azooxanthellate Weichkorallen

  • Hallo Zusammen :smiling_face:

    In letzter Zeit wurden in der Koralle öfters Berichte und auch Forschungsergebnisse von Nichtphotosynthetischen Weichkorallen vorgestellt.

    Dazu gehören ja auch viele Hornkorallen.

    Wer hat denn schon Erfahrungen mit azooxanthellaten Korallen? wer kann schon privat Erfolge verzeichnen? :smiling_face:

    Ich würde mir gern ein größeres Artenbecken mit solchen Tieren einrichten. Erfahrungen mit der Tubastrea habe ich bereits gemacht und habe bis heute recht gute Ergebnisse und sogar schon kleine Nachwuchsstöcke verzeichnen können, von daher wüste ich also ungefähr was auf mich zukommen würde. :winking_face_with_tongue:

    Filterung Strömung Beleuchtung und Fütterung wäre aus technischer Sicht alles realisierbar. :grinning_squinting_face:


    Grüße Thilo :face_with_tongue:

  • Hi Thilo,

    entschuldige aber Tubastreahaltung und die Haltung anderer azooxantheller Korallen ist nicht vergleichbar.

    Die anderen Tiere sind um etliches schwieriger zu halten, als sich die meisten sich vorstellen.
    Zum ersten brauchst du sehr viel Plankton zum verfüttern, damit schafft man sich dann das nächste Problem und das geht dann so weiter.

    Jede Lösung für ein Problem wirft gleich wieder mehrere neue Probleme auf.

    Zum anderen solltes du den zeitlichen Aufwand nicht unterschätzen.

    mfg Stephan

  • Hi Thilo!
    So wie Stephan schreibt sehr zeitaufwendig, was die Planktonzucht anbelangt.
    Ich hatte eine Klunzengeri mit Erfolg fast ein Jahr und dann war ich auf Urlaub und das war das Ende. Ich hatte sie im Aquariengeschäft gegen Sacrophytons eingetauscht, weil sie schon zum kümmern angefangen hatte und sie wuchs auch bei mir zu einer größe von 15cm. Sie brauchen etwas Strömung und sollten in einer Höhle oder sehr beschattet untergebracht sein und natürlich viel Zooplankton.
    Man kann nicht von einem Pfleger verlangen, daß er auch noch für die Planktonzucht Zeit hat.

    Gruß Geri

  • Hallo Thilo


    Dendronephtea, Finger weg, die sind so zeitaufwendig und schwer....
    Tubastrea, der Stephan hat es gut auf den Punkt gebracht ist gar nicht zu vergleichen.

    Gorgonien, farbig:
    Geht schon unter gewissen voraaussetzungen. Auch nicht alle, vor allem sind tiefseearten sehr schwer.
    Auch wenn man das richtige Futter hat, bleibt es dennoch bisweilen so das nicht alle sich halten lassen, wenn doch seh schwer. Hier wird es nur mit der richtigen futtermischung gehen. Sprich Plankton, dann etwas gröbere Futtesorten. Allerdings ist das ganze auch noch so ungewiss. Es gibt teilweise erfolge, teilweise aber auch misserfolge. Darüber was zu schreiben würde Seiten füllen....

    Daher der Frank schreibt ja gerade an dem zweiten Teil zu seinem Vierteiler über eben Filtrierer.
    Denke da ist viel verwertbares drinn. Teil 1 ist schon erschienen unter Erfahrungsberichte.

    Gruss
    Robert

  • Hallo zusammen,

    Robert

    Der Frank hat leider noch nicht mit dem zweiten Teil angefangen. Ständig kommt etwas dazwischen :frowning_face:

    @ Thilo

    wie bereits die anderen schon geschrieben haben, es ist sehr aufwendig und schwierig. Es gibt keine Anleitung, wie machen sie dies oder das. Hinweise in einigen alteren Nachschlagewerken konnten sich teilweise nicht bestätigen lassen. Der Nahrungsbedarf der einzelnen Filtrierer scheint sehr unterschiedlich zu sein. So ist die Spezialisierung auf eine Gattung wahrscheinlich ein Vorteil.

    Die Planktonzucht ist zeit und kostenaufwendig. Aber auch eine funktionierende Zucht ist keine Erfolgsgarantie, da die Nahrungsansprüche immer noch nicht geklärt ist. Einige Arten scheinen nicht nur aus Konkurenzdruck aus den Sonnenbereichen der Riffe verschwunden zu sein, einiges deutet darauf hin, das sie keine stärkere Beleuchtung vertragen.

    Falls Du es wirklich versuchen möchtest, versuche es erstmal mit ein oder zwei Tieren. Zum Anfang versuch es erstmal mit der Meerhand. Diese ist relativ einfach zu halten. Bei Erfolg kannst Du ja evtl. weiter machen.

    Du solltest Dir solche Tiere aber nur zulegen, wenn Du wirklich Interesse daran hast.

  • Hallo Thilo!

    Auch ich möchte mich meinen Vorschreibern anschließen. Die Haltung der von dir genannten Arten ist nicht so einfach wie es aufgrund von Berihten oftmals erscheint.

    Gerade die Nahrungsmenge die in der Wassersäule stehen muß, bedingt andere Planktonzucht und Filterungsverfahren als die zur Zeit gängigen Verfahren.

    Auch die Lichtbedüfnisse sprechen eher für Artenaqs.

  • Hallo Bernd :smiling_face:

    Absolut richtig.Gerade der letzte erwähnte Satz, und die ganze Arbeit dazu.....

    Wenn dann sowieos nur im Artenaquarium. So in einem Becken mit anderen Tieren ist es fast unmöglich allen es gerecht zu machen.
    Ich überlege nun seit Wochen ob ich im kleinen becken alle Acros rausschmeisse (man verzeihe mit die groben worte...schmunzel) und nur noch Filtrierter versuche. Es gibt ja auch Arten die recht gut zu pfelgen sind, wie zum Beispiel zwei Arten Gorgonien die ich pflege oder auch eine Sleronephtea. (knallegelb) die vermehrte sich sogar. Die Frage ist nur von was sie lebe. Ich berzichte bewust auf Plankton und gebe nur andere Dinge zu.

    Verzicht auf Plankton: (In Absprache mit dem lieben Krefelder Frank) Denn es muss ja mal einer Anfangen zu gucken was sich mit Plankton gut hält und was eher auf andere Futtersorten steht.

    Das als Kurzerklärung ....

  • Hallo Zusammen :smiling_face:

    Ich danke euch für die reichlichen Antworten und die eigentlich sehr einschlägige Richtung bezüglich der Empfehlungen.

    Dennoch würden mich die (relativ) einfachen Tiere Interessieren. Ich könnte mir dann auch Vorstellen eben ein Becken nur für Filtrierer Einzurichten so ähnlich wie Robert es vor hat.

    Es müssen ja dann nicht die extrem schwer haltbaren Azooxanthellaten sein, sondern es könnten dann auch Seescheiden oder eben wie erwähnt Tubatreas sein oder auch Schwämme.

