Ist meine Acropora krank? [& Beleuchtung]

  • Hallo Zusammen!
    Ich habe mir vor ein paar Monaten eine wunderschöne Acrobora gekauft. Sie schimmerte so richtig schön und alles war meiner Meinung nach in Ordnung.

    So - jetzt habe ich mir mal meine Fotos angeschaut und habe festgestellt, dass die NIE und NIMMA mehr gut aussieht!

    Meine Wasserwerte sind alle in Ordnung und ich weiß echt nicht mehr woran es liegen kann, dass meine Acroporas (habe mir ein bisserl später noch eine gekauft) so schlecht aussehen?

    Habe zum Vergleich die Fotos beigefügt.

    Kann mir bitte jemand helfen?

    Mille grazie im Voraus

  • mei danke!
    habe mich jetzt durch das refarat geforstet und bin schon einmal heil froh, dass sie nicht krank ist.

    mal schauen ob ich das mit der farbe noch hin bekomme - schlecht wäre es nicht, denn schließlich ist beim Kauf ja doch immer das Auge mit und wenn es dann irgendwann nicht mehr so aussieht, dann kommt immer noch zuerst die Panik hoch.

    Danke nocheinmal für den Tip!
    Manfred

  • Wie ist den der Bildvergleich zwischen vorher und nachher?? Wie sind die Bilder zu verstehen? Ist das der aktuelle Zustand oder der ursprüngliche??

    Was ich auf den Bildern sehe sind Caulerpas. Ich habe immer wieder gesehen dass die Acros in Becken mit viel Caulerpas nicht optimal stehen.
    Wie betreibst du dein Becken (Kalzium, Spuren, Wasserwechsel, Temp, Licht??)
    Bei der Frage nach Licht meine ich hauptsächlich auch die Beleuchtungsdauer.

    Einmal editiert, zuletzt von Michael Megerle (13. Juni 2003 um 19:31)

  • Hallo

    Mal ne andere perspektive zu der Sache. Farbige Steinkorallen einer Art wachsen nach meiner Meinung nicht so stark. Zumindest kann man mit Licht viel machen. Ich verzichte ganz auf Farben und denke nur für den Tausch oder Verkauf das ich die Farben brauche.
    Mir ist die Beleuchtung einfach zu teuer und deshalb gibt es bei mir 4400 Kelvin aber dafür davon in diesen Wellenlängen besonders viel. Ob ein Brenner 4 Jahre hält oder nur 8 Monate, ist das Kriterium das dabei bei mir im Vordergrund steckt. Wenn ich jemandem was abgeben will , dann stelle ich sie halt wo anders für ein zwei Wochen hin und dann haben die meisten die Farben die erwartet werden.

    Wenn mal ein Brenner einen vernünftigen Wert in der Haltbarkeit hat dann benutze ich auch wieder mehrere 10000 oder 14000 K(auch 20000) Brenner. Momentan denke ich aber nicht daran.

    Ich denke aber es gibt alternativen um die man sich selber kümmern kann. Raten möchte ich aber keinem etwas, denn man sollte schon verstehen was man da versucht, wenn man anfängt mit UV-Strahlung zu spielen. Nach meinem Nachforschungen stehen doch sehr viele Farben anscheind direkt mit UV-Licht in verbindung. Zumindest machen die Brenner die einen guten Ruf haben da alle etwas besonderes. Über den direkten Bereich möchte ich keine Aussagen treffen, aber ich weiß schon welcher Brenner wo sein Maximum hat, seine Lücken sind oder sehr er sehr ausgeglichen ist.
    Kannst du mal sagen wieviele Monate zwischen den beiden Bildern liegen? Ich denke es sind nur ein bis 3 Monate und dann wäre mir das sichtbare Wachstum dieser angeblich langsamwachsenden Art bei dir doch sicherlich lieber als die Farbe ohne Wachstum. Wenn ich damit daneben liege, vergiß meine Ausführungen.

    Mfg Michael Hannig

    So 2-3 cm pro Monat sind ein sehr gutes Wachstum und das wäre mein Anhaltspunkt. Bei dem ersten Bild würde ich sagen schwer so zu halten, aber beim zweiten in der Wuchsform ist das eine pflegeleichte Art.

