Beckenvergrößerung zum Hausbau geplant

  • Hallo Christiane,

    Zitat

    Der Übersichtlichkeit halber fasse ich alte und neue Fragen noch mal zusammen

    1) Passen 6x54Watt Sunpower noch über 160x70x70, wenn an der Frontscheibe und an den kurzen Seiten Schwimmraum um den Aufbau gelassen wird?

    2) Wie lang darf der Schlauch sein, über den der AM Niveaumat das Nachfüllwasser bezieht? Bekommt man rund 4m irgendwie hin? (orange)

    3) Wie weit darf der Weg der Verrohrung/Veschlauchung zum Technikbecken sein? Wenn wir z.B. den Schacht an die obere kurze Seite setzen, ist das dann zu weit weg vom TB im Flur? (türkis)

    Zu 1. nur ein Link
    Zu 2. da eine Schlauchpumpe zu den Verdrängerpumpen zählt, sollten vier Meter (selbst senkrecht) kein Problem sein.
    Zu 3. das kann so einfach nicht gesagt werden, hängt vom Volumenstrom, Rohrdurchmesser, und vor Allem der Höhendifferenz ab.

    Gruß
    Benjamin

  • Hi, danke für deine Antwort :smiling_face:

    Den Bleuchtungslink kannte ich bereits, aber es war gut, ihn noch mal direkt vor Augen geführt zu bekommen... Ich befürchte, dass wir um ein Update der Leuchte nicht herum kommen, richtig? Sonst könnten wir vermutlich maximal auf 130x60x60 vergrößern.

    Schön, dass unsere Idee mit der Nachfüllautomatik dann wohl klappen dürfte. Das erleichtert doch vieles und spart Platz im TB.


    @all: Ich bin jetzt dabei, das Ganze mal durchzurechnen und konkrete Technik in die Planung zu nehmen. Hier mal meine bisherigen Ideen. Ich würde mich freuen, wenn ihr dazu ein "OK" oder eine Verbesserung für mich hättet :wink

    Becken: 160x70x70 (Maximalgröße)
    Technikbecken: 100x30x40 (Wäre vorhanden; reicht die Tiefe? Ginge aus Platzgründen auch noch 80x35x40?)
    Das TB soll drei Kammern bekommen:
    Abschäumer - evtl. Algenrefugium - Rückförderung (hier auch Niveauregelung)

    Licht: 8x80W T5 oder 2x250W HQI + 2x54W T5 (Das wären mit einer HQI-Kombi ja weniger Watt als mit reiner T5-Beleuchtung...?)

    Strömung: Hier bin ich noch ganz unsicher. Ich schätze, wir sollten auf ca. 20.000l/h Umwälzung kommen. Wir besitzen je eine Tunze 6065, 6055, 6025 sowie eine Koralia 2. Ich denke erst mal an die Tunze Stream 2 Reihe, weil die recht stromsparend laufen. Wie viele Pumpen sollten es zusätzlich zur Rückförderung werden? Sollte es unbedingt mit Controller sein (der ist doch auch zu den Stream 2 kompatibel?)?

    Schacht: (Passt das?)
    Überlaufkamm (65cm oder 55cm je nach Beckenhöhe)
    Ablauf 40mm
    Notablauf 32mm
    Zulauf 25mm

    Abschäumer: Aqua Medic Turboflotor Multi 1000 ist vorhanden. Lohnt sich die Aufrüstung auf den AM Turboflotor Blue 1000?

    Rückförderung: Tunze Master (nicht electronic) ist vorhanden. Wir würden aber gerne auf eine leisere und stromsparendere Pumpe wechseln. Habt ihr Empfehlungen?

    Außerdem würde unser Ozonisator auf niedriger Stufe weiterlaufen.

    So, habe ich etwas vergessen? Ach so, der Besatz: Ich würde es einen typischen Mischbesatz nennen :smiling_face: SPS und LPS, aber auch ein paar Weichkorallen. Natürlich auch weitere Fische. Die größten dürften 2 kleinere Docs gegen Algen und 2 Kleiniis gegen Glasrosen werden.

    Vielen Dank für eure Hilfe!

  • Hallo Christiane,

    zur Technik kann ich nicht viel Erfahrung beisteuern, das überlasse ich den anderen.

    Wie viel Wasser/Stunde soll denn durch das Technikbecken?
    Mit dem Matuta Ablaufrechner könnte man den Rohrdurchmesser ungefähr prüfen (muss aber viel Sicherheitszuschlag rauf, da du nicht nur senkrecht sondern auch schräg förderst).

    Für eine Fallhöhe von 0,5 m und 6000 l/h hat sich ein Durchmesser von 40mm ergeben.

    Gruß
    Benjamin

  • Zitat

    Original von Benjaminb
    Wie viel Wasser/Stunde soll denn durch das Technikbecken?
    Mit dem Matuta Ablaufrechner könnte man den Rohrdurchmesser ungefähr prüfen (muss aber viel Sicherheitszuschlag rauf, da du nicht nur senkrecht sondern auch schräg förderst).

