Hallo miteinander und ein gutes Neues,
mich plagen in letzter Zeit verstärkt grüne Cyanos bei denen ich mir nicht ganz sicher bin, wo sie her kommen könnten. Reinstwasserform schließe ich fast aus, die Werte (gerade gemessen) stellen sich wie folgt dar:
KH 7,0 Gilbers
Ca 450 Gilbers
PO4: 0,03 Gilbers
Nitrat 3-5 Nyos
Wasserwechsel 40 Liter in der Woche derzeit mit Royal Nature Salz. Zusätze: einmal die Woche Fauna Marin Reef Vitality, Fauna Marin Color Elements in halber Dosierung (verteilt auf 2 Dosierungen pro Woche) sowie 2x wöchentlich 1 ml Fauna Marin Ultramin S auch um die Werte nachweisbar zu halten. Gefüttert wird reichlich (1x täglich Flocke oder Granulat sowie abends 3 Würfel ungespültes Frostfutter) auch hier um die Werte nachweisbar zu halten. Ich habe versucht, die Cyanos mit Reef Snow und Ultra Bac zu bekämpfen (dumm ist, wer dummes tut
) was letztlich zu NN-Werten geführt hat, die ich nun mit o.g. Maßnahmen versuche, anzuheben und stabil nachweisbar zu halten. Auch die im Juli eingesetzte Atoll-Schachtverkleidung fängt mittlerweile stark zu leben an, da ziehts wohl nochmal ordentlich Nährstoffe.
Was wurde in letzter Zeit unternommen? Anfang November wurde die Sirius X8 gegen eine Hybrid 4x80 Watt T5 4x75 Watt LED ausgetauscht, die blauen Röhren wurden bereits getauscht, die weißen stehen demnächst an (waren beim Vorbesitzer seit Februar im Einsatz). Ebenfalls im November wurde Balling gegen einen Gralla GKR 350 Kalkreaktor ausgetauscht. Der Kalkreaktor läuft mit Selbstansaugung was derzeit gut funktioniert, eine Dosierpumpe möchte ich mir nach Möglichkeit aufgrund der Lärmproblematik ersparen.
In einem Thread im Nachbarforum hat Christoph Klose berichtet, dass grüne Cyanos oft von freiem Co2 herrühren verursacht durch den Kalki. Ich habe mir jetzt einen simplen CO2-Neutralisator gebaut, der unter dem Kalkiauslauf installiert wurde (siehe Fotos) mal sehen, obs was bringt. Letztlich lässt sich das auftauchen der grünen Cyanos schon in Zusammenhang mit der neuen Beleuchtung und des Kalkis bringen, seit Mitte November ist der Befall verstärkt vorhanden.
