Hallo !
Es würde mich interessieren in welchem Ausmass es Cyanos im Meer gibt. Vielleicht können die Taucher unter uns berichten
Grüße
Reinhard
Hallo !
Es würde mich interessieren in welchem Ausmass es Cyanos im Meer gibt. Vielleicht können die Taucher unter uns berichten
Grüße
Reinhard
@ Jürgen
Ich würde dir raten, eine Probe deiner Plage an Sabine zu schicken.
Ich dachte auch, dass es sich bei meinem Belag, mit dem ich wochenlang kämpfe, um Cyanos handelt, da ein Abstellen der Pumpe keine Veränderung des Belages bewirkte. Erst eine Prüfung durch Sabine ergab, dass es sich um die Goldalge handelt
. D.h. die Vorgehensweise dagegen ändert sich total.
Viel Glück
Gruß
Gabi
Guten morgen Jürgen und alle,
ein Zusammenhang mit der Balling-Methode ist nicht unwahrscheinlich.
Bei Versuchen mit organischem Stickstoff und Polyphosphat hatte ich in einem schmalen Verhältnis-Bereich minimales Cyano-Wachstum, wurde das molare Verhältnis N : P über 25 hinaus erweitert, kam es zu verstärktem Cyano-Wachstum. Das konnte ich nur durch die Phosphat-Gewinnung aus Boden/Gestein erklären, denn eigentlich sollten Cyanos bei hohem Stickstoffangebot eher konkurrenzschwach sein, auch nach der damaligen Knop-Beobachtung des Verschwindens nach Nitrat-Zugabe.
Mein Schluß: Nitrat erhöht das Redox-Potenzial. Aber dann sollte z. B. Ozon auch helfen. Beobachtungen?
Sinn des Einschubes: Bei der Balling-Methode werden keine Phosphate zugeführt. Bakterien die Phosphat lösen können und auch noch photoautotroph sind, wie die Cyanos, könnte es jetzt noch sehr gut gehen, weil wenig Phosphat im Wasser aber genügend in der Dekoration.
Treten sie also auch nach Einsatz von Phosphat-Adsorbern auf?
Die andere Möglichkeit der Phosphat-Fällungen hat Bernd ja schon erwähnt. Würde die Cyanos gleichfalls freuen.
Zusammenhänge mit rein anorganischen Spurenelementen konnte ich nicht beobachten.
Grüße
Hans-Werner
Was macht der blaue Witzbold in dem Beitrag? Das sollte natürlich Stickstoff : Phosphor, also N : P, heißen!
Hallo Werner, habe es geändert
Hast halt das Zeichen für den blauen gemacht
Spaß beiseite die Formel war zu eng und das war das Kommando für den kleinen ![]()
Hallo Hans-Werner
ZitatOriginal von Hans-Werner
ein Zusammenhang mit der Balling-Methode ist nicht unwahrscheinlich.
Gut zu wissen
ZitatOriginal von Hans-Werner
Bei Versuchen mit organischem Stickstoff und Polyphosphat hatte ich in einem schmalen Verhältnis-Bereich minimales Cyano-Wachstum, wurde das molare Verhältnis N : P über 25 hinaus erweitert, kam es zu verstärktem Cyano-Wachstum. Das konnte ich nur durch die Phosphat-Gewinnung aus Boden/Gestein erklären, denn eigentlich sollten Cyanos bei hohem Stickstoffangebot eher konkurrenzschwach sein, auch nach der damaligen Knop-Beobachtung des Verschwindens nach Nitrat-Zugabe.
Die cyanophta haben ganz gute Mechanismen sich ihre eigene Umwelt zu schaffen
ZitatOriginal von Hans-Werner
Mein Schluß: Nitrat erhöht das Redox-Potenzial. Aber dann sollte z. B. Ozon auch helfen. Beobachtungen?
Wieso erhöht NO4 das Redoxpotential?
ZitatOriginal von Hans-Werner
Sinn des Einschubes: Bei der Balling-Methode werden keine Phosphate zugeführt. Bakterien die Phosphat lösen können und auch noch photoautotroph sind, wie die Cyanos, könnte es jetzt noch sehr gut gehen, weil wenig Phosphat im Wasser aber genügend in der Dekoration.
Treten sie also auch nach Einsatz von Phosphat-Adsorbern auf?
Cyanophyta sind keine Bakterien. Jedes schnelle Ungleichgewicht in dn Nährstoffen führt zu einem erhöhten Algenwachstum
ZitatOriginal von Hans-Werner
Zusammenhänge mit rein anorganischen Spurenelementen konnte ich nicht beobachten.
Darum gehts ja auch nicht, es geht einfach um die Verfügbarkeit von N, K und P für die Cyanophyta Sprurenelemente sind sowieso genug vorhanden.
Hallo Bernd,
Wieso erhöht NO3 das Redoxpotential? Weil es eine oxidierte Verbindung ist, Salpetersäure ist eine oxidierende Säure, Nitrat ein Elektronendonator bei der Nitratatmung usw..
