Biobälle / Rieselfilter für MiracleMud --> Nitrat+Phosphat ?!

  • Hallo @All, Hallo Markus R.,

    ich habe folgendes Problem bzw. folgende Fragen dazu, die ich mir nicht erklären kann (mir fehlt wahrscheinlich einfach die Erfahrung und der chemische Background was da so passiert):

    Mein Becken (ca. 400l) läuft seit einem halben Jahr. Eingerichtet ist es mit relativ viel LS (ca. 60kg) und einem Miracle-Mud Filter (durchströmt mit Eheim 2062 - Nennleistung 3400l/h). Wasserwechsel alle 14 Tage ca. 15-20%.

    Ich habe bis dato auf die Biobälle im Ein- und Auslauf des Filterbeckens verzichtet, habe aber jetzt aufgrund der Aussage von Markus R. (auf seiner Webpage) den Ablauf mit ca. 15 l Bioblällen befüllt. Dieser läuft nun quasi als Rieselfilter, steht also nicht mehr voll Wasser.

    Bis zu diesem Zeitpunkt war Nitrat / Phosphat nie nachweisbar, allerdings hatte ich in der letzten Zeit (~2 Monate) den Eindruck, das die Steinkorallen nicht mehr so zügig wuchsen wie zuvor und auch die Farben nicht sehr gut waren - ich führte das auf einen Nährstoffmangel zurück, der vielleicht durch das mangelnde Nitrat verursacht wurde.

    Seit der Umbauaktion stiegen Phosphat (auf ca. 1mg/l) und Nitrat (ca. 20-30mg/l) deutlich an. Sonstige Änderungen am Becken wurden nicht durchgeführt. Ausserdem wurde eine Montipora Digita von unten her weiss - bleibt jetzt allerdings seit einigen Tagen gleich. Alle anderen SPS (Acroporas, Seriatopora) sind unverändert.

    Seit gestern habe ich jetzt erst einmal einen Phospahtadsorber laufen (PhosEx im umgebauten Karbolith-Reaktor von AD - im Auslauf ist wieder Phosphat 0 zu messen).

    Folgende Fragen stellen sich mir jetzt:

    * laut Aussage von Markus werden die Biobälle im MM-Filter benötigt um die Nährstoffe in Phosphat/Nitrat aufzuspalten, das dann vom MM-Schlamm und den Caulerpa Algen aufgezehrt wird. Habe ich offenbar in dem halben Jahr soviele "Vorgängerstoffe" angesammelt - wenn ja was? War der Grund für den nahezu Wachstumsstillstand der SPS in den letzten zwei Monaten evtl. kein Nährstoffmangel, sondern ein Überschuss an "diesen Stoffen"?

    * Der den Rieselfiltern nachgesagte Nitrat-Anstieg erfolgt doch erst nach einiger Zeit durch die abgelagerten Schmutzstoffe - oder täusche ich mich da. Das dürfte dann ja eigentlich nicht innerhalb von 2 Wochen passieren.

    * der PH-Werte in meinem Becken geht NIE über 8,0 hinaus und schwankt vor der Änderung mit den Biobällen zw. 7,5 und 7,75, jetzt zw. 7.7 und 8. In einem zweiten eingerichteten Becken (320l, Jaubert, kein NO3, kein PO4), das mit Wasser aus dem Hauptbecken (100l) und einigen LS aus dem Hauptbecken geimpft wurde, liegt er konstant bei 8,2-8,3. Habe gehört, das ja Nitrat o.a. Schadstoffe den PH-Wert drücken können ???

    * wie gehe ich in weiterer Folge am besten vor - soll ich weitere Maßnahmen (größerer Wasserwechsel ...) vornehmen od. einfach warten bis die Schadstoffe von selbst wieder abnehmen? Soll ich eventuell die Biobälle wieder entfernen od. die Menge wesentlich reduzieren? Ich bin mir jetzt ehrlich gesagt etwas unsicher, was ich tun soll?!

    Ist etwas länger geworden, bitte jedoch trotzdem um Eure Meinungen zu diesem Thema.