    Einmal editiert, zuletzt von Michael Hannig (13. Juni 2003 um 20:12)

  • Hallo Manfred

    Mal vorausgesetzt deine Wasserwerte stimmen kann es nur noch am Licht und Süurenelementen liegen.

    Berichte mal welche Birnen und welche Spuris du benutzt.

  • Zitat

    Original von Harald Mülder
    Hallo Manfred

    Mal vorausgesetzt deine Wasserwerte stimmen kann es nur noch am Licht und Süurenelementen liegen.

    Berichte mal welche Birnen und welche Spuris du benutzt.

    Hallo Harald,

    habe mal die Signatur von Manfred kopiert, die beantwortet zumindest die Frage nach dem Licht!

    "Becken 700 L-70kg Lebendgestein
    2 ATI Doppelbalken 4x80 Watt. 1XMondlicht,AquaMedic 6500 2xProFlo 1000,Abschäumer Schuran Jetskim 150 , Kalkreaktor Schuran Jetstream 1"

    Ich denke das könnte tatsächlich ein Grund sein, denn 4 Röhren, auch T5 scheinen mir etwas wenig für ein 700l Becken welches ja wohl wahrscheinlich eine Höhe >= 60cm haben wird. Interessant wäre dann auch noch welche Röhren, denn wenn da noch 2X blau bei ist denken die Korallen wohl ständig das es Abend ist. :grinning_squinting_face:


    Andreas!

    Einmal editiert, zuletzt von Andreas Pridzun (13. Juni 2003 um 22:22)

  • Hallo Manfred :smiling_face:

    Sei doch mal so nett und sag mal deine genauen Beckenmasse. Mir erscheint das Licht auch etwas wenig. Nicht in der höhe das auf keinen Fall. Aber zwei Doppelbalken ist nicht viel bei 700 Liter

    Was ich auf jeden Fall sagen würde ist das du zuviel Nährstoffe im Becken hast, da das abgebildete Tier einfach eingedunkelt ist. Das ist oft und bei vielen der fall die nicht bombige Wasserwerte haben. Viele Nährstoffe viele und mehr Zooxanthellen und somit auch dunklere FArben. Der Glanz der Koralle ist dann dahin.

    Das ist allerdings oft so, es kommen Tiere wie Acros oder Montis hierher die stehen bei sehr geringen Belastungen wunderbar. Bei höhreren Belastungen dunkeln sie dann meist schnell ein.

    Ist nichts ungewöhnliches.

    Wie sind denn die WErte, vor allem Phospaht und Nitat, und mit was gemessen?

  • Und interessant in Bezug aufs Licht immer auch wie lange es brennt ;-). Ohne die Info geht garnichts.

    Ist euch mal aufgefallen welche Beleuchtungszeiten die Korallenzucht, bei welcher Beleuchtungsstärke empfiehlt??
    Bei 250W HQI 12 Std. bei 400W 11 Std.
    Und genau das ist der Punkt. Wenn jemand gute Farben bei den Steinis will muss er folgendes haben.

    1. die richtigen Korallen
    2. viel Licht im richtigen Spektrum und ausreichend lange Beleuchtungszeiten.

    3.Wenn er dann noch sehr nährstoffarmes Wasser hat (egal wie man das macht), dann ist in Verbindung mit dem vielen Licht unvermeidlich dass die Korallen in der Grundfarbe heller werden, weil sie dann weniger Zooxantellen im Gewebe haben.

    Mit viel Licht und viel Nährstoffen werden die Spitzen in der Regel farbig (aber weiter nach unten werden die Stöcke braun)

    Spuris müssen entweder durch Wasserwechsel oder durch Zugabe immer ausreichend im Wasser sein, wenn man auf gute Farben steht.

    Obs einer die Korallen nun farbig mag oder lieber braun, ich denke darüber kann man nicht streiten, das ist Geschmackssache. Mir gefällt es halt besser wenn etwas Farbe im Becken ist, auch ohne den reinen Verkaufsaspekt. Wenn einer Ableger verkaufen will, oder muss, wird er mit braunen Korallen sicher nicht den derzeitig vorherschenden Geschmack der Käufer treffen - das bedeutet einfach gesagt, er bleibt auf seinen Ablegern sitzen :winking_face:

  • Hallo Michael

    Im Grunde alles richtig und okay. Aber eine Anmerkung zur Beleuchtungsdauer.