Sollte also messbar das Redoxpotential beeinflussen, oder täusche ich mich?
Warum sind es jetzt wieder Cyanophyta? Da sind die doch längst abgeworben und heißen, denke ich, nach allgemeiner Auffassung jetzt Cyanobacteria.
Ist ja wohl für Procaryota auch irgendwie sinnvoll, auch wenn sie von den "richtigen" Bakterien (ich glaube Eubacteria) ziemlich verschieden sind.
Also, als Algen und Cyanophyta kannst Du mir die Cyanobacteria nicht mehr verkaufen!
Als Bakterien habe ich sie ´mal so locker bezeichnet um sie zur "omipotenten Mikrobiologie" zu stellen.
Das mit den Spuren war eine Reaktion auf den Beitrag von Jürgen.
Grüße
Hans-Werner
Sollte natürlich "omnipotenten Mikrobiologie" heissen.
Hallo Hans-Werner
ZitatOriginal von Hans-Werner
Wieso erhöht NO3 das Redoxpotential? Weil es eine oxidierte Verbindung ist, Salpetersäure ist eine oxidierende Säure, Nitrat ein Elektronendonator bei der Nitratatmung usw..
Sollte also messbar das Redoxpotential beeinflussen, oder täusche ich mich?
Meines Wissens beeinflußt NO3 als Stoff an sich das Redoxpotential nicht. Natürlich findet ein entsprechender Einfluß statt wenn Nitrat als Elektronendonator fungiert. Das sind aber zwei verschiedene Punkte.
ZitatOriginal von Hans-Werner
Warum sind es jetzt wieder Cyanophyta? Da sind die doch längst abgeworben und heißen, denke ich, nach allgemeiner Auffassung jetzt Cyanobacteria.
Ist ja wohl für Procaryota auch irgendwie sinnvoll, auch wenn sie von den "richtigen" Bakterien (ich glaube Eubacteria) ziemlich verschieden sind.
Also, als Algen und Cyanophyta kannst Du mir die Cyanobacteria nicht mehr verkaufen!
Als Bakterien habe ich sie ´mal so locker bezeichnet um sie zur "omnipotenten Mikrobiologie" zu stellen.
Cyanophyta stellen eine eigene Klasse "zwischen den Bakterien und Algen dar. Die Taxonomie ist dermaßen komplex das ich mich in der Regel da raushalte.
Hier noch ein Paar Links
Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie, Schweiz
ZitatOriginal von Hans-Werner
Das mit den Spuren war eine Reaktion auf den Beitrag von Jürgen.
Meine Aussage sollte auch nur der Erläuterung dienen
Jou, Bernd,
dann sind ja meine 20 Jahre alten Schulbücher topaktuell. Was war nochmal Pflanzensystematik... Weberling/Schwantes, oder? Schon so lange her ...und es hat sich nichts getan. Die Organismen teilen sich in zwei Reiche, Pilze sind Pflanzen. Es gibt keine Endosymbiontentheorie und es gibt Zwischenformen von Prokaryonten und Eukaryonten... und ich dachte da wäre mal was gewesen... die fünf Reiche der Organismen... Lovelock und Margulis oder so ähnlich.
Wie man sich täuschen kann.
Schönes Wochenende (nicht ärgern lassen, ich provoziere nur gerne!)
Hans-Werner
Hallo Hans Werner
ZitatOriginal von Hans-Werner
Jou, Bernd,dann sind ja meine 20 Jahre alten Schulbücher topaktuell. Was war nochmal Pflanzensystematik... Weberling/Schwantes, oder? Schon so lange her ...und es hat sich nichts getan. Die Organismen teilen sich in zwei Reiche, Pilze sind Pflanzen. Es gibt keine Endosymbiontentheorie und es gibt Zwischenformen von Prokaryonten und Eukaryonten... und ich dachte da wäre mal was gewesen...
Wie gesagt ich lasse mich nicht auf eine Taxonomiediskussion ein,
ist ein zu weites Feld,
würde hier zu weit führen,
hat letztenendes nichts mit dem Stoffwechsel zu tun,
es beschäftigen sich eher Phykologen als Bakteriologen mit Blaualgen
und da kennen sich Andere besser aus.
Wieso du oben so überziehst ist mir allerdings ein Rätsel.
ZitatOriginal von Hans-Werner
die fünf Reiche der Organismen... Lovelock und Margulis oder so ähnlich.
Wie man sich täuschen kann.
Lovelock und Margulis das waren doch die mit dem Gaia-Prinzip
ZitatOriginal von Hans-Werner
Schönes Wochenende (nicht ärgern lassen, ich provoziere nur gerne!)
Ebenso, ärgern lasse ich mich deshalb nicht, mit dem provozieren merkt man hier in dem Thread ganz gut.
Nabend zusammen,
Bernd, es sind wohl Blaualgen. Nach 10min im Alkohl liegend, haben sie sich rötlich gefärbt.
Sabine, mit etwas Glück ist die Probe morgen bei Euch.
Jörg, meine Aussage:
ZitatDa bei mir alle Cyanos Stickstoff fixieren , dürften sie doch bei meinen genannten Nitratwerten gar nicht vorhanden sein (Stickstoff-Fixierer)?!
nehme ich zurück. Nach nochmaligen lesen der Beiträge, ist mir "träge" bewußt geworden, das ich das was falsch verstanden habe. Als Stickstoff-Fixierer habe ich alle Cyanos zugeordnet, die Gasbläschen einlagern.
Zitat Hans-Werner:
ZitatSinn des Einschubes: Bei der Balling-Methode werden keine Phosphate zugeführt. Bakterien die Phosphat lösen können und auch noch photoautotroph sind, wie die Cyanos, könnte es jetzt noch sehr gut gehen, weil wenig Phosphat im Wasser aber genügend in der Dekoration. Treten sie also auch nach Einsatz von Phosphat-Adsorbern auf?
Beim Beginn meiner Plage, hatte ich einen PO4 von 0,1 bis 0,25 mg/l. Nach Einsatz, über ca. 3 Wochen, eines Adsorbers war er dann n.N. Die Cyanos nahmen auch dann immer weiter zu.
Hatte heute mal den Abschäumer den ganzen Tag aus und heute Abend habe ich den Eindruck, das sie einen Gang zugelegt haben!
Ist aber nicht 100% genau zu beurteilen, da ich z.Z. immer am Wochenende meine Säuberungsaktionen starte und sie dann auch am stärksten in Erscheinung treten.
Hallo Bernd,
sorry, wenn Du Dich auf den Schlips getreten fühlst (ich trage deswegen schon keinen), aber Du hast angefangen mich über die Natur der Cyanobacteria (Neuere systematische Literatur stellt die übrigens sogar zu den Eubacteria! Selbst der alte Weberling/Schwantes (1979) stellt sie schon zu den Bakterien.) zu belehren. Und das in einer Art, als wären das unumstößliche Tatsachen! (kannst Du oben selber nachlesen, ich spare mir das Zitieren mal) Wenn das meiner Meinung nach nicht stimmt, gibts contra, ganz klar. Und wie gesagt, ich werde dann leicht provozierend. Gibt der Diskussion etwas Würze.
Normalerweise formuliere ich, denke ich, ausgesprochen vorsichtig und rücksichtsvoll. Jeder soll seine Meinung haben dürfen, aber ich auch. Wenn Du mir dann so kommst....
Wo überziehe ich denn genau?
Mit Lovelock und Margulis hast Du recht, es waren Margulis und Schwartz, die "Die fünf Reiche der Organismen" bei Spektrum veröffentlichten. Endlich mal eine halbwegs logische Systematik. Dafür, Pilze zu den Pflanzen zu stellen gibt es keine natürliche Grundlage. Natürlich hat auch das "fünf-Reiche-Konzept" seine Schwachstellen.
Ich denke, ob Bakterien oder Algen, hat schon etwas mit Stoffwechsel zu tun. Meines Wissens sind bisher vor allem bei den Bakterien die hochwirksamen Siderophore gefunden worden.
Grüße
Hans-Werner
Hi Hans-Werner und Bernd,
och, ihr werdet doch nicht zanken, oder ![]()
Einigt Euch doch auf Prokaryota ![]()
Die fünf Reiche kenne ich nach Whittacker, nur um noch ein bißchen mehr für Verwirrung zu sorgen! Und hier zählen die Cyanobakterien zu den Bacteria, nicht zu den Archaea.
Aber ist doch - ich sag's jetzt einfach mal so frei raus, gell - "pumpel", haben die Viecher einen Zellern oder nicht...
Von daher reicht doch Prokaryota!
Hi Jörg,
also gut, Prokaryota.
Ich glaube Whittacker hat das fünf-Reiche-Konzept entwickelt und Margulis und Schwartz versuchen es mit Leben zu füllen und umzusetzen.
Aber was viel verwirrender ist: Was machen in Deinen Zeilen die Archaea.
Das sind glaube ich die einzigen Prokaryota, die von besagten Autorinnen von den Eubacteria abgetrennt werden. Wir wollen hier doch nicht noch´n Faß aufmachen oder.
Eh´schon genug geschrieben, womit keiner was anfangen kann. ![]()
Schöne Grüße
Hans-Werner
PS: Jörg, hast Du den
aus dem N : P herausgenommen? Danke!
ZitatOriginal von Hans-Werner
PS: Jörg, hast Du denaus dem N : P herausgenommen? Danke!
Archaea ... ich sagte doch, ich will noch ein bißchen Verwirrung stifte. Nein, im Ernst, ich glaubte gelesen zu haben, das der Name Archaea gefallen sei... egal.!
