Hallo allerseits
Hier mal ein Bild eines Dinoflagellats (seit Korallenbericht auch Goldalge genannt)
Für alle die etwas ähnliches im Aquarium haben und die Möglichkeit des mikroskopischen Vergleichs haben.
Copyright Harald Mülder
Hallo allerseits
Hier mal ein Bild eines Dinoflagellats (seit Korallenbericht auch Goldalge genannt)
Für alle die etwas ähnliches im Aquarium haben und die Möglichkeit des mikroskopischen Vergleichs haben.
Copyright Harald Mülder
Hallo,
wer soetwas im Becken hat und den Bericht von Rüdiger Latka über die Bekämpfung haben möchte, kann mir eine Pn mit seiner Adresse schicken, ich kopiere ihn dann und schicke ihn euch zu.
ZitatOriginal von Harald Mülder
Hier mal ein Bild eines Dinoflagellats (seit Korallenbericht auch Goldalge genannt) ...
Hallo Harald,
nicht alle Dinoflagellaten sind Goldalgen !
Diese deutsche Bezeichnung bezieht sich eigentlich nur auf Chrysophyceen (gr. chrýsos = golden), normalerweise werden nur Silicoflagellaten als Goldalgen benannt.
Nachzulesen unter Fundus Biologie > Systematische Botanik > Eukaryota
Hallo Haraldl
ZitatOriginal von Harald Mülder
Hier mal ein Bild eines Dinoflagellats (seit Korallenbericht auch Goldalge genannt)
Mal wieder ein Beweis dafür, das der Planktonbericht weder systematisch noch inhaltlich als das Maß aller Dinge angesehen werden sollte. Thomas hat ja auch schon etwa dazu geschrieben.
Viele Grüße
Bernd
Hallo Thomas
Beides, Dinoflagellaten sowie Goldalgen sind irgendwie Überbegriffe. Auch die Symbionten in den Korallen sind ja Dinoflagellaten.
Im Heft 8/2001 der Koralle sind sie benannt unter Goldalgen aus deer Ordnung Raphidophycea.
Das Bild das gezeigt wird ist genau das von mir abgebildete.
Leider waren sie dank der DP 1 Woche zu mir unterwegs und sie lebten nicht mehr. Aber der Geruch alleine identifizierte die Einzeller als solche 8o.
Bernd Silbermann führt die starke vermehrung alleine auf Eisen zurück und meint durch Eisenentzug und Konkurenzalgen die Plage einzudämmen.
Da bin ich anderer Meinung. Es handelt sich um eine Infektion des Systems. Hat die Infektion gegriffen so kann ein einfacher Eisenentzug diese nicht mehr zurückdrängen.
Ich habe Herrn Andreas Mohr mal angemailt, eventuell kann er helfen.
ZitatOriginal von BerndQ
Hallo Haraldl
Mal wieder ein Beweis dafür, das der Planktonbericht weder systematisch noch inhaltlich als das Maß aller Dinge angesehen werden sollte. Thomas hat ja auch schon etwa dazu geschrieben.
Viele Grüße
Bernd
Hi,
von welchem Planktonbericht sprecht Ihr denn?
Hallo Harald
ZitatOriginal von Harald Mülder
Beides, Dinoflagellaten sowie Goldalgen sind irgendwie Überbegriffe. Auch die Symbionten in den Korallen sind ja Dinoflagellaten.
Die Systematik gerade mit den Farben ist mehr als nur ein Krüke. Man denke nur an die roten "Blaualgen"
ZitatOriginal von Harald Mülder
Im Heft 8/2001 der Koralle sind sie benannt unter Goldalgen aus deer Ordnung Raphidophycea.
Das Bild das gezeigt wird ist genau das von mir abgebildete.
Ich dachte du beziehst dich auf den Bericht von dr. Kroon.
ZitatOriginal von Harald Mülder
Leider waren sie dank der DP 1 Woche zu mir unterwegs und sie lebten nicht mehr. Aber der Geruch alleine identifizierte die Einzeller als solche 8o.
Das glaube ich gerne
ZitatOriginal von Harald Mülder
Bernd Silbermann führt die starke vermehrung alleine auf Eisen zurück und meint durch Eisenentzug und Konkurenzalgen die Plage einzudämmen.
Wieso gerade Eisen. Nährstoffentzug ist sicherlich ein Weg, aber weshalb dann gerade Eisen, da fiehlen mir ganz andere Kandidaten ein.
Konkurrenzalgen geht auch nur bis zu einem bestimmten Punkt. Außerdem müßte das gesamte System meßtechnisch gut abgefangen sein.
ZitatOriginal von Harald Mülder
Da bin ich anderer Meinung. Es handelt sich um eine Infektion des Systems. Hat die Infektion gegriffen so kann ein einfacher Eisenentzug diese nicht mehr zurückdrängen.
Sinnvolles Vorgehen währe sicherlich
1. Reduzierung der Zellen
2. Nahrungsentzug, schwierig weil die Bedürfnisse durchaus deckungsgleich mit den Zooxanthellen sind.
3. Nahrungskonkurrenz
ZitatOriginal von Harald Mülder
Ich habe Herrn Andreas Mohr mal angemailt, eventuell kann er helfen.