    Danke im Voraus und schöne Grüße

    Karl Hauber

  • Hi Karl,

    " Ich habe bis dato auf die Biobälle im Ein- und Auslauf des Filterbeckens verzichtet, habe aber jetzt aufgrund der Aussage von Markus R. (auf seiner Webpage) den Ablauf mit ca. 15 l Bioblällen befüllt. Dieser läuft nun quasi als Rieselfilter, steht also nicht mehr voll Wasser."

    -->Ich habe in allen Beckenüberlaufschächten das Wasser so hoch angestaut, das auch die Biobälle im Wasser sind. Also nicht trocken liegen!!!!!


    " Bis zu diesem Zeitpunkt war Nitrat / Phosphat nie nachweisbar, allerdings hatte ich in der letzten Zeit (~2 Monate) den Eindruck, das die Steinkorallen nicht mehr so zügig wuchsen wie zuvor und auch die Farben nicht sehr gut waren - ich führte das auf einen Nährstoffmangel zurück, der vielleicht durch das mangelnde Nitrat verursacht wurde."

    -->War bei mir in allen Versuchsbecken, ohne Biobälle auch so, da es meiner Meinung nach, ohne Biobälle, zu einer Anreicherung mit organischem Phosphat im Wasser kommt.


    "Seit der Umbauaktion stiegen Phosphat (auf ca. 1mg/l) und Nitrat (ca. 20-30mg/l) deutlich an. Sonstige Änderungen am Becken wurden nicht durchgeführt. Ausserdem wurde eine Montipora Digita von unten her weiss - bleibt jetzt allerdings seit einigen Tagen gleich. Alle anderen SPS (Acroporas, Seriatopora) sind unverändert."

    -->Du mußt jetzt dem Filter die Zeit geben, um sich an die neue Nährstoffsituation anzupassen, das dauert einige Wochen. In dieser Phase solltest Du öfters das Wasser wechseln als sonst.


    "Seit gestern habe ich jetzt erst einmal einen Phospahtadsorber laufen (PhosEx im umgebauten Karbolith-Reaktor von AD - im Auslauf ist wieder Phosphat 0 zu messen)."

    -->Das wirkt sicherlich unterstützend und kann die Umstellungsphase etwas verkürzen.


    * laut Aussage von Markus werden die Biobälle im MM-Filter benötigt um die Nährstoffe in Phosphat/Nitrat aufzuspalten, das dann vom MM-Schlamm und den Caulerpa Algen aufgezehrt wird. Habe ich offenbar in dem halben Jahr soviele "Vorgängerstoffe" angesammelt - wenn ja was? War der Grund für den nahezu Wachstumsstillstand der SPS in den letzten zwei Monaten evtl. kein Nährstoffmangel, sondern ein Überschuss an "diesen Stoffen"?

    -->Wie oben schon erwähnt handelt es sich n deinem Fall sicherlich nicht um einen Nährstoffmangel, sondern eher um einen Überschuss, da der Schadstoffabbau ohne Biobälle nicht 100%ig funktioniert


    * Der den Rieselfiltern nachgesagte Nitrat-Anstieg erfolgt doch erst nach einiger Zeit durch die abgelagerten Schmutzstoffe - oder täusche ich mich da. Das dürfte dann ja eigentlich nicht innerhalb von 2 Wochen passieren.

    -->Wahrscheinlich geht es durch das plötzliche einbringen der Biobälle schneller als normal.


    * der PH-Werte in meinem Becken geht NIE über 8,0 hinaus und schwankt vor der Änderung mit den Biobällen zw. 7,5 und 7,75, jetzt zw. 7.7 und 8. In einem zweiten eingerichteten Becken (320l, Jaubert, kein NO3, kein PO4), das mit Wasser aus dem Hauptbecken (100l) und einigen LS aus dem Hauptbecken geimpft wurde, liegt er konstant bei 8,2-8,3. Habe gehört, das ja Nitrat o.a. Schadstoffe den PH-Wert drücken können ???

    -->Der Ph-Wert meiner Becken liegt konstant immer bei 7,9-8,1, außer in den Becken wo ich mit Kalkwasser arbeite, da liegt er bei 8,1-8,3. Du soltest aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht mit Kalkwasser arbeiten, da bei Dir zuviel Phosphat im Wasser ist, das evtl. durch das Kalkwasser gebunden und dann eingelagert werden kann.


