Kalkalgen

  • Moin Forum,

    eine Frage zum Wachstum von Kalkalgen:

    ich hatte bisher gemeint, meine geringen Kalkalgen-Bestände wären auf das Abweiden durch die beiden Seeigel zurückzuführen. Das ist sicher auch der Fall. Aber eben nur auch, denn
    überall dort, wo es "dunkel" ist - an einem abgeschatteten Bereich der Scheibe, unter Korallen -wächst es dunkelrot.

    Der Calzium-Wert ist 420.

    Fehlen mir vielleicht "lichthungrige" Kalkalgenarten?

    Sachdienliche Hinweise erwünscht!

    Grüßend
    Kai

  • tag kai,

    nun, ein weiterer wert, den es zu testen gilt iast der des magnesiumgehaltes.

    wenn hier zuwenig im wasser ist, kann das kalkalgenwachstum leiden.

    dass im schatten deine kalkrotalgen roter sind als in der direkten beleuchtung, haben diese wohl aus der natur abgeschaut.

    dort ist es nämlich genauso.

  • Na, dann werde ich wohl demnächst einen Magnesiumtest erwerben. Habe ich noch nicht.
    Danke, Joe!

  • Zitat

    Original von Kai H.
    Na, dann werde ich wohl demnächst einen Magnesiumtest erwerben. Habe ich noch nicht.
    Danke, Joe!

    HAllo,
    ich habe Magnesium 1500 Mgr/L, Ca 600Mgr/L!
    Und denken Sie dass die roten Kalkalgen wachsen bei mir wie verrückt?!? Nein. Nur ein paar Flecken! :grinning_squinting_face:
    Und warum NEIN? :confused_face:
    MfG Alexander. :smiling_face:

  • HAllo,
    ich habe Magnesium 1500 Mgr/L, Ca 600Mgr/L!
    Und denken Sie dass die roten Kalkalgen wachsen bei mir wie verrückt?!? Nein. Nur ein paar Flecken! :grinning_squinting_face:
    Und warum NEIN? :confused_face:
    MfG Alexander. :smiling_face:
    [/QUOTE]


    tag alexander,

    nun, viel hilft nicht viel.

    daher besser die werte auf ortsübliches zurückfahren.

  • Die Algen wachsen ja nicht von Magnesium alleine. Da gehören noch einige andere Elemente dazu. Irgendeines davon ist das limitierende. Im Riff wird Wachstum durch Phosphatmangel begrenzt. Könnte bei dir auch so sein. Könnte aber auch an Nitratmangel liegen. Fehlt vielleicht Eisen, Brom, Fluor, ... ?

    Du merkst es, schon in der Chemie liegen viele mögliche Antworten, und dann kommt noch die Biologie (Fressfeinde, Konkurrenzalgen etc.) dazu.

    Ich habe von Leuten gelesen, die ihren Bodengrund ausgetauscht haben, weil er ganz rot von den Kalkalgen war und nicht so schön weiss, wie in so vielen anderen Aquarien.

    Was ist denn so toll an Kalkrotalgen (schöne höhere Formen mal ausgenommen) ?

  • .

    Was ist denn so toll an Kalkrotalgen (schöne höhere Formen mal ausgenommen) ?
    [/QUOTE]


    moin thomas,

    nun, sie sind m.e.als konkurenten um siedlungssubstrat zur verhinderung von fadenalgenbesiedlungen bestens geeignet.

  • :grinning_squinting_face: Was ist denn so toll an Kalkrotalgen (schöne höhere Formen mal ausgenommen) ?
    [/QUOTE]

    Hallo Joe!
    ich geb dir vollkommen recht (wo rotkakalgen da keine anderen algen :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: )

    Ciao Stefan :grinning_squinting_face:

  • Hi Joe, hi Stefan,

    ihr habt völlig recht. Das ist mir wohl entgangen weil ich kaum Fadenalgen im Becken habe. Ich hab halt immer meinen Besatz dafür verantwortlich gemacht. Kalkrotalgen wachsen bei mir auch, wenig zwar, aber nachdem ich den Magnesiumgehalt angehoben habe, werden es immer mehr.