Ne, das mit dem Smilie war ich nicht, aber jetzt wo Du es sagst, verstehe ich erst mal den Zusammenhang. Hatte Deinen Beitrag wegen des Smilies nämlich nicht so recht kapiert ![]()
Also laßt uns festhalten, das Cyanobakterien zu den Prokaryoten zählen. Das sollte aquaristisch genügen.
Ansonsten ging es in diesem Threat um die Beobachtung des Tag-Nacht-Wanderrythmus von Cyanobakterien.
Wer hier noch weitere Beobachtungen, der mag sie bitte schildern. Vor allem interessiert mich, in wie fern das Absaugen des Bodengrundes erfolgsversprechend ist oder nicht. Eine zweite Frage, auf ich gerne Antworten hätte, ist die, wo die meisten Cyanobakterien zuerst entstehn: erst auf den Lebenden Steinen und dann im Bodengrund, oder zuerst im Bodengrund!
Gibt es eine Korrelation zwischen Cyanobakterien und einer langjährigen Kalkwasseranwendung?
So, Meinungen und Erfahrungen sind gefragt!
Hallo Jörg,
ja,bei mir traten sie zuerst am Bodengrund auf um von hier aus die Steine und sogar die Korallen zu erobern.Auch den Tag-Nacht-Wanderrythmus konnte ich bei mir beobachten.
P04 im Bodengrund hängt meiner Meinung nach mit dem Auftreten der roten Pracht zusammen da ich früher Kalkwasser verwendet habe.
Was ich dagegen gemacht habe hatte ich Jürgen ja schon in einer PN mitgeteilt und ist ja auch nicht Gegenstand dieses Threads.
ZitatOriginal von Jürgen Rathje
Was ich dagegen gemacht habe hatte ich Jürgen ja schon in einer PN mitgeteilt und ist ja auch nicht Gegenstand dieses Threads.
Hi Jürgen,
natürlich ist das auch und wohl der wichtigste Teil dieses Themenkomplexes!
Also: was hast Du dagegen gemacht! Letztlich kann man durch die unterschiedlichen Erfahrungen bei der Bekämpfung dieser Plagen Rückschlüsse auf die Verursachung schliessen.
Also, rauß damit ![]()
ZitatOriginal von Jörg Kokott
Also, rauß damit
Also gut...wenns denn gewünscht wird ![]()
Ich poste mal den Text den ich an Jürgen gesendet habe,mit ein paar Ergänzungen.
Ich habe folgendes gemacht:
Phosphatadsorber (Biophos 2 v. Th.Pohl) in den Überlaufschacht gelegt,Biocoryn H3 wöchentlich doppelt dosiert,Easy Live normale Dosis auch wöchentlich und ebenfalls einmal wöchentlich die rote Pracht mit einem Fluval 403 abgesaugt.Dabei war die untere Kammer des Filters leer,in den anderen beiden Watte.Beim ersten mal ist mir der Filter nach 3/4 des Beckens verstopft!!! so viel Cyanos waren im Becken.Sogar das Bodengitter der ersten Filterkammer war dicht !!
Ich habe mittels Topffilter abgesaugt,um so wenig WW wie möglich machen zu müssen und somit einen Spurenelementeeintrag so gering wie möglich zu halten.
Ich habe glaube ich mit dem Absaugen der letzten Reste letzten Sonntag ingesammt 5x abgesaugt.Dabei habe ich auch Teile des Bodengrundes,oberste Schicht an dem die Cyanos festhingen,zwangsläufig mit absaugen müssen.Diesen habe ich dann in Leitungswasser ausgewaschen und wieder auf dem Bodengrund verteilt.
Soviel Meerwasser wie man zum Auswaschen des Bodengrundes benötigt kann man gar nicht vorrätig haben,daher Leitungswasser.
Da wir hier 16 mg/l Silicat im LW haben machen sich Kieselalgen auf dem Boden breit,das nehme ich aber gerne in Kauf denn die verschwinden schon langsam wieder und werden auch von den Schnecken gefressen,wie man auf dem 2. Bild sieht
Hier jetzt die vorher - nachher Bilder.
(C) Jürgen Rathje
unten rechts unter der Kruste ist noch ein kleiner Rest von Cyanos zu sehen....aber der ist mittlerweile auch verschwunden.
Ich hoffe das hilft ein wenig
hi leuts,
also ich habe die ollen cyanos auch abgesaugt und das wasser gefiltert ins becken zurück befördert, aber bei mir hat es nicht wirklich geholfen, es wurde eher schlimmer dadurch. aber am WE ist mir dann was eingefallen, nämlich das es ja sehr alter bodengrund ist den ich im becken habe (da war doch mal was im zusammenhang mit cyanos oder?) also bin ich losgefahren und hab mir mal probehalber 5kg neuen bodengrund geholt und ein teilstück ausgetauscht, und siehe da die cyanos werden insgesamt weniger auch an den stellen wo sie bereits die steine erklommen haben, mal sehen ob der erfolg von dauer ist.
mfg uwe
Hallo Jörg,
mir ist auch noch ´was eingefallen:
Die erste Cyanoplage hatte ich noch bei Kalkwasser-Anwendung. Vermutete Ursache: phosphathaltige Ausfällungen.