    Ich habe nach ebenfalls viel ausprobieren nicht feststellen können das eine verlängerte Beleuchtungsdauer von 8/9 auf 11 Stunden viel mehr bringt. Wie schon selber angeführt sind viele anderer Faktoren mind. ebenso wichtig.

    8-9 Stunden reichen meiner Ansicht nach aus.
    Es schadet aber auch nichts wenn sie 11 STunden brennen.

  • Hallo,

    da sind wir wieder mal beim "Thema".

    In den Tropen dauert der "Tag" 12 Stunden,

    und wir (mich eingeschlossen) "fahren" alles mögliche incl. vorher und nachher unterschiedlich lange Blaulichtphasen....

    Können die Natur sowieso nie zu 100% nachmachen und die Tierwelt ist sowieso bei vielen Dingen sehr anpassungsfähig - sonst wäre die erfolgreiche Haltung noch um einiges schwieiriger.

    PS: es wäre gut, wenn zumindest die Administratoren das Thema eines Threads bearbeiten könnten - aber das geht ja glaub ich nicht - dann könnte man dort, wo sich die Diskussion zu was anderem entwickelt dann einen zusätzlichen (eine Art) Überbegriff in Klammer schreiben. Hier etwa (Beleuchtung) oder wie bei "Karbonathärte" - z.B. (Wasser ansetzen/Wasserwechsel)

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

    Einmal editiert, zuletzt von MarkusK (14. Juni 2003 um 14:20)

  • Zitat

    Original von Robert Baur
    Hallo Michael

    Im Grunde alles richtig und okay. Aber eine Anmerkung zur Beleuchtungsdauer.

    Ich habe nach ebenfalls viel ausprobieren nicht feststellen können das eine verlängerte Beleuchtungsdauer von 8/9 auf 11 Stunden viel mehr bringt. Wie schon selber angeführt sind viele anderer Faktoren mind. ebenso wichtig.

    8-9 Stunden reichen meiner Ansicht nach aus.
    Es schadet aber auch nichts wenn sie 11 STunden brennen.

    Hi Robert,
    die genannten 8 - 9 Stunden HQI halte ich auch für ausreichend wenn man zusätzlich noch Blauröhren verwendet die ja in der Regel dann länger brennen.

    Es gibt aber auch Betreiber die mit weniger als 8 Stunden HQI und möglicherweise zu wenig Watt/L fahren und das bringt auf die Dauer keine optimalen Ergebnisse in bezug auf die Farbe.

    Wie gesagt die 11/12 Stunden sind nicht auf meinem Mist gewachsen sonder das sind Empfehlungen von Korallenzucht / TP auf deren Homepage. So lange beleuchten ist sicher nur dann sinnvoll wenn man hohe Ansprüche an die Farben stellt.

    Aber in Äquatornähe und dort sind die Riffregionen sind das die natürlichen Beleuchtungszeiten. Die Dämmerungsphasen kann man in Äquatornähe fast vernachlässigen weil sie nur sehr kurz sind.

    Ich wollte mit dem Beitrag nur die Zusammenhänge etwas deutlich machen. Ob ne Stunde hin oder her spielt sicher keine Rolle, kann es aber dann, wenn die Beleuchtung für das Becken grundsätzlich zu schwach ist.

    Und was noch sehr wichtig ist, man muss die Dosierung von Kalk/Spurenelementen (respektive WW) und den Nährstoffhaushalt immer in Verbindung mit der Beleuchtungsstärke und Dauer sehen.

  • Hallo Michael,

    Zitat

    Aber in Äquatornähe und dort sind die Riffregionen sind das die natürlichen Beleuchtungszeiten. Die Dämmerungsphasen kann man in Äquatornähe fast vernachlässigen weil sie nur sehr kurz sind.

    genau das wollte ich mit meinem Text ausdrücken:

    Zitat

    In den Tropen dauert der "Tag" 12 Stunden,
    und wir (mich eingeschlossen) "fahren" alles mögliche incl. vorher und nachher unterschiedlich lange Blaulichtphasen....


