Kardinalsgarnele wird kleiner?

  • Wir haben ein 42Ltr Becken mit Steinaufbau. Darin wohnen einige Einsiedlerkrebse, Schnecken, 2 Boxerkrabben, ( leider) nur noch eine gelbe Korallengrundel, eine blaubeinige Scherengarnele und 2 Kardinalsgarnelen.
    Meine Frage wäre: kann eine Kardinalsgarnele kleiner werden? So nach dem häuten? Oder liegt es vielleicht an unserer aggressiven Scherengarnele? Die attackiert nämlich alles und jeden, der an ihr vorbeischwimmt oder krabbelt. Die hat wahrscheinlich auch alle anderen Fische auf dem Gewissen, die uns in den letzten Monaten verstorben sind.
    Gefüttert wird jeden Tag mit Staubfutter, oder Nauplien. Je nachdem, was unser Ansatz so her gibt.
    Wer kann uns helfen? Müssen wir mehr füttern? Die Scherengarnele rausfangen? Ist es überhaupt normal, daß die Scherengarnele so aggressiv ist?
    Freue mich über eure Antworten.

    Danke Ines

  • Hallo Ines,

    dass die Garnele kleiner wird, kann ich mir nicht so recht vorstellen, höchstens, dass sie nicht mehr sichtbar wächst, wenn sie ein gewisses Alter erreicht hat.

    Garnelen leben nicht gern auf Tuchfühlung mit anderen Tieren und da euer Becken recht klein und die Kardinalsgarnelen recht groß sind, ist es sicher nicht einfach, sich ständig aus dem Weg zu gehen. Du solltest dich lieber für eine Art entscheiden.

    Staubfutter ist weder für die Grundel noch für die Garnelen oder für die Boxerkrabbe das passende Futter. Etwas größer darfs gerne sein.

    Grüße
    Ingrid

  • hi,

    nun, die scherengarnelen (St. hispidus?) sind zu groß für das minibecken (wenn man noch anderes neben ihr pflegen möchte) und bei ihrer futtersuche nicht wählerisch.

    wie ingrid schon sagt, ist staubfutter als garnelenfutter absolut ungeeignet.

    besser frofu oder pellets etc.

    mit nem dickenn stück frofugarnele kommt die scherengarnele viel besser zurecht.

  • aber auch für eine cyanoscelis ist das Becken zu klein wenn sie noch Gesellschaft haben soll.
    Ich hatte mal ein Pärchen Blaubeiner in einem 250 Liter Riffbecken. Das Weibchen wurde bei gezielter Fütterung gigantisch. Fast 5 cm Körperlänge. Die Scherenarmer sind noch etwas länger. Kommt auf 12 cm Spannweite wenn sie "die Arme breit macht". Die weißen Antennen dreimal so lang wie der Körper.
    Es gibt viele Stenopus-Arten die deutlcih gesellschaftsfähiger sind als die hispidus, cyanoscelis gehört auf jeden Fall dazu, aber wenn das oben genannte Tier sich einmal vernünftig gehäutet hat und komplette Antennen hat, nimmt die selbst halbwüchsig das halbe Volumen des Beckens ein. Und jeder der sich im Antennenbereich aufhält macht dort durch pure Anwesenheit Streß und gehört verjagt.....
    Ich persönlich würde auch die Kardinäle aus dem Becken rausnehmen und einen Trupp Thor und vielleicht ein Pärchen Periclimenes brevicarpalis oder ein Grüppchen Periclimenes pedersoni oder Urocaridella dazu setzen - aber das ist nur meine persönliche Meinung.

    Grüße vom Deich

    Sven Vogler

  • Hallo und danke an alle, die geantwortet haben.
    Wir haben uns mittlerweile entschieden, die blaubeinige Scherengarnele ( war übrigens wirklich die kleine Stenopus cyanoscelis) .
    Seit die nun raus ist, ist Ruhe eingekehrt.
    Danke nochmal

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