Meinung / Einschätzung zu Pterosynchiropus splendidus - Mandarinfisch Leierfisch

  • Hallo, ich über lege in mein Becken noch zwei (ein Paar) farbenfrohe Fische einzusetzen. Problem ist, ich habe mit meinem H. indigo (ca. 10 cm) und meinem D. brahypterus (ca. 12 cm, bisher nur eine L. amboinensis) zwei Räber, die schon im Besatz gewildert haben und das nachsetzen nicht leichter machen. Bisher stand ein Paar P. fridmani oben auf der Wunschliste, vorausgesetzt, ich finde welche, die schon etwas mehr Körpergröße aufweisen.
    Der Mandarin Leierfisch war schon immer ein Favorit meiner Frau, welchen ich bisher immer mit den Worten "dafür ist das Becken noch zu jung" abgelehnt habe. Gefallen tut mir dieser auch und da ich gerade auch noch ein paar Turbellarien loswerden möchte, wäre das schon eine feine Sache. Zu diesem Fisch habe ich nun gehört und auch gelesen, dass dieser eine giftige Schleimschicht haben soll, welche ihn vor Räubern schützen soll. Aber halt "haben soll und schützen soll". Nichts definitives, was auch nicht in jedem Bericht erwähnt wird. So z. B.: "Mandarinfische in extrem-starker Panik, beginnen einen übel- (nach Tod-) schmeckenden und -riechenden Schleim abzusondern" und "Die Haut des Mandarinfisches ist giftig. Dies ist ein Schutz vor Fressfeinen". Kann mir jemand etwas mehr dazu sagen, bzw. einschätzen wie hoch die Gefahr, welche sich mit Sicherheit nicht restlos minimieren lässt, für diese Fische in meinem Becken ist? Einsetzen würde ich wie eigentlich immer unter Nachtlicht bei abgefütterten Räubern.

    2 Mal editiert, zuletzt von jailwarrior (12. November 2009 um 14:33)

  • Hi,

    würde ich von abraten, denn die Schicht schützt meiner Erfahrung nach nicht davor gefressen zu werden: bei mir ist (kein Witz) ein solcher Fisch in eine Teppichanemone gekommen. Diese hat ihn zwar irgenwdann wieder ausgespuckt - aber da war er bereits tot. Die Gefahr wäre mir zu gross, dass einer Deiner Fische erst "probiert" ... . Ich habe dann die Anemone verkauft.

    Viele Grüße, Christian

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  • Hallo Christian,
    vielen Dank für die Mitteilung Deiner Beobachtung. Ich weiß jedoch nicht, ob dies in Bezug auf meine Räuber nicht ein wenig hinkt. Da meine Räuber sagen wir mal aktive Räuber sind, welche auf Sicht jagen und evt. durch die auffällige Färbung schon vor einer evt. Giftigkeit gewarnt werden. Eine Anemone greift ja nach meiner Erfahrung erstmal zu, wenn was in die Tentakel gelangt. Bis dass die gemerkt hat, dass der Brocken wohl doch nicht so toll ist, kann der Arme ja schon vernesselt sein.

  • Hallo Dirk,

    im Naturkundemuseum Karlsruhe hatten wir mal eine Nasenmuräne und einen P. splendidus in einem Becken.
    Die Muräne bemerkte sehr wohl, dass seine Schleimschicht ungenießbar ist. Darum nahm sie ihn so oft ins Maul und
    spuckte ihn wieder aus, bis die Schicht abgewischt war. Dann fraß sie ihn auf.

    Gruß Armin

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