Wie lange hält eine Osmosemebmran?

  • Hallo Forianer,
    ich überlege mir eine Osmoseanlage anzuschaffen. Nun hab ich festgestellt, dass die Ersatzmembrane richtig Geld kosten. Kann mir jemand beantworten, wieviel Liter eine Memran durchhält? Ich brauche allerdings nur etwa 10 liter pro Woche.
    Grüße
    yvos

  • ich hab meine jbl 120 seit ca. 2 Jahren und hab so ca. 3 bis 4 tausend Liter durchgelassen. Mit einem Vollentsalzer danach. Meine liefert immernoch beste werte.

  • Hallo Yvos

    Die Haltbarkeit einer Osmosemembrane richtet sich nach einigen Kriterien.Nach dem Leitwert des Ausgangswassers u. der Pflege die Du ihr angedeien lässt.Das soll heißen , je höher der Leitwert des Leitungswassers , je höher ist die Verschmutzung der Membrane.Wenn Du dann nach jeder Benutzung lange genug spülst , erhöhst Du damit wiederum die Haltbarkeit der Membrane. Auch der regelmäßige Austausch der vorgeschalteten Filter ist ein Kriterium für die Standzeit . Im Normalfall sollte eine Membrane zwischen 3 - 5 Jahre halten.
    Gruß Bernd

  • Hallo Yvos,
    kann hier nur Bernd zustimmen, die Vorfilter solltest Du alle 6 Monate austauschen. Am besten nimmst Du Feinfilter und Kohlefilter. Bei der geringen Wassermenge währe aber auch ein Mischbettfilter eine gute Alternative, aber da müsstest Du mal Deinen Leitwert messen ob der nicht im Ausgangswasser zu hoch ist, wegen den laufenden Kosten. Vorteil bei dieser Methode ist kein Abwasser und keine Kieselsäure mehr.
    Gruß Peter

    Daten:
    Neu:

    Red Sea max 130

    Alt:

    Aquarium 2,30 x 0,80 x 0,70 m
    Royal Exclusiv Bubble King 200 mit Titannadelrad und 1500 Pumpe
    Kalkreaktor Schuran Jetstream 1
    Black Devil 10.000 und Strömungspumpen 2xTunze Stream 12000 Liter
    Grotech Photon Plus mit 3 x 250 Watt HQI + 8x39W Osram Blue
    IKS Computer, Grotech Dosieranlage

  • Hallo Yvos,
    tschuldigung, aber in bestimmten Dingen bin ich auch so ein unbelecktes Huhn. Egal, ob es der IE oder die Osmoseanlage ist, irgenbwie müssen die Dinger ja auch ohne Hochschulstudium für den kleinen Hanswurst funktionieren, ohne daß man gleich eine neue Kirche im nächsten Dorf bauen muß. Das Forum ist für mich mittlerweile die wichtigste Info-Quelle geworden und daß ich vor keiner Kaffeemaschine sitze, habe ich auch begriffen. Aber irgendwo muß ja alles handhabbar bleiben, wenn man am normalen Leben teilnehmen will. Und nun zu Deiner Frage der Osmoseanlage. Es ist schon so, wie einige andere vor mir geschrieben haben - je besser die Pflege, desto höher die Lebensdauer. Ich habe so ein amerikanisches Ding mit Feinfilter davor und spüle vor und nach jedem Einsatz. Über die Lebensdauer habe ich mir überhaupt noch nicht den Kopf zerbrochen. Am besten, Du besorgst Dir ein LF-Meßgerät (bei mir Hanna Instruments über Merck, vor reichlich 3 Jahren um die 70,- DM). Und wenn Dein Netzwasser bei 250-300 uS liegt und der Ausgang konstant um die 5-7 uS anzeigt, da ist alles i.O. Erst wenn der Ausgangswert davonrutscht so zwischen 30-50 uS dann solltest Du Dir Sorgen um die Membrane machen. Auf alle Fälle hat meine Anlage schon einige Kubikmeter geschluckt und rattert immer noch wie eine Lanz Bulldock. Also: ein LF-Meßgerät gehört zur nächsten Feier auf den Gabentisch.
    Viele Grüße - Wolfgang

