Eben gelesen... falls das jemanden interessieren sollte... hier der Link
todeszonen-ostsee
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Zitat
Original von castellani
Eben gelesen... falls das jemanden interessieren sollte... hier der Link
weiter lesen: http://web.de/magazine/wisse….html#.A1000145Mojens Alex,
danke für den link. Ja so ist das. Aber ich schaue auch auf solche Absätze wie den hier im ersten Teil:
"während der mittelalterlichen Warmzeit von 950 bis 1250 mit über 16 Grad Celsius auf einem ähnlichen Niveau wie heute mit etwa 17 Grad Celsius. Damals soll an der deutschen Ostseeküste sogar Weinanbau möglich gewesen sein."
Und dann stellen sich mir Fragen zu den Antworten, die heute populäre Wissenschaftler (wie z.B. Dr. Mojib Latif) im Zusammenhang mit dem Klimawandel geben. Es ist halt nicht einfach...
Wenn ich mir dann noch vorstelle, dass der warme Golf-Strom ins Nordmeer eines Tages versiegen sollte, mag ich an Weinanbau in Norddeutschland gar nicht mehr denken. Und dann kommt in mir regelmäßig noch eine Frage auf: Wie wichtig ist das Alles für das universale Getriebe (nicht das Erdgetriebe)?
Bitte nicht falsch verstehen, aber ich denke, wir nehmen uns doch ein wenig zu wichtig.
Eine weitere Frage, die sich mir stellt : Wir können das Wetter noch nicht einmal 10 Tage zuverlässig voraus sehen, die Klimaentwicklung für die nächsten 100 Jahre aber schon?!
Also, lass uns das alles etwas mehr entspannt sehen. Es geht ja nur um die Erde. Wie groß ist das Problem aus 10 Mio Lichtjahren?
Richtig. Nicht mehr erkennbar!
Die Veränderungen, die unseren Planeten erfassen, haben m.E. mit dem Menschen nur untergeordnet zu tun (ja er trägt wirrklich dazu bei).
Aber: Die Ostsee war komplett mal Land, da sind dann gar keine Fische geschwommen...Das waren nur einige Gedanken von mir zu den verlinkten Artikeln und ich hoffe nicht all zu grob mit den Gefühlen der Umweltschützer umgegangen zu sein. Ich bin halt nur demütig, wenn es um die Beurteilung meines eigenen Wirkungspotentials geht.
Dennoch sollten wir es nicht mit Gewalt versuchen, die Erde ist doch eigentlich ein netter Planet (so aus eigener Sicht, es gibt auch davon differente Betrachtungsweisen.
)Gruß
martin -
TODESzone klingt auch so schön reißerisch und ist dabei vollkommener Quatsch: Die Ostsee ist ein Binnenmeer und deren Entwicklung in Bodennähe vor allem vom Einstrom salzhaltigen Nordseewassers abhängig, was wiederum vor allem den vorherrschenden Windrichtungen geschuldet ist.
Und wenn ich das schon lese:
[I]So lagen die durchschnittlichen Sommertemperaturen des Ostseewassers während der mittelalterlichen Warmzeit von 950 bis 1250 mit über 16 Grad Celsius
Was soll denn eine MITTLERE Sommertemperatur sein. Die Ostsee ist, wie jedes tiefere Gewässer auch natürlich temperaturgeschichtet, das geht von 23°C bis 4°C in 400m.
Da werden wahllos irgendwelche Sätze zitiert und schon gibt´s ´ne Todeszone - na denn Prost!
Und wie Martin schon richtig bemerkt: vor nicht mal 10.000 Jahren war hier LAND!
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Zitat
Original von pneumothorax
Also, lass uns das alles etwas mehr entspannt sehen. Es geht ja nur um die Erde. Wie groß ist das Problem aus 10 Mio Lichtjahren?
Richtig. Nicht mehr erkennbar!joa ... und in 4 mrd jahren gibts die erde eh nicht mehr, weil die sonne in ihrer agonie sie verschlingt .... also nach mir die sinflut
wie isn das problem ... ich seh keine
wer hier ironie erkennt, hat ne aufblasbare waschmaschine gewonnen
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Zitat
Original von Niesmuschel
joa ... und in 4 mrd jahren gibts die erde eh nicht mehr, weil die sonne in ihrer agonie sie verschlingt .... also nach mir die sinflut
wie isn das problem ... ich seh keine
wer hier ironie erkennt, hat ne aufblasbare waschmaschine gewonnen
Mojens Gernot,
ich sag doch: nicht überbewerten. Im Kern wollte ich u.A. darauf Hinweisen, dass alle paar Jahre eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird und der Einfluss des Menschen doch begrenzt bleibt. Selbst dann, wenn er richtig rum saut, ist ein einziger Vulkanausbruch oder ein Meteorit in der Lage, das in den Schatten zu stellen. Beide (Vulkan und Meteorit) sind erdgeschichtlich gesehen sehr wahrscheinliche Ereignisse.
Ich gebe dir mal noch ein Beispiel (mein Lieblingsbeispiel, weil ich diese Entdeckung im zarten Kindesalter beim Fangen von Wasserflöhen gemacht habe).
Der Wasserfloh vermehrt sich unter günstigen Bedingungen, bis der Teich (sein Refugium) ohne Sauerstoff ist und das ganze kippt. Dann ist der Wasserfloh nur noch Dünger und der Teich stinkt eine Weile.
Der Mensch ist in seinen Handeln nicht viel intelligenter. Er ist ein Individuum, alle seine Entscheidungen und sein Gerechtigkeitsempfinden sind auf sich selbst bezogen. Wenn es sein muss und seinem Lebensunterhalt dient, ist der "sooo schlaue" Mensch plötzlich wieder ein Primat.Gruß
Martin
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