Kann ich den Schritt zum Meerwasseraquarium wagen?

  • Hallo liebe Meerwasser-Freunde,

    ich bin schon seit vielen Jahren von der Meerwasseraquaristik begeistert.
    Aus Respekt vor dem technischen Aufwand und dem benötigten Fachwissen habe
    ich bis jetzt darauf verzichtet, dieser wunderschönen Leidenschaft selbst
    nachzugehen.

    Momentan gibt es aber viele "steckfertige" Aquarien, die es scheinbar
    möglich machen auch als Einsteiger dieses Hobby zu betreiben.
    Konkret habe ich hier das Red Sea Max 250 oder ein Percula ins Auge gefasst.

    Ich schreibe einfach mal meine Situation und meine Wünsche auf:
    Standpunkt des Aquarium soll ein 32 qm großer Hobbyraum im Keller sein (2
    Fenster je 1x1 Meter). Normale Temperatur (18-20 Grad). Der Raum ist etwas
    dunkler aber durch die Beleuchtung dürfte es ja kein Problem geben.
    Weiterhin steht noch ein größeres Terrarium in dem Raum.
    Ich hätte gerne eine technisch komplett fertige Anlage, die möglichst
    einfach zu bedienen und zu warten ist. Größe habe ich mir bis 500 Liter
    vorgestellt.

    Es soll ein Riffaquarium werden, mit schönen bunten Korallen und
    angemessenen Fischen. Fische gefallen mir natürlich viele aber da muss ich
    mir dann im Detail Beratung holen welche Fische denn überhaupt in Frage
    kommen. Schön finden würde ich Clownfische mit der entsprechenden Anemone
    und auch ein kleiner Doktorfisch wäre super. Seesterne gibt es auch sehr
    schöne *g*.
    Wichtig ist mir eine Welt zu schaffen, die den Fischen einen guten
    Lebensraum bietet, in der sich die Tiere wohl fühlen. Ich möchte quasi nur
    als "Beobachter" fungieren.

    Jetzt würde ich natürlich gerne eure Meinungen und Fragen interessieren:

    1.) Sind meine Vorstellungen mit einem steckfertigen Aquarium realistisch
    umsetzbar?
    2.) Welche Fachbücher sollte ich vorher lesen, da ich ja noch nicht viel
    Ahnung von diesem Thema habe?
    3.) Welches Aquarium würdet ihr mir empfehlen, worauf muss man achten und
    welche Vor- und Nachteile gibt es?
    4.) Wie viel Aufwand ist die Pflege eines solchen Unterwasserreiches
    (Arbeitsaufwand und finanzielle) pro Monat?
    5.) Wie viel Geld kostet mich die Einrichtung des Aquariums ungefähr?
    6.) Wie viel Arbeit ist es das Aquarium richtig zu betreiben? Ich habe schon
    einige Male gehört, dass die Wasserwerte (Temperatur, ph-Wert usw.) exakt
    stimmen müssen bzw. konstant gehalten werden müssen.

    Vielen Dank für eure Hilfe.

    Viele Grüße

    Sascha

  • Hallo Sascha

    Ich betreibe das Hobby zusammen mit meiner Freundin nun seit 5 Jahren, und wir hatten vorher nicht einmal ein Süßwasseraquarium. Viele sagen sogar, das das bei einem Meerwasseraquarium sogar hinderlich ist, da man schlechte Angewohnheiten weiterführt (z.B. einmal pro Woche Wassernachfüllen) :winking_face:

    Will sagen, man kann auch ohne großes Vorwissen anfangen, man sollte sich jedoch 2 Monate vorher Tips einholen und Wissen anlesen, und da bist du hier genau richtig.

    Falls noch nicht gelesen, kann ich dir das 1x1 der Meerwasseraquaristik auf Korallenriff.de ans Herz legen: http://www.korallenriff.de/menu/174_1x1_MW_Aquaristik.html

    Gruss

    Rüdiger

    Ex-Becken: 230x80x70 mit 60cm Panoramaecke rechts - im Kreislauf ca.1350l - Technikbecken 100x60x40 + Nachfüll-/WW-Becken 40x55x50 - Umwälzung Abyzz 420 eco - 2x Tunze Stream 6100 - 2xHagen 802 - Abschäumer H&S F200 2x2001 - Eigenbaubeleuchtung T5 12x39W + 4x54W - UV DeBary 25W - Ozon Sander 100 - Balling mit Grotech TEC III + EP IV - IEM UO m. Boosterpumpe + Si Filter - 5% WW/Woche, wechselndes Salz --> Bilderthread | Aquabilderbuch | Aquabilderbuch altes 400l Becken

  • Hallo an Rüdiger,

    vielen Dank für die Antworten.