    Eine orangene Tubastrea habe ich nun seit 7 Tagen, und Füttere jeden einzelnen Polypen täglich mit angereichertem Mysis und Artemia. Habe ihr eine halbdunkle Höhle gebaut in einer Lineearen Strömung. Bisher steht sie Klasse da und öffnet sich voll. Die Nahrung wird blitzartig und sehr gierig verschlungen.

    Arbeit ist es sicherlich schon wenn man bedenkt daß ich jeden einzelnen Polypen direkt Füttere, aber wenn die Arbeit durch ein tolles Wachstum und prächtige Farben der Korallen doch belohnt wird ist mir der Aufwand das allemal wert.

    Somit möchte ich eben auch meine Erkenntnisse und Pflegeerfahrungen erzielen, denn wenn sich keiner traut werden wir selbstverständlicherweise auch nichts über solche Interessante Tiere weiterhin kennenlernen.
    Sicher sollte man aus Tierschutzgründen die Finger weglassen von denen Arten die zum einen von vornherein eine sehr geringe Chance haben oder nur sehr selten sind da teil ich die Meinung vollkommen, wenn man jedoch mit leichteren Gattungen beginnt könnte man diese Erfahrungen in ein paar Jahren vielleicht auch bei schwierigeren Exemplaren anwenden.
    Die Entwicklungen des Einzuges der Steinkorallen in unsere Becken lief ähnlich ab.

    Ich denke das auch Bernd mit seinem Planktonbericht schon einen großen Beitrag dazu geleistet hat...


    Also wäre es jetzt noch Interessant welche Tiere man denn in einem "Filtrierer-Artenbecken" Vergesellschaften könnte ausser der Meerhand?

    Wer hat schon so ein Becken oder wer plant ebenfalls ein solches zu Pflegen?? Wenn ja wie schaut der Besatz aus?

    Eine seriöse Bezugsquelle der Tiere wäre auch klasse.
    Gern auch per PN.


    Mit gespannten Grüßen Thilo :face_with_tongue:

  • Hallo Thilo :smiling_face:


    Mir fehlt etwas die Zeit um ausführlich darauf zu antwoten.

    Ich mache damit ja schon ein weile rum, und habe auch noch immer Probleme mit dem einen oder anderen Tier.

    Seescheiden brauchen zum beispiel eine sehr geringe Stömung, die ähnlich wie die der Dendros oder Scleros eher laminar sein sollte.
    Langsam aber beständig.

    Ausserdem kommt hinzu das sich Seescheiden schnell nachvermehren müssten, vor allem die blauen kleinen, denn die halten nicht lange. Ist aber auch so in Büchern beschrieben.
    Wie es auf lange Sicht damit aussieht, warten wir mal auf Franks Aussagen, der hat noch welche drinn. Meine haben die Krusten nach nur zwei Tagen so plattgemacht das sie es nicht überlegt haben.


    So ein Becken muss nicht so hell sein, braucht eine angemessene Strömung und man muss viel machen um die Wasserqualität hoch zu halten. Logo man gibt ja viel mehr als normal zu, was auch das Wasser dementsprechend belastet.

    Es zeichnet sich aber immer mehr ab das es ganz ohne Plankton nicht geht. Nur mit Feinstfuttersorten geht es leider nicht immer.

    Wegen dem Tierbesatz, hier kann ich keinen Händler hervorheben, denn diese Tiere sind auch nicht so oft im Handel zu finden. oft wenn sie schon länger da sind sind sie manchmal auch schon etwas angegriffen.

    Einfach mal auf einen Händler, am besten deinen Händler zugehen und ansprechen ob er nicht was besorgen kann .Die bekommen ja auch allle die gleich Stocklisten.

  • Hallo Thilo,

    wenn du irgentwo eine Info findest welches Tier leicht zu halten sein soll, poste sie bitte hier im Forum, ich hab soetwas noch nicht gefunden.

    Das mit der geringen Strömung kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, in meinem Testbecken habe ich 25-fache Strömung. Sie muß absolut laminar sein, das ist aber leider bei unseren "Spucknäpfen" kaum möglich.

    Zum Planktonreaktor, das funktioniert sehr gut, aber der Nähstoffeintrag ist nicht zu unterschätzen. Bei so ca. 2,5l Plankton pro Tag auf 200l Beckenvolumen und das ist noch nicht die Endmenge!
    Jetzt kannst du ja mal den Nitrat- und Phosphatwert ausrechnen der am Ende einer Woche zusammen kommt.
    Dies ist nur eines von vielen anderen Problemen.

    Acroporahaltung ist dagegen ein absolutes Kinderspiel.
    Ich möchte ja keinem hier zu nahe treten der sein Becken voller Acros hat.

    Die Tiere die du bei deinem Händler bekommst sind meist in so einem schlechten (miesen) Zustand, das man sie kaum noch aufgepeppelt bekommt.

    Dashalb hier nochmal lasst diese Tiere doch lieber im Meer, da leben sie gut und vor allem überleben sie da.

    mfg Stephan

  • Hi Robert :smiling_face:

    danke für die Infos, dann warten wir mal noch ab was bei Frank heraus kommt.

    Eine Seescheide habe ich vorhin schon beim Händler entdeckt. Zustand übrigens klasse :winking_face: Sah wirklich gesund aus das Tier und prächtig Rot und Gold gefärbt. Klasse!

    Gekauft habe ich Natürlich noch nicht, denn ich will da nichts überstürzen sondern von der Pike auf Aufbauen und Testen. An die Strömung mache ich mich evtl, noch diese Woche und setze dafür Caulerpas ein. An ihnen erkennt man am besten was wie stark von welcher Seite kommmt denk ich.

    Dann wird das Becken überbelastet und mal sehen was ich dann für eine Putzkolonne ohne mein Eiweißabschäumer zusammenbekommme um auf einigermaßen normale Werte zu kommen. erst dann wird mit dem eigentlichen Besatz begonnen. Ich komme Do. wieder zu meinem Stammhändler, dort werde ich mich dann auch mal nach den Stocklisten erkundigen bzw. was er bekommen kann ausser die Seescheiden.

    Danke dir nochmals!

    Grüße Thilo :face_with_tongue:

  • Hallo Thilo,

    einige Anmerkungen zu deinem Beitrag.

    Stockliste = Wunschliste . Schön wär's Auf der Stockliste tauchen Wundernamen auf, die Du in keinem Bestimmungsbuch findest. Bei der Bestellung kommt dann nichts mit oder etwas völlig anderes. So zumindest meine Erfahrung. Oder Tiere die Du nicht bestimmen kannst und somit keine Informationen findest. Das passiert mir in letzter Zeit häufiger.

    Noch etwas zu der Qualität der Tiere. Wenn eine Lieferung mit Azooxanthellen wirklich ankommt, ist es wichtig diese auch in einem guten Zustand zu erhalten, also sofort mtnehmen. Die meisten Händler sind nicht in der Lage diese Tiere auf Dauer zu pflegen. Obwohl ich mittlerweile ein paar gute Ausnahmen (Händler) getroffen habe.

