wie und womit bewachsen lassen

  • Hallo zusammen,

    habe in meinem Becken ein Luxusproblem.
    Habe auf der rechten Seite vor dem Überlaufschacht eine Lebendgesteinplatte hochkant stehen um den Schacht zu verdecken.

    Diese stecht ziemlich direkt unter 150 watt HQI.
    In meinem Becken habe ich LPS und Leder- sowie Weichkorallen und Anemonen.

    Ich weiss einfach nicht womit ich mir die Platte abwechslungsreich bewachsen lassen kann.
    Zumal: wie befestige ich da die Ableger dran. Mit dem 2 Komponentenharz muss ich lange randrücken damit es hält ;o)

    Über Vorschläge würde ich mich sehr freuen!

  • Wie wäre es mit Löcher bohren und die zu verbindenden Teile miteinander verstiften oder verstöpseln.
    So kann man bißchen austesten,was gut passen würde. :face_with_rolling_eyes:

  • Moin ,
    wie schaut es den mit Briareum asbestinum aus , wächts wie blöd und sieht schickt aus, da muss man nur aufpassen dann man den Bestand unter Kontrolle behält.
    Sie expandiert sehr stark und kann dadurch andere Korallen überwachsen !!....
    ...bei Interesse kannst Du von mir ein Stück abbekommen

    Gruß
    Karsten

  • Hallo Karsten,
    klingt gut. Hab ich notiert. =)

    Kannst mal ein Bild einstellen von deinen Tier?

  • Hallo David,

    würde ich aber nur machen, wenn du den Stein samt Briareum jederzeit ohne Probleme aus dem Steinaufbau wieder entfernen kannst. Wenn ihm die Bedingungen passen wuchert es nämlich ohne Ende und verdrängt dir dann andere Korallen.

    Ich würde zum Kleben Riffmörtel verwenden, dann kannst du z.B. auch SPS gut schräg kleben und von der Platte ist in einigen Monaten nicht mehr viel zu sehen ... Bei dem Riffmörtel musst du allerdings schnell sein und der Riffmörtel hält soooo bombenfest, dass ich ihn z.B. nicht mehr abkriege (bisschen blöd, wenn man eine Koralle wieder umsetzen möchte/muss) ... :grinning_squinting_face:

    Hier mal ein Erfahrungsbericht: Anwendung Riffmörtel

    Viele Grüße
    Corinna

    LIFE IS BETTER IN FLIP FLOPS ❤️

  • Gibt es ähnliche Korallen wie die
    Acanthastrea lordhowensis - Großpolypige Steinkoralle
    welche diese Bedingungen (sanfte Strömung und recht hohe 150 Watt HQI Bestrahlung) mögen.
    Finde diesen Korallentyp sehr schoen. Nur mag die
    Acanthastrea ja nicht so hohe Beleuchtungsstärken

  • Sieht geil aus aber man hat mich gewarnt.. man sollte den Stein aus dem Becken entfernen koennen wenn es zu wild wuchert. Die Platte ist aber fest installiert.
    Habe aber ne Tunzepumpenkeramik im Becken die sieht so nackt aus. :smiling_face: also nen kleinen Büschel würde ich gern nehmen :smiling_face:

    Mal sehen wie wir zusammen kommen

  • Hallo,

    ich weiß nicht, wie das andere sehen, aber Acanthastrea halte ich nicht für zu lichtempfindlich für 150 W HQI.
    Andere Meinungen dazu wären schön, da ich sie ehrlich gesagt nur unter T5 und LED halte, aber 150 W HQI ist m. E. nicht stärker als mein LED-Licht. Ich habe beides zum Vergleich.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo Hans-Werner,

    die Lordhowensis hat im Lex folgendes stehen:

    Strömung mittel, Licht ebenfalls eher weniger, also am besten Mittellichtzone bis Bodennähe, gar Schattenbereich ist machbar. Direktes Licht sollte nicht sein.

    Da ich dieses Tier gern mehrfach auf die senkrechte Platte etablieren möchte, aber im Lex von starker Beleuchtung abgeraten wird, hatte ich mir das schon abgeschminkt.

    Wo genau steht das Tier bei dir im Becken?

  • Hallo Dave,

    ich weiß, was im Lexikon steht.

    Meine Acanthastrea stehen in 10 bis 15 cm Wassertiefe mit T5 bzw. LED direkt über dem Wasserspiegel (ca. 4 bis 5 cm).

    Gruß

    Hans-Werner

  • Also eher lockere Richtlinien was im Lex steht hm? :smiling_face:

    Ich werd mal versuchen so ein Tier da oben festzumörteln. Ich werde berichten :winking_face:

  • Hallo Corinna,

    hab mir den Riffmörtel mal angeschafft.
    Der Bericht sagte zwar folgendes aus:


    Negativ:
    Das Verarbeiten des Mörtels braucht einige Übung. Man kann es mit Gips anrühren vergleichen. Ich habe schon einige Probeverklebungen angerührt, bis es mit der Konsistenz klappte. Wenn man nicht acht gibt, wird es eine große "Sauerei" beim Anrühren. Es klebt kaum, ist also nichts für senkrechte oder über Kopf Verklebungen. Härtet sehr schnell, d.h. lange ist es weich.. gar nichts und plötzlich ist es steinhart. Die Dauer bestimmt die Temperatur des Wassers. Bei handwarem Wasser muß es in ca. 5 Minuten fixiert sein.


    Aber ich hab es dennoch probiert.
    Resultat: Klebekraft gleich null.
    Eine Koralle die bereits auf einem Sockel geklebt ist bekomm ich an meine Senkrechte Platte mit dem Zeugs nicht fixiert. Es verbindet sich unter Wasser nicht mit der Platte.

    Jemand noch ne Idee? Beim Anrühren bin ich nach Vorschrift vorgegangen: 5ml Wasser auf 1 geäuften Esslöffel. Konsistenz fühlte sich ok an.

    Da der Sockel auf dem die Koralle befestigt ist gut 6 cm im Durchmesser ist, ist das ein ganz schöne großer und schwerer Brocken.

    Einmal editiert, zuletzt von HelderDave (17. September 2011 um 12:34)

  • Dann vielleicht mit einem Handbohrer probieren.Riffgestein ist recht weich.Löcher bekommt man da
    sogar mit einem Schraubendreher reingedreht/gewürgt.

  • Moin,
    also Korallenfragmente die noch nicht auf einen Ablegerstein etc. aufgeklebt sind, lassen sich gut verarbeiten.
    Knubbel vom ReefBond auf die Platte schmieren und Ableger reinstecken. Warten, loslassen, fertig.

    Muss ich wohl mit der Säge die Dinger erstmal alle von den Ablegersteinen sägen und dann befestigen.... :frowning_face:

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