    Habe mich mittlerweile mal bei unserem Kölle Zoo informiert. Ein sehr nettes Gespräch (1,5 Stunden) und ich habe mich sehr gut beraten gefühlt. Hat sich auch mit den Antworten hier gedeckt.

    Als Aquarium habe ich das Percula 120 mit gerader Frontscheibe ins Auge gefasst (gebogen ist zwar auch schön aber da kann ich einfach nicht reinschauen ohne schmerzene Augen zu bekommen).

    Was würdest du mir speziell zu diesem Aquarium sagen?
    Was sind die Vor- und Nachteile?
    Es gibt bei dem Geschäft auch die Möglichkeit, bestimmt Teile gleich von Anfang an gegen einen Aufpreis zu tauschen (zum Beispiel Licht mit mehr Blauanteil). Was wäre da sinnvoll?

    Vielen Dank.

    Sascha

  • Hallo!
    Ich sage jetzt einfach mal, wegen meinen Erfahrungen mit einem Komplettaquarium, das dich ein Becken um ca. 500L ca. 3500€ kosten wird, wenn du noch Extrawünsche an die Technik hast. Und, die hat man immer..Es fehlen noch 1-2 Strömungspumpen, eine UV-C etc....Manche Teile sind zu laut und man tauscht sie deswegen...Es läppert sich...
    Wenn dann alles steht, hast du noch keine Einrichtung und Besatz...Bei 500L kann man für Lebendgestein und den Erstbsatz an Weichkorallen, Krebsen etc.. noch mal 1000€ einrechnen.
    Betriebskosten: Mein Aq. läuft jetzt seit einem Jahr. Deshalb habe ich, durch die heutige Stromabrechnung, nun den Überblick. Strom ca. 55€ im Monat. Wasser ca. 5€ im Monat.Alle 2 Monate ca. 50€ Salz. 150€ im Jahr für T5 Röhren. Dazu lästige Sachen wie Wasserteste, Adsorber etc...

  • Zitat

    Original von Horst-J.
    Wenn dann alles steht, hast du noch keine Einrichtung und Besatz...Bei 500L kann man für Lebendgestein und den Erstbsatz an Weichkorallen, Krebsen etc.. noch mal 1000€ einrechnen.
    Betriebskosten: Mein Aq. läuft jetzt seit einem Jahr. Deshalb habe ich, durch die heutige Stromabrechnung, nun den Überblick. Strom ca. 55€ im Monat. Wasser ca. 5€ im Monat.Alle 2 Monate ca. 50€ Salz. 150€ im Jahr für T5 Röhren. Dazu lästige Sachen wie Wasserteste, Adsorber etc...

    Das nimmt man für das schönste Hobby auf Erden in Kauf... oder etwa nicht? :winking_face:

    Einmal editiert, zuletzt von AshenKeen (29. Januar 2009 um 21:17)

  • Hallo,

    Fertigaquarien haben für und wider...
    Percula 120: die meisten bauen das dann doch etwas um (Strömung, Filter etc.) Auch hat es für mich etwas wenig Tiefe, dadurch dass da hinten die Technik Platz wegnimmt. Ich würde mir schon bei einem 120 langen Becken mind. 60cm Tiefe nehmen. (ich hatte ein 120x60x60 und das ist tiefenmäßig schon "optisch" wenig gewesen; jetzt hab ich 80 Tiefe und das ist besser.
    Als Einsteiger (mit genügend vorheriger Vorbereitung - sprich Informationen einholen, lesen, andere Becken anschauen - such mal Aquarianer in der Umbegung).
    Es geht auch immer wieder mal irgendwo ein Becken her. Dazu muss man aber schon ein wenig wissen. Viele hören auf, weil es nicht richtig läuft. Andere aber auch aus anderen Umständen (Kosten, familiär, beruflich) - hier kann schon mal was ordentliches dabei sein. Einfach so ein gebrauchtes Becken kaufen ist nicht ratsam; Vor allem mit Inhalt - zumindest als Anfänger bzw. bei gebrauchtem altem Gestein etc.
    Für so was würde ich mir schon den Rat eines erfahrenen Aquarianers einholen, der das beurteilen kann.