    Zur Strömung: Nicht ganz einfach. Einige Tiere (z.B. Schwämme) erzeugen sich die internen Strömung selber. Sie sind also eher aktiv. Eine zu starke Strömung behindert sie. Das Futter muß aber zu ihnen transportiert werden.Obwohl es auch unter Schwämmen Exemplare gibt, die direkt in und mit der Strömung wachsen.Diese Schwämme sind aber nicht die großen Filtriierer die ich meine.
    Bei Tubastrea kann eine stärkere Strömung am Anfang von Vorteil sein, damit Sie sich öffnen. Später reagieren sie teilweise sogar mit absterbenden Gewebe auf diese starke Strömung.
    Bei Gorgonien ist es sehr unterschiedlich. Eine einfache Antwort hier im Forum zu plazieren ist unmöglich und ich möchte es auch nicht.

    Bis auf die Tubastrea Arten benötigst Du für alle anderen Arten meist Phytoplankton. Eine funktionierende Planktonzucht ohne hohe Nährstoffhgehalte im Zuchtwasser ( bei kleinen Planktonarten ist das Ausfiltern nicht sinnvoll möglich) ist also der Grundstock. Und alleine daran kann man schon verzweifeln.

    Die Wasserqualität des Hauptbeckens scheint sich mit der Zeit selber zu stabilisieren. Ein wichtiger Punkt scheinen die hernawachsenden Schwämme zu sein, die sicherlich durch ihre Filterung dazu beitragen. Bei einem Becken mit azooxanthellen Arten würde ich auf eine mechanische Filterung verzichten. Dadurch werden zu viel Schwebestoffe entfernt. Bei Acrobecken sinnvoll, bei diesen Becken aber nicht. Diese Schwebstoffe tragen auf jeden Fall mit zur Ernährung der Filtrirer bei.

    Auch sollte der Fischbesatz kritisch geprüft werden. Aktueller Tip: Verzichte auf Zwergkaiser. Meine zupfen nicht an "normalen" SPS oder LPS. Aber Haarsterne usw. finden sie ganz toll. Anderseits reinigen sie auch die Gorgonien bei deren Häutung. Alles nicht so einfach. Da gibt es noch viel zu beobachten und zu berichten.

  • Hallo Frank :smiling_face:

    Hast du die neue Koralle durch, und auch das Interrview gelesen ?

    Ich meine da stand was von Filterung über Schwämme :smiling_face: War recht interessant.... Für den Aufmerksamen Leser sogar sehr interessant,bzw. eher bestätigend.

    Wasserwerte:
    Denke man muss es nur durchhalten bis sich genug Biomaterial an Schwämmen aufgebaut hat.

    Wachsen tut ja genug so gesehen..
    Mittlerweile ist trotz viel Futter wieder Null Nitrat im kleinen becken, aber dafür 0,6 Phospaht. Das schafft das Teil derzeit nicht.
    Nun ging auch noch die Pumpe hin, nun ja, wie das halt so ist, leicht wird es einem nich gemacht.

  • Hallo Frank, Hallo Robert :smiling_face:

    Nun gut das hört sich schon sehr komplex an, aber Anfangen muß man ja mal damit. Schade daß wir alle so weit auseinander wohnen.. Ein "Gemeinschaftsbecken!" wäre doch klasse!! zumindest mal um solche neuen Erkenntnisse zu erzielen.
    Der Bernd Quirbach ist doch in sachen Plankton recht fit. habe schon öfters mit ihm Kontakt gehabt und werde mich wohl mal diesbezüglich nochmals an ihn wenden. Ich habe zwar auch scon Erfahrung mit der Planktonzuch doh scheint er mir einiges Voraus zu sein. Mal ehn was dabei raus kommt :winking_face:

    Das mit den Stocklisten ist in der Tat ein Problem und meine Stammhändler haben da ohnehin Probleme mit Azooxanthellaten. neulich habe ich einen Winzling mit der wächst wie aus einer Art Vulkan. Soll Azooxanthellat sein. Den einzigen Namen den ich bisher dafür bekam ist "Christmas Tree". kennt ihr diese Korallenart? wachsen tut sie bisher logischerweise nicht, zeigt aber einen sehr gesunden Eindruck und ist fast rund um die Uhr offen. Ausser etwas Brachionus Kultur gebe ich derzeit nur Das JBL Coral Fluid hinzu. Ein Eiweißabschäumer ist allerdings noch Installiert. Vitamintropfen gebe ich ebenfalls direkt ins Wasser. Klappt bisher ganz gut.

    Kennt ihr die Gattung?? wäre Interessant. :)) Kann bei Bedarf auch ein Bild einstellen. :face_with_rolling_eyes:

    Noch kurz zu Roberts angesprochenem Koralle Bericht:

    Der Bricht ist Klasse und wure natürlich schon kpl. "durchstudiert". Allerdings muß ich sagen wird etwas dramatisiert so wie sich das anhört. Ist zwar immer etwas ok so, da dann ein neuling nicht unbedingt sofort für solche Spezielathemen angehalten wird, aber andererseits auch etwas Realitätsfremd. hm... gut an die ganz schwierigen Dinge habe ich mich bisher nicht ran getraut was wohl auch gut ist so, aber Schwämme unterschieldichster Arten halten sich bisher recht gut in Becken eines bekannten. Also von daher kann wohl davon ausgegangen werden daß es nicht ganz so den Experten vorbehalten belibt.

    Schönen Abend Euch...

    Grüße Thilo :face_with_tongue:

  • Zitat

    Original von Frank D
    Stockliste = Wunschliste . Schön wär's Auf der Stockliste tauchen Wundernamen auf, die Du in keinem Bestimmungsbuch findest. Bei der Bestellung kommt dann nichts mit oder etwas völlig anderes. So zumindest meine Erfahrung. Oder Tiere die Du nicht bestimmen kannst und somit keine Informationen findest. Das passiert mir in letzter Zeit häufiger.


    Hallo Frank,
    stimmt. Ich muß immer grinsen wenn ich auf Stocklisten von den Malediven Centropyge argi oder Centropyge interuptus entdecke. Gemeint ist aber immer Centropyge flavicauda. :grinning_squinting_face:

  • Hallo Thilo

    Man sollte sicher nicht vergessen das Steve Tyree das geschäftlich macht. Aber dennoch, er ist ein gutes Stück weiter was man so liest. Und das ist wichtig., Hierbei kann man nur lernen und dann kommt man selbe wieder ein Stück weiter.
    So direkt verwerrtbares stand ja nichts drinn, es zeigte mir nur auf das der Weg an sich schon okay ist.
    Es werden bei Zeiten sicher veröffentlichungen dazu kommen und dann kann man evtl. profiieren.

    Das Problem an sich ist ja das man um Schwämme zu halten erst mal viel zugegen muss das sie schön wachsen. Später dann ... na ja das hatten wir ja. Ich bin erstaunt wie gut Schwämme wachsen können wenn man das richtige zugibt.
    Schwämme die filtrieren werden nur in Becken wachsen wo auch dementsprechen was zugeführt wird. In stark abgeschäumten Steinkoralenbecken ohne zugaben geht das halt nicht.

  • Hallo Thilo,

    Cristmas Trees sind meistens Röhrenwürmer der Gattung Spirobranchus (hab's hoffentlich richtig geschrieben, da aus dem Gedächtnis).
    Sie als azooxanthell zu bezeichnen widerstrebt mir etwas. Es gibt keinen Röhrenwurm, der von Licht leben könnte.

    Die CT werden meistens mit einer Porites-Koralle angeboten. Stirbt diese sind auch meistens die Würmer sehr schnell hin. Weiteres findest Du im Forum unter Multi color Steinen (kann auch in einem Wort sein).

    Sind aber sehr schön diese CT's

    Mit freundlichen Grüßen von der Elbe

    Michael R-S

  • Hi Michael,

    Zitat

    Original von Michael R-S
    Cristmas Trees sind meistens Röhrenwürmer der Gattung Spirobranchus (hab's hoffentlich richtig geschrieben, da aus dem Gedächtnis).
    Sie als azooxanthell zu bezeichnen widerstrebt mir etwas. Es gibt keinen Röhrenwurm, der von Licht leben könnte.

    Die CT werden meistens mit einer Porites-Koralle angeboten. Stirbt diese sind auch meistens die Würmer sehr schnell hin. Weiteres findest Du im Forum unter Multi color Steinen (kann auch in einem Wort sein).

    Thilo meinte sicher nicht die Röhrenwürmer in einer Porites-Koralle, sondern eher die Weichkoralle, die meist unter dem Namen "Sphaerella krempfi" gehandelt wird (richtigerweise Studeriotes sp.). Diese Koralle MUSS mit dem Fuß in den Sand eingegraben werden und ist eine azooxanthelatte Koralle.

    Gruss,
    Carsten

  • Hallo zusammen,

    ich denke auch das Carsten mit seiner Vermutung richtig liegt. Ich kenne diese Koralle in schwarz und weiß/bräunlich. Die schwarze Variante habe ich im Becken.

    Der eingegrabene Fuß sieht wie ein Kaktus aus.

  • Ich kannte die noch nicht unter Christmas Tree. Sorry.

    Mit freundlichen Grüßen von der Elbe

    Michael R-S

  • Zitat

    Original von Robert Baur
    Hallo Frank :smiling_face:

    Hast du die neue Koralle durch, und auch das Interrview gelesen ?

    Ich meine da stand was von Filterung über Schwämme :smiling_face: War recht interessant.... Für den Aufmerksamen Leser sogar sehr interessant,bzw. eher bestätigend.

    Wasserwerte:
    Denke man muss es nur durchhalten bis sich genug Biomaterial an Schwämmen aufgebaut hat.

    Wachsen tut ja genug so gesehen..
    Mittlerweile ist trotz viel Futter wieder Null Nitrat im kleinen becken, aber dafür 0,6 Phospaht. Das schafft das Teil derzeit nicht.
    Nun ging auch noch die Pumpe hin, nun ja, wie das halt so ist, leicht wird es einem nich gemacht.

    Hallo Robert,

    Schwämme nehmen meines Wissens eigentlich jedes Futter auf, solange die Partikelgröße entsprechend ist.

    Anders ist auch das explosionsartige Wachstum nach Einbringen von Staubfutter und Plankon nicht zu erklären.

    Mit dem Phophat ist es so eine Geschichte. Das Nitrat-Niveua ist relativ gut zu halten, nur Phosphat läuft immer wieder aus dem Ruder. Aber auch dafür gibt es sicherlich ein Lösung.

  • Hallo Zusammen,

    Ja genau die spharella krempfi ist gemeint. Ich habe nun mittlerweile ja beide also eine kleine schwarze, und die weiß bräunliche, welche etwas größer ist. Entwickeln sich beide gut!

    Mehr Tiere habe ich bisher auch nicht eingesetz. Zumindest azooxanthellate.
    Ich bin da mittlerweile doch etwas skeptisch geworden aus dem einfachen grund: Wasserwerte.

    Da ich nun mittlerweile auch Ozon und UV permanent betreibe (auf anraten vieler Forenmitglieder) beisst sich das natürlich etwas mit meinen Wasserwerten.

    So habe ich nun das eine 54L Becken als reines Filtriererbecken laufen, wo nur ein kleiner Abschäumer dranhängt u. ab und an eine Päckchen Silicarbon und Contraphos eingehängt wird. Den Ozoner setze ich nur einmal pro Monat ein wegen der Wassertrübung.

    Es scheint mir meinen bisherigen Erfahrungen nach mit diesem verfahren, daß es wesentlich einfacher ist azooxanthellate Korallen in kleinen Becken zu halten die keine "enorme" Abschäumung haben. Es Entwickelt sich darin bei mir alles prächtig! Beleuchtung ist derzeit ein ATI Doppelbalken mit einer blue und einer aquablue Röhre. Tiere öffnen sich Prima! darin werden dann wohl auch meine sog. Christmas Trees ihren endgültigen Platz finden.

    Grüße aus dem Süden..

    Thilo :smiling_face_with_sunglasses:

  • Hallo Thilo,

    Charles Delbeek hat mal einen Vortrag zum Thema gehalten, ich glaube vorletztes Mal in Straßburg, in dem er laminare Strömung für die Pflege von azooxanthellaten Gorgonien als besonders wichtig hervorhob.
    Es geht dabei darum, dass sie bei wechselnder oder turbulenter Strömung das Futter nicht festhalten können.
    Delbeek scheint bei den Gorgonien einigermasen erfolgreich gewesen zu sein.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo Hans-Werner,

    fein.. da hätte ich dabei sein müssen...
    mit Gorgonien habe ich auch schon so meine Erfahrungen, und zwar ebenfalls recht positiv.

    Ich Plege derzeit in meinem 54L "Filtriererbecken" eine blaue Azooxanthellate Gorgonie. Mit der laminaren Strömung klappt das dort natürlich nicht so, schon allein Bauformbedingt, jedoch habe ich Sie direkt im "Strahl" einer kleinen Pumpe stehen und das gefällt ihr sehr gut, sie ist innerhalb 2 Mon. an fast jedem "Ast" um 2cm gewachsen. Sie verzehrt Umengen an Calcium, KH usw. Ich dosier also für so ein kleines Becken sehr großzügig. Trotzdem sind die Werte, nur zwei Tage ausgesetzt mit der Dosierung, schnellstens wieder im Keller! Füttern tue ich sie eigentlich nie direkt, sondern es kommt von JBL das Coral-Fluid zum Einsatz, welches sich sehr gut bewährt hat bei mir. Hin und wieder "rühre" ich auch den Bodengrund in der unmittelbaren Nähe etwas auf, was ihr auch sehr gut gefällt. Ansonsten keine großartige Pflege.

