Hallo zusammen,
ich habe im Moment das Problem, dass sich meine gesamte Caulerpapopulation innerhalb von 3 Wochen aufgelöst hat. Dadurch wurde das Wasser ganz schön belastet (Nitrat von 20 auf 40 angestiegen).
Das die Caulerpa (bei mir Taxifolia) von Zeit zu Zeit den "Geist" aufgiebt ist ja normal. Wie haltet Ihr das mit der Caulerpa?
Ich habe mir vorgenommen aus mehreren Quellen meine Caulerpa zu beziehen (genetisch hoffentlich nicht identisch) um dadurch ein Absterben innerhab kürzester zeit zu verhindern.
Grüße
Jürgen
Caulerpa
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darkwing -
3. Oktober 2003 um 12:26
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Hallo Jürgen,
ein vorzeitiges Auslichten, wenn erste Anzeichen eines Auslaufens zu beobachten sind, kann schon helfen, den Untergang der gesamten Population zu verhindern !
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Hallo Jürgen,
leider ist bis heute noch nicht so richtig bekannt, durch welche Einflüsse es zu einem Absterben bzw. zu einer geschlechtlichen Vermehrung kommt. Das einzige was einigermaßen gesichert ist, ist dass es etwas mit den Licht/Dunkelphasen zu tun hat und dass es (immer) in der Dunkelphase beginnt, weshalb es in den Becken mit 24h Licht nicht zu solch einer Reaktion kommt.
Was hast du denn als Lichtquelle?
Gruss,
Carsten -
Hy Jungs

Sowas schon mal gesehen? Wer kann Helfen??
Thanksgrüße Thilo

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Hallo Thilo!
Na sicher! Sowas hat sicher jeder, der Caulerpa hält, schon mal gesehen. Da kanns schon passieren, dass der gesamte Bestand einer Caulerpa-Art dran glauben muss. Muss aber nicht sein; oft bleiben einige Stämmchen am Leben, die sich dann munter weitervermehren.
Sofern es gefällt, sein Aquarium durch Caulerpa begrünt zu haben, ist es deswegen immer besser, mehrere Arten zu kultivieren, da in der Regel die anderen Arten von der Auflösung einer Spezies nicht betroffen sind.
Zumindestens praktiziere ich das so: in meinen Aquarien gibts immer verschiedene Caulerpas.Im Übrigen meine ich, dass die Gefährlichkeit der Abgabe von Giften bzw. Nitrat bei der Auflösung überschätzt wird. Das Wasser wird für ein bis zwei Tage trüb, allerdings konnte ich weder bei Fischen noch bei Wirbellosen bis jetzt negative Reaktionen feststellen. Blumentiere bleiben geöffnet, Fische zeigen keine abnorme Atmung etc.
Ich plädiere also dafür, keine Panik aufkommen zu lassen, wenn sich Caulerpa mal auflöst. Zumal man es ohnehin schon im Vorhinein erkennt: die Triebe werden glasig und man kann an den "Blättern" bräunliche Sporenkapseln erkennen. Dies ist dann der richtige Moment, den gesamten Bestand einer Art zu entfernen. Einige Stämmchen kann man ja stehen lassen ... die wachsen dann entweder weiter oder lösen sich auch auf, ohne aber weiter aufzufallen.
Lieben Gruß
Harold
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Hallo Harold

Danke für deine tipps.. Anscheinend sind wir die einzigen Hier die Caulerpas pflegen wie???

naja.. Ich habe den Buschel zumindest mal rausgerissen, und mehrere Caulerpaalgen sind auch vorhanden. Bislang hatte ich nie irgendwelche Zeichen einer egeneration bzw. Absterben, und von daher kam mir das höchst spanisch vor.

Allerdings war heute Nitrit etwas Nachweisbar... SOlll ich den Stein mit den Algen kpl. Entfernen??
grüße Thilo

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Hallo Thilo!
Ich würde den Stein drinlassen. Das bisschen Nitrit wird in Kürze weg sein ... vielleicht schon heute, wenn Du wieder misst. Das steckt ein gut funktionierendes Aquarium locker weg.
Lieben Gruß
Harold
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HAllo allerseits
Diese auflöseerscheinung habe ich bei meiner Caulerpa racemosa auch immer beobachtet.
Wenn irgendwo zum Beispiel nach dem trockenfallen im Filter ein Teil der Bestände sich auflöst kommt es sum massensterben der Alge.Dies habe ich aber noch nie bei meiner Caulerpa prolifera gesehen.
Diese Alge wäre eine Alternative.
Auch Sabines wunderschöne Caulerpa paspaloides ? hat diese Erscheinungen noch nie gehabt.Bei Caulerpa ist beschrieben dass sie einen Giftstoff gegen Fraßfeinde entwickelt wenn sie häufig angefressen werden. Eventuell ist dass auch nur ein Geschmacksstoff der Fressfeinden nicht schmeckt.
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Hallo!
Auch Caulerpa prolifera löst sich von Zeit zu Zeit auf ... da gibts also keinen Unterschied zu anderen Caulerpas.
Lieben Gruß
Harold
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Hallo Harold
Ich habe C. Prolifera seit drei Jahren in meinem Filterbecken. Obwohl die C.Racemosa sich halbjährig verabschiedet bleibt mein Proliferabestand stabil. -
Hallo,
bei mir im Becken hat sich die C. prolifera bisher auch nicht großflächig aufgelöst - mal ein oder 2 Triebe, aber nie große Mengen. Im Filterbecken, daß 24 Stunden beleuchtet wird, hab ich das auch noch nicht beobachten können. Leider muß ich jetzt sagen, daß die Caulerpa aus dem Hauptbecken Stück für Stück verschwindet, aber daran dürfte wohl mein Seehase schuld sein, der die Caulerpa zum fressen gern hat