    12 Stunden "Tag" und fast keine Dämmerung.

    Und wir haben zum Teil eben lange Blaulichtphasen (denn wir wollen ja in unseren Becken davor/danach noch was sehen)

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Hi Markus
    Ich denke nicht dass sich sich der Thread vom Thema wegentwickelt hatte. Das sind eben alles Aspekte die im direkten Zusammenhang mit der ursprünglichen Fragestellung stehen.

    Was willste aber machen, wenn das Thema Licht ein Aspekt ist kannste ja nicht ein neues Thema aufmachen, dann würde ja völlig der Zusammenhang zur ursprünglichen Frage fehlen.

    Über die Überschrift wird später sowieso keiner mehr nach bestimmten Informationen recherchieren können, das geht nur über die Volltextsuche. Das ist bei Foren oder Newsgroups unvermeidlich.

  • Hallo Michael,

    Zitat

    Ich denke nicht dass sich sich der Thread vom Thema wegentwickelt hatte. Das sind eben alles Aspekte die im direkten Zusammenhang mit der ursprünglichen Fragestellung stehen.

    ja sicher sind es Aspekte, die in Zusammenhang mit der ursprünglichen Fragestellung stehen.

    Fakt ist, dass wir halt jetzt über Beleuchtungsdauer diskutieren und wenn jemanden das Thema "Ist meine A. krank" nicht anspricht und er deshalb nicht nachliest, dann kriegt er nicht mit, dass (auch) über Beleuchtungsdauer diskutiert wird, was ihn vielleicht interessieren würde - daher die Idee mit dem "Subtitel". Klar später beim suchen ist das dann egal...

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Hallo,

    dass der Tag in den Tropen 12 Stunden beträgt mag incl. Dämmerung stimmen, aber für den "Sonnentag" im Riff, trifft das nur bedingt zu. Durch Lichtbrechung des Wassers, bei auf,-und untergehender Sonne, fallen schon ein paar Stunden weg, da die Sonne ziemlich hoch stehen muss, um ihre ganze Kraft ins Riff zu bekommen. Die Reisezeit der Touris fällt oftmals in die regenarmen Monate. Deshalb entsteht auch dadurch ein falsches Bild. Zum Beispiel gibt es in den Regen-Monaten Jui bis Oktober über den südostasiatischen Riffen, viele Wochen, in denen kaum für mehrere Stunden am Tag die Sonne scheint.(Am Roten Meer ist das natürlich völlig anders) Ich habe Becken mit zehn, als auch mit sechs Stunden HQI gefahren, ohne entscheidende Nach,-oder Vorteile erkannt zu haben.
    Eher hatte ich den Eindruck, dass eine relativ lange Beleuchtungsdauer zu unerwünschtem Algenwuchs führt. Seit mehreren Jahren beleuchte ich mit acht Stunden HQI und vorher/nachher zwei Stunden Blaulicht.

    2 Mal editiert, zuletzt von torsten (15. Juni 2003 um 01:44)

  • Hallo allerseits

    Ich möchte mich hier auch der Meinung 8-9 Stunden Beleuchtungsdauer plus 2-3 Std Blaulicht anschließen.

    Es ist nicht die Länge der Beleuchtung die letztendlich die Farbe ausmacht sondern die Lichtintensität.
    Zwei Stunden hohe Lichtintensität reichen dafür aus, dann kann man wieder etwas runterfahren.

    Dies ist in der Natur wie Torsten schon geschrieben hat durch Lichtreflektion an der Oberfläche nicht viel anders.

  • Hallo

    Wenn wir schon dabei sind möchte ich mal wieder erwähnen das wir doch nur an uns denken. Die Blaulichtröhren entsprechen gar nicht der Dämmerung in der Natur. Nur uns gefällt das und deshalb steht hier so oft das Blaulicht das ideale für den Übergang zur Nacht ist. In wirklichkeit liegt aber der Kelvinwert zwischen drei und 4000 Kelvin und steigt dann langsam an. Genauso sinkt er Abnds wieder.
    Vielleicht als Hinweiß dazu das es in tieferen Wasserschichten dann durch die Lichtbrechung etwas anders aussieht. Aber in den obersten Wasserschichten, die wir doch sehr oft abbilden sind eben nicht 10000 oder 20000 K zur Dämmerung normal.