    Für eine Fallhöhe von 0,5 m und 6000 l/h hat sich ein Durchmesser von 40mm ergeben.


    Hi!

    Wir planen derzeit mit der Tunze Silent. Die große fördert bis zu 3000l/h.
    Fallhöhe ca. 110cm, durch Verluste der Pumpe kommen also noch ca. 2000l oben an, eher etwas weniger, je nach Winkeln. Der Beckeninhalt würde also ca. 3mal pro Stunde durchs TB laufen. Reicht das?

    Laut Rechner wären dann theoretisch 20mm Abflussdurchmesser ausreichend...?

    Irgendwie kommt mir das zu klein dimensioniert vor, oder?


    Dann noch mal zur allgemeinen Planung: Alternativplanung Technikbecken

    Wir haben uns eure Ratschläge zu Herzen genommen und überlegen, ob wir nicht doch klassisch das TB direkt unter das Becken stellen und dort einen Wasseranschluss und einen Abfluss installieren. Grund für die Auslagerung in den Flur waren ja a) die Lautstärke der Pumpen und b) der kurze Weg zum Bad für die Wasserwechsel. Jetzt denken wir aber, dass durch die neue Technik und bewusst leise ausgesuchte Pumpen die Lautstärke gering bleiben könnte. Wir hätten ja sowieso nur die Förderpumpe und die Abschäumerpumpe auslagern können. Derzeit machen eigentlich die Lüfter an der Lampe den meisten Krach...

    Wir stellen uns die Alternative etwa so vor:
    - Stecksystem als Unterschrank (Vorteil u.a.: Keine Trennwände, also TB etc. beliebig stellbar)
    - Wasseranschluss im Unterschrank, ebenso ein Abfluss
    - im Unterschrank entweder ein großes TB mit extra Kammer zum Nachfüllen/Wasserwechseln oder zwei Becken (TB und Nachfüllbecken)
    - Osmoseanlage an den Wasseranschluss und automatische An- oder Abschaltung, die den Nachfüllbehälter bzw. die Nachfüllkammer immer gefüllt hält

    Fragen :grinning_squinting_face:
    1. Wie realisiert man den Abfluss? Hat da jemand vielleicht ein Foto? Soll so etwas eher ein Miniwaschbecken sein oder einfach nur eine Vertiefung im Boden oder ein Trichter oder so?
    2. Wenn das Becken oder die Beckenkammer für das Nachfüllwasser gleichzeitig zum Salzwasser ansetzen genutzt wird, wie bekommt man dann das Salzwasser restlos ins Hauptbecken? Derzeit wechseln wir über ein Maischefass, das heben wir für die letzten Schlucke einfach an und kippen den Rest ins Becken.
    3. Wenn man direkt in den Abfluss das Altwasser abführt, wie stellt man dann sicher, dass man genau die gewünschte Menge Wasser ablässt? Durch unsere Eimer-Schlepp-Methode wechseln wir derzeit exakt dreimal 9l und füllen folglich unser Fass mit 27l. Wir müssen nach dem WW noch nicht mal die Dichte messen, so genau funktioniert das :smiling_face:
    4. Wenn die Osmoseanlage zuverlässig automatisch geschaltet werden kann, muss ja das Nachfüllwasserabteil nicht sonderlich groß sein, oder?
    5. Wie groß sollten wir TB und Nachfüllkammer/-becken planen?

    Sorry für die vielen Fragen, ich brauche mal ein bisschen Input :yrf

    Danke!

  • Hallo Christiane,

    die 20 mm Rohrdurchmesser für den Ablauf würde ich mind. um 10mm überschreiten.

    Zu1.: Ist zwar nicht von mir erprobt, da ich nie ein TB hatte, aber ich würde versuchen den Abfluss so zu gestalten, dass der gesamte Unterschrank am Boden ein Gefälle zu einem Abfluss hat, so würde ein überlaufendes TB keinen Schaden anrichten. Keine Ahnung wie das konkret aussehen würde.

    Zu 3.: Ein letztes Mal mit Eimern 9 l entnehmen und an einer unauffälligen Stelle am Glas einen wasserfesten Strich ziehen, so dass man ihn vom Ventil oder Pumpenschalter aus sehen kann. Bzw. einen Plexiglasstreifen oder etwas anderes nehmen, an einem Ende abwinkeln, so dass es auf dem Beckenrand angehangen werden kann und dort die Markierung anbringen. So könnte man auch an der Frontscheibe diese Technik verwenden.

    Zu 5.: Mindestens so groß das die Technik rein passt :winking_face: Bei der Höhe an das Wasser denken das bei einem Stromausfall vom Hauptbecken dazu kommt.

    Gruß
    Benjamin

    Einmal editiert, zuletzt von Benjaminb (15. August 2010 um 11:48)

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