    Was noch Interessant ist wäre die Sache mit dem Licht. Diesem Thema wird bei derarten Korallen ja meist eine große Rolle zugespielt, doch scheinen die Meinungen jüngster Zeit auseinander zu gehen. Neulich war in der Koralle eine bericht von Julian Sprung zu lesen in dem er ebenfalls an meiner Theorie festhielt, dass Grundsätzlich Licht nicht derart beeinflussend wirkt für Filtrierer wie bisher angenommen. Bei mir ist die Gorgonie fasst 20Std lang offen ebenso wie u.a. meine Meerhand und die Tubastreastöcke, und somit der vollen Lichtphase ausgesetzt. Neuerdings bin ich am umstellen auf HQI, doch die Tiere zeigen weiterhin ein völlig normales öffnen. Das ganze System funktioniert so nun seit etwa einem Jahr mit besten Ergebnissen, ich denke das "Geheimrezept" für so etwas gibt es nicht doch es scheint mir längst nicht so schwer zu sein wie bisher angenommen, und auch immer wieder gelesen. Wer so ein Becken genau beobachtet und gut Pflegt hat meiner Meinung nach schon das halbe Los! Doch genau hier werden Schätzungsweise bereits die größten Fehler gemacht. Es ist was völlig anderes als ein herkömmliches Riffaqua. hier gilt die devise nämlich eher: wenige ist mehr! und zwar insbesondere auf die Wasseraufbereitungstechnik bezogen. Der Abschäumer läuft nur schwach, und ansonsten kommt gar nix zum Einsatz. Der Nitratwert liegt auch über dem eines normalen, heute ja fast üblichen, Steinkorallenbecken. Die Tiere benötigen meiner Meinung nach also neben der Strömung einfach das "Nährstofreiche" Wasser, was ja Aufgrund ihrer Ernährungsweise logisch ist. Der Ozoner kommt nur einmal im Monat ran zwecks gelbstich. Ansonsten mache ich täglich(!!!) Wasserwechsel, und zwar immer einen Liter, damit die Werte in einem derart kleinen Becken relativ Konstant bleiben. Daß wars dann auch schon mit den Grundsätzen meiner Filtrierer. :] Angemerkt werden muß vielleicht noch, dass so manche Misserfolge einfach darauf zurückzuführen sind daß die Versuche solche Tiere Erfolgreich zu halten, schon allein daran scheitern weil sie einfach in falschen Becken gehalten werden, wo ein zu Nährstoffarmes Millieu herrscht, aber eigentlich nicht daran daß sie Grundsätzlich schwierig zu halten sind. Wie gesagt die Beleuchtung und Strömung spielt meiner Meinung nach eher eine untergeordnete Rolle. Wenn die Koralle in dem Pumpenstrahl steht, und dieser die Koralle "sanft" Bewegt ist die Strömung schon fast Ideal. In einem kleinen Becken ist das ganze ebenfalls wesentlich besser zu verwirklichen und auch "wirtschaftlicher" wenn man die Mengen an Futter und Spurenelementen sieht die hier zudosiert werden. Darüberhinaus fühlen sich nur sehr wenige zooxanthellate Korallen in solch einem Wasser wohl, also ist ein Spezialbecken sehr anzuraten.

    ..Hast DU vielleicht ähnliche Erfahrungen (da du ja Händler bist :winking_face:
    )

    Ich werde in Zukunft, inspiriert durch meine bisherigen Erfolge ein Spezielles Becken aus Acryl bauen, wo dann eine absolut echte lineare Strömung möglich sein wird, und ich bin mir da dann fast 100 Prozent sicher daß sich ähnliche Erfolge wenn nicht sogar noch bessere verzeichnen lassen. :grinning_squinting_face:

    Ich werde berichten... :face_with_rolling_eyes:

    Grüße aus dem Süden :smiling_face_with_sunglasses:

    Thilo :face_with_tongue:

  • Im Bild unten ist sehr schön die Gorgonie zu erkennen und im Hintergrund eine gelbe Tubastrea

    (das Planktonfutter wurde inzwischen wieder weggelasen und nur noch mit Coral-Fluid gefüttert)

    Beleuchtung derzeit 150W HQI (siehe hierzu die anderen Beiträge zum Thema HQI über 54L Becken?) und ATI blue Röhre.

  • Hier sehr schön zu sehen was sich so für die Vergesellschaftung eignet. Der kleine Mandarin findet natürlich unzählige Nahrung in einem derarten Millieu und eignet sich auch von der Größe her bestens für so ein Becken.

    Rechts daneben die rote Meerhand. :grinning_squinting_face:

  • Hier sehr schön zu sehen sind, (die inzwischen ja bekannte :winking_face: ) spharella krempfi oder christmas tree rechts, im Vordergrund ein Röhrenwurm der ebenfalls natürlich Ideale Bedingungen findet in solch einem Becken und auch extrem "zutraulich ist"! selbst wenn mit der Hand nebenan gewerkelt wird zieht er sich nur selten in seine Röhre zurück! Klasse Tier! ist auch schon gewachsen!

    Im Hintergrund dann nochmals die rote Meerhand :face_with_tongue:

  • Hi,

    ich halte seit knapp 1,5 Monaten zwei azooxanthellate Gorgonien in einem offenen System, ohne weiteres Zutun und ohne Fütterungen. Die Korallen stammen von Myrmidon Reef aus dem GBR, und das Problem ist hier, das die Korallen planktonreiches und sedimentfreies Wasser gewöhnt waren. Im Institutsbecken kriegen sie zwar natürliches Meerwasser, aber planktonarmes und sedimentbeladenes Küstenwasser. Also genau umgedreht. Und das finden die im Moment gar nicht komisch.
    Das macht die Haltung an sich schon schwieriger. Günstiger wäre es, küstennahe Gorgonien zu nehmen, die genau die gleichen Bedingungen gewöhnt sind.

    Was ich eigentlich schreiben wollte, betrifft die Bedeutung der Strömung - bzw. einer laminaren Strömung. Die würde ich im Moment nicht all zu hoch bewerten. Die beiden Kolonien stehen in einem 1000 L Plastiktank gar nicht mal so schlecht. Die Strömung ist relativ stark, aber nicht laminar, eben so wie in den meisten Aquarien zu Hause.

    Und trotzdem sind die Gorgonien beide schön auf, weil sie anscheinend mit dem bißchen Plankton, was im Wasser ist, auskommen.

    Ich würde das Thema laminare Strömung also nicht all zu hoch bewerten. Die Strömung im Riff war auf jeden Fall heftig stark. Leider habe ich diese beiden Gorgonien nicht selbst gesammelt, sondern ein Kollege. Der erzählte mir, das er beide in einer relativ dunklen Riffschlucht aus 10 bzw. 15m Tiefe sammelte, wo das Wasser ordentlich in eine Richtung durchpfiff. Das läßt sich natürlich nicht nachahmen. Ich denke, es geht aber auch ohne.

    Bin gespannt, wie sich beide Kolonien weiter entwickeln. Die Umstellung von Off-Shore auf In-Shore Wasser macht ihnen auf jeden Fall sehr zu schaffen und die Stellen, an denen Transportverletzungen aufgetreten sind, wurden von Fadenalgen befallen. Keine Ahnung ob ich sie durchkriege, mal schauen. An den Spitzen wachsen sie jedenfalls sehr langsam.

    Ich schau mal, ob ich die Tage ein Bild mache und ins Forum stelle. Auch muß ich die beiden Arten noch bestimmen.