    * wie gehe ich in weiterer Folge am besten vor - soll ich weitere Maßnahmen (größerer Wasserwechsel ...) vornehmen od. einfach warten bis die Schadstoffe von selbst wieder abnehmen? Soll ich eventuell die Biobälle wieder entfernen od. die Menge wesentlich reduzieren? Ich bin mir jetzt ehrlich gesagt etwas unsicher, was ich tun soll?!

    -->Du solltest die nächsten Wochen etwas größere WW machen als normal, den Phosphatabsorber kannst Du ruhig mitlaufen lassen, die Biobälle auf keinen Fall entnehmen, sondern dafür sorgen das diese im Wasser liegen, also das Wasser im Ablaufschacht mit Hilfe eines Kugelhahnes anstauen. Du kannst auch durch öfterem zurückschneiden der Algen den Austrag noch etwas erhöhen. Ansonsten mußt Du dem Filter jetzt die Zeit geben, die er braucht, um der neuen Situation gerecht zu werden.


    MfG Markus Resch

    2 Mal editiert, zuletzt von Markus R. (24. April 2003 um 16:09)

  • Hi Karl, Hi Markus,

    dass sich bei Karl PO4- angesammelt hat mag ja sein, es kann ja sehr leicht (z.B. mit Kalkwasser) ausgefällt werde und unter anderen Umständen in einem neuen Millieu wieder in Lösung gehen.
    Mit dem Nitrat ist das so eine Sache...das können sich kaum die vorgängerstoffe angesammelt haben, denn die Mengen an Ammonium, Ammoniak und Nitrit, die für 30 mg/l Nitrat benötigt werden, würden doch sicher mehr auslösen als nur das, dass die SPS weniger weit aufmachen.
    Und die Urausgangsstoffe, die Proteine, sind soweit ich weiß nicht sonderlich stabil, also können die sich auch nicht angesammelt haben.

    Ich denke dass der Schlammfilter wunderbar funktioniert, nur das 'WIE' fehlt irgendwie noch (rein zum Verständnis).
    Meine momentane Vorstellung ist die, dass die Biobälle dem groben zerspalten der Proteine und Ammoniak etc... dienen.
    Die Tatsache, dass die Schichtdicke des Schlamms (dessen Zusammensetzung wohl jeder gerne kennen würde :grinning_squinting_face: )
    so immens wichtig ist, lässt darauf schließen, dass sich im Schlamm anaerobe Zonen bilden. Dort entwickelt sich eine Mikrofauna, die alle Abfallstoffe zur Endstation bringt. Also: Nitrat und Phosphat (in den weniger tiefen=aeroben Schichten). offensichtlich wird im anaeroben Bereich das Nitrat fixiert und wird dann von den Rhizoiden der Caulerpa aufgenommen. Und zwar relativ früh im 'Vergasungsprozess' dieser Bakterien, bevor reiner Stickstoff (=Gas) entsteht. Das würde erklären, warum der Miracle Mud so effizient ist. Normalerweise ist der anaerobe Teil des Stickstoffkreislaufs ja der energie- und zeitaufwendigste (da endergen), daher sammelt sich ja das Nitrat in vielen Becken an.
    Und von den guten Stickstoffbedingungen angespornt entziehen die Algen dem Wasser das PO4-, das sie ja auch noch benötigen.
    Und natürlich die Rolle des Schlamms als Caulerpaerhalter nicht zu vergessen, denn er scheint wohl Eisen und andere Spurenelemente zu beinhalten die das zusammenbrechen der Caulerpabestände verhindert und dafür sorgt dass man keine Spuris zugeben muss.

    Wenn da die Bälle fehlen, kommt die Gesellschaft im Schlamm nicht zu ihrer Mahlzeit und somit auch nicht die Caulerpa. Ist zuwenig Schlamm da fühlt sich die Gesellschaft nicht wohl und die Caulerpa verhungert auch.
    Darum funktioniert es nur,wenn alles passt.
    Dann aber um so einfacher und effizienter.

