Erfahrungen AquaLight-Wasserstands-/Niveau-Regelgerät?

  • Hi,

    ich bin grad dabei mein Becken umzuziehen und will in dem Zug nun auf ein Technikbecken umsteigen. Hierfür hatte ich mit zu Anfang meiner Meerwasserkarriere einen Überlauf ala Tunze gebaut, welcher aber auf Grund des Fehlenden Notablaufs nie zum Einsatz kam. Nun habe ich an diesem Überlauf einen Notablauf ergänzt. Somit steht dem Einsatz soweit nichts mehr im Wege.
    Leider musste ich feststellen, dass zwar bei Ausfall der Förderpumpe das TB das Wasser aus dem Schaubecken aufnehmen kann, beim Totalausfall des Überlaufs jedoch das Hauptbecken nicht das Wasser aus dem TB. Somit wäre, beim Ausfall des Überlaufs eine Überschwemmung vorprogrammiert.
    Ich habe bereits versucht den Wasserstand im TB auf ein Minimum zu reduzieren, jedoch fängt dann die Förderpumpe an laut zu werden. Heißt also, ich muss die Förderpumpe iwie absichern, damit diese im schlimmsten anzunehmenden Fall (Totalausfall Überlauf) die Föderpumpe abschaltet.
    Hierzu habe ich nun diesen Niveauschalter von Aqualight gefunden. Dieser soll im TB den Wasserstand kontrollieren und, falls der Wasserstand unter einen kritischen Bereich im Förderabteil fällt, die Förderpumpe abschalten, so dass das Wasser maximal noch vom Schaubecken ins TB zurück fließt.

    Frage: Leider findet man im Netz nirgends Erfahrungen zu dem genannten Niveauschalter. Würde mich freuen, wenn jemand, der diesen im Einsatz hat, mal kurz ein paar Worte schreiben könnte. :smiling_face:

    Grüße,
    Michael

  • Hallo,

    das Probelm aller Niveauschalter ist immer, wie zuverlässig sind die in Bezug auf:

    -Algen
    -Schnecken
    -Verkrustungen

    Einen Schalter ohne "Sicherung" (Schaltuhr) zu betreiben ist schon fast fahrlässig.

    Von dem Produkt halte ich wenig (ohne es genauer zu kennen), da der Schwimmer nicht geschützt wird.

    Schau Dir mal das hier an, da gibt es massig positive Erfahrungen.

    Gruss

    Sven

  • Guten Morgen,

    das sieht doch schon ganz interessant aus. Ich bin eigentlich auch nicht so der Fan von Schwimmerschaltern, eben weil diese durch viele Faktoren außer Kraft gesetzt werden können.
    Für die Nachfüllautomatik werde ich mir deine verlinkte Seite nochmals genauer ansehen. Hier geht es jedoch zuerst mal darum, die Förderpumpe aus dem TB zum Hauptbecken zu überwachen und gegebenenfalls abzuschalten. Hierzu bräuchte ich die von dir beschriebene Schaltung jedoch im negierten Betrieb.
    Ich möchte den Wasserstand des Hauptbeckens überwachen. Wenn der Wasserstand eine kritische Höhe überschreitet, soll die Pumpe abschalten. Alternativ Überwachung im TB: Wenn der Wasserstand unter einen kritischen Stand sinkt, soll die Pumpe abgeschaltet werden.

    Grüße,
    Michael

  • Guten Morgen Michael,

    den von Dir verlinkten Schalter habe ich bei mir so im Einsatz. Er funktioniert meistens (!) zuverlässig, allerdings muss er regelmäßig gereinigt werden. Mir ist es bisher 2 mal passiert, dass er nicht mehr ausschaltet. Ursachen würde ich genau die von Sven nennen. Bei mir hatte es aber zum Glück keine negativen Folgen. Die Zeitschaltuhr an der Stelle ist dann wirklich sinnvoll.
    Ich hatte schon darüber nachgedacht diesen zu wechseln ...

    VG Björn

  • Hallo

    Irgendwie stehe ich auf dem Schlauch. Was soll eine Zeitschaltuhr in dem Fall für eine Absicherung bringen. Die nützt doch nur was bei einer Nachfüllvorrichtung. Die Förderpumpe läuft doch den ganzen Tag und soll nur abschalten wenn im Becken der Wasserstand steigt infolge eines Ausfalls des Überlaufs.
    Michael - hast du keine Trennscheibe vor der Rückförderpumpe, dass das ganze Technikbecken leergepumpt wird?

    MfG Bernd

  • Hi Bernd,

    ich meinte das in meinem Fall, sorry. Ich nutze das als Nachfüllautomatik und hab nur den Punkt "Zuverlässigkeit" anschneiden wollen. Sinn macht es für Michael glaub ich nicht wirklich. Inhärent sicher ist die Lösung also auf keinen Fall.

    Grüße,
    Björn

  • Nabend,

    Ich habe 2 Kammern im TB: Kammer 1 ist der Rücklauf aus dem Hauptbecken, die Trennscheibe ist auf 25cm Wasserstand für den Abschäumer eingeklebt. In Kammer 2 steht die Rückförderpumpe.
    Da mein TB relativ klein ist (50x30x30) ist das Abteil für die Rückförderpumpe nur ca 35x30 Grundfläche mit ca 20cm Wasserstand. Der Pumpeneinzug liegt ca. 5cm über Boden. Bedeutet also, die Pumpe kann 3,5x3x1,5=15l Wasser hochpumpen, bevor sie trocken läuft.
    In meinem Hauptbecken habe ich den Wasserstand ca 2.5cm unter Glaskante. Bei einer Fläche von 50x60 ergibt das: 5x6x0,25=7,5l Wasser. Wenn mir jetzt aus irgend einem Grund Der Überlauf nicht mehr funktioniert könnte die Pumpe gute 7,5l aus dem Becken drücken -> Nicht so schön. Aus diesem Grund wollte ich eben die Rückförderpumpe über einen Schwimmerschalter absichern.
    Nun ist mir aber gerade noch die Idee gekommen, Dass ich ja mittels eines 90° Winkels den Ansaugstutzen nach oben Richtung Wasseroberfläche verlegen könnte und somit die maximal ansaugbare Wassermenge reduzieren könnte, gleichzeitig aber den Wasserstand so lassen könnte, dass die Pumpe leise bleibt.
    Gute Idee, oder spricht was dagegen?

    Gruß,
    Michael

    Edit: Bild vom TB angehangen

  • Hallo Michael

    Die Idee ist nicht schlecht. Versuche es einfach mal. Da in der Pumpenkammer noch genügend Platz ist, würde ich aber statt eines 90° Winkels einen Bogen verwenden. Der Strömungswiderstand im Zulauf wäre dann geringer.

    MfG Bernd

    Einmal editiert, zuletzt von Bernd Burba (19. März 2013 um 10:22)

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