Bodengrund im Refugium

  • Hallo liebe Außenseiter,

    ihr betreibt ein Refugium.
    Ich würde von euch gerne erfahren, welchen Bodengrund ihr benutzt, wie hoch der ist und wie groß die einzelnen Körnchen sind.
    Das heißt, eigentlich nicht ich, sondern einige Amerikaner hätten das gerne von uns gewußt.

    Vielleicht erzählt ihr auch gleich, was ihr im Refugium haltet und beschreibt auch sonstige Wichtigkeiten

    Einmal editiert, zuletzt von Riffbarsch (4. März 2003 um 01:28)

  • hallo thomas,

    nun,unter unserem 1200 lieter wohnzimmerbecken ist das ca. 150 liter-unterbecken zu 2/3 als refugium eingerichtet.

    als bodengrund wird zerkleinertes lebendgestein - also kein sand - verwandt, der bewuchs besteht in der hauptsache aus caulerpa und einigen anderen höheren algen.

    wasserdurchsatz ca. 1500 l/std.

    beleuchtungsdauer ca. 14 stdn.

  • Hallo zusammen

    Wir verwenden im grossen Becken mit 1000 Liter ein Refugium von Eco Systems, allerdings mit Abschäumer. Im kleinen 112 Liter System ein Hang on ebenfalsl von Eco Systems.

    Die Korngrössen des Miracle Mud Materials sind dabei genau gleich wie im kleinen Hang on. Diese Tabelle stammt von Jens, der sie mir ausgemessen hat.

    Siebweite median ø (mm) % Anteil cumulativ %
    4mm 5 1,56 99,77
    2mm 3 18,62 98,21
    1mm 1,5 25,20 79,59
    500 µm 0,75 20,84 54,38
    250µm 0,375 15,66 33,54
    125 µm 0,188 10,95 17,88
    63 µm 0,0945 5,10 6,93
    Boden 0,03 1,83 1,83


    Ansonsten, als Bodengrund im Hauptbecken kommt Sand zum Einsatz. Früher war ese Muschelgruss, also etwas grober.
    Ich würde aber gerne gegen den lebenden Sand tauschen. Verwenden das evtl. die amerikanischen Kollegen und können dazu was sagen ?

  • Hallo Joe.

    Danke für die Antwort.
    Es blieben aber noch zwei Fragen offen: wie hoch ist dein Bodengrund geschichtet und wie groß (in Etwa) sind deine Gesteinsbröckchen ?

  • Hallo Thomas
    vor einen Monat habe ich mein Becken abgebaut und wegen Vergrößerung alles in einen anderen Raum gebracht.
    Ich kann nur eins zur alten Anlage sagen sie bestand aus einen 720l Becken und einen Jaubert-Becken 250l zusammengeschlossen. Dieses war ausgestattet mit Plenum und ca. 8cm Bodengrund (3-4). Im Becken waren nur Caulerpas und Ableger. N03 und Po4 waren nicht nachweisbar trotz ich den Schäumer 3Monate aus hatte danach stellte ich 1-2 No3 fest. Ich würde sagen bevor ich den Schäumer ausgeschalten hatte waren nur geringste Spuren No3 vorhanden, meiner Ansicht lief der Schäumer nur unterstützend so wie es sein sollte.

    Mfg Gunther

    Einmal editiert, zuletzt von Gunther (4. März 2003 um 00:02)

  • Hallo Thomas,
    wie du ja weißt, betreibe ich ein Refugium als Jaubertbecken, Schichthöhe Kies 10cm plus 2cm Plenum, Korngröße 3-4mm. Abschäumer läuft mit, im Refugium sind nur lebende Steine und verschiedene höhere Algen. Mein Nitratwert ist von anfänglich 40mg auf 20mg gesunken, trotz stärkerer Fütterung. Weiß aber nicht, ob es am Jaubert liegt, oder an den Algen,aber egal, hauptsache Nitrat sinkt.

    Hier ein Link zum Aufbau

  • Hallo Sabine
    gebe doch mal eine Zuckerlösung in das Plenum und du wirst sehen wie der NO3 Wert fällt.
    Ausprobiert bei einen Freund der sehr viele Fische hat und den ich auch ein Jaubert aufgeschwatzt habe.

    Mfg Gunther

  • Hallo Thomas,

    ich habe mein Hauptbecken als Jaubert-System mit 10cm Bodengrundhöhe + 1,5cm Plenum aufgebaut, als Bodengrund habe ich in den unteren 6cm 3-5mm Körnung Korallensand und in den oberen 4cm 2-5mm wobei der 2mm-Anteil ca. 40% beträgt.Unter und zwischen beiden Schichten liegt je eine Lage Fliegengaze.
    Im Moment sind nach 3 Wochen starker Fütterung alle Werte (Nitrat und Phosphat) noch auf Null - ich habe aber bevor die Fische ins Becken gekommen sind das leere Becken schon regelmäßig, aber nicht so doll, gefüttert, so daß die Bakterien Arbeit hatten :grinning_squinting_face:

    MfG, Frank


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    Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme....

    3 Mal editiert, zuletzt von iXware (4. März 2003 um 16:22)

  • aloha, thomas

    ex-filterbecken (trennscheiben ausgelöst und neu verklebt), ca 250 l am 1600 l (brutto) hauptbecken, abschäumer (12 h) zwischengeschaltet, links kleine algenkammer mit 1 cm feinem bodengrund und grobem bruch, bzw. geröll, das mal als ablegerstein infrage kommt, strömung unter der trennscheibe in mittiges jaubert refugium, 10 cm korallensand (3 - 4 mm) über 2 cm plenum, rechts pumpenkammer. im jaubert kein gefördertes algenwachstum, ansonsten besetzt. nitrat 1 mg.

    beste grüße
    y.

  • Zitat

    Original von Thomas Chronz
    Hallo Joe.

    Danke für die Antwort.
    Es blieben aber noch zwei Fragen offen: wie hoch ist dein Bodengrund geschichtet und wie groß (in Etwa) sind deine Gesteinsbröckchen ?


    moin thzomas,

    so vom cm-bröckchen bis 5 cm.

    wobei die schichthöhe um die 8 cm beträgt.

    das becken steht seit 10 jahren so uind wurde niemals vom detritus freigemacht.

    hat sich megamässig angesammelt.

  • Hallo Thomas,

    habe für mein Becken (brutto 420l) ein 40l Refugium mit Miracle-Mud im Einsatz. Schichthöhe ca. 3-4cm.

    Standzeit ca. 4 Monate, kein NO3 und PO4 messbar.
    Beleuchtung rund um die Uhr.


    Verschiedene Caulerpa Algen und einige Brocken LS stellen den Inhalt dar.


    Grüsse
    Karl

  • Hallo Thomas,

    was - Korallenbruch,
    wie hoch - 1-2cm,
    Größe - Großteil ca. 5mm

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

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