    Gibt es eigentlich auch grüne Kalkrotalgen ? Auf meinen Scheiben wächst nämlich sowas in direkter Nachbarschaft zu den Kalkies. Sieht aus, wie wenn sich da was auskristallisiert, so etwa wie winterliche Frostblumen auf der Küchenscheibe.


    Grüße,

  • Hi Thomas!

    Ich hab im Becken auch solche (Gruene Kalkalgen,die flachwachsend neben den roten auf den sceiben wachsen aber nur ganz wenige und nicht immer, manchmal werschwinden sie wie sie gekommen sind!!!)
    Wahrscheinlich liegt es an gewisse Wasserwerte ? :face_with_rolling_eyes:

    (so etwa wie winterliche Frostblumen auf der Küchenscheibe. )
    -na so sehe ich sie aber nicht :confused_face: :confused_face:
    Bis zum naechsten mal ciao Stefan! :face_with_tongue:


  • Fotos: Thomas Chronz

    Die grünen wachsen an dunklen Stellen auf der Scheibe. Das zweite Bild soll nur zeigen, das mein Becken nicht ganz ohne Kalkrotalgen auskommen muß. :winking_face:


    Grüße,

  • Hallo Kai,
    auch wenn es schon eine ganze Reihe Beiträge vor mir gibt, auch noch eine Empfehlung von mir.
    Ich hatte vor reichlich einem Jahr rote Schmieralgen in meinem Becken, dafür aber fast keine Kalkalgen. Ich habe daraufhin Ca auf 450 mg/l angehoben und die Kalkalgenflächen wurden schon größer. Da ich aber eher ein ungeduldiger Typ bin ging mir das alles natürlich zu langsam. Ein anderer Aquarianer riet mir, zusätzlich zum Kalki einmal in der Woche oder aller 14 Tage das Verdunstungswasser durch Kalziumhydroxidzugabe zu ergänzen. Das Ergebnis war schon sehr befriedigend. Nun habe ich es auch im letzten viertel Jahr mal hinbekommen, daß mir der Ca-Wert auf 480 mg/l angestiegen ist. Ergebis: die Lederkorallen öffnen sich nicht mehr so gut. Zur Abhilfe habe ich den Kalki abgestellt und Kalziumhydroxyd nicht mehr zugegeben. Zweites Ergebnis: Die roten Kalkalgen fingen an auszubleichen und einige Stellen wurden ohne Seesterne und ohne Seeigel weiß. Bei 450 mg/l Ca habe ich meine Dosierung wie bisher weiter betrieben. Nach der zweiten Zugabe von Kalziumhydroxyd haben sich die Kalkalgen wieder zu sehr kräftigen Farben erholt. Auch wenn ich schon oft gelesen habe, daß es zwischen Kalki, Hydroxyd und Kalkalgenwachstum keinen Zusammenhang geben soll, kann ich nur aus eigener Erfahrung sagen - stimmt nicht. Hoffentlich fragt jetzt keiner, wie es funktioniert. Natürlich müssen die anderen Wasserwerte auch passen.
    Viele grüße - Wolfgang

  • Zitat

    Original von Joe


    tag thomas,


    ääh, bist du sicher, das es sich hierbei nicht um abgestorbene rote handelt, die nur von grünem irgendwas überwachsen werden?


    Hallo,

    das dachte ich mir auch schon,aber ich wollte ihm einfach nicht weh tun.......du kannst ja brutal sein.:-))

    Gruß,
    Torsten

  • Zitat

    Original von Torsten


    Hallo,

    das dachte ich mir auch schon,aber ich wollte ihm einfach nicht weh tun.......du kannst ja brutal sein.:-))

    Gruß,
    Torsten


    hallo torsten,

    nunja, man tut was man kann.

    scherz beiseite, aber heist es nicht immer: "........und erfuhr die brutale warheit.......!"


  • Foto: Thomas Chronz

    Hi Joe,

    hier mal ein Bild mit der dunklen und der hellen Sorte. Deutlich, daß die helle auch mehr Licht bekommt.