Später habe ich die schon erwähnten Versuche zum N : P-Verhältnis gemacht. Die Cyanos waren am wenigsten bei 20 : 1 bis 25 : 1. Nach dem völligen Absetzen von Phosphaten und Zuführung von ausschließlich organischem Stickstoff wurde es erst mal schlimmer (Gegenargument zur Stickstofffixierung)aber nach einiger Zeit und wiederholtem Absaugen (ich denke es war mindestens ein viertel Jahr) wurden die Cyanos stellenweise grau und konnten durch absaugen immer mehr zurückgedrängt werden. Gleichzeitig zeigten auch die Korallen hellere Farben, insbesondere auf der Lichseite, vermutlich Phosphatmangel. Kalkrotalgen wuchsen unter diesen Bedingungen auch nicht mehr bzw. wurden von Seesternen und -igeln stärker abgeweidet als sie nachwuchsen. Das Dekogestein wirkte jetzt hellgrau.
Grüße
Hans-Werner
P. S.: Oben habe ich einen Fehler: Reduktion ist immer eine Elektronenaufnahme (einfaches Beispiel Fe+++ + 1 e- --> Fe++). Folglich ist Stickstoff bei der Nitratatmung der Elektronenakzeptor. Der Ladungswechsel von - nach neutral bei N2 oder + bei NH4+ wird durch Protonen bewirkt, weshalb dabei OH--Ionen frei werden, die den pH erhöhen. Vom Ladungswechsel der Ionen läßt sich also nicht auf eine Elektronenabgabe schließen.
Ich weiß, keiner hat´s gemerkt, keiner versteht´s, aber der Form halber sei es erwähnt.
Hallo Hans-Werner,
ja, hast recht, Nitrat ist Akzeptor ... solange Du es selber merkst ![]()
In Zukunft werde ich Deine Beiträge etwas genauer lesen, gell! So geht das ja nicht! ![]()
Ja, das mit der Stickstoff-Zufuhr spricht gegen die Fixierung, aber wie gesagt, wenn Ammonium und/oder Nitrat vorliegen, wird es sowieso zu keiner N-Fixierung kommen.
Das wäre natürlich dann auch eine allgemeingültige "Bekämpfungsmethode", in dem man die Stickstoffkonzentration erhöht, so das die Cyanos phosphatlimitiert werden. Selbst wenn eine Koralle auf der Lichtseite hell wird, wird sie vermutlich besser damit zurecht kommen als die Cyanobakterien, auch wenn es zu einer Wachstumstagnation kommt. Hier könnte man aber durchaus auch mit Phytoplankton oder Bakterien füttern, ohne das dadurch der Phosphatgehalt im Wasser signifikant ansteigt, wodurch die Korallen dann mit Phosphor bedient werden.
Allerdings ist es für den Aquarianer sicher nicht leicht, hier das richtige Verhältnis zu finden. Erprobte organische Stickstoffverbindungen gibt es ja schliesslich auch schon auf dem aquaristischen Markt ![]()
Hallo zusammen,
Eingelagertes PO4 wäre auch bei mir sehr gut denkbar. Anfangs, vor fast 2 Jahren, habe ich auch ca.8 Monate mit Kalkwasser gearbeitet. Zudem auch mit einem flüssigen Phosphatentferner nach dem Motto: binden und abschäumen!!! Seinerzeit waren mir die Granulat-Adsorber noch nicht bekannt.
Die Cyanos fingen auf dem Lebendgestein an und erst viel später breiteten sie sich auf dem Bodengrund aus. Erste Anzeichen, waren und sind immer noch nach Reinigungsaktionen, das sich zuerst auf dem Gestein Gasbläschen bilden. Das ist, bei mir, ein guter Indikator für hoffentlich nicht noch mal kommende Plagen (wenn ich sie erst mal weg hätte). Erst Wochen später konnte man den ersten Belag erkennen, jetzt nach dem Absaugen in 1-2 Tagen.
Nach abtragen bzw. absaugen der jeweils obersten Schicht Bodengrunds erscheinen bei mir immer wieder neue Cyanos. Vorwiegend an Stellen die voll Beleuchtet sind, jedoch an hellen nicht direkt beleuchteten Stellen ebenso. Jetzt, an Stellen, wo keiner mehr vorhanden ist bilden sich auch keine neuen Beläge mehr.
Das entgegenwirken wie Jürgen R (nochmals Danke Jürgen) es beschreibt, habe ich auch versucht. Easy Live und dann in 4 aufeinander folgenden Wochen jeweils doppelte Dosis Biocoryn H3, in Kombi mit den Absaugeaktionen. Die Cyanos gingen stark zurück , bis auf einige kleine Stellen, hatte mich aber leider zu früh gefreut!! 2 Wochen später traten sie wieder stärker auf. Auch konnte jetzt, nach nochmaliger 2 Wöchiger Anwendung von Biocoryn, keine Besserung festgestellt werden.