    Billig ist das aber Hobby nicht... (und die Kosten hören ja nach der Anschaffung der Grundausstattung nicht auf).

    Und oft ärgert man sich mit vermeintlich günstigen Sachen nachher ewig rum bzw. kostet der Änderung dann auch nochmal Geld. Da ist es dann eventuell günstiger etwas länger zu sparen und gleich was ordentliches anzuschaffen oder eben aber einfach kleiner zu fahren.

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Von dem Percula halte ich ebenfalls nicht viel, schöne Basis aber die Technik tauscht man eh wieder zu Teil aus. Dafür ist zu teuer und die geringe Tiefe geht gar nicht. Dann lieber ein normales Rechteckbecken 130x80x60 :winking_face:

    Stichwort Preis: Wir haben für unser erstes 120x60x60 Becken an die 2000,- € komplett bezahlt, fertig waren wir aber erst inkl. Besatz und wieder getauschter Technik bei ca. 3500,-€. Jetzt würde ich mir mit der Erfahrung auch eine deutlich günstigere Planung zutrauen, aber man macht halt immer Fehler, die später nur teuer wieder revidierbar sind.

    Gruss

    Rüdiger

    Ex-Becken: 230x80x70 mit 60cm Panoramaecke rechts - im Kreislauf ca.1350l - Technikbecken 100x60x40 + Nachfüll-/WW-Becken 40x55x50 - Umwälzung Abyzz 420 eco - 2x Tunze Stream 6100 - 2xHagen 802 - Abschäumer H&S F200 2x2001 - Eigenbaubeleuchtung T5 12x39W + 4x54W - UV DeBary 25W - Ozon Sander 100 - Balling mit Grotech TEC III + EP IV - IEM UO m. Boosterpumpe + Si Filter - 5% WW/Woche, wechselndes Salz --> Bilderthread | Aquabilderbuch | Aquabilderbuch altes 400l Becken

  • Hallo an alle,

    jetzt lenke ich mein Augenmerk mal in eine andere Richtung:
    Die erste Freude über vermeintliche Preis-Leistungs-Granaten wie Red Sea Max 250 oder Percula 120, ist mittlerweile verschwunden und daher freunde ich mich immer mehr mit dem Gedanken an, ein Aquarium selber zusammenzustellen.

    Meine Vorstellungen:

    Größe:
    Hier würde ich gerne ca. 400-500 Liter haben. Mir wurde gesagt es besteht bei dieser Größe auch die Möglichkeit, ein kleines Paar Hawaii-Doktorfische einzusetzen. Und solche würden mir sehr gut gefallen.
    Weiterhin scheint die Tiefe auch eine große Rolle zu spielen.

    Besatz:
    Kann ich noch nicht soviel dazu sagen aber Tiere oder Korallen die drinnen sein müssen, gibts eigentlich nicht (Wunsch wäre halt ein oder zwei Doktoren). Es gibt da eine ganze Menge was mir gefällt und da werde ich sicher den passenden Besatz finden.

    Preis:
    Schwierig zu sagen aber um mal einen groben Rahmen vorzugeben, sage ich mal ganz grob um die 2.000 € für Becken und komplette Technik.
    Für Salzwasser, Sand und Gestein rechne ich dann nochmal mit guten 1.000 €.

    Mehr fällt mir im Moment nicht ein also bitte fragen wenn ich noch was vergessen habe.

    Jetzt würde ich natürlich sehr gerne wissen, wie ihr so ein Becken zusammenstellen würdet und mit welchen Teilen.

    Ich habe momentan einfach Angst, dass ich zum einen vielleicht die falschen Teile kaufe und das Becken dann nicht richtig läuft und zum anderen eventuell gute Teile habe und diese dann falsch einbaue.

    Ich weis ehrlich gesagt nicht wirklich wie ich dann aus den Einzelteilen das Becken richtig zusammenbaue und worauf ich da genau achten muss.

    Hoffentlich kann mir da auch einer Tipps geben.

    Vielen Dank schonmal.

