Lamarcks Lyrakaiserfisch verbissen

  • Hallo!

    Ich habe in meinem 540l Becken (sehr viel Riffgestein) drei Dreistreifen-Riffbarsche. Die sind ausgewachsen und die letzten Jahre zu allen anderen Beckenbewohnern durchweg friedlich.
    Jetzt habe ich am Freitag erstmals seit Monaten einen Fisch zusetzen wollen, nämlich den Lamarcks Lyrakaiserfisch (Genicanthus lamarck). Die drei haben unmittelbar mit ihrer Treibjagd begonnen. Samstag habe ich den Kleinen (ist ungefähr ein Drittel kleiner als die Riffbarsche) nicht gesehen, gestern Morgen war er ganz mutig und hat sich blicken lassen. Dann ging die Treibjagd wieder los.
    Ich habe ihn leider erst fangen können, als er schon arg zerbissen war. Jetzt sitzt er in einem viel zu kleinen Becken, in dem er nicht bleiben kann.

    Meine Frage: Wenn ich mit einem Einhängbecken den Kaiserfisch geschützt ins große Becken setze, habe ich eine Chance, dass die Riffbarsche nach ein paar Tagen mit den Attacken aufhören?

    Vielen Dank und Grüße
    Matthias

  • Hallo,

    ich hab die Erfahrung gemacht, daß die Preußenfische lange brauchen, bis sie einen Neuankömmling akzeptieren. Am besten ist es, der neue Fisch ist genauso "drauf" wie sie selbst. Aber das hat man ja in den seltensten Fällen. Vielleicht haben aber andre User bessere Erfahrungen gemacht.

    Sonja
    :jumping:

  • Oh je,
    von genauso drauf kann keine Rede sein.
    Der ist ein echter Pazifist...

  • Hallo Matthias,

    wenn es möglich ist, würde ich die Riffbarsche rausfangen und einige Tage in ein anderes Becken setzen. Den Kaiser kannst Du dann einige Tage Zeit lassen, bis er sich gut im Becken orientieren kann.

    Ich hatte ähnliche Probleme mit meinem Z.flavescens. Da hat auch keine Schwimmschule geholfen. erst als er für drei Tage das Becken verlassen hat und ich zeitgleich mehrere neue Fischen eingesetzt hatte, hat es funktioniert.

    M.f.G

    Markus

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