• Hallo zusammen,

    da ich ja ein neues Becken plane und Fehler aus der Vergangenheit sich möglichst nicht wiederholen sollen plane ich zumindest die Strömung über Notstrom im Ernstfall zu versorgen.
    Mein Plan sieht momentan so aus, dass ich eine Tunze 6105 mit dem Safety Connector an eine Autobatterie anschließe und die Autobatterie wiederum an ein Ladegerät angeschlossen wird, das dann evt einmal die Woche über Zeitschaltuhr die Batterie wieder voll lädt. Wäre der Aufbau so möglich?
    Die Zweite Frage die ich habe bezieht sich auf die Kapazität der Batterie. Laut Datenblatt zieht die Tunze maximal 28 Watt bei 12 Volt. Ist es dann richtig, dass ein Entladestrom von 2,3 A fließt (I= W/V)? Und kann man dann über die Gleichung A=Q/I berechnen wie lange die Batterie halten würde?
    Beispiel: eine 10 Ah Batterie würde dann (10 A * 3600 s)/ 2,3 A = 15625 s = 4,3 h halten.

    Würde mich sehr freuen, wenn ihr mir damit weiterhelfen könntet.

    Viele Grüße

    Torsten

  • Hallo Dieter,

    den Artikel kannte ich schon...durch den bin ich ja auf den Safety Connector gekommen. Mir geht es hauptsächlich um die Rechnung der benötigten Kapazität, um eine entsprechende Pumpe eine bestimmte Zeit laufen zu lassen. Als Beispiel war ja die 10 Ah Batterie genannt....natürlich würde ich eine Größere nehmen um wenigstens auf ca 48 h zu kommen, da ich öfter mal übers Wochenende weg bin. Ich spiele ja mit dem Gedanken einer 225 Ah Batterie von Varta (LKW) allerdings wiegt die auch mal eben 62 kg :D.

    Was passiert eigentlich, wenn ich ein Ladegerät verwenden würde, das nur für Batterien bis 160 Ah ausgelegt ist? Lädt es die Batterie dann nicht vollständig oder evt gar nicht oder nur langsamer?

    Viele Grüße

    Torsten

  • Hallo Torsten

    Wenn du nur 12V-Geräte versorgen willst, ist die Lösung mit dem Akku die beste. Nur würde ich ein automatisches Ladegerät verwenden, welches bei vollem Akku in Erhaltungsladung umschaltet. Das hat den Vorteil, dass der Akku nach einem Stromausfall gleich wieder geladen wird. Bei wöchentlicher Nachladung kann es passieren das der leere Akku erst nach ein paar Tagen nachgeladen wird und ein zweiter Stromausfall während dieser Zeit nicht überbrückt wird.
    Deine Berechnung bezüglich der Kapazität ist im Prinzip richtig. Du musst aber beachten, dass die Kapazitätsangabe sich immer auf einen bestimmten Entladestrom bezieht.( z.B. auf eine 10stündige Entladezeit) Ist der Strom wesentlich höher verringert sich die entnehmbare Kapazität deutlich. Dein Akku hält bei 2,3 A Entladestrom also keine 4,3h.

    Edit: Eine größerer Akku ist auf alle Fälle besser. ob es gleich über 200Ah sein müssen hängt vom Bedarf ab. Wenn die Kapazität des Akkus nicht viel grösser ist als die Angabe auf dem Ladegerät sollte es keine Probleme geben. Die Ladedauer verlängert sich allerdings entsprechend.

    MfG Bernd

    Einmal editiert, zuletzt von Bernd Burba (8. November 2011 um 13:48)

  • Hallo Bernd,

    danke für die schnelle Antwort.
    Wie sieht das bei den automatischen Ladegeräten mit dem Stromverbrauch bei Erhaltungsspannung aus. Dein Einwand mit dem zweiten Stromausfall ist natürlich berechtigt.
    Noch ist ja ein wenig Zeit bis das Becken steht, nur die Gedanken mache ich mir lieber jetzt schon.

    Viele Grüße

    Torsten

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!