  • Zitat

    Original von yvos
    Hallo Forianer,
    ich überlege mir eine Osmoseanlage anzuschaffen. Nun hab ich festgestellt, dass die Ersatzmembrane richtig Geld kosten. Kann mir jemand beantworten, wieviel Liter eine Memran durchhält? Ich brauche allerdings nur etwa 10 liter pro Woche.
    Grüße
    yvos

    Hallo,

    ich kaufe einfach die billigste Version auf dem Markt.(bei mir Hausmarke Mega-Pet) Ich weiß, darin sind gute Marken-Membrane eingebaut. Nach zwei Jahren kaufe ich dann eine komplett neue Anlage. Wer weiß so genau, WELCHE Membrane dann vielleicht auch,oder nur defekt ist?
    Einmal in der Woche wird die Anlage 30min. gespült.
    Und noch ein Tip,- Ich kaufe mir kein Leitwertmessgerät,nur um zu testen,ob meine Anlage noch gute Werte liefert.
    Ein einfacher KH-Test sagt mir schon viel. Steigt der gemessene Wert über 1,dann weiß ich,dass das System auch Schadstoffe unzureichend filtert. Das mag nicht ganz richtig und sicher sein,weil über Kreuz gedacht,aber ich fahre bisher gut damit........:-)

    Gruß,

    Torsten

  • Danke für die Antworten, ich hab aber vergessen, was wichtiges zu erwähnen. Im Grunde geht es mir nur um die Silikate im Leitungswasser, die anderen Werte sind gut bzw. haben mir noch nie Probleme bereitet. Allerdings sagt man ja, Silikate sind auch mit Osmose nur schwer zu entfernen. Stimmt das so oder hängtdas auch mit der Alterung der Membran zusammen? Alle 4 Wochen silicarbon wird nämlich ganz schön teuer...

    Viele Grüße
    yvos

  • Es stimmt, jede Osmosanlage hält gem TechDaten nur ca. 80% Kieselsäure zurück. Das beste was mir bekannt ist, aber aufwendig ist, noch eien Ionentauscher Kati u. Ani ( möglichst groß ) nachzuschalten. Dann mal die Werte messen lassen, nicht mit den üblichen Tsts, falls immer noch was da ist, nehme den Reinstwasserfilter von Korallin, die Testen auch dein Wasser. Ich glaube das ist der preiswerteste weg ( über die Zeit gerechnet ) bezüglich Unterhalt

    Gruß
    u.

  • Hallo Yvos,

    ich habe hinter meine Osmoseanlage einfach noch einen Kieselsäurefilter von hw geschaltet ... dadurch ist Silikat kaum noch nachweisbar. Einfache Sache und Du sparst Dir das Silicarbon.


    Zitat

    Original von yvos
    Danke für die Antworten, ich hab aber vergessen, was wichtiges zu erwähnen. Im Grunde geht es mir nur um die Silikate im Leitungswasser, die anderen Werte sind gut bzw. haben mir noch nie Probleme bereitet. Allerdings sagt man ja, Silikate sind auch mit Osmose nur schwer zu entfernen. Stimmt das so oder hängtdas auch mit der Alterung der Membran zusammen? Alle 4 Wochen silicarbon wird nämlich ganz schön teuer...

    Viele Grüße
    yvos

    Gruß Ralf :grinning_squinting_face:
    {400l-Riff,Aquastar-automatisiert,HQI 2x150W+Blau/Mondlicht,Ström.-Ebbe/Flut/Wellen,Kalkreaktor,Ozon,UV,Stand+Dichte-Regelung mit autom. Wasserwechsel,Titan-Kühler,Rieselfilter,Zeovit,autom. Plankton+Spurenelemente/Aminosäuren-Dosierung}

  • Zitat

    Original von yvos
    Danke für die Antworten, ich hab aber vergessen, was wichtiges zu erwähnen. Im Grunde geht es mir nur um die Silikate im Leitungswasser, die anderen Werte sind gut bzw. haben mir noch nie Probleme bereitet. Allerdings sagt man ja, Silikate sind auch mit Osmose nur schwer zu entfernen. Stimmt das so oder hängtdas auch mit der Alterung der Membran zusammen? Alle 4 Wochen silicarbon wird nämlich ganz schön teuer...

