Hallo Leute,ich habe ein kleines Problem mit meiner Mördermuschel,die sich auf dem Beckenboden befindet.Wie ihr ja wahrscheinlich alle wisst haben diese Muscheln ihren eigenen "Kopf",und drehen bzw. bewegen sich dahin,wo sie wollen und nicht hin sollen.
Meine Muschel hat sich jetzt so nahe an eine Sandanemone,das diese sie berührt.Ausserdem wird sie an dieser Stelle Von einer Grossen Euphylia abgeschattet.
Fazit: Die Mördermuschel geht nicht mehr richtig auf und ich habe Angst,das sie mir eingeht.
Hat jemand schon mal Probiert eine Mördermuschel ,OHNE Beschädigung zu lösen?
Danke für eure Antworten!
Mördermuschel
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Fischmann -
10. Juni 2003 um 22:38
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hallo fischmann,
ja, mit einem skalpell oder scharfen messer die bysusfäden auf dem substrat abtrennen.
wenn du etwas an der muschel fummelst, wird sie ihren fuß - falls überhaupt draussen - einziehen und du kannst mit etwas geschicvk die fäden vorsichtig durchtrennen.
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HAllo Fischmann
Um welche Tridacna handelt es sich denn? Ich nehme an um eine T.Crocea?Dann sollte sie sowiso möglichst hoch im Brennerzentrum stehen, natürlich auch erst nach Anpassung.
Auf dem Bodengrund sind eigentlich nur T. derasa und T. squamosa haltbar.
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Hi,
du kannst sie auch mit einer zahnbürste ein wenig ärgern, so dass sie ihre fäden einzieht. Aber immer mit der nötigen vorsicht, denn ist der fuss mal ab, ist die muschen hin.
Viel erfolg!
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IP,
soweit ich informiert bin kann eine Muschel nicht ihre "Fäden" wieder einziehen. Das mit der Zahnbürste passt eher zu Anemonen.
Die Muschel kann sich allerdings selbst von ihren Byssyfusfäden trennen, wenn ihr der Platz, z.B. durch Abschattung nicht mehr zusagt.
@Fischmann
Ich habe es schon des öfteren, wie Joe es beschrieben hat praktiziert und würde es exakt so machen. Du kannst, um an die Fäden besser ran zu kommen die Muschel auch leicht zur Seite biegen allerdings ohne Gewalt.Andre
ZitatOriginal von iP
Hi,du kannst sie auch mit einer zahnbürste ein wenig ärgern, so dass sie ihre fäden einzieht. Aber immer mit der nötigen vorsicht, denn ist der fuss mal ab, ist die muschen hin.
Viel erfolg!
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Hi Andre,
alles praktische erfahrung;) Kitzeln und nerven, dann geht auch die noch so sturkopfige muschel weg. Bei anemonen nehme ich diese fetten algenmesserteile, da sie bei mir immer an den scheiben hängen.
Viele Grüßens,
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Hi!
Ich praktiziere es so ähnlich, ziehe immer daran und lasse wieder los, so lange bis sie von selbst ausläßt.
Ist nur ein Geduldspiel. Würde sie in eine Grube (Delle im Gestein) setzen wo viel Licht ist und sie haftet sich bald wieder an.Gruß Geri
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Ich verstehe nicht ganz was der unterschied zwischen abreissen und abschneiden ist?
Wenn ich die Fäden abschneide,kann ich sie auch mit der Schere abschneiden? -
Hallo Fischmann
Beim durchtrennen der Byssusfäden solltest du darauf achten dies möglichst Muschelfern zu tun damit die Byssusdrüse nicht beschädigt wird.
Dies würde mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit der Tod für die Muschel sein.
Ich würde deshalb immer ein Skalpell nehmen und dicht am Stein lang abkratzen. -
Also ich habe bis jetzt noch jede Muschel ohne operativen Eingriff abbekommen. Man kann sie einfach immer wieder leicht hin und her schaukeln, ganz vorsichtig und ruhig, nach einigen Minuten bis zu eine Stunde hat bis dato jede Muschel aufgegeben und lies sich umsetzten.
Angemerkt sei noch das mir noch keine Tridacna eingegangen ist.
Andreas!
P.S.: egal wie Du das Tier nun löst, wenn Du sie anschließend auf die glatte Seite einer Austernschale legst wird sie sich dort binnen kurzer Zeit festmachen und lässt sich dann später gnaz problemlos überall dort platzieren wo Du möchtest.
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