    Sascha

  • Zitat

    Original von Horst-J.
    Hallo!
    Ich sage jetzt einfach mal, wegen meinen Erfahrungen mit einem Komplettaquarium, das dich ein Becken um ca. 500L ca. 3500€ kosten wird, wenn du noch Extrawünsche an die Technik hast. Und, die hat man immer..Es fehlen noch 1-2 Strömungspumpen, eine UV-C etc....Manche Teile sind zu laut und man tauscht sie deswegen...Es läppert sich...
    Wenn dann alles steht, hast du noch keine Einrichtung und Besatz...Bei 500L kann man für Lebendgestein und den Erstbsatz an Weichkorallen, Krebsen etc.. noch mal 1000€ einrechnen.
    Betriebskosten: Mein Aq. läuft jetzt seit einem Jahr. Deshalb habe ich, durch die heutige Stromabrechnung, nun den Überblick. Strom ca. 55€ im Monat. Wasser ca. 5€ im Monat.Alle 2 Monate ca. 50€ Salz. 150€ im Jahr für T5 Röhren. Dazu lästige Sachen wie Wasserteste, Adsorber etc...

    Ja so motiviert man Neueinsteiger richtig :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Hätte ich das damlas so gelesen wäre ich noch beim Südamerika Süsswasserbecken geblieben :face_with_rolling_eyes:

    Im Prinzip steht hier aber nix falsches.... man kann es aber auch locker zugehen lassen.

    Zitat

    skelo
    Größe:
    Hier würde ich gerne ca. 400-500 Liter haben. Mir wurde gesagt es besteht bei dieser Größe auch die Möglichkeit, ein kleines Paar Hawaii-Doktorfische einzusetzen. Und solche würden mir sehr gut gefallen.
    Weiterhin scheint die Tiefe auch eine große Rolle zu spielen.

    Das ist für mich die Mindestgröße für Hawai-Docs und auch nur Hawai-Docs alle anderen Docs würde ich ab 1000l erst pflegen... hatte selbst einen Borstenzahndoc und man hat es ihm angesehen, dass meine 500l einfach zu knapp waren.

    Ansonsten ganz klar: Auf die Tiefe kommt es an... wenn ich Neueinrichten würde, dann würde ich eine 80er Tiefe wählen. 60cm sind mir eindeutig etwas zu eng.... hätte ich vorher nie für möglich gehalten, aber dennoch es geht.

    Zum Preis kann ich nur sagen, auch mal in dem Gebrauchtmarkt schauen, da findet man meistens sehr gut erhaltene Technik zum guten Preis.

    Ansonsten habe ich das bei mir so gelöst: Nachdem mein Becken komplett bis zur Decke geschlossen ist (Wirkt wie eingebaut) konnte ich an den Lampen deutlich Sparen, denn die Lampe muss ja nicht Formschön sein. Ein Lumimaster oder ein Paar T5-Doppelbalken sind dann vollkommen ausreichend.

    Ein Y-Tong Unterbau oder Aluminiumgestell ist deutlich günstiger als ein Designer-Unterschrank und wenn man das ganze schön verkleidet ist es eh wurscht.

    Hier mal ein Bild von meinem Becken als Idee:

    Wie man am Anfang mit etwas geringerem Budget gut wegkommen kann, ist wenn man die Technik nach Bedarf nach und nach kauft. Z.B. ich habe mit einem Lumimaster 4x54W T5 angefangen... erst später mit steigendem Besatz und mit dem Einzug von empfindlicheren SPS-Arten habe ich mir dann einen dimmbaren T5-Doppelbalken dazugekauft.
    Oder am Anfang habe ich Balling-Zusätze manuell dosiert, erst wenn der Verbrauch gestiegen ist habe ich mir eine Dosieranlage gekauft.

    Man kann auch zur Not mit etwas weniger Lebenden Steinen anfangen und durchaus ordentlich gesäubertes totes Riffgestein verwenden... spart auch etwas Geld.

    Man muss nicht gleich die Eierlegende Wollmilchsau auf anhieb kaufen.... wichtig ist gute Planung und Modular aufbauen, das man halt schön erweitern kann.... dann kommt man auch mit deutlich weniger als 5000 EUR Startkapital aus. :thup

    Wem es interessiert kann ich meinen Aufbau auch gerne detailliert und mit einigen Fotos dokumentieren, vielleicht ist es ja als Einstieg ganz hilfreich.

    2 Mal editiert, zuletzt von Pinuccio (30. Januar 2009 um 20:43)

  • Hallo Sascha!
    Für ca. 2000€ bekommst du das AM Anthias 120. Hab ich auch hier stehen. Die Technik ist wirklich ausreichend.Ich hatte halt nach einiger Zeit andere Ansprüche und habe aufgebaut. Muss man aber nicht.