ANTIRED??!! Auch dieses Mittel habe ich aus "fast" Aufgabe und letzte Möglichkeit vor 10 Tagen
eingesetzt. Am 2. Tag konnte ich eine arge Zunahme beobachten??
die sich aber wieder auf mein "normales" Maß einpendelte. Also null Wirkung, bis auf das meine ehemals pink-rotbraune Hysterix jetzt hellbraun ist!
"Wandern" der Cyanos abends in den Bodengrung? Für mich sieht es mehr nach expandieren aus, wie eine Koralle die aufgeht. Oder wo wandern jene auf den Steinen hin?
Hallo
Auch ich möchte meine Erfahrung mit Cyanos beisteuern.In meinen Becken werden zu 100 % Steinkorallen gepflegt.Alle Wasserwerte sind ständig im grünen Bereich , wobei ich für die Hälterung den nährstoffreichen Weg bevorzuge.Das 480 L Becken für die Nachzuchten läuft in einem Kreislauf mit dem 3000 L Becken .Auf dem Bodengrund des Nachzuchtbeckens bildeten sich innerhalb einiger Tage ein dicker Teppich von Cyanos , während das große Becken ( gleiches Wasser ) davon verschont blieb.Nachdem ich den 1cm dicken Bodengrund aus dem Nachzuchtbecken abgesaugt hatte , waren die Cyanos verschwunden u. blieben es bis zum heutigen Tag.
Gruß Bernd
Hallo Jürgen,
meine Schilderungen und Theorien sind schon ein paar Jahre alt und ich habe keine Gelegenheit solche Cyanos aktuell zu beobachten.
Wenn sie das Verhalten auf den Steinen auch zeigen, stellt sich in der Tat die Frage, ob die Cyanos in der Lage sind, sich auch in Poren und Hohlräume des Gesteines zurückzuziehen. Sollte das nicht der Fall sein, ist zu überlegen, ob es sich tatsächlich nur um ein Ausbreiten und Zusammenkriechen handelt. Die Strecken, die dafür zurückzulegen sind, könnten dann aber länger sein als bisher angenommen (ca. 1 cm). Um welche Strecke bewegen sich die Ränder auf dem Gestein?
Grüße
Hans-Werner
Hallo Hans-Werner,
ich kann das Zentrum auf den Steinen nicht eingrenzen, sodas ich auch nicht sagen kann welche Strecke sie zurück legen. Es ist so das, bei Tageslicht und vor allem beim Beginn der HQI Beleuchtung, sich an vielen betroffenen Stellen binnen 3-4 Std. Gasbläschen bilden die dann im späteren Verlauf einen Cyano-Belag von ca. 1-2mm Dicke ausbilden. Dieser dehnt sich in laufe des Tages um ca. 10-15% in der Fläche aus. An anderen Stellen erscheinen zuerst die Beläge und später die Bläschen, das ist vor allem am Bodengrund so. Dieses "neue" Wachstum ist am kommenden Tag der Anfangsbelag der sich im laufe des Tages wiederum vergrößert.
Hallo Fangemeinde ![]()
Hallo Bernd
ZitatOriginal von Bernd Mohr
Das 480 L Becken für die Nachzuchten läuft in einem Kreislauf mit dem 3000 L Becken .Auf dem Bodengrund des Nachzuchtbeckens bildeten sich innerhalb einiger Tage ein dicker Teppich von Cyanos , während das große Becken ( gleiches Wasser ) davon verschont blieb.
Da hab ich auch noch einen:
Vor ein paar Wochen habe ich zwei Kellerbecken zusammengeschlossen wobei das eine schon ein paar Jahre läuft,das andere völlig neu,das heißt mit ehemaligem LS (trocken) ohne Bodengrund und frisch angesetztem Wasser beschickt wurde.Beide Becken gleich (ca 300L)
Ich habe dann den Abschäumer,der im alteren Becken steht mit dem frischen Wasser aus dem neuen Becken beschickt und einen Überlauf installiert.Die beiden Wasser wurden so langsam vermischt.
Nach 3 Tagen waren die ehemaligen LS im neuen Becken mit Cyanos überwuchert,im alten Becken mit Bodengrund keine Spur von Cyanos. ![]()
Nach einer Woche ohne Eingreifen war der Spuk wieder vorbei. ![]()
Die verarschen uns doch die Biester
![]()
Hallo Jürgen
ZitatOriginal von Jürgen Rathje
Vor ein paar Wochen habe ich zwei Kellerbecken zusammengeschlossen wobei das eine schon ein paar Jahre läuft,das andere völlig neu,das heißt mit ehemaligem LS (trocken) ohne Bodengrund und frisch angesetztem Wasser beschickt wurde.Beide Becken gleich (ca 300L)
Ich habe dann den Abschäumer,der im alteren Becken steht mit dem frischen Wasser aus dem neuen Becken beschickt und einen Überlauf installiert.Die beiden Wasser wurden so langsam vermischt.Nach 3 Tagen waren die ehemaligen LS im neuen Becken mit Cyanos überwuchert,im alten Becken mit Bodengrund keine Spur von Cyanos.