    Der Anfang dieses Beitrags fand ich aber ein bißchen zu abwertend. Klar kann man die Gorgonienhaltung nicht mit der von Tubastrea vergleichen. Aber ich würde die Tubastrea-Haltung gar nicht so in den Schatten stellen. Die bisher in der Literatur beschriebenen Haltungserfolge sind nicht unterzubewerten. Es ist schon eine tolle und aufregende Sache. Man bedenke, das vor ein paar Jahren z.B. Tubastrea noch ein ordentliches Problem war, heute aber schon eher dem Azooxanthellaten-Neueinsteiger als "Anfängerkoralle" empfohlen wird. Ich empfinde die Tubastrea-Haltung aber immer noch alles andere als trivial.

    Daran sieht man, dass wir alle nicht jünger werden :grinning_squinting_face:

    H Hersteller

  • [quote]Original von Jörg Kokott
    Was ich eigentlich schreiben wollte, betrifft die Bedeutung der Strömung - bzw. einer laminaren Strömung. Die würde ich im Moment nicht all zu hoch bewerten. Die beiden Kolonien stehen in einem 1000 L Plastiktank gar nicht mal so schlecht. Die Strömung ist relativ stark, aber nicht laminar, eben so wie in den meisten Aquarien zu Hause. [\qoute]

    Hallo Jörg,

    aus meinen bisherigen Beobachtungen scheint die Empfindlichkeit einzelner Gorgonien stark zu varieren. Die Kolonien ohne besondere Strömungsansprüche scheinen insgesamt haltbarer zu sein.
    Es könnte also an Dellbeck's Aussage etwas dran sein.
    Die Gorgonien die laminare Strömung wünschen bekommen anscheinend ein Problem mit der Futteraufnahme.

    Von daher ist evtl. sogar auch von der Wuchsform ein Rückschluss auf die Haltbarkeit zu machen. Das ist aber sehr gewagt und diesen Aspekt versuche ich gerade näher zu betrachten.

  • Hallo Jörg :smiling_face:

    Hochinteressant für mich was du das schreibst... :face_with_rolling_eyes:

    Mensch ich hätte halt auch Meeresbiologie Studieren sollen :angry_face:

    ...Bist du noch in Australien?? Wie kommst mit deinem Diplom voran?? Ich Drück dir ganz fest weiterhin die Daumen!! :grinning_squinting_face:

    Also soweit ich mich bis dato auskenne stimm ich dir ja wie du sicherlich in meinem bisherigen Bericht entnommen hast absolut zu!

    Wobei ich die sache mit meiner Tubastrea eigentlich wirklich auf die Fütterung zurückführen muß.

    Ich habe enorme Arbeit damit, und das wirklich täglich! Ich schätze die wenigsten werden sich diese Arbeit auch so Intensiv machen. Vermutlich kümmern diese Geschöpfe öfters vor sich hin und werden Opfer Ihrer Schönheit. Ich hatte so ein Beispiel erst neulich im Kölle Zoo beobachtet. Klar teils liegt es auch einfach an Mangelnder Beratung aber das ist ja immer wieder die gleiche und selbe Geschichte die ich hier nicht weiter aufmischen brauche... :winking_face:
    Jedenfalls haben schwierige Hälterungsbedinungen nicht unbedingt direkt was mit dieser zu tun, sondern wären wohl meistens besser Ausgedrückt wenn man dies in dem Arbeitsaufwand für die Tiere angeben würde.

    Ich jedenfalls möchte mal ganz vosichtig behaupten daß die Fütterung einer Tubastrea das A und O ist.
    Ich füttere absolut jeden Polypen einzeln! täglich! Und täglich auch versch. Futter daß ich selbst zusammenmixe. So ergeben sich bei mir 7 versch. "Mahlzeiten".
    Wobei ich da Franks Theorie teile, und zugeben muß, Artgerecht kann das nicht sein, weil in der Natur das niemals so Ablaufen würde, aber das Tier fühlt sich wohl und das hat vorerst Priorität, bis eine kontinuierliche Nahrungsaufnahme durch das Wasser gewährleistet werden kann.

    ...Wie ja schon angekündigt in vergangenen posts hatt sie sich auch prompt schon vermehrt! 2 Mon. nach einsetzen Übrigens!

    Im Gegenzug dessen hat man Natürlich Wasserwerte die nicht jedem Pflegling sonderlich Willkommen sind, daher nun auch das reine Filtriererbecken.

    Und ich muß wirklich sagen, daß wenn einige Grundsätze aus der Natur möglichst nahe realisiert werden können und man sich Intensiv um seine Schützlinge bemüht, die Erfolge wirklich gar nicht so übel sind wie oftmals angenommen oder gar prophezeit.

    Keinesfalls will ich es hier runterspielen: mit den Filtrierer sei es Einfach oder gar für Anfänger geeignet.
    Oh nein!
    Allerdings muß ich ganz klar die Fakten sehen, und da bin ich selbst in sachen azooxanthellate Korallen doch schon noch ein Anfänger!
    Allerdings sprechen meine eigenen Erfolge nicht gerade gegen solche Ausflüge in die "besondere" Korallenwelt.

    ich werde mich weiterhin bemühen mein allerbestes zu geben und sicher nach und nach auch auf etwas schwieriger propagierte Tiere zurückgreifen, denn mit der Erfahrung wächst auch das Einfühlungsvermögen entsprechender Spezies.
    Ich erkenne heute nur knapp 8 Mon. nach dem Beginn meines "Ausfluges" Dinge die hätte ich vor Jahren in einem Filtriererbecken gar nicht erst wahrgenommen.

    An dieser stelle sei auch mal der Frank erwähnt, der ja wirklich sehr Intensiv hinter den Rätseln dieser wunderschönen Korallen her ist und permanent die Hälterungsbedingungen verbessert. ich hatte schon priv. Konakt mir ihm, und auch seine Bilder überzeugen mich! Bleibt für die Zukunft nur zu hoffen daß es noch mehrere solcher "Pioniere" gibt bzw. geben wird, die sich in der privaten Meerwasserszene mit diesem Thema beschäftigen. :]

    Ich werde demnächst mit dem Bau eines Plexiglasaquarium beginnen, das so gestaltet wird daß eine absolut gleichmäßig Laminare Strömung möglich ist ähnlich einem Ringaquarium (in der Koralle war mal eine Abb.) jedoch in der Stärke sowie in der Richtung komplett Verstellbar bleibt. Ich Versuche es möglichst durch Schieber zu steuern so daß auch Verwirbelungen möglich sind, falls benötigt. Man wird sehen...
    In Sachen Fütterung dürfte Kontonuierliche Planktonzugabe über eine Dosierpumpe möglich sein. Nur auf Nadelradabschäumung werd ich verzichten. Die Filterung stellt glaub ohnehin mein größtes Problem dar. :confused_face:
    Vielleicht tue ich mich auch mit Interessierten Leuten aus dem Forum zusammen. Priv. haben sich schon Interesante Kontakte ergeben.

    Ich werd auf jedenfall berichten! :winking_face:

    Wäre toll wenn du mal Bilder einstellen könntest, überhaupt von deinem Tätigkeitsbereich da unten :smiling_face:
    Gerne auch per PN.


    Beste Grüße aus Deutschland :smiling_face_with_sunglasses:

    Thilo :face_with_tongue:

  • Thilo,

    überleg dir lieber erstmal wie du die Wasserbelastung in den Griff bekommst bevor du dich um ein neues Becken kümmerst.