    Mfg Michael Hannig

  • Zitat

    Original von Joe
    guten morgen,

    die intesität von farben - also pastelltöne zu kräftiger farbgebung - lässt sich im nährstoffarmen beckenwasser m.e. durch die beleuchtungszeit steuern.

    Hi Joe,

    welche Erfahrung hast du dazu ?

    MfG Resa

  • Hallo Michael, Hi zusammen

    Ich denke auch das es weniger an der Dauer, (unter 8 Stunden aber nicht) sondern an der Intensität liegt. Im Bezug auf wirklich knallige Farben ist es sogar von vorteil anstatt 250 Watt lieber 400 Watt zu nehmen. Auch das birngt noch etwas. Auch der Richtige Brenner ist wichtig. Hierbe tendiere ich zu den BLV Brennern 10 K. Mit den Iwasaki habe ich zu wenig Erfahrung um dazu was sagen zu können. Der Jörg Kokott hat einen 400 Watt Iwasaki im Test und wird sicher nach Ablauf seines halbens Jahes in Australien darüber berichten.

    Ach so, ja ich beleuchte natürlich zu den 9 Stunden HQI auch mit Röhren vorher und nachher. Ich lasse sie zwei STunden vorher und ca., 1,5 Stunden nachher brennen. Allerdings kein reines blau sondern eine Mischung White Blue.

    Ich meine wenn wir ehrlich sind, es macht unseren Tieren zwar nichts aus, aber wer steht schon als Fisch bei reiner Blaubeleuchtung so auf 15 bis 20 Meter Tiefe morgens auf :smiling_face:
    Denke mal alles gewohnheitssache.


    Michael: ich will auch die 11 oder 12 Stunden gar nicht verteufeln sondern mitteilen das eine längere Beleuchtungszeit nicht mehr an Farben brachte.
    Denn es sind einfach zuveile Faktoren die hier wichtig sind. Und wenn wir mal ganz erhlich sind, wer von den vielen hier hält den seine Acroporen genau in der Farbe wie Thomas Pohl? Kaum jemand da bin ich sicher, bzw. egal wo man guckt kaum einer bekommt das so hin. Sicher Farben haben viele... aber das ist halt einfach nicht das gleiche.

    Bei den meisten dunkeln doch die Tiere meist ein, weil wir einfach nicht so weit runterkommen.
    Ausnahmen bestätigen hier sicher die Regel.

  • Hallo

    Robert

    Ich mache da beides und beides scheint zu gehen. Wenn das Becken stimmt verträgt es auch 16 Stunden sehr viel Licht. Ich bin aber auch überzeugt das es nicht Schlimm ist wenn die volle Lichtenergie nur 2 Stunden drauf kommt. Also so derbe Unterschiede kann ich bei den Unterschiedlichen Ansätzen nicht bemerken. Allerdings so richtig mit aufschreiben und messen habe ich das nicht beobachtet.

    Was sich noch als viel besser bei mir erweißt ist das ich eine Lampe täglich mehrmals während der Beleuchtung verschiebe. Das scheint mir bis jetzt den besten Effekt zu ergeben. Also ein Brenner wandert auf Draht über den Koralen hinundher. Ich mache es halt von Hand da die Geräte etwas teuer sind. Aber irgendwann mache ich das auch automatisch. Allerdings stehe ich vor einigen technischen Problemen, da ich keinen Plan habe wo ich ansetzen soll wenn es dabei um mehrere Strahler geht.

    Meine Vorläufige, für mich persöhnlich, angestrebte Beleuchtung sieht ungefähr so aus. Langsam durch 7 bis 8 Lampen das Licht bis auf 1000 Wattstrahler steigern und dann auch wieder langsam absenken. Durch die verschieden Wattstärken der Lampen auf so kleiner Fläche müßte so an sehr vielen Stellen irdendwann im Tagesverlauf Licht kommen. Oft nur Streulicht aber eben auch durch die verschiedenen Lichtquellen an mehrere Orte und das dann viel häufiger von verschiedenen Seiten.

    @ ich sehe schon das die Wasserqualität und die Lichtfarben (ich würde lieber von bestimmten Wellenlängen reden und deren Menge) eine Rolle spielen. Aber da ich die Brenner einigermaßen einschätzen kann, redet ihr für mich sowieso, wenn Brennertypen fallen, davon.

