Tubastreafutterautomat!

  • Hy,

    da ich seit ein paar Tagen eine Tubastrea habe und bei den Docs bzw. Einsiedlerkrebsen nahezu keine Chance habe diese zu füttern habe ich mir einen Futterautomaten ausgedacht!

    Hier mal zwei Bilder

    (c) Andreas Pridzun

    Das ganze besteht aus einer gut gespülten Zitronenteedose von der ich den Boden entfernt habe und die ich seitlich mit ein paar angeklebten Steinen beschwert habe. In den Deckel habe ich eine Öffnung gemacht, welche den gleichen Durchmesser hat wie ein Luftschlauch und einen solchen daran angeschlossen. Nun kann ich diese Dose über die Tubastrea stülpen und mit einer Spritze ohne Kanüle die Artemien durch den Luftschlauch schicken.

    In der Dose sinken diese dann ganz langsam über der Tubastrea nieder und bleiben auf den Polypen liegen. jetzt kann die Tubastrea in aller Ruhe futtern!

    Andreas!

  • Hallo Andreas,
    das hast Du Dir ja ganz toll ausgedacht, aber Du solltest die Tubastrea lieber etwas schattiger ansiedeln.Ich habe so ein Tier auch schon seit längerem in Pflege.Iin einer Höhle untergebracht lässt sie sich gut mit einem langen Schlauch und einer Spritze füttern.Selbstverständlich solltest Du vorher deine Fische gefüttert haben.
    Ansonsten würde ich sagen das dies ein recht anspruchsloses Tier ist das nach Eingewöhnung und bei guter Wasserqualität nur noch ein mal pro Woche gezielt dann aber gut gefüttert werden muß.

    MfG Martin

  • Ich bin auch voller Hoffnung das sich die Tubi bei Zeiten an die Futterzeiten gewöhnt hat und sie dann Ihre Polypen tagsüber öffnet und ich sie dann andernorts plazieren kann.

    Das Problem ist nur, das die Tubis zu Anfang meist ihre Polypen nicht oder nur Nachts öffen und um sie umzugewöhnen habe ich hier im Forum oft den Trick gelesen, daß man das Futter auf den ungeöffneten Polypen plazieren soll und es dort solange liegen lassen bis die Tubis es aufnehmen. Nur selbst bei gefüterten Fischen bleiben keine Artemien runde 5 Min. irgendwo liegen. Mit dieser Futter"glocke" kann es das aber und es funzt auch, heute Abend macht sie jetzt schonmal ihre Polypen auf. Morgen wird es viellecht schon gegen die geplanten 17.30 Uhr leichter sein.
    Aber für die ersten Tage ist diese Methode m.M. nach recht gut!

    Andreas!

  • Hallo Andreas,
    bei mir ist es so, daß ich die Tubastrea direkt in einer Höhle untergebracht habe. Nachdem ich die Fische mit gefrorenen Artemien gefüttert habe, geht die Tubastrea angelockt durch das Futter super gut auf, dann füttere ich gezielt die Tubastrea, auch mit Artemien.
    MfG Martin

  • Andreas noch eins, ich glaube nicht das sie sich an feste Zeiten gewöhnen lässt, wenn Du Pech hast wird sie bei deinem Standort veralgen und eingehen.

    MfG Martin

  • Hallo Martin!

    Tubastrea gewöhnt sich relativ schnell an fixe Fütterungszeiten und öffnet dann schon vorher ihre Tentakeln, sofern wir selbst nur konsequent genug mit bestimmten Fütterungszeiten sind.

    Lieben Gruß

    Harold

    Vivaristik seit 1968 - und ich lerne immer noch dazu.

  • Hallo,

    natürlich lassen sich die Tubastreas an die Fütterungszeiten gewöhnen! Wenn man sogar mehrmals am Tag füttert, stehen die Tubis schon mal bis zu 20 Stunden am Tag offen.
    Wo die Tubi steht, ob dunkel oder hell, ist erst einmal unwichtig. Sie sollte eine gute Strömung bekommen, damit sich keine Ablagerungen am Gewebe bilden können. Stehen Tubastreas viel offen, veralgen sie auch im Licht nicht. Ich halte seit vielen Jahren schwarze/gelbe und orangene Schläge im Schatten, als auch direkt unter 400W HQI. Einem gesunden Tier macht das Licht nichts aus......

    Die Futterglocke ist gut gemeint, aber muss nicht unbedingt sein. Eine Tubi "lernt", dass sie bestohlen wird und bald umschließt sie das Futter in Sekunden. Ich füttere die Polypen mit einer Spritze und halte dann noch eine Minute schützend meine Hand gegen Garnelen und diebische Fische als Abwehr davor. Das reicht dann völlig aus....

  • Hi,

    noch eine Zusatzfrage dazu: nach erfolgter Fütterung (und Abwehr der Konkurenten :grinning_squinting_face: ) hat die Tubastrea ihr Futter zunächstmal gesichert und Fische + Garnelen lassen sie in Ruhe. Nach ca. 8 - 12 Stunden jedoch erscheinen Fische und Garnelen wieder und picken und puhlen wieder um die Wette. Es scheint aber so, daß die Tubatrea-Polypen sich auch freiwillig wieder öffnen.
    Kann es sein, daß nach dieser Zeit die Verdauung schon abgeschlossen ist und daß sich die Tubastrea des Unverdaulichen so wieder entledigt?

    Gruß Ralf :grinning_squinting_face:
    {400l-Riff,Aquastar-automatisiert,HQI 2x150W+Blau/Mondlicht,Ström.-Ebbe/Flut/Wellen,Kalkreaktor,Ozon,UV,Stand+Dichte-Regelung mit autom. Wasserwechsel,Titan-Kühler,Rieselfilter,Zeovit,autom. Plankton+Spurenelemente/Aminosäuren-Dosierung}

  • Hallo Ralf,
    das habe ich an meiner auch schon beobachtet.Sie scheidet dann so eine Art Klumpen wieder aus, es sind sicher die Überreste, die sich nicht verdauen lassen.

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