    Das mit deinem häufigen WW in deinem Test-Becken kann ich mir in meinem Becken nicht leisten.
    Du wechselst ja ca.2% pro Tag. Dann stell dir mal vor wie groß die Menge (Kosten) pro Woche bei den üblichen Beckengrößen währe. Meiner Ansicht nach überhaupt nicht machbar (finanzierbar).

    Das mit der Strömung ist nicht so interessant. Meine Tiere stehen trotz einer etwas turbolenteren Bedingungen immer noch sehr gut. Sie wachsen sogar langsam.

    Und ohne dir zunahe zu treten, mit Turbastreen habe ich schon vor nahezu 2 Jahren beschäftigt. Hier zu gibt es auch einen Bericht auf Korallenriff. Meine Tubastreen müßen seit ca.1 Jahr nahezu selbst für ihr Futter sorgen. Dies gibt bei ein paar Polypen Probleme, aber nur so entwickelt sich eine Kolonie für ihren Standort normal.

    mfg Stephan

  • Hallo zusammen,

    da wir gerade bei dem Thema Azooxanthellen sind und ich mir eine Hornkoralle oder Gorgonie als Zooxanthelles Tier verkaufen lies möchte ich erst einmal fragen um welches Tier es sich hier handelt und ob ich es am Leben erhalten kann das die Polypen langsam kleiner werden.

    Die Koralle steht recht hell in einer Ringströmung , gefüttert wird mit Bosmiden, Cyclopen , Planktontabletten von Hobby, gefrorenes Plankton, leider ohne sichtbaren Erfolg.

    Hat jemand Tipps wie ich sie wieder hinbekommen oder ist das aussichtslos ?

    MfG Resa

  • Hallo Resa

    Ich hatte auch mal so ein wunderschönes Tier wobei die Betonung auf hatte liegt. Bei mir wurden die Polypen erst kleiner und dann sind sie ganz verschwunden. Kann leider nicht weiterhelfen, wünsche dir aber mehr Erfolg damit. Falls du sie durchbekommst würde mich intressieren wie du es geschafft hast.

    MfG
    Pauli

  • Hallo Rene,

    es könnte eine Telesto riisei sein. Strömung solltre kräftig sein, kommt aus der Karibik, bin mir aber ned 100% sicher.

    Mir hat mal jemand einen Ast einer Roten Gorgonie mit Gelben Poypen mitgebracht, mir wurde gesagt sie lebte seid einem Jahr ohne zu füttern... bei mir lebst sie auch noch und wächst ich fütter nicht sie ist seid 3 Monaten bei mir.

  • Hallo Resa,

    ein Tier dieser Art hat Frank D. in seinem Becken und ich glaube er hat sie auch schon bestimmt.
    Er füttert mit Cyclop-eeye´s und anderem Staubfutter. Aber er kann dir da bestimmt noch einiges dazu sagen.

    Ein kleineres Tier habe ich auch zum Test im Becken.

    Da bei mir genug Feinfutter an meine Fische verfüttert wird, sollte sie davon ja genug abbekommen.

    mfg Stephan

  • Moin Moin,

    es wurde auch oben die Rote Meerhand angesprochen bzw. mit einem Foto gezeigt. ich habe sie schon öfter gesehen. Sind diese haltbar oder nicht? Was muss man bei ihr beachten? Ich habe gehört das diese gut haltbar sein soll, danke im vorraus.

    Mit freundlichen Grüssen Tim!

  • Hi Tim,

    die Rotemeerhand ist etwas leichter zu halten als die meisten anderen azooxanthellen Tiere, aber sie sind auf keinen Fall einfach.

    Meine reagieren sehr empfindlich auf pH-Veränderung. Also nichts für Leute die ihr System noch nicht vollkommen im Griff haben. Aber wer hat das schon.

    mfg Stephan

  • Hallo Stephan P, Hallo @ All :smiling_face:

    klasse daß die Runde wieder etwas in Schwung kommt!

    Stephan,

    Du Trittst mir nicht zu nahe ist doch absolut völlig Okay und bin dir sogar Dankbar für deine wertvollen Tipps (keiner weiß alles :winking_face: )

    Find ich auch klasse daß du dich damit beschäftigst!
    Was Pflegst du ausser den Tubastreen noch so?? Wäre Interessant auch mal Bilder zu sehen, die zeigen doch einiges über den erfolg. Wie Fütterst du? Deine Futtermethode hatte ich ja bereits kurz angesprochen, und da ist es für mich natürlich Interessant wie du das machst. Wie ja schon erwähnt der richtige Weg zur Tubastreenhaltung hab ich derzeit noch nicht.

    Mit dem Wasserwechsel geb ich dir vollkommen recht, allerdings mußt du bedenken daß ich a) nur ca. 1% Wechsel, weil ich ein Unterbecken derselben Größe habe und somit das Volumen eigentlich um die hundert Liter beträgt, und b) ich das eigentlich auch nur mache weil ich wegen der kleinen Wassermenge eben, versuche die Schwankungen so gering wie möglich zu halten. Hast das ja bei der Meerhand auch schon angesprochen.

    Die Werte in einem größeren Becken wären schon Kontrollierbar, so denke ich doch an das Contraphos von Aqua Connect und an einen Schwefel-Nitratfilter. Mit beiden Produkten habe ich bisher beste Erfahrungen gemacht und ich denke das käme dann abermals zum Einsatz, Außerdem ist mein Ziel ja auch vollends Weg von der gezielten Tubastreenfütterung, uns somit eingentlich mein größter derzeitiger Wasserbelaster ebenfalls beseitigt. Also ein weiteres plus. Schreib doch mal noch etwas zu deinem Aktuellen Stand über die Tubastreenfütterung bzw. dessen Haltbarkeit. Wäre klasse! :]

    Ansonsten könntest mir noch bei einer Kleinigkeit etwas entgegen kommen :winking_face:
    Sag Lieber Einsteigerbecken (auf den Besatz bezogen) als "Testbecken". Das hört sich so an, als würde ich halt mal so "testen" was so überlebt und was nicht. :frowning_face:
    Ich kann dir bisher 100% Versichern:
    Daß kein einziges meiner bis dato eingesetzten Tiere nur auch den kleinsten Schaden genommen hat, es steht wirklich alles in voller Blüte und wächst. :grinning_squinting_face:
    Daher villeicht auch mein Enthusiasmuss, aber es muß ja ein "Antrieb" her der einen zu mehr beflügelt :smiling_face_with_sunglasses: . Auf der stelle Hüpfen war noch nie mein Ding :winking_face:
    -Stephan ich dank Dir!-

    @ phasmidentim,

    Stephan hat es schon erwähnt: Sie ist Leichter zu halten als z.b. rote Gorgonien, jedoch war sie Anfangs bei mir etwas zaghaft beim öffnen, was durchaus vom PH Wert kommen kann. Mein Trick war ein ähnlicher wie er bei der Tubastrea auch schon praktiziert wurde (siehe Koralle vorletzte Ausgabe).
    Ich füllte in eine Spritze (inkl. Kanüle!) Coral Fluid ein, und "übersprühte" damit bei abgeschalteter Strömung die Meerhand. Das hat ihr Gefallen. Seit dem dritten Tage macht Sie täglich auf. Mittlerweile kann man fast sagen ist sie mehr offen als zu. Also scheint das Anfangsproblem gelöst worden zu sein. Habe Sie nun seit ca 4 Monaten, und sie ist schon ein kleines Stück gewachsen. deutlich an Ihren Wurzeln zu erkennen da sie mittlerweile mit anderen Steinen"verwächst"

    Was meiner Meinung nach das wichtigste ist, Das Tier frei von Sedimenten zu halten! Diese scheinen sie irgendwie besser anzuziehen (vielleicht Aufgrund Ihrer stark rauhen Oberfläche?) als z.b. eine Tubastrea.