    Das es unbegdingt Stromvergeudung ist möchte ich auch nicht behaupten. Dann kommt halt notfalls die überlange Beleuchtung im Winter nur den Algen zu gute.

    Mfg Michael Hannig

  • Zitat

    Original von Joe
    guten morgen,

    die intesität von farben - also pastelltöne zu kräftiger farbgebung - lässt sich im nährstoffarmen beckenwasser m.e. durch die beleuchtungszeit steuern.

    Hallo Joe,

    das ist auch meine Erfahrung.

  • Hallo zusammen

    Nach diesen sicherlich nicht ganz unzutreffenden Aussagen wäre es doch mal schön Bilder von solchen Pastellenen Tieren zu sehen. Ich meine die vom Th. Pohl kenne ich ja, aber wer hält sie noch so ? Ich meine hiermit keine bunten Tiere, sondern eben so wie sie bei Korallen-Zucht.de zu sehen sind.

    Joe und Michael stellt Doch mal, zur Untermauerung, ein paar nette Bilder ein.

    Viele grüße
    Robert

  • Zitat

    Original von Robert Baur
    Hallo zusammen

    Nach diesen sicherlich nicht ganz unzutreffenden Aussagen wäre es doch mal schön Bilder von solchen Pastellenen Tieren zu sehen. Ich meine die vom Th. Pohl kenne ich ja, aber wer hält sie noch so ? Ich meine hiermit keine bunten Tiere, sondern eben so wie sie bei Korallen-Zucht.de zu sehen sind.

    Joe und Michael stellt Doch mal, zur Untermauerung, ein paar nette Bilder ein.

    Viele grüße
    Robert

    Hi Robert - gerne,

    ich weis nicht ob wir unter der Aussage von Joe alle das selbe verstanden haben.

    [quote] "die intesität von farben - also pastelltöne zu kräftiger farbgebung - lässt sich im nährstoffarmen beckenwasser m.e. durch die beleuchtungszeit steuern." [quote]

    Konkret Ich habe beispielsweise folgende Beobachtung gemacht.
    Die Acropora secale? auf dem beigefügten Bild
    Steht derzeit bei 11 Std. HQI in recht nährstoffarmem Wasser (PO4 < 0,08, NO3 < 5mg/L) und ist in dieser Umgebung bis in den Stammbereich hinein weinrot.

    Zuvor war die HQI Beleuchtungszeit kürzer (8 Std), bei geringem Nährstoffgehalt hierbei war die rote Farbe nur in den Astspitzen ausgebildet (oberen 2 bis 3cm), weiter nach innen war die Koralle dann hellbraun (pastell).

    Und davor war zusätzlich zu einer kürzeren Beleuchtungszeit der Nährstoffgehalt (PO4/NO3) noch etwas höher (PO4 0,25/NO3 30mg/L). Hierbei war die rote Farbe nur in den Astspitzen ausgebildet (oberen 2 bis 3 cm) dann wurde das Gewebe der Äste mittel-bis dunkelbraun.

    An anderen Steinkorallen habe ich diese Unterschiede in der Farbgeben in unterschiedlicher Ausprägung aber mit ähnlicher Tendenz feststellen können.

    Die Beobachtungen verleiten micht zu dem Schluss, der auch von anderer Stelle schon so gemacht wurde.

    Die Beleuchtungsintensität und Dauer ist dafür verantwortlich dass die "Lichtschutzfarbe" ( in dem beschriebenen Fall rot) stark ausgebildet wird.

    Ist das Wasser dabei "mager" (PO4/NO3) kommt diese Schutzfarbe optisch stark raus. Ist das Wasser dabei "fetter" wird die "Lichtschutzfarbe" von der hohen Zoxantellendichte im Gewebe (welche braun sind) teilweise überlagert und die Leuchtkraft der Farbe kommt im wesentlichen nur noch in den Spitzen zur Wirkung, weil in den Spitzen die Zooxantellendichte ohnehin immer geringer ist.

