Palettendoc. mit gelben Bauch?

  • Hallo,
    kennt jemand einen Palettendoc., wo der Bauch sich mit der Zeit gelb färbt? Habe so einen von einem Bekannten bekommen. Kann da jemand näheres zu sagen? Er hat sich jedenfalls nach kurzer Panik gut eingewöhnt.
    Es grüßt
    Holger

  • Hallo Holger
    Peter hat recht , es ist eine relativ selten importierte Standortvariante.
    Gruß Bernd

  • Hallo,
    der Palettendoc mit gelbem Bauch ist keine Seltenheit. Fast alle Importe aus Kenia und Tansania haben diesen gelben Bauch ab einer bestimmten Größe. Allerdings sind in den letzten Jahren die Importe aus Ostafrika selten geworden (zumindest im Nürnberger Raum).
    Hier mal ein Foto einer selteneren Farbvariante aus Indonesien:

    Einmal editiert, zuletzt von KS (22. Oktober 2003 um 02:36)

  • Hallo,
    er kommt tatsächlich von den Malediven. Gibt es denn dort eine Zuchtstation? Der Typ fliegt ca. alle 2 Monate dorthin, und meinte er könne immer ein paar Fische mitbringen. Da ich aber Wert darauf lege, möglichst nur Nachzuchten zu nehmen, wäre mir diese Info schon wichtig.
    Es grüßt
    Holger

  • moin holger,


    nun, nachzuchten von meerwasserfischen beschränken sich auf wenige gattungen/arten.

    in der hauptsache anemonenfische/riffbarsche zwerbarsche ( z.b. pseudochromis fridmani ) mirakelbarsche, kardinalsbarsche und einige wenige mehr.

    doctorfische gehören leider nicht dazu.

  • Hi,

    zum Thema Nachzucht von Meeresfischen habe ich gerade heute morgen einen interessanten Artikel im Reef Encounter (das ist die Zeitschrift der Internationalen Gesellschaft fuer Riff Studien: International Society for Reef Sudies) gelesen. Autoren sind Maggie Watson und Robert Power.

    Dabei geht es darum, frisch geschluepfte Larven von Rifffischen mit simplen Methoden zu fangen bzw. aus dem Meer herauszufiltern und dann in einem Mesokosmos (= abgegrenztes Aquakultur-System im Meer) oder einem offenen System an der Kueste zu einer bestimmten Groessse heranzuziehen und fuer den aquaristischen Markt als auch fuer "Riffaufforstung" in ueberfischten Gebieten anzubieten.
    Die Auswahl an Fischen, die bereits derart nachgezogen (wohlbemerkt mit simplen Methoden und finanziell unaufwendig) wurden erstreckt sich von Druecker- und Kofferfischen, SChnappern, Doktorfischen ueber Falterfische bis hin zu Riffbarschen.

    Die Idee halte ich fuer nicht schlecht und Projekte dazu laufen auch schon seit einiger Zeit. Es scheint guenstiger zu sein als Fische aktiv zu fangen und zwischenzuhaeltern, v.a. sind diese Fische nicht mit Cyanid- oder Dynamit gefangen (wobei Dynamit zum Fischfang fuer den Aquarienhandel sowieso nicht taugt).

    Problem ist allerdings meiner Meinung, das die Ernaehrung dieser Tiere mit natuerlichem Plankton erfolgt, d.h. die Fische muss man trotzdem erst mal an Ersatzfutter kriegen, soonst bringt das auch nicht viel.

    H Hersteller

  • Zitat

    Original von Jörg Kokott
    Problem ist allerdings meiner Meinung, das die Ernaehrung dieser Tiere mit natuerlichem Plankton erfolgt, d.h. die Fische muss man trotzdem erst mal an Ersatzfutter kriegen, soonst bringt das auch nicht viel.

    auch hi,

    ist doch schon mal was, wobei das problem von korallennachzuchten aus dem meer ähnlich gelagert ist.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!