Osmoseanlage langsam

  • Hallo,

    es kommt mir sofort, als würde meine Osmoseanlage sehr langsam mit der Osmosewasserproduktion vorankommen. Zunächst dachte ich, dass das Gerät nun etwas betagter ist (15 Monate, wöchentliche Produktionsmenge: ca. 75 Liter Osmosewasser). Könnte es aber auch daran liegen, dass das Leitungswasser aufgrund der derzeitigen Außentemperatur, so kalt ist, dass die Produktion langsamer läuft? Gibt es einen Zusammenhang zwischen Wassertemperatur und Produktionstempo einer Osmoseanlage?

    Danke für Rückmeldungen

  • Hallo Marc,

    Welche Osmoseanlage hast Du denn genau? Wieviel Wasser müsste sie normalerweise am Tag produzieren können und wieviel schafft sie momentan tatsächlich?
    Wann hast Du letztes Mal die Vorfilter gewechselt? Sind die evtl. auch 15 Monate alt?

    Bei mir zumindest ist es ziemlich egal, ob die Anlage im Sommer oder Winter läuft.

    Grüsse

    Christian

    Einmal editiert, zuletzt von Roderich (8. Januar 2010 um 09:52)

  • das liegt auf jeden Fall an der Temperatur. Ich kann das auch beobachten. Meine Anlage steht in einem kalten Anbau. Ich schätze dass ich dort ca. 3 Grad habe und halt das extrem kalte Leitungswasser. Die Leistung meiner Osmose trotz Druckerhöhungspumpe geschätzt 60% im Vergleich zum Sommer.

    MKR

  • Hallo,

    danke für die Rückmeldungen.

    Erneuern sollte ich meine Filter bestimmt auch demnächst - sind 15 Monate alt. Nach Test des Osmosewassers sind die Wasserwerte bisher aber noch ok gewesen.

    Die Dauer um die gleiche Wassermenge herzustellen ist halt schon auffällig, seitdem es so kalt ist.

  • gerne doch. Ich muss die Vorfilter alle 6 Monate tauschen das liegt aber an den alten Wasserleitungen bei uns in der Hütte. Ich habe schon einen Teil durch Kunstsoff und einen Teil durch Kupfer ersetzt aber nochnicht alles.
    Nun müsste es besser werden was die Wechselintervalle angeht.

  • Hallo,

    meine Osmoseanlage hat ein Magnetventil mit Zeitschaltuhr. Ich lass die Anlage meist nachts 7 Stunden laufen. Wesentlich weniger als im Sommer ist da heute früh auch nicht in meinem 60 l-Maischefass gewesen und wir hatten -12 Grad Außentemperatur. Vielleicht ist mein Leitungswasser aber auch nicht wesentlich kälter als im Sommer und die Anlage steht bei mir auch nicht in einem kalten Anbau.

    Wenn ich nach einem Jahr die Filter wechsel, merke ich danach schon einen Unterschied im "Wasserdurchsatz".
    Ich hab mir mal den Spaß gemacht und den Vorfilter (Aqua Medic Filterpatrone) mit einer Säge aufgesägt. Der sah auch innen recht schmutzig-braun aus.

    Grüsse

    Christian

    Einmal editiert, zuletzt von Roderich (8. Januar 2010 um 10:43)

  • hiho

    ja es gibt einen zusammenhang zwischen wassertemp und osmoseergiebigkeit...

    ich meine mal irgenwo gelesen zu haben da pro 5 grad abweichung zu 20/25 grad die leistung der osmosemembran um bis zu 15% abnehmen kann ..(je nach hersteller)

    d.h. waasertempt 20 grad 100% leistung
    15 grad temp ca 85%leistung
    wasseremp 10 grad leistung ca 70%

    http://forum.parishianae.com/09Dec/merlinspecsheet.pdf


    wichtig ist auch der leitwert der aus der leitung kommt...

    je höher diese nämlich ist desto höher ist auch der osmotische druck der "überwunden" werden muss um osmosewasser zu bekommen ...

    bin da jetz nicht so der physikfreak deshal hoffentlich laienhaft aber "villeicht" richtig erklärt ???

    leitungswasser hat z.b. nen osmotischen druck von ca 200millibar bis zu 2 bar (je nach leitwert und gelösten stoffen ..)
    meerwasser hat glaube ich nen osmotischen druck von ca 25-30 bar ......

    mann müsste also bei der trinkwassergewinnung aus meerwasser ertmal 30bar auf die mebran bringen bevor diese arbeiten würde ...


    gruss dirk

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