    Wichtig ist natürlich grundsätzlich dass überhaupt eine ausreichende Lichtintensität zur Aubildung der "Lichtschutzfarbe" gegeben ist, denn sonst wird die Steinkoralle ganz braun, selbst wenn sie genetisch dazu in der Lage währe "rot zu werden" :winking_face:

    Das ist ja unter anderem der Trick, dass Freaks wie TP aus Ihrer Erfahrung heraus irgendwo vermeintlich braune Korallen kaufen und diese dann unter den oben genannten Bedingungen zu Schmuckstücken entwickeln. Klar ist man wird aus einer genetisch braunen Korallen keine durchgefärbte rote machen, egal wie die Licht und Wasserparamter auch aussehen.

  • Hallo Michael

    Wichtig ist doch für mich ob wir alle vom selben reden und alle das selbe meinen. Ich meine es bringt ja alles nur was wenn jeder Parameter stimmt. Das heisst Licht, Nährstoffe und Nahrung.


    Ich stelle wenn es mir die Zeit erlaubt, in den nächsten Tagen auch mal ein paar Fotos ein. Die Aufnahmen stammen alle aus der Zeit von Zeovit. Werte waren damals nicht ganz unten, so 15 Nitrat und 0,046 Phosphat.

    Aufallend war das die Tiere für mich keinen Unterschied zeigten egal ob 9 oder 11 Stunden HQI, Das Wachstum war grandios, nur sie sind trotzdem ein wenig eingedunkelt. (ich habe den Werte einfach nicht so weit runterbekommen wie ich wollte)

  • hallo michael,

    nun, eigendlich eine recht ulkige sache.

    vor geraumer zeit bemerkte ich im grossen zuchtbecken, dass die korallen immer hellfarbiger wurden.

    speziell unsere dunkel-rosa poci wurde auffälligerweise immer heller.

    nach wasserwertkontrolle herauf und herunter bin ich nach tagen der herumrätselei zu einer zeit auf der farm gewesen, wo die beleuchtung noch hätte aus sein müssen.

    und siehe da, die zusatz-röhrenbeleuchtung brannte - und das mindestens 10 tage lang rund um die uhr.

    und da ich ein schussel bin, der ab und an vergisst, die beleuchtung nach handanschaltung wieder auf automatik zu stellen, erlebe ich dieses hellerwerden immer wieder einmal....(schmunzel)

  • Hallo Joe,

    dasselbe hab ich an dieser dicken Hystrix beobachtet.

    Und dabei war der Unterschied in der Beleuchtungsdauer vielleicht 2 bis 3 Stunden (8 zu 11 Std.) Bei kürzerer Beleuchtungsdauer war der Gesamteindruck der Koralle wesentlich dunkler. Das lag daran dass bei längerer Beleuchtung grössere Astbereiche rosa wurden und die braunen Bereiche noch etwas aufhellten.

    Wie sich die Beleuchtungsdauer auswirkt hängt sicher auch von der genetischen Ausstattung der jeweiligen Koralle ab. Ich hab eine Stübersche, dunkelbraun mit stahlblauen Spitzen, die reagiert überhaupt nicht auf längerte oder kürzere Beleuchtungszeiten. Ebenso hab ich auch ber der "Enzmann" und bei anderen Korallen mit grünlichem Grundton keine signifikanten Unterschiede feststellen können.

    Auch bei blau dominierten Korallen könnte ich jetzt nicht DEN grossen Unterschied durch länger Beleuchtung feststellen.

    Am meisten hat sich dies nach meinen Erfahrungen bei roten und rosafarbigen Korallen der unterschiedlichen Arten ausgewirkt.

    Um nochmal auf die ursprüngliche Frage zurückzukommen "Ist meine Acropora Krank" Wenn der Schreiber noch nicht genügend Infos aus dem Thread entnommen hat soll er nochmal die verschiedenen Parameter seiner Anlage bewerten.

    Die da wären.

    Beleuchtungsstärke
    Beleuchtungsdauer
    Nährstoffe und deren Verhältnis (PO4/NO3)
    Spurenelementversorgung (zu viel/zu wenig)
    Wasserwechsel
    Grössere in letzter Zeit durchgeführte Massnahmen im Becken
    Stressfaktoren für die Korallen (Temp., Wasserchemie schnell verändert, Stöhrung durch Tiere)

    Oder ggf. nochmal grössere Bilder einstellen dass man noch genaueres erkennen kann.

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