Antworten
Jürgen
Hallo Jürgen,
Dein 1. halte ich für sinnvoll, 2. verstehe ich nicht. Was hat das Scheibenreinigen damit zutun? Und zu 3.: Warum hast Du das Algen Ex übwerhaupt eingesetzt? Du hast offenbar noch ein sehr junges Becken, diese Algenphasen gehören zur Einfahrzeit halt schon mit dazu. Ausserdem bezweifle ich, dass das überhaupt etwas in bezug auf Kieselalgen bringt, denn Kieselalgen sind nicht wirklich Algen, sondern Bakterien.
Dass Du trotz dem Einsatz von Silicarbon keine Besserung erzielst, kann vielleicht daran liegen, dass Du doch immer wieder Silikat ins Becken bringst (mit dem Nachfüllwasser) und somit der Wert mehr oder weniger konstant bleibt. Ausserdem ist es nötig, Silicarbon alle 3 Wochen auszutauschen, nach meinen Erfahrungen bringt es danach nix mehr. Und in der zeit bis dahin muss man es alle 2 Tage leicht durchkneten, ansonsten isses auch für die Katz ![]()
ZitatOriginal von brombeere
Ausserdem bezweifle ich, dass das überhaupt etwas in bezug auf Kieselalgen bringt, denn Kieselalgen sind nicht wirklich Algen, sondern Bakterien.
Hi beere,
Kieselalgen ("Diatomeen") sind sehr wohl Algen. Nicht verwechseln mit Cyanobakterien! ![]()
Hallo Jörg,
öhm... hmm.. okay, also dann doch Algen... obwohl, hätt ich eigentlich wissen müssen, mein C.truncatus hat die gefressen und er frass sicherlich keine Bakterien. War also nicht wirklich nachgedacht....
Hallo Brombeere und die anderen.
Mit dem Auslassen der Scheibenreinigung möchte ich die Siedlungsfläche für die Kieselalgen vergrößern. Mehr Algen verbrauchen mehr SiO2. Das Algenex wende ich auf anraten von Harald Mülder an, der eine Algenprobe aus meinem Becken untersucht hat und zum Schluß gekommen ist, dass ich sehr viele "Goldalgen" im Becken habe.
Mein Becken steht seit Ostern diesen Jahres. Ich hatte währen der Einlaufzeit keinerlei Algenphasen. Erst seit gut 1,5 Monaten treten die Kieselalgen auf. Zuerst im alten Becken und jetzt auch im neuen Becken.
Ich fülle mein Becken mir Osmosewasser auf. SiO2 in dem Wasser 1 p.p.m.
Für mich ist es etwas schwer nachzuvollziehen, wie sich dann im Becken ein SiO2 Wert von 2 einstellen kann.
Grüße
Jürgen
In dem dein Wasser verdunstet und du schneller mit 1ppm Silikat belastetet Wasser nachfüllst als deine Kieselalgen oder Absorber binden können, so reichert sich das Silikat an. Darum brechen ja auch so viele Aigenplagen im Sommer aus, da dann mehr Wasser verdunstet und mehr Silikat ins Becken geleitet wird.
Hallo,
eigentlich sollte ich darauf selbst kommen ;), wofür hab ich denn mal studiert.
Trotzdem Danke für die Hilfe.
Grüße
Jürgen
ZitatOriginal von Marc P.
. Darum brechen ja auch so viele Aigenplagen im Sommer aus, da dann mehr Wasser verdunstet und mehr Silikat ins Becken geleitet wird.
Hallo Marc!
Bist du sicher? Im Winter sollte mehr Wasser verdunsten. Die Luft ist trockener (Heizung) und die Raumtemperatur auch niedriger.
Grüße
Reinhard
@ Reinhard
ich glaube die aufnahmekapazitätsgrenze der Luft für Wasser wird in meinem Wohnzimmer ob Sommer oder Winter niemals erreicht. Dafür ist im Sommer aber die Beckentemperatur und die Umgebungstemperatur höher, darüber hinaus setzten viele im Sommer auf Ventilatoren zur Kühlung (Verdunstungskälte).
Konkretes Beispiel im Sommer mit Kühlung (Verdunstungskälte) Verdunsten in meinem Becken 5-6 Liter pro Tag im Winter sind es ca 3 Liter. Im Winter werden die wenigsten Kühle müssen und wenn dann bei weitem nicht so viel im Sommer.
Hallo Marc!
Wenn du mit Ventilatoren arbeitest, um den Wärmeentzug durch Verdunstung auszunutzten, hasst du sicher recht. Einen großen Einfluss hat der Temperaturunteschied zur Raumtemperatur. Bei meinem Becken verdunsten im Sommer ca. 6Liter pro Tag, im Winter über 12. Ventilatoren verwende ich keine.
Grüße
Reinhard
Wenn du im Sommer nicht mit Verntilatorn Kühlst oder gar garnicht Kühlen musst, dann mag die Menge an verdunstetem Wasser bei trockener Heizungsluft größer sein als im Sommer, das kann ich leider bei mir nicht testen, da ich im Sommer ohne Kühlung durch Ventilatoren nicht auskomme. Aber viele werden ihre Becken mit Ventilatoren kühlen und somit im Sommer mehr Wasser nachfüllen als im Winter.
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