Hallo an alle,
Hat jemand von euch Erfahrungen mit der von Alexander Girz vorgestellten Methode zur Bekämpfung von Strudelwürmern gemacht?
Das ist die Methode,bei der über min.8 Wochen dem Becken auf 1000 l täglich 5ml Lugolsche Lösung zugeführt wird.
Besonders würde mich interessieren wie sich die Fische verhalten haben!
Kann es zu einer Vergiftung kommen??
schönen Gruß Georg
Acropora Plagegeister
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Georg -
13. März 2003 um 18:47
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Also da kenn ich mich nicht aus aber ohne jemandem nahezugehen:Ich denke du solltest es auf die biologische art und Weise versuchen!Die Würmer reagieren aüßerst empfindlich auf Strömung!Sobald du die Kolonien entdeckt hast,versuche Wirbel entstehen zu lassen!ZB mit Steinen!
Versuch das mal!
Ben
PS:Bei mir hat es mal geklappt!Jetzt pflege ich aber eine Nacktschnecke,die sie frisst!Deshalb bin ich froh,wenn ich ein paar habe!

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hi ben,
kannst du mal den namen der schnecke rausrücken, evtl. mit foto?
mfg uwe
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Hallo Georg

Ich denke das diese Art der Bekämpfung sicher nicht so ganz einfach ist. Hier hilft mit Sicherheit das beobachten an den Tieren... Man darf nicht vergessen das ein zuviel an Jod den Tieren ja schadet. Den Fischen in der Dosierung weniger aber den niederen Tieren.
Nimm doch einfach mal mit Alexander Kontakt auf, ich denke das die Mailadresse mit angegeben ist.
Falls Du Dir unsicher bist, dann bleibt Dir nur die Acros rauszuholen und zu baden.
Oder aber ein paar Sechstreifenlippis... die man dann gleichzeitig einsetzten sollte, und zudem sollte sie der vorsicht halber noch sehr klein sein.
Der Erwähnung halber, Peter Schmiedel und Harald Mülder haben einige der als eigentlich ruppig geltenden Tiere in ihrem Becken und es scheint zu klappen, ich meine mit der Paarhaltung. Und bei Harald sind seitdem keine Studelwürmer mehr augetaucht. Aber vielleicht meldet er sich dazu auch noch.Gruss
Robert -
Hallo Robert,
da ich auch ein Paar Sechssteifen-Lippis halte, möchte ich noch was zu den Strudelwürmern hinzufügen.
Das mit den Fischen klappt schon ganz gut,- wenn man kleine Acroporas hat
. Die Strudelwürmer sind aber auch nicht ganz blöd....
; sie hocken nämlich auch zum großen Teil in den Verastungen am Grund bis zu den Spitzen, und das bei großen Acroporen, wo kein Fisch durchkommt.....
Also 100%ig funktioniert die Methode nicht; da bleibt nur Braunol oder Polyseptbad...
Servus Stefan -
Nen guten Abend nochmal
und schon mal vielen dank für eure Antworten,aber vielleicht lassen sich ja noch ein paar mehr von euch aus.(Wer vielleicht noch Erfahrung mit der Methode sammeln konnte)
ne gute Nacht
Georg -
Hallo Georg,
ich habe zur selben Zeit als Alexander diese Dosierung der Lugolschen benützt.
Ich habe einen hohen Fischbesatz im Aquarium (z.B. Zwergkaiser, Doktoren,Blennys,Zwergbarsche). Diese zeigten über den gesamten Zeitraum keine Anzeichen von Unwohlsein. Allerdings ist erst seit dem Besatz eines Pseudocheilinus hexataenia Schluß mit der Strudelwurmplage. Und seit ein zweiter Pseudocheilinus hexataenia nachgesetzt wurde sind es mit die friedlichsten Fische im Aquarium. -
Also, dann werd ich es mal mit dem Lippfisch probieren,danke für die Tipps.
Wünsch noch einen schönen Tag
Gruß georg -
Hallo Georg,
nimm lieber zwei unterschiedlich große. -
Hi,
8 Wochen lang 5 mL LL pro 1000 L Wasser ... ja, das kann zu einer Vergiftung führen.
Alle Polyiodide, die man an LL dem Meerwasser zuführt, reagieren zu Iodat, IO3-. Iodat ist sehr stabil in Meerwasser und wird akkumulieren, es läßt sich auch nicht so gut mit Aktivkohle rauskriegen, d.h. letztlich muß man über Wasserwechsel den Iodatgehalt wieder runterverdünnen.
Iodat ist nicht ganz so toxisch wie Iodid oder sogar elementares Iod, aber auf dauer schadet es mit Sicherheit. Iodat kann von den Organismen auch nicht gut verwertet werden, und schon gar nicht in diesen Mengen.
Ich würde die Finger davon lassen und wenn überhaupt die Korallen rausnehmen und in PVP-Iod baden (Methode von Michael Mrutzke). Wenn das gesamte Becken voll mit Strudelwürmern ist, dann würde ich auch den P. hexataenia einsetzen. Laß Dir aber bloß keinen Thallassoma hardwickii andrehen, wenn der P. hexataenia nicht erhältlich ist. Der T. hardwickii wird auch oft empfohlen, weil er Strudelwürmer frißt, aber ... der Fisch ist nicht ohne!
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Zitat
Original von Jörg Kokott
8 Wochen lang 5 mL LL pro 1000 L Wasser ... ja, das kann zu einer Vergiftung führen.
Hallo Jörg,
diese Dosierung wurde in versch. Aquarien über 1 Jahr lang ohne Probleme zugegeben. Allerdings wurden auch die restl. Spurenelemente in hoher Dosierung zugeführt. -
Hallo,
ich will nicht bestreiten, das es nicht geht. Hat ja wohl auch geklappt. Ich schreib nur, das es zu Vergiftungen kommen kann.
Mich wundert es aber, das die Methode von Alexander Girz durchgeführt wurde, weil er ja Zeovit benutzt und hier eine Iod- und Spurenelementüberdosierung als fraglich eingestuft wird. Oder war das, bevor er sein Becken mit Zeovit betrieben hatte?
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Hallo Jörg,
das war sein vorheriges Aquarium. Dies wurde nach der "traditionelen" Methode betrieben. D.h. LS, Abschäumer, HQI und viel Spuris.
Ich würde heute nicht mehr so hoch dosieren. Das war ein Teufelskreis. Viel Spuris-gute Farben, nach einiger Zeit nachlassende Farben, mehr Spuris-gute Farben, usw. -
Das paßt dann auch zusammen.
Um zum Thema zurückzukommen: der P. hexataenia sollte hier gute Arbeit leisten, und ist ja auch nicht unbedingt ein häßlicher Fisch!
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Hi,
ich halte die Sechstreifen als die beste vorbeugende Maßnahme die man treffen kann. Meine drei sind sehr fleißig, untereinander friedlich und laichen regelmäßig ab.
Werde wohl auch meine anderen 4 Becken mit jeweils einem Paar besetzen.
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Hallo zusammen
Alexander Girz hat heute den besagten Bericht überarbeitet, denn auch hier macht der Fortschritt nicht halt. Es war eine gute Gelegenheit das sowieso Thema hier im Forum.
Also bei interesse reinschauen.
Gruss
RobertZitatOriginal von Georg
Also, dann werd ich es mal mit dem Lippfisch probieren,danke für die Tipps.
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