  • Hallo Sascha,

    wenn Du Platz für das Anthias hast; warum nicht. Aber lese Dich vorher in den Foren über das Anthias ein!!

    mein AQ findest Du in meiner Galerie, aber einen Doc würde ich dort nicht halten.
    AQ-Maße sind unten im "Abspann"
    (Nettoliter incl. TB = ca. 420 Liter den Rest vertilgt das Glas; Lebendgestein; Sand; Technik,..)

    Ausgaben hierfür:
    AQ + Unterschrank + Filterbecken + Lampe + Leuchtmittel + Förderpumpe + PVC-Verrohrung + Abschäumer + 2 Tunze 6055 + Osmoseanlage + Entmineralisierungsfilter + 200Watt Heizer
    Summe ca. 2.654 € incl. Anlieferung und Aufbau.

    + 45 KG Lebendgestein ca. 500€
    + Live Sand + 25KG Salz + Aräometer ca. 100€

    Also habe ich für dieses Top-Leise AQ also ca. 3.254€ bei einem Händler ausgegeben. Kein weiteres austauschen wie bei vielen Komplettsystemen.
    Das wären 254 € über Deinen 3.000€.

    Stromkosten sind ca. 1,00€/Tag bei 0,21€/Kwh; das nur nebenbei; sollte aber bedacht werden.

    Einige Sachen sind gewiß günstiger zu bekommen, aber ich mußte Wert auf ein leises System legen.
    Ich habe es nicht bereut, obwohl ich zuerst auch nicht soviel ausgeben wollte. Ich schlafe sogar in dem Raum; und das können nicht viele!!!!
    Wenn Du nicht viel Wert auf die Geräusche legst, ließe sich ein günstigerer Abschäumer einsetzen.

    Ich habe den Schritt " es zu wagen" bisher nichtbereut; jeden Tag etwas neues zu entdecken. Und für Fragen nutze ich dieses Forum.

    Ich hoffe etwas geholfen zu haben; Gruß: Thorben

    AQ-Daten: 100x70x60 ; Technikbecken 80x35x40 ; Seaqualux F6x39W mit Coral Light ; Eheim 1250 Förderpumpe ; H&S Abschäumer150-F2001 ; 3x Tunze 6055 ; Tunze 7096 USB Controller; Osmoseanlage 900Ltr/Tag mit Entmineralisierungsfilter ; Heizer 200Watt von Jäger; 45KG Lebendgestein; Rising-Sun mit dimmbarem Mondlicht; Notstromsystem; Multifilter von Schuran als Phosphatfilter

  • Hallo,

    Für mich ist vermutlich das schöne Hobby schon vorbei, bevor es begonnen hat:

    Mein Bauleiter hat mir eine Belastbarkeit des Bodens von 250kg/qm genannt :frowning_face:

    Obwohl es sich um einen Kellerraum handelt, ist die Belastbarkeit wegen der Fußbodenheizung so gering.

  • Hallo Sascha,

    hm, bin kein Profi was Fußbodenheizungsböden so aushalten...
    Aber kommt mir komisch vor, denn dann darf man in einen normalen Wohnraum mit Fußbodenheizung wohl auch keinen Flügel oder ein Bücherregal stellen, denn das hat beides sicher mehr Gewicht pro Quadratmeter...

    Ansonsten gibt es immer noch in einem Keller mit Betonwand die Möglichkeit das Becken mit Trägern an der Wand zu befestigen...

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Hallo,

    kannst du die Füße von deinem Untergestell nicht bis auf die Betonplatte stellen? Also Estrich raus an den Stellen und dann direkt drauf. Denke mal die Platte sollte mehr als 250 kg tragen.

    Gruß René

  • Stell mal eine neue Frage im Forum wie z.B. "500 Liter Aquarium auf schwimmendem Estrich"

    Es werden wohl einige sein, die ein Becken mit 500 Litern seit Jahren auf dem schwimmenden Estrich stehen haben; frage mal geziehlt nach.

    Auch werden Dir dort gewiss Tipps gegeben, wie Du es sicherer aufstellen könnest.

    Ich habe für mich entschieden es "vollflächig" auf den Heiz-Estrich zu stellen. Mein Unterschrank hat eine 25mm starke Bodenplatte.
    Wenn der Estrich schon einige Jahre abgelagert ist, sehe ich da kein Problem; muß aber jeder für sich selber entscheiden. Zudem sind 250KG/m² die Mindestanforderungen.

