Ersten MW-Becken

  • Hallo,

    wir haben uns nun nach 3 Jahren Süßwasseraquaristik dazu entschlossen es auch mal Salzig zu probieren.
    Unser erstes Becken besteht aus:

    Aqua Medic Chromis 140l (55*55*55)
    Arcadia Siries 3 150W HQL 14000k
    1*Tunze Turbelle 6045
    1*Dennerle 4in1 um die Oberfläche ein wenig sauber zu halte
    Aqua Medic Biostar Flotor

    Der Traum der Frau ist es Amphiprion ocellaris zu pflegen. Ich würde aber eher zum Amphiprion percula tendieren da er doch ein wenig kleiner bleibt. Die Literatur und einige Leute sagen es ist eine Haltung ab 100l möglich. Die anderen min. 200l. Ich bin mir noch nicht schlüssig ob es in dem oben genannten Becken möglich ist. Problem sehe ich auf Grund der Anemone. Die meisten Wirtsanemonen werden ja doch relativ groß, was bei der Grundfläsche des Aquarium schwierig wird.
    Die Heteractis malu und Heteractis aurora sind die wohl die kleinsten der Wirtsanemonen. Bei beiden wird allerdings eine Beckengröße von 300l vorgeschlagen. Bei der doppelt so großen Entacmaea quadricolor nur 100l. Liegt das an den unterschiedlich Nesselkräften?

    Habe auch schon ein paar mal gelesen das Pilzlederkorallen gerne als Ersatz genommen wird. Da diese aber noch größer werden, fallen sie wohl weg.

    Hat jemand Erfahrungen mit der Haltung in ähnlichen Becken?

    Felix und Bianca

  • Ne richtige Anemone und ne Tunze 6045 in so einem kleinen Becken würde ich eh lassen.
    Die Anemonenfische kuscheln auch mit Scheibenanemonen und anderen Weichkorallen,
    die sich nicht von Strömungspumpen ansaugen lassen.

  • Hallo!

    Zitat

    Die Anemonenfische kuscheln auch mit Scheibenanemonen und anderen Weichkorallen,

    Das ist aber (für alle Beteiligten!) keineswegs artgerecht. Wenn man Anemonenfischen keine Anemone gönnen kann oder will, sollte man auf diese Fische verzichten. Die Notwendigkeit einer ausreichend großen Anemone ist auch der Grund, warum Marubis als Mindestbeckenvolumen für A. ocellaris 200 l ansieht. Man wird immer jemanden finden, der sagt, es ginge auch in wesentlich kleineren Becken - meist, um seine eigenen Haltungsbedingungen zu rechtfertigen. :frowning_face:

    Gruß

    Wolfgang

    Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!

  • Also zunächst einmal, ich habe schon Amphiprion percula, Amphiprion ocellaris und Amphiprion ocellaris schwarz gepflegt und ich konnte nie einen Größenunterschied feststellen.

    Ich habe immer alle Tiere mit Anemone gepflegt. Dazu war in einem 50er Würfel ein nicht zu umfänglicher Steinaufbau (3-4 mittelgroße Stücke Lebendgestein) und zu den Clownfischen ebenfalls 3-4 Kupferanemonen Entacmea quadricolor. Kupferanemonen sind wesentlich haltbarer als alle anderen und werden regelmässig gezüchtet.

    Das Problem ist nur, dass die Anemonen entsprechend groß sind und du kaum noch andere Tiere im Becken pflegen wirst können. Allenfalls stark nesselnden Tiere wie einige Euphylia Arten.

    Wenn du nicht bereit bist, das Becken einzig auf die Haltung der Clownfische und Anemonen auszurichten, dann solltest du dich lieber nach anderen Alternativen umsehen!

    Ein paar Stonogobiops nematodes mit Alpheus randalli zum Beispiel (oder andere Symbiosegrundeln) ist vom Verhalten her mindestens eben so interessant anzuschauen!

    3 Mal editiert, zuletzt von kenny (3. Juli 2011 um 10:05)

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