Probleme mit Enzmann und E. Paraancora

  • Vorab 2 Fotos:


    Enzmann:
    Strömung: Mittel bis stark, leicht turbulent
    Sie wird langsam, über Wochen, von den Ästen beginnend immer heller und fährt im unteren Bereich tagsüber mehrere mm lange Tentakel aus vereinzelten Polypen aus.

    Paraancora:
    Strömung: Mäßig, eine Richtung
    Sie sieht irgendwie verkümmert aus, früher waren die Polypen viel weiter geöffnet. Dies begann, nachdem sie angefangen hat, sich von 2 auf 7(!) Köpfe zu teilen.
    Ich habe noch andere Euphylias im Becken, die stehen super und wachsen auch.
    Unter der paraancora hatten sich unzählige Wurmschnecken angesiedelt, diese habe ich am Mittwoch vorsichtig alle entfernt.

    Beleuchtung:
    8x80W, Röhren 5,5 Monate alt, Enzmann steht 15cm unter der Oberfläche, die Euphilia 45cm.

    Wasserwerte von Mittwoch:
    Dichte 1,0232
    KH: 7,5
    Ca: 414mg
    Mg 1.300mg
    Nitrat 5mg
    Phosphat ca. 0,05mg

    WW alle 7-10 Tage 80l von 800 brutto, aktuell mit TM Bio Actif (uo-Wasser), Dosierung Fauna Marin Balling light, geringe Dosierung von Aminos/Spuren von ML.
    Sparsamer Einsatz von Ozon, kein UV.

    Einzige Auffälligkeit meiner Seite:
    Früher stand der PH-Wert bei mir quasi 24h auf 8,2 festgenagelt, neuerdings steigt er gegen Abend auf bis zu 8,5. Dafür weiß ich noch keine Ursache.
    Eventuell ist die UO-Anlage nicht mehr ganz ok und die Kartuschen müssen gewechselt werden (1 Jahr alt, sollte aber eigentlich noch für 1.000-2.000 Liter gut sein, gucke mich eh gerade nach einer leistungsstärkeren um).

    Alle anderen Korallen sehen gut aus und wachsen (Milka z.B. 3 Monate im Becken, von 11 Wachstumsspitzen auf über 30).

    Woran kann es liegen, daß ausgerechnet diese beiden rumzicken?

    MfG
    Björn

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    Wisst ihr, was das tragische an Kanada ist?

    Die hätten französisches Essen, britische Kultur und amerikanische
    Technologie haben können, aber die haben französische Technologie,
    britisches Essen und amerikanische Kultur bekommen.

  • Hallo Bjoern,

    die unmittelbare Naehe der Wurmschnecken koennte ein Indiz fuer das Verhalten der Paraancora sein. Einen direkten Schaden konnte ich bei Euphyllia eigentlich nie bemerken, nur eine Art Unwohlsein, genau wie Du es beschrieben hast. Andere Korallen scheinen da emfindlicher zu reagieren. Das direkte Abtupfen der Polypen durch die Wurmfaeden scheinen die Tiere unterschiedlich zu verdauen. Aus diesem Grund geht es jeder Wurmschnecke bei mir an den Kragen. Wichtig dabei ist die konsequente Entsorgung. Das alleinige Abbrechen genuegt nicht. Das Getier ist schneller. Deswegen verkleistere ich jede kleine Roehre mit Calciumbrei. Diese Methode bringt Sicherheit. Vielleicht ist es aber auch nur eine voruebergehende Erscheinung ohne ernsten Hintergrund. Wenn sich ein Polyp in zwei Teile abschnuert, erreichen beide Polypen nicht sofort die urspruengliche Groesse des Gewebes des Mutterpolypen. Dieser Vorgang muesste allerdings nach ein paar Wochen abgeschlossen sein.
    Das Verhalten der Enzmann ist mir momentan nicht erklaerbar. Diese Acropora gehoert zweifelsfrei zur haerteren Sorte. Merkwuerdig allerdings finde ich nicht so sehr den Anstieg des Ph auf bis zu 8.5 (aber auch), sondern vielmehr die ehemalige, permanente Stagnation bei 8.2. Normalerweise reagiert der Ph sehr sensibel auf die "Atmung" des Beckens, inklusive der Beleuchtungsstaerke und Dauer. Das er das nicht tut, finde ich merkwuerdig. Hast Du das Messgeraet mal ueberprueft?
    Gruss
    Hajo

    Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
    Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)

    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

  • Nix Messgerät, TM Tröpfchentest.
    Auch schon wegen Ablauf erneuert.

    Ich habe ein Caulerparefugium, das 12h nachts beleuchtet wird, um den PH zu stabilisieren.

    MfG
    Björn

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    Wisst ihr, was das tragische an Kanada ist?

    Die hätten französisches Essen, britische Kultur und amerikanische
    Technologie haben können, aber die haben französische Technologie,
    britisches Essen und amerikanische Kultur bekommen.

  • das mit den weißlichen langen fäden macht meine enzamnn auch. kurze zeit später hat sich die fusscheibe genau dort vergrößert. bei anderen acroporas konnte ich dieses auch schon beobachten.

    gruß rené

  • Ihre Helligkeit stört mich. Ich möchte es noch nicht ausbleichen nennen, aber sie ist schon sehr hell geworden.

    MfG
    Björn

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    Die hätten französisches Essen, britische Kultur und amerikanische
    Technologie haben können, aber die haben französische Technologie,
    britisches Essen und amerikanische Kultur bekommen.

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