    Ihr könnt mich jetzt für diese Theorien schlagen, aber so macht das in meinen Augen Sinn.

    Bitte nich haun! :loudly_crying_face:

  • Hallo Matthias, hallo Markus

    das meiste von Euch geschriebene kann ich nachvollziehen, ich meinte mit "Vorgängerstoffe" natürlich NICHT Ammonium/Ammoniak und Nitrit, sondern eben eventuell irgendwelche organischen Verbindungen, deshalb auch meine Frage, was denn da biologisch/chemisch passiert sein könnte???

    Kalkwasser wurde noch nie verwendet, allerdings ein Kalkreaktor, gefüllt mit Hydrogencarbonat (AquaMedic) - sollte eigentlich phosphatfrei sein.

    Zum organischen Phosphat (falls das das Problem ist):
    Natürlich kommt durch eine reichliche Fütterung einiges an Phosphat ins Becken, warum passiert aber jetzt durch diese Änderung (im wesentlichen eine bessere Sauerstoffversorgung und bessere Bedingungen für oxidierende Bakterien) fast plötzlich die Umwandlung von organischem in anorganisches (messbares) PO4?


    Zum Nitrat:
    Nochmals, ich dachte, daß ein Rieselfilter nach längerer Zeit aufgrund des angesammelten Drecks, abgestorbener Bakterienrasen... Nitrat in größeren Mengen erzeugen kann. Innerhalb einer bis zwei Wochen kann sich meiner Meinung nach noch so gut wie kein Dreck angesammelt haben, wo kommt also plötzlich der Wert von ca. 50mg/l NO3 her?


    Biobälle unter Wasser / Rieselfilter:
    wo liegt hier in der Auswirkung der Unterschied. Das Verdrecken dürfte gleich sein, lediglich das Sauerstoffmilleu im Rieselfilter dürfte im Rieselfilter höher sein?!

    Im Interview mit Leng Sy (korallenriff.de) sagt er, daß der Nitratabbau im Schlamm - also wie Du sagst vermutlich in den anaeroben Zonen stattfindet. Der Phosphatabbau wird aber nahezu ausschließich durch die Algen realisiert. Demzufolge müsste das System ja eigentlich auch ohne Algen, dafür mit einem Phosphatadsorber funktionieren, oder spricht da auch noch was anderes dagegen?

    Matthias,
    so ganz kann die mangelhafte Mahlzeit für die Caulerpas in der von Dir angeführten "Nahrungskette" nicht ganz stimmen. Meine Caulerpas wuchsen und wachsen immer wie Unkraut, kein Verhungern sichtbar.

    @Markus,
    meinst Du, ich sollte die Menge der Biobälle (ca 15l) reduzieren?

    @All,
    neben den Maßnahmen, die eine Verbesserung der Situation bringen könnten (neben der wahrscheinlich wichtigsten, Geduld) würde mich wirklich brennend interessieren, was Ihr glaubt, was da an Reaktionen vor sich gegangen sein könnte.


    Schon wieder länger gewordern ... :grinning_squinting_face:
    und viele Fragen ... :confused_face:

    Schöne Grüße aus Oberösterreich
    Karl

  • Hallo Karl Hauber,

    zu Miracle Mud kann und will ich mich nicht äußern, jedenfalls scheint da gravierend etwas nicht so zu funktionieren wie es nach diversen Aussagen sein soll.

    Ich schreibe Dir wegen Deinen Nitratproblemen. Das vorliegende Nitrit wird unmittelbar in Nitrat umgewandelt und zwar derart schnell, daß in einer funktionierenden Nitrifikation das Nitrit garnicht erst nachweisbar ist. Es ist also ein Trugschluß anzunehmen, daß irgendwelche Stoffe erst einige Zeit "herumliegen" bevor daraus Nitrat wird. Mit dem Phosphat ist es genauso. Ich persönlich halte es also so, daß ich erst garnicht so viel Vorstufen entstehen lasse, daß es sich anhäufen kann.