    Es gibt auch Heizungs-Klempner die ein Ortungsgerät haben um die Heizschlangen sichtbar zu machen. Wenn Du weißt, wo sie liegen, kannst Du in den Zwischenräumen den Estrich incl. Dämmung vorsichtig entfernen. Dann mit Stahlprofilen punktuell bis etwas über der Oberkante Heizungsschlange auffüllen, und wieder mit neuem Estrich und Gittermatten schließen.
    Oder sogar die Stahlprofile nachlassen, und alles nur mit Beton auffüllen.

    Dein Bauleiter wird da sicherlich eine Lösung finden.


    Nicht gleich den Mut verlieren Gruß: Thorben


    Ich sehe gerade, daß ich zulange geschrieben habe, da René die gleiche Idee hatte.

    AQ-Daten: 100x70x60 ; Technikbecken 80x35x40 ; Seaqualux F6x39W mit Coral Light ; Eheim 1250 Förderpumpe ; H&S Abschäumer150-F2001 ; 3x Tunze 6055 ; Tunze 7096 USB Controller; Osmoseanlage 900Ltr/Tag mit Entmineralisierungsfilter ; Heizer 200Watt von Jäger; 45KG Lebendgestein; Rising-Sun mit dimmbarem Mondlicht; Notstromsystem; Multifilter von Schuran als Phosphatfilter

  • MBB hat sein ganzes 400cm Becken auf Stabfundamenten stehen. Wenn du an den Leitungen der Fußbodenheizung vorbei kommst, kannst du direkt auf dem Beton Stäbe aus Beton eingießen, die dann die Last vom Boden abtragen. Musst du mal schauen, ob das bei dir möglich ist.

    Sonst kann ich dazu relativ wenig sagen, da unser Becken auf einem 40cm dicken Vollbetonsockel steht :face_with_rolling_eyes:

    Gruss

    Rüdiger

    Ex-Becken: 230x80x70 mit 60cm Panoramaecke rechts - im Kreislauf ca.1350l - Technikbecken 100x60x40 + Nachfüll-/WW-Becken 40x55x50 - Umwälzung Abyzz 420 eco - 2x Tunze Stream 6100 - 2xHagen 802 - Abschäumer H&S F200 2x2001 - Eigenbaubeleuchtung T5 12x39W + 4x54W - UV DeBary 25W - Ozon Sander 100 - Balling mit Grotech TEC III + EP IV - IEM UO m. Boosterpumpe + Si Filter - 5% WW/Woche, wechselndes Salz --> Bilderthread | Aquabilderbuch | Aquabilderbuch altes 400l Becken

  • Es wäre wirklich Schade, wenn Du aufgrund der Meinung eines Bauleiters Abstand von diesem schönen Hobby nimmst.
    Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Gerade am Bau!!!!

    Sascha, vergess den "G"auleiter , denn wenn er nicht eimal eine Lösung vorschlägt ist er fehl am Platze.
    Frage mal einen Maurer, Estrichleger oder Heizungsbauer. Jeder wird Dir einen Weg aufzeigen können ( vielleicht sogar helfen ) wenn er vom Fach ist. Gute Handwerker finden Lösungen. Es muß nicht immer alles einer DIN entsprechen. Praktische Erfahrung/Umsetzung zählt vielmehr.

    Es ist zwar eine vorsichtige Arbeitsweise nötig, aber machbar.

    Sascha bitte melde Dich nochmal in diesem Forum.

    Gruß: Thorben

    AQ-Daten: 100x70x60 ; Technikbecken 80x35x40 ; Seaqualux F6x39W mit Coral Light ; Eheim 1250 Förderpumpe ; H&S Abschäumer150-F2001 ; 3x Tunze 6055 ; Tunze 7096 USB Controller; Osmoseanlage 900Ltr/Tag mit Entmineralisierungsfilter ; Heizer 200Watt von Jäger; 45KG Lebendgestein; Rising-Sun mit dimmbarem Mondlicht; Notstromsystem; Multifilter von Schuran als Phosphatfilter

  • Hi,
    mein Aquarium steht auf vier Ytongsäulen direkt auf dem gefliestem Estrich mit Fußbodenerwärmung seit 4 Jahren ohne Probleme mit der Heizung. Der Estrich wurde um 2,4 mm (an Sockelfliese gemessen) zusammengepresst.(siehe Signatur) :thup

    Gruß Heinz
    PS.: keine Fliese gerissen und keine Verbindungselemente für den "Heizschlauch" in der Nähe des Aquariums.

    Einmal editiert, zuletzt von Heinz Simchen (5. Februar 2009 um 20:28)

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