    Viele Grüße
    yvos

    Hallo,

    bei mir komme ich etwa sechs Monate mit einem Sack "Silicarbon" auf 600l aus.
    Erst dann kommen wieder langsam Kieselalgen.....
    Na ja, jedes Wasser ist natürlich anders und vor dem "Silicarbon" steht bi mir die Osmose. Da ist der Großteil
    dann schon entfernt.

    Gruß,
    Torsten

  • Zitat

    Original von Torsten

    Hallo,

    ich kaufe einfach die billigste Version auf dem Markt.(bei mir Hausmarke Mega-Pet) Ich weiß, darin sind gute Marken-Membrane eingebaut. Nach zwei Jahren kaufe ich dann eine komplett neue Anlage. Wer weiß so genau, WELCHE Membrane dann vielleicht auch,oder nur defekt ist?
    Einmal in der Woche wird die Anlage 30min. gespült.
    Und noch ein Tip,- Ich kaufe mir kein Leitwertmessgerät,nur um zu testen,ob meine Anlage noch gute Werte liefert.
    Ein einfacher KH-Test sagt mir schon viel. Steigt der gemessene Wert über 1,dann weiß ich,dass das System auch Schadstoffe unzureichend filtert. Das mag nicht ganz richtig und sicher sein,weil über Kreuz gedacht,aber ich fahre bisher gut damit........:-)

    Gruß,

    Torsten


    Hi Flossi! :smiling_face:
    Ich kann Dir nur Recht geben, ich mache es genau so und es klappt ganz gut. :smiling_face:
    Aber momentan lasse ich meine Osmose ganz aus dem Spiel und arbeite nur mit Rowaphos. :smiling_face:
    Das Wiener Wasser ist einfach Klasse, bis auf die Kieselalgen und jetzt probier ich es einfach mal aus (unterstützt meinen Kalki) :smiling_face:

    Liebe Grüße Quasti

  • Zitat

    Original von gerald schneider


    Hi Flossi! :smiling_face:
    Ich kann Dir nur Recht geben, ich mache es genau so und es klappt ganz gut. :smiling_face:
    Aber momentan lasse ich meine Osmose ganz aus dem Spiel und arbeite nur mit Rowaphos. :smiling_face:
    Das Wiener Wasser ist einfach Klasse, bis auf die Kieselalgen und jetzt probier ich es einfach mal aus (unterstützt meinen Kalki) :smiling_face:

    Liebe Grüße Quasti


    Hallo Quasti,

    die Silikate sind ja mit "Silicarbon" gut zu entfernen......das wird zwar hin und wieder bestritten,aber bei mir klappt das super.Und, je mehr Phophat ich mit "Rowaphos" entferne, um so schöner werden die Farben der Acroporas und der anderen Steinis.
    Das scheint mir der Schlüssel,auch im Bezug auf die Algen. Aber ich glaube, du bist ja auch auf den Zeo..dingsbums Zug aufgesprungen.......:-))

    Leider ist das "Rowaphos" fast schon unverschämt teuer.... Was ist den auch so gut und billiger?
    Das Wasser in Wien hat irgendwie nach Bier geschmeckt,fand ich.......:-)

    Gruß,
    Flossi

  • hi Torsten,

    fa. kernbach bietet seit kurzem auch ein zeolith, dass ausschliesslich phosphat bindet - ich denke das ist erheblich billiger, als rowaphos und soll auch sehr gut in der wirkung sein.

    gruß,
    patrick

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