  • @Karl,

    zum Thema Ph-Wert:

    Durch die Verwendung des Kalkreaktors, wird dein Ph-Wert ein wenig nach unten gerdückt. War bei mir genauso, erst nach dem abschalten des Reaktors stieg der Ph-Wert wieder.

    Biobälle:

    Nicht verringern, sondern unter Wasser setzen! Frag mich bitte nicht warum, aber in allen funktionierenden Schlammfilterbecken sind die Biobälle im Wasser, nicht trocken liegend mit Berieselung. auch die ganzen Becken in den USA, die ich angschaut habe hatten das so, drum stellte sich für mich bisher nicht die Frage des warum das so ist.

    Pumpe:

    Die Nennleistung sagt relativ wenig aus. Überprüfe die tatsächliche Durchflußmenge! Nicht das wir hier u.U. auch noch ein anderes Problem haben. Gehe dabei folgendermaßen vor. Nimm einen Meßbecher halte diesen unter den Einlauf ins Hauptbecken oder unter den Rücklauf ins Filterbecken. Mit einer Stopuhr "stoppst" Du die Sekunden für einen Liter und rechnest das dann hoch auf eine Stunde. Und schon hast Du die tatsächliche Durchflußmenge, diese sollte min. beim 5-fachem, max. 10-fachem Wasservolumen liegen.


    Also demnächst Durchflußmenge kontrollieren, mehr Wasser wechseln und dem Filter Zeit geben sich neu anzupassen und dann läuft er auch bald wieder einwandfrei!

    MfG Markus Resch

    3 Mal editiert, zuletzt von Markus R. (25. April 2003 um 09:15)

  • @ All: Hi

    Welche Schichtdicke bzw. Mud braucht man denn bzw. bräuchte ich wenn ich auf einer Grundfläche von 25x25 den Schlamm auflegen möchte? (Oder ist das zuviel für mein Mini-Planschbecken)

    lg
    Karl

    P.S. Ähh, bin off-topic, bitte um Nachsicht.

    Juwel Vision 450l, 4xT5, Multiflotor 1000
    Nano 40l (Asylbecken für Krabben etc.)

    Einmal editiert, zuletzt von El_Coyote (16. September 2003 um 00:10)

  • Schlammdicke würde mich auch Intressieren für 60x15
    Außerdem wüßte ich gerne was passiert wenn man weniger Wasser zugiebt. Ich dachte an eine Eheim 1048 also abzüglich Förderhöhe ca. 400 - 500l/h.
    Ich möchte nur ein Algenrefugium und wollte MM nur als Bodengrund weil die Caulerpa da so gut drauf wächst! Die Filterwirkung ist so gut wie nebensächlich...

  • Hallo Kenny


    In diesem Fall reichen 5 - 7 cm als Schichtdicke aus.
    Passieren wird auch nicht viel musst nur drauf achten das keine Ablagerungen auf derCaulerpa liegen bleiben das mögen die auf Dauer nicht so.

    Gruss Claude

  • Hallo Kenny

    500 Liter Durchfluß ist zu wenig
    ab 1000 l/h wäre in Ordnung
    Es ist auch eine höhere Durchflußrate in einem Algenreefugium anzustreben damit die Caulerpa und der Schlamm frei von Sediment / Ablagerungen gehalten werden.
    das mit der Schichthöhe hat Claude schon geklärt

    H

  • Hi!

    Wichtig ist auch noch das man die Strömung breitflächig verteilt, nicht einfach einen Schlauch einströmen lassen, da sonst immer an einer Stelle viel Strömung und im Randbereich sogut wie keine Strömung vorhanden ist.
    Eine höhere Durchflußrate ist auch besser, da es in der Einlaufphase des Filters, nicht so leicht zu Cyanobelägen an den Caulerpas kommen kann, da sich diese nicht so gut anhaften können, wenn die Strömung stärker ist!

    Cu Markus

  • Wenn es nur um die Strömung geht: Ich will wohl ein/zwei kleine Strömungspumpe einbauen (Aquaballl o.ä.). Nur speisen würde ich das Becken gerne mit der 1048 weil die schon im Ü-Schacht installiert ist und weil die so schön leise ist :winking_face:
    Vielen Dank für die schnellen Antworten!

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