    Da ich sie in sehr schwacher Strömung halte, ist das noch etwas ein Problem (was wieder mein zügigen Bau des neuen Beckens befürwortet) derzeit behelfe ich mir, dass ich eine Minipumpe Wechseltäglich kurz über sie hebe, und so "freiblase" . Am bestens spät Nachts, da ist sie meist zu (was eigentlich auch gegen die Natur dieses Tieres spricht :winking_face: eigentlich...)

    Der Beleuchtung würde ich nicht so viel beachtung schenken wie bisher angenommen, da sie zwar ziemlich in Bodennähe sitzt, (Kompromisslösung zwischen Strömung und Sedimentaufwirbelung) jedoch dirket im Kegel des 150W HQI Lichtes steht! :smiling_face_with_sunglasses: Wohlgemerkt bei einr Wassertiefe von 35cm!

    Was ich etwas traurig fand, war der enorm günstige Preis, von gerademal 8 €uro! Das war ein regelrechter Schock für mich!! Warum kannst dir sicher vorstellen!

    Argument des Händlers war: Ich habe im EK fast das dreifache bezahlt, aber sie will keiner haben, und bevor sie bei mir eingeht sollen andere noch die "Chance" haben. Man hat ihm drei dieser Tiere bei einer Sendung einfach "beigelegt". Naja schwieriges Thema.
    Auf jedenfall war Sie in nicht gerade bestem Zustand, (klar! wie auch im Händlerbecken) und völlig zusammengezogen und somit für die "Masse" kein Blickfang. :angry_face:
    Aber genau da fängt das heikle Thema ja an, wo auch schon Öfters von diversen Forianer angehaucht wurde. Der Zustand aus dem Ursprungsland entscheidet oft über das gelingen einer solcher Pflege da teil ich die Meinung mit anderen ganz klar. Ich hatte Glück! :face_with_tongue:

    @ Rene`,

    also Tim könnte recht haben, sicher bin ich mir aber da auch nicht! jedenfalls ein Wunderschönes Tier, und du solltest alles in deiner macht stehende versuchen sie durchzubekommen.
    Ich würde nach und nach verschiedene Dinge ausprobieren (von optimalen Wasserwerten geh aus!)

    Anfangen würde ich mit Veränderung der Strömungsverhältnisse. Geb Ihr nach umstellen min 7 Tage Zeit, vorher kannst du ohnehin nichts erkennen. Macht Sie sehr gut auf oder gar sofort weiter auf, ist das ein sicheres zeichen daß sie Hunger hat. Ansonsten wie gesagt warte eine Woche (toi toi toi) ab.
    Dann würde ich es mit den Cyclops als Futter probieren (http://www.Frostfutterversand.de) oder komplett Pulverisiertes Futter. Hilfreich könnte da auch das Plankton von Hobbie Dohse sein, was für die Aufzucht von Artemia Nauplien gedacht ist. Das flüssige genauso wie das Pulverisierte. Ich persönlich habe bisher mit dem JBL Coral Fluid die besten Erfahrungen gemacht. Auch das kannst hinzumixen. Was ich auch hin und wieder mache, ist das Auftauwasser von meinen Artemien zu verwenden. (Golden Gate!) Das Wasser ist nur recht gering belastet und hat einen enorm hohen Nährstoffgehalt darin gelöst. Am Besten du Installierst die Zugabe zumindest vorübergehend über eine Dosierpumpe (günstige gibts bei Ebay öfters) die direkt über der Koralle mündet, oder je nach Strömung etwas davor. Verdünne es mit Meerwasser, und lass es kontinuierlich zulaufen!

    Hoffe daß du sie so durchbekommst. Ich Drück dir jedenfalls ganz fest die Daumen und verweise dich an dieser Stelle mal an Frank, da er ja scheinbar auch so eine hat laut Stephan. Also würd mal schnellstens mit ihm in Kontakt treten. Frank ist nett und Hilfbereit und weiß so manchen wetvollen Ratschlag. les dir auch mal seine Bericht auf Korallenriff.de durch. Hochinteressant!

    in diesem Sinne

    Gute Nacht Zusammen... :O

    Thilo :face_with_tongue:

    PS: Bild zeigt meine Meerhand im Mai diesen Jahres kurz nach Einschalten der Blaulichtphase Mittags um 15 Uhr. (demnächst Bilder in "voller" Blüte) :winking_face:

  • Hi Thilo,

    das mit dem Gesamtvolumen deines "Experementier-Beckens" hab ich dann wohl nicht ganz auseinander bekommen,aber 1% pro Tag ist trotzdemnoch zu viel.
    Hast du mal hochgerechnet wieviel das so im Monat währe? Ich hab grade mal so überschlagen, das ist fast 1/3 pro Monat. :winking_face_with_tongue: Ich glaub ich bin wieder beim Süßwasser. :grinning_squinting_face:

    Zu dem einen angegebenen "Filtersystem" zur Nitratreduktion stehe ich persöhnlich etwas skeptisch gegenüber. Dies beruht nicht nur auf meinen eigenen Erfahrungen. Ich habe diesen Filter selbst mit guten Ergebnissen eingesetzt, aber an meinem neuen Becken werde ich ihn nicht mehr einsätzen.

    Zu den Bildern: Hier bin ich sehr hin und her gerissen, auf der einen Seite möchten man seine Erfolge zeigen, aber man sollte eigentlich keinen anderen dazu verleiten diese Tiere halten zu wollen nur weil sie sooooo schön sind. Das mitnehmen aus dem Zooladen ist sehr einfach, aber die Haltung.
    (Wer ist schon so "bescheuert" wie einige wenige hier die so extrem viel Zeit in ihr Hobby investieren und jeden Polypen einzeln Füttern. Ja, auch ich gehöre dazu.)

    Wenn es nicht immer ein paar Leute geben würde die meinen auch alles sofort versuchen zu müssen was andere in ihrem Becken haben währe meiner Meinung nach dieser Part auch etwas um daraus ein schönes Projekt zu machen, oder was haltet ihr davon? Nur hier müßte dann sehr hart durchgegriffen werden das an dieser Stelle nur wirklich wichtige Infos verbleiben und nicht "hab ich auch" oder "schönes Tier".
    So etwas ist eine Menge Arbeit für einen Mod und Freunde schaft er sich sicher auch nicht damit.

    mfg Stephan

    PS: Thomas was hältst du den von der Idee? Oder lassen wir es lieber um keinen in Versuchung zu bingen?

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