Nach einer Woche ohne Eingreifen war der Spuk wieder vorbei.
Die verarschen uns doch die Biester
![]()
Nö gibt eine ganz einfache Erklärung dafür, auf die man auch kommt, wenn man vor dem Aquarium sitzt und nachdenkt. Blaualgen sind erst mal im dem System vorhanden. in dem trockengelegten LS hatte sich genug organisches Material angelagert. Sessile Arten haben es besiedelt und hatten aufgrund des Nahrungsangebotes keinen Grund den Ort zu wechseln mußten also auch nicht auf dem im Verhältnis zu den LS nährstoffarmen Bodengrund ausweichen.
Hallo allerseits
Hier Jürgen Schmidt´s Plage. Eindeutig Cyanos.
und noch eins
und hier meine ![]()
Hallo,
ich möchte nur kurz anmerken, das in der Probe von Jürgen als auch in der von Harald Kieselalgen vorhanden waren. Vielleicht ist doch etwas dran an den Beobachtungen von Stephen, das die Cyanos verschwinden, wenn man das Silikat eliminiert.
Könnte es nicht sein, das sie eine Art Symbiose oder Kommensalismus eingehen? Hier sind unsere Wissenschaftler gefragt. ![]()
Sabine und Harald,
auch hier nochmal - recht herzlichen Dank- ![]()
Hallo Sabine,
eine mutualistische Beziehung zwischen Cyanobakterien und Diatomeen ist mir nicht bekannt.
Normalerweise entstehen Symbiosen zwischen autotrophen und heterotrophen Organismen oder wie z.B. im Falle der Mycorrhiza (= Knöllchenbakterien) zwischen Stickstoff-Fixierern und photoautotrophen Organismen (hier: Vielzeller!). Aber eine Symbiose zwischen zwei Einzellern ist mir jetzt ausser in der Endosymbiontenhypothese (-Theorie) auch noch nicht untergekommen! (Parasitismus ausgenommen, aber ich gehe mal davon aus, das wir hier in Europa den Symbiosebegriff für mutualistische Interaktionen verwenden, und nicht wie z.B. in Amerika für Mutualismus, Kommensalismus und Parasitismus zusammen).
Ich könnte mir höchstens vorstellen, das die Cyanobakterien eine Mikroumgebung schaffen, die den Diatomeen ganz gut gefällt und diese sich dann etwas besser entwickeln können. Das wäre dann so eine Art passiver Kommensalismus.
Es ist aber nicht ungewöhnlich, in einer solchen Probe verschiedene einzellige Organismen zu entdecken, v.a. allem in Sedimentproben! Das würde ich nicht zu hoch bewerten.
Ich halte es immer noch für äußerst unwahrschenlich, das der Silikatentzug der primäre Faktor für das Verschwinden der Cyanobakterien war. Da muß gleichzeitig noch irgend was anderes passiert sein!
Hallo,
zur Info:
Probe wurde vor 5 Tagen von den "Steinen" entnommen.
Si vor 7 Tagen 0,25mg/l
Si heute Abend 0,1mg/l
Hi,
sit denn der Versand bei diesen Temperaturen kein Problem für die dinger??
Sabine sende mal addi per PN. Meine in der kleinen Anlage machen mich auch wahnsinnig ![]()
Hallo zusammen!
Sabine, ist es denn schon erwiesen, dass Cyanos durch Silikatentfernung verschwinden?
Bei der Diskussion vor ein paar Monaten war es noch so, dass der Bergriff "Cyanos" für alle "Schmieralgen" incl. "Goldalgen" im Sinne Haralds (ein systematisch sehr schwammiger Begriff, da die Abteilung/Stamm Goldalgen, Chrysophyta je nach Literatur auch alle mögllichen anderen Bezeichnungen hat, wie Heterocontophyta, Chromophyta usw.), also auch Dinoflagellaten, Silicoflagellaten usw., gebraucht wurde.
Für mich ist es noch nicht klar, welche Algen durch Silicatentfernung verschwinden.
Hallo Jörg,
es gibt Mutualismus unter Einzellern und Mikroorganismen, man muss ihn nur so bezeichnen.
Deutliches Beispiel: Vitamin B-abhängige Algen wachsen ohne Vitaminzusatz in bakterinefreien Kulturen nicht. Bakterien können aber die entsprechenden B-Vitamine herstellen und die Algen damit versorgen. Gegenleistung: Algen geben organische Substanzen (Aminosäuren usw.) ins Wasser ab und sichern so die Existenz der heterotrophen Bakterien.