die C. racemosa hat sich im Hauptbecken ab und zu fast komplett aufgelöst und ist jetzt vollständig verschwunden. Im Filterbecken, wächst sie aber weiter ohne sich bisher einmal aufgelöst zu haben.
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Hallo Zusammen

Warnung an Alle:Jo also Erschreckt jetzt nicht, aber ich habe meine drei Kofferfische (2-4 cm) Verloren. Stein mit Caulerpa dringelassen und morgens war auch noch alles Ok. Als ich Abends heimkam Schwammen alle drei inkl. plus Seenadel Kiel Oben! Nitrit Lag bei 0,8mg/l und das Wasser stank fürchterlich nach faulen Eiern!

Aber die Seepferdchen leben und fressen alle noch!! Die Waren nämlich auch in dem Becken! Sie zuckten wie vom Blöitz getroffen und waren ganz weiß um die Bauchpartie! Sofort in eiin anderes Artenbecken gesetzt und bislang alles noch Ok. Färbung auch wieder Normal und Ebenso die Freßlust!
reidi Arten müsen demnach also extrem Belastbar sein, zuminest über einen kurzen zeitraum, kein anderer Fisch lebt mehr sonst. Das war eine meiner größten pannen, und ich wollt den Stein noch rausnehmen

Schönen Tag noch trotzdem...
Thilo
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Hallo Thilo!
Tut mir echt Leid, zumal ich Dir ja geraten habe, den Stein drin zu lassen. Tasächlich konnte ich eine derartige Reaktion auf Caulerpazerfall bei mir noch nie beobachten. Ich hatte maximal einen minimalen Nitritanstieg, der nächsten Tag wieder verarbeitet war (und das alles in sehr kleinen Becken - 50 - 100 l, die allerdings biologisch hervorragend funktionieren). So richtig verstehen kann ich nicht, was da bei Dir passiert ist.
Lieben Gruß
Harold
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Ich weis ja nicht wie groß der "Stein mit Caulerpa" war, aber eine so begrenzte Menge soll soager das wasser zum stinken bringen ???? Da hege ich aber erhebliche Zweifel ob die Caulerpa der Verursacher ist.
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Ich kann auch nicht glauben, daß daran die Caulerpa schuld sein soll - wenn das Wasser nach faulern Eiern riecht, dann hat das eigentlich immer was mit Schwefelwasserstoff zu tun - oder irre ich mich da? Hast Du einen Schwefelnitratfilter laufen???? Wenn ja, dann würd' ich den mal so schnell wie möglich entsorgen.... oder hast Du vielleicht einen zu hohen Bodengrund, in dem Fäulnisstellen sind?
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Hi Jungs

Nein weder noch. Der caulerpastein war recht groß. Etwa wie eine faust. Ein Schwefelnitratfilter war nicht dran ich hab da schon so meine Erfahrungen mit dem Ding und weiß daß das nicht ohne ist.
Das war eindeutig die Caulerpa. Wasservolumen ca. 100L. Seepferdchenbecken. Sie Leben übrigens immer noch und reßen tote Mysis wie die bekloppten. Einerseits eine herber verlust andererseits sehr Lehrreich denn es zeigte mir ganz klar daß eine Seepferdchen der reidi und fuscus Art nicht so empfindlich ist wie oftmals angenommen. Das war echt ein Wunder bei 0,8mg/l Lebt normal gar nix mehr... habe Leider keine Bilder von dem caulerpastein gemacht.
Das muß die Caulerpa gewesen ein, außer einem Abschäumer ist nix dran.
Bodengrund recht neu (Live Sand) und becken sonst auch Tip Top. Die Alge kam letzte Woche rein, und hat womöglich die Umstellung vom Hänlderbecken mit T8 aufmeine 150W HQI nicht so verkraftet. habe wegen eine Alge allerdings auch nicht die beleuchtung Anfangs reduziert. Veilleicht war das der fehler. So nach dem Motto: Sind ja bloß Algen.kann nur jedem den Tipp geben, Vorsichtig damit umzugehen. Das war echt total übel.
Danke trozdem für alle postings!
Gute Nacht

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Hallo jürgen,
ZitatOriginal von darkwing
Ich habe mir vorgenommen aus mehreren Quellen meine Caulerpa zu beziehen (genetisch hoffentlich nicht identisch) um dadurch ein Absterben innerhab kürzester zeit zu verhindern.hier ein paar mögliche Gründe, die zum Absterben führen können:
1. Falsche bzw. unzureichende Beleuchtung (wahrscheinlich die häufigste Ursache)
2. zuwendig CO[T]2[/T] im Becken z.B. bei der Verwendung von Kalkwasser oder der Balling-Methode
3. zuwenig Eisen im Becken
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