    Zitat

    Original von Joe ääh, bist du sicher, dass es sich hierbei nicht um abgestorbene rote handelt, die nur von grünem irgendwas überwachsen werden?


    nee, sicher bin ich mir nicht. Da kannst duleider Recht haben. Obwohl, die hellen Stellen an den roten Kalkies wachsen. Das sehe ich an Stellen, wo ich vor einer Woche mit der Klinge dran war.

    Die Grünen verursachen beim Entfernen mit der Klinge das gleiche kratzende Gefühl wie die Roten. Sie gehen längst nicht so leicht runter, wie normale Algen.


    Grüße und immer ehrlich bleiben,

  • hi thomas,


    nun, die dunklere sorte ist so in der farbe.

    nicht, weil sie weniger licht bekommt.

    und die grün bewachsenen kalkrotalgen sind selbstmurmelnd genauso schwierig abzukratzen wie ihre noch lebenden verwandten.

    ...ehrlich bleiben?......deine kalkrotalgen kommen mir auf dem foto so lilafarben vor.... (schmunzel)

  • Original von Joe: nun, die dunklere sorte ist so in der farbe. nicht, weil sie weniger licht bekommt. 
    Ist schon klar. Es ist nur so, daß die dunklere Sorte bei mir hauptsächlich an dunklen Stellen wächst wo kaum HQI hinkommt, die hellere auch da, wo es hell ist. Deshalb ging ich davon aus, daß die hellere auchmehr Licht mag, die dunklere dagegen nicht.

    Original von Joe: und die grün bewachsenen kalkrotalgen sind selbstmurmelnd genauso schwierig abzukratzen wie ihre noch lebenden verwandten. 
    so schlecht habe ich das doch gar nicht fotografiert. Die Grünen wachsen stellenweise auf den Roten, an den meisten Stellen aber direkt auf dem Glas. Und da sind die genauso hart.

    Original von Joe: ...ehrlich bleiben?...
    mit "ehrlich bleiben" meinte ich bloß, immer nur raus mit der "brutalen Wahrheit"

    Original von Joe: ...deine kalkrotalgen kommen mir auf dem foto so lilafarben vor.... (schmunzel)
    das liegt wohl am Licht, wir hatten das ja schon mal. Die Beleuchtung besteht aus 250W HQI 10000K von BLV und 2 x 36 Watt Leuchstofflampe Lichtfarbe 67 von Osram. Da, wo ich die Algen fotografiert habe, kommt nur wenig HQI hin, da ist es halt recht blau. Schau dir mal so richtig schöne rote Lippen unter dem Osram-Licht an, die werden da so richtig häßlich Pink. Jetzt aber nicht gleich deine Frau ins Becken tauchen. :winking_face:

  • Zitat

    Original von Thomas Chronz
    Original von Joe: nun, die dunklere sorte ist so in der farbe. nicht, weil sie weniger licht bekommt. 
    Ist schon klar. Es ist nur so, daß die dunklere Sorte bei mir hauptsächlich an dunklen Stellen wächst wo kaum HQI hinkommt, die hellere auch da, wo es hell ist. Deshalb ging ich davon aus, daß die hellere auchmehr Licht mag, die dunklere dagegen nicht.


    Hallo Thomas,
    schau Dir mal die Steine im Riffwatt an. Meist sind sie auf der Oberseite kahl,dafür ist die Unterseite dick mit verschiedensten Kalkalgen bewachsen. Auch ist in Aquarien mit HQI-Beleuchtung der Kalkalgenwuchs im unteren Drittel meist erheblich intensiver.
    Ich hatte mal eine grün-rot geflammte Kalkalge im Aquarium. Ich habe Dir ein Bild gemailt. Vielleicht kannst Du es hier ins Forum stellen (Ich muß mich mal damit beschäftigen,wie das funktioniert).

  • Zitat

    Original von Thomas Chronz

    hier das Bild von Klaus (KS)


    Hallo Thomas,
    und es gibt sie doch, die andersfarbigen.
    Danke fürs reinstellen.

