Vorschläge für Erstbezatz (Einsteiger)

  • Hallo Wissende

    Ich plane ein Becken 130*60*65 -> 2 riffpfeiler von allen Seiten beströmt -> viel Schwimmraum - wenig Verstecke + Technikbecken 60x52x40

    Nun wollte ich mich mal nach "Fisch-sets" erkundigen die gut Zusammenleben können und
    auch präventiv "Plagegeister" vorbeugen und für Einsteiger geeignet sind.
    Bzw. den Räuberdruck auf diese Arten erzeugen.
    Einsetzten wenn die Plage schon im Gange ist bringt ja nix da die Tiere an der einseitigen Ernährung sterben können (Bsp.Glasrosennesselgift) oder auch mit den Massen überfordert sind

    Meine Traumvorstellung

    1.
    Z.B. ein Pärchen Lippfische - Biochoeres chrysus fressen u.a. Borstenwürmer und Turbellarien u. Schnecken
    Mein Problem hier das Sie mind. 3 cm Sand brauchen für ihre Schlafhöhle.
    wollte aber fast keinen Sand einbringen -> könnte man da tiefere Schlafbecken mörteln und mit Sand befüllen? kommen die damit klar? Diese dann gelegentlich absaugen und Sand erneuern.
    Welche Erfahrungen habt ihr mit Rausspringen?

    2. 1 Paar Siganus Magnificus (ALgen) -

    3. Garnelen (Pfefferminzgarnele - Lysmata wurdemanni)+ Tangfeilenfisch (Glasrosen)

    Eure Arten für die Prävension und vorallem welche gut Zusammenleben können und für Einsteiger geeignet sind und auch ohne "Plage" ernährt werden können.

    Also grob gesagt wie habt Ihr angefangen und was war gut und wat schlecht?

    Danke schonmal für eure Unterstützung

    Einmal editiert, zuletzt von RicStar (3. Juni 2012 um 11:23)

  • hi ric,

    nun, recht durcheinander, deine träume.... :O

    viel schwimmraum für fische, die dann keine möglichkeit haben, sich zu verstecken oder schafplätze zu finden. :frowning_face:

    im sand schlafende lippis ohne sand - da hast du keine probleme, sondern die fische. :winking_face:

    die alternative ist tatsächlich das schlafabteil.

    die siganus sind für dein becken größenmässig nicht passend, eigentlich passt keine siganusart.

    grenzwertig wäre der z. flavescens.

    was meinst du mit einseitiger ernährung und sterben der tiere?

    üblicherweise werden fische gefüttert....

    natürlich bringen glasrosenfressende fische bei voller plage etwas - dauert in der regel nur etwas länger bis zum erfolg.

    der vorsorgegedanke ist da schon in ordnung.

    es gibt, bis auf die nur seesternfressende harlekingarnele, eigentlich keine art von "plagenbeseitigern", die nicht auch mit normalen fischfutter zu ernähren sind.

    zumindest fällt mir momentan keine ein.

    doch, der salarias fasciatus - algen-Aufwuchsabraspler - der nicht immer ersatznahrung nimmt.

  • es KANN wegen der Fraßgifte oder der einseitigen Ernährung zu mangelerscheinungen kommen und Sie werden krank.
    quasi wenn Fische als Retter in der Not Mißbraucht werden und mit Diät noch zum Fressen der Plage annimiert werden. ganz nach dem Motto in der Not frisst der Teufel Fliegen (Quelle Daniel Knop)
    Oder wie der Chelman rostratus - will net wissen wieviele von denen den Hilfseinsatz schon mit dem Leben bezahlt haben ..

    wegen der Verstecke - wenige sind nicht keine :smiling_face:

    Danke für deine Antwort

    Einmal editiert, zuletzt von RicStar (3. Juni 2012 um 11:41)

  • Zitat

    Original von RicStar
    es KANN wegen der Fraßgifte oder der einseitigen Ernährung zu mangelerscheinungen kommen und Sie werden krank.
    quasi wenn Fische als Retter in der Not Mißbraucht werden und mit Diät noch zum Fressen der Plage annimiert werden. ganz nach dem Motto in der Not frisst der Teufel Fliegen (Quelle Daniel Knop)
    Oder wie der Chelman rostratus - will net wissen wieviele von denen den Hilfseinsatz schon mit dem Leben bezahlt haben ..

    wegen der Verstecke - wenige sind nicht keine :smiling_face:

    Danke für deine Antwort

    hi,

    gerne :]

    allerdings: bei ordentlicher fischfütterung gibts auch bei plagebeseitigern keine "mangelerscheinung".

    die zeiten des hungern lassens zwecks plagenbeseitigung sollten schon lange der vergangenheit angehören.

    solche tips gibt heutzutage keiner mehr.

    oder doch?

    chelmons sind in der regel schwierig ans fressen zu bekommen - auch ohne glasrosenplage.

    ja, in früheren tagen sind viele so vorgegangen aber echt, die hungerlassentage bis zum tode sind nicht mehr aktuell, auch der aquarianer hat sich weiter entwickelt. :O

    eine spärliche beckeneinrichtung nach dem motto "da haben meine fische viel schwimmraum", hat nicht unbedingt etwas mit "artgerechter" fischpflege zu tun - eigentlich nix - bei dem üblicherweise anzutreffendem fischmix.

    fische brauchen rückzugsräume und ein gut strukturiertes becken wirkt insgesamt entspannend auf/für unsere pfleglinge. :smiling_face:

  • Joe Was hälst du von folgendem Erstbesatz

    1. 1 Paar Biochoeres chrysus,cosmetus od. iridis (welche sind die robustesten?) (Turbellarien + Borsten)
    2. 1 oder 1 Paar ? kleine Falterschische? (Glasrosen)
    3. Pfefferminzgarnelen(Glasrose)
    4. 1od. 1? Paar Zebrasoma flavescens(alge)

    Einmal editiert, zuletzt von RicStar (3. Juni 2012 um 14:07)

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