Es gibt sicher mehr solcher Beispiel, man muß nur noch einen Moment länger überlegen.
Vielleicht liesse sich auch für den Fall Diatomeen - Cyanos etwas konstruieren, wäre dann aber sehr theoretisch.
Grüße
Hans-Werner
Hallo Hans Werner,
bei uns wachsen die Cyanos vermehrt, wenn der Silikatfilter regeneriert werden muß.
Auch Stephan Busch hat hier schon öfter verlauten lassen, das er solche Beobachtungen gemacht hat. Natürlich sind diese " Cyanos" nicht mikroskopisch identifiziert worden. Es ist auch nur eine Theorie, aber man sollte sie von vornherein nicht ganz ausschließen.
Es war halt nur auffällig, das bei Jürgrns Probe, als ich versucht habe, den Cyanobrocken, den er mir gesandt hatte, etwas zu verteilen,viele einzelne Kieselalgenzellen im freien Wasser zu sehen waren.
Auch bei Haralds Probe waren zwischen den Fäden viele Kieselalgen zu sehen.
Es ist auch so, wenn das Wasser silikatfrei ist, die Cyanos zurückgehen, aber nie GANZ verschwinden. Deshalb der Gedanke, das diese beiden , Cyanos und Kieselalgen, sich irgendwie gegenseitig von Nutzen sind.
Diese Beobachtung mit der Vitamin B Synthese ist doch schon ein guter Ansatz.
Deshalb auch nochmal an alle Interessierten, ihr könnt mir ruhig Proben schicken, und wenn ihr auch die Beobachtung gemacht habt, das sie in silikatfreiem Wasser weniger wachsen, wäre es auch interessant zu wissen, ob es Cyanos oder andere "Plagegeister" sind.
ZitatOriginal von Hans-Werner
Hallo Jörg,
es gibt Mutualismus unter Einzellern und Mikroorganismen, man muss ihn nur so bezeichnen.
Deutliches Beispiel: Vitamin B-abhängige Algen wachsen ohne Vitaminzusatz in bakterinefreien Kulturen nicht. Bakterien können aber die entsprechenden B-Vitamine herstellen und die Algen damit versorgen. Gegenleistung: Algen geben organische Substanzen (Aminosäuren usw.) ins Wasser ab und sichern so die Existenz der heterotrophen Bakterien.
Es gibt sicher mehr solcher Beispiel, man muß nur noch einen Moment länger überlegen.
Vielleicht liesse sich auch für den Fall Diatomeen - Cyanos etwas konstruieren, wäre dann aber sehr theoretisch.Grüße
Hans-Werner
Hallo Hans-Werner,
wenn man das denn als Mutualismus bezeichnet!
Das ist, ich benutze mal Deinen Begriff, recht schwammig. Aber das Problem haben viele Symbiosekonzepte. Die Koralle-Zooxanthellen - Symbiose wird auch als mutualistische Symbiose bezeichnet, obwohl es eigentlich keine ist.
Was Du schilderst, meinte ich mit Schaffung von günstigen Lebensbedingungen! Es wäre für mich nur dann eine echte mutualistische Symbiose (auf Symbiose liegt die Betonung), wenn die Einzeller die Cyanobakterien z.B. durch die Sezernierung von chemischen Faktoren zur Abgabe der Vitamine anregen würden und umgekehrt. Tun sie das? Ich weiß es nicht?
Wenn es aber von beiden Seiten eine passive Abgabe von Stoffwechselmetaboliten und Abfallprodukten ist, die dann jeweils von der vorherrschenden Organismengemeinschaft genutzt werden können, dann ist das für mich eine effektive Nahrungskette, aber keine Symbiose. Das könnte man dann auch auf andere Nährstoffe, die wachstumslimitierend sind, ausweiten.
Aber das ist jetzt letztlich Definitions- und Ansichtssache!
Das mit den Cyanobakterien und deren Identifizierung ist tatsächlich ein Problem, und ich bin der Meinung, das die meisten als "silikatabhängigen Cyanos" bezeichneten Schmieralgen echte Bacillariophyceen sind. Die von Stephan sollen aber, nach Stephan's Aussage, definitiv Cyanobakterien gewesen sein!
Man müßte hier mal wirklich Proben nehmen, diese unter dem Mikroskop mindestens bis zu Gattung bestimmen und dann mal den Aschengehalt auf Siliciumoxid untersuchen. Dabei die Arten miteinander vergleichen, die nach Silicarboneinsatz verschwunden sind und die, die das nicht tun.
Eine nette Untersuchung und das gäbe dann eine schöne aquaristische Publikation
Hab dazu leider keine Zeit, aber vielleicht kann man sowas ja mal irgendwie anleiern. Eine Siliciumbestimmung sollte spektroskopisch möglich sein, oder hast Du zufällig eine relativ einfache Methode im Kopf?
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