Bin auch mal auf die Antwort gespannt.
Viele Grüße
Bernd
Hier mal ein paar Fotos von unserer Plage. Wir hoffen das nächste Woche mit der Methode von Harald in den Griff zu bekommen.
Wir sind zwar ein wenig Bange die Abdunklungsmethode durchzuführen, da sie ja schon ein großer Eingriff darstellt und wir gehört haben das vielleicht andere auch in Mitleidenschafft gezogen werden.
Wir halten euch auf den Laufenden
Gruß
Fisch & Sea
Ein Zweites
Das Dritte und Letzte
Hallo ihr beiden
So wie ich das auf euren Bildern sehe liegt hier noch eine Cyanovermehrung parallel vor, eventuell auch Kieselalgen.(Das bild ist leider ein bisschen unscharf)
Versucht auf jeden Fall die Kieselsäurezufuhr zu minimieren.
Wie werden heute Abend mal scheun ob wir mit der Videokamera ein schärferes Bild hinbekommen..
Also um die Kieselsäurezufuhr zu vermindern empfiehlt sich doch ein Reinstwasserfilter, richig??
Harald : Empfiehlt sich denn unter der Vorraussetzung das es sich um verschiedene Plagen handelt überhaupt die Methode die wir besprochen hatten ( Erhöhung des PH, abdunkeln über 2 Tage usw??
Bis später
Fisch & Sea
Hallo Sea
ZitatOriginal von Sea
Also um die Kieselsäurezufuhr zu vermindern empfiehlt sich doch ein Reinstwasserfilter, richig??
Oder ein stark basischer Anionenaustauscher wie zb Westit SiO2
ZitatOriginal von Sea
Harald : Empfiehlt sich denn unter der Vorraussetzung das es sich um verschiedene Plagen handelt überhaupt die Methode die wir besprochen hatten ( Erhöhung des PH, abdunkeln über 2 Tage usw??
Bei Einsatz einer Kombination VE und Westit SiO2 oder UOA und Westit SiO2 dürften sich bei gleichzeitigem Absetzen von Spurenelementzugaben die Algen relativ bald verabschieden.
pH Anhebung und Abdunkeln fände ich bei Fichbesatz im Aquarium sehr gefährlich, da durch die Kombination das CO2 O2 Gleichgewicht stark im Wasser und somit auch an den Kiemen gestört wird.
Ich denke schon da ja die "Goldalge" (bleiben wir einfach mal bei dem Namen, auch wenn er letztendlich nicht ganz geklärt ist) auf jedenfall in deinem Aquarium ist.
Hallo zusammen...
In der wissenschaftlichen Literatur findet sich kein Hinweis auf Cyanos und Silikaten( Dies haben wir mit Jörg und Lars nachgesehen), daher bezweifel ich einen Zusammenhang.
Mag gut sein, dass zum Beispiel Silicaron noch andere Stoffe dem System entfernt, die zu einer Reduzierung führen können.
Goldalge und Eisen:
Auch hier denke ich, dass dies nicht so recht angehen kann, denn Eisen ist immer eine Mangelerscheinung in unseren Systemen und in einer Liste( Bernd und Harlad bekannt) haben wir vor Kurzem in dieser auch die Problematik mit Eisen angesprochen.
Sicher wird hier ein TEIL aufgenommen und sicher lebt die Alge auch von dem Eisen.
Ich selbst habe nun seit mehr als 10 Jahren Erfahrungen mit dieser ÄTZENDEN Alge.
Selbst damals über Monate stabil, obwohl keinerlei Spuries ins Becken gekommen sind, kein Wasserwechsel und auch sonst nur versucht wurde die Alge in den Grif fzu bekommen.
Nix war.
Immer wieder habe ich Kunden die Bereichten, dass deres Wasserwerte 100% OK sind.
Nix No3 und nix Po4, die Alge scheint alles zu minnimieren und zu verbrauchen.
Problematisch ist sie daher, weil durch die einzellige Struktur die Vermehrungsraten gigantisch sein können.
Seht einfach mal die Bilder in diesem folgenden LNK:
Hallo Michael
Dein Link geht nicht und der ist wichtig!
Weiter oben kam die Frage auf was diese Teile nun wirklich sind.
Und da bin ich mir noch nicht sicher.
Sollten es Goldalgen sein so haben diese auch Silicatstützwände.
Naja die Kieselalgen ja sowieso.
Hallo Michael
ZitatOriginal von Michael Mrutzek
In der wissenschaftlichen Literatur findet sich kein Hinweis auf Cyanos und Silikaten( Dies haben wir mit Jörg und Lars nachgesehen), daher bezweifel ich einen Zusammenhang.
Stimmt und danke, daß das jetzt noch ein weiterer Praktiker sagt
ZitatOriginal von Michael Mrutzek
Mag gut sein, dass zum Beispiel Silicaron noch andere Stoffe dem System entfernt, die zu einer Reduzierung führen können.
Silicarbon ist meines Wissens eine Aktivkohe mit einