Ich war für eine Woche in Urlaub am Mittelmeer. Als ich heute morgen zurückkomme trifft mich der Schlag. In meinem Becken fehlt mehr als ein Drittel Wasser, der Rest eine trübe Soße, Pumpen laufen ratternd im Trockenen.
Erste Fehlerdiagnose: Versagen der Nachfüllautomatik durch Kurzschluß, Stromausfall, etc. somit kompletter Ausfall der Verdunstungsnachfüllung. Anstieg der Dichte auf ungekannte Höhen, messen kann ich das nicht mehr, schätze aber 1,040 bis 1,050. Verluste bisher noch nicht absehbar. Meine Garnele und meine Gelbschwanzdemoiselle leben aber noch (eigentlich kaum vorstellbar).
Was ich jetzt tue ist das Becken mittels Wassernachfüllung langsam auf eine normale Dichte zu bringen, damit die verbleibenden Tiere nicht aufgrund osmotischen Schocks sterben. Danach werde ich soviel Wasser tauschen wie es mir möglich ist, leider hab ich grad nur noch sehr wenig Salz da, für mehr als 20-50 l wird das wohl nicht reichen.
Ich weis jetzt nicht so recht was ich tun soll, neu anfangen oder aufgeben. Hätte grad große Lust das Becken zu zerschlagen und alles auf den Müll zu schmeißen. Wenn ich aber neu anfange, lohnt es sich da überhaupt mit dem jetztigen Inhalt weiterzumachen oder alles was noch lebt an Zoohändler oder Bekannte weitergeben und neu von Grund auf anfangen? Hat jemand schon mal sowas erlebt, wenn ja was habt ihr gemacht, eure Erfahrungen??? Bin momentan echt down, weis nicht ob mir Meerwasseraquaristik noch Spass macht...
Werde jetzt noch ein paar Bilder vom Trauerspiel machen, und die vielleicht nachher hier einstellen...
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