  • Aushungern der Kalkrotalge gefordert

    Presseaussendung (Quelle: FWF)
    Zerstörung der Unterwasserwälder - Forscher fordern Aushungern der Kalkrotalge

    Wien (FWF) – Kalkrotalgen lebten ursprünglich in friedlicher Koexistenz mit den Korallen. Durch ihre rasante Vermehrung wurden sie nun allerdings zur größten Bedrohung der Riffe. Arnfried Antonius vom Institut für Paläontologie an der Universität Wien untersucht in seinem neuen Projekt, das vom FWF unterstützt wird, die Gründe für das Überhand-nehmen dieser pflanzlichen Riffbewohner in tropischen
    Meeren. Seine Forschungsergebnisse zeigen, dass die auptursachen die Verschmutzung der Meere und die globale Erwärmung sind.

    Korallenriffe sind die Oasen der Meere. Sie gedeihen am besten im nährstoffarmen Wasser und schaffen so einen Lebensraum für unzählige Meeresbewohner. Allerdings sind die meisten Riffe vom Absterben bedroht, allein in Mittelamerika sind in den letzen 20 Jahren etwa die Hälfte aller karibischen Riffe verödet. Die Untersuchungen von Antonius zeigen, dass die Kalkrotalge, ein alter Riffbewohner, für einen beachtlichen Teil der zerstörten Riffe verantwortlich ist. Warum diese Alge in den letzen Jahren plötzlich zu einer derartigen Bedrohung der Riffe geworden ist, geht auf das Konto der vom Menschen verursachter Umweltveränderungen. Antonius: „Durch ein Überangebot an Nahrung beginnt die Kalkrotalge zu wuchern. Weitere Umweltverschmutzungen
    und die Meereserwärmung zerstören das ökologische Gleichgewicht im Riff und die Alge kann sich ungehindert vermehren.“ Die Algen überwachsen die Riffkorallen vollständig wie eine zweite Haut, verhindern die Zufuhr von Nährstoffen und Licht und zerstören jegliches lebendiges Gewebe.

    Fest steht, dass vor allem Düngemittel und ungeklärte Abwässer der Alge als Nahrung dienen, während giftige Industrieabwässer die Abwehrkraft der Korallen zerstören. Wenn die Umweltverschmutzung in den Weltmeeren nicht rasch eingedämmt wird, könnte das das Ende der Korallenriffe bedeuten. Antonius: „Wir sind im Moment Zeuge des Absterbens aller küstennahen Korallen im westlichen Atlantik und wir sehen den Beginn dieser Entwicklung auch im Indopazifik. Wenn nicht rasch gehandelt wird, und der Kalkrotalge die Nahrung rigoros entzogen wird, gibt es für küstennahe Riffe keine Zukunft!“ Ein Absterben der Riffe hätte unabsehbare Auswirkungen auf das gesamte Ökosystem der Weltmeere.

    Rückfragen:
    Dr. Arnfried Antonius
    Institut für Paläontologie
    Universität Wien
    Tel.: 01 4277 53534

  • Zitat

    Original von KS


    Hallo Thomas,
    und es gibt sie doch, die andersfarbigen.
    Danke fürs reinstellen.

    Hallo zusammen,

    nur ganz schnell.
    Bei der oben gezeigten Art handelt es sich nicht um eine Kalkrotalge (Familie Corallinaceae), sondern um eine andere Rotalgenartl, die zwar ebenfalls calcifiziert, aber nicht zu den Kalkrotalgen gehört. Die Gattung heißt Peyssonnelia, bei hohen Strahlungsintensitäten dominiert über der roten Pigmentierung eine bräunliche, wie ja oben auch ansatzweise zu sehen.
    Die gezeigten "grünen" Kalkrotalgen sind aber keine Grünalgen, sondern auch Rotalgen, bei denen aber wohl die Chlorophylle über die Carotinoiden und Phycobilliproteine dominieren.

    H Hersteller

  • "Die Algen überwachsen die Riffkorallen vollständig wie eine zweite Haut, verhindern die Zufuhr von Nährstoffen und Licht und zerstören jegliches lebendiges Gewebe."


    tag thomas,

    diesen passus halte ich für - schlicht gesagt - blödsinn.

    ansonsten gibt der bericht wieder mal zu denken.

    grüße

    joe

  • .
    "Die gezeigten "grünen" Kalkrotalgen sind aber keine Grünalgen, sondern auch Rotalgen, bei denen aber wohl die Chlorophylle über die Carotinoiden und Phycobilliproteine dominieren."


    tag jörg,

    und ich hbe vermutet, dass es abestorbene kalkrotalgen sind, die mit grünem durchwachsen erden.

  • Hallo Joe,

    ich galube nicht das es abgestorbene Kalkalgen sind. Habe diese günen "Kalkalgen" auch im Becken. Sie wachsen nur im abgedunkelten Bereich und werden auch größer. Kommen sie mit den roten zusammen werden sie aber sehr schnell überwachsen.
    In den Lichtzonen habe ich noch keine davon entdeckt.

    Zu dem Bericht von Thomas:

    Denkt ihr nicht auch , das ein totales Überwachsen der lebenden Steine mit Kalkrotalgen zu einer Funktionseinschränkung beim Abbau von Schadstoffen führt?

    Dafür halte ich die Aussage über den Zusammenhang des Wachstumes der Kalkrotalge mit dem Einbringen von Nährstoffen ind die Meere für sehr gewagt. Ein erhöhter Phosphat und Nitratgehalt, hat in meinem Becken noch nie zu einem gesteigerten Kalkrotalegnwachstum geführt. Wobei man sich jetzt streiten könnte, was Nährstoffe sind.

  • Hallo!

    Ich denk dass das Kalkalgenwachstum ,wie alle anderen Algen auch gewissen Zyklen folgt und dass in jedem Becken anders!!! :grinning_squinting_face:
    denn einen ununterbrochenen Kalkalgenwachstum findet mann nur in schattigen Stellen!!!(wird ja immer gepredigt und ist auch so!! :] )
    Denn bei mir war es frueher der Magnesiumgehalt, aber jetzt passiert es immer noch manchmal dass unter direcktem HQI die Rotkalkalgen wachsen und sterben!
    Wie gesagt es ist sicher in jedem Becken anders!!
    ciao Stefan! :))

  • Zitat

    Original von Joe ... diesen passus halte ich für - schlicht gesagt - blödsinn. ...


    Hi Joe,

    ich habe mich mal etwas über diesen Arnfried Antonius schlau gemacht. Er forscht seit den 70ern über Korallenkrankheiten, so hat er als erster über Black Band Disease geschrieben und wird häufig zitiert.

    In den Abstracts einer Konferenz von 1999 habe ich dann etwas über diese ominösen Kalkrotalgen gefunden. Hier spricht er davon, daß 90% der Korallen betroffen sind, das Phänomen räumlich jedoch sehr begrenzt ist.

    ---

    @ Stefan

    Kalkrotalgen können auch von Krankheiten befallen werden. Interessanter Link dazu: Coralline Lethal Disease

  • tag thomas,


    nun, über die forschungsarbeit im gesamten wollte ich auch nichts sagen.

    dazu fehlt mir der hintergrund und im moment die zeit weiter darüber zu recherchieren.

    dass kalkrotalgen aber die steinkorallen überwachsen und dadurch schädigen, ist bestimmt so nicht zu akzeptieren.

    wenn die kalkrotalge auf einem von gewebe befreitem stückchen acropora ast siedelt und dieses nackte stück vor der besiedlung mit fadenalgen schützt, kann der unbedarfte wissenschaftler evt. daraus schliesen, dass
    die kalkrotalge die acropora frisst.

    (schmunzel)

  • Zitat

    Original von Jörg Kokott
    [QUOTE]Original von KS
    [QUOTE]Original von Thomas Chronz

    Bei der oben gezeigten Art handelt es sich nicht um eine Kalkrotalge (Familie Corallinaceae), sondern um eine andere Rotalgenartl, die zwar ebenfalls calcifiziert, aber nicht zu den Kalkrotalgen gehört. Die Gattung heißt Peyssonnelia, bei hohen Strahlungsintensitäten dominiert über der roten Pigmentierung eine bräunliche, wie ja oben auch ansatzweise zu sehen.


    Hallo Jörg,
    Danke für die Bestimmung. Ich habe schon den Namen in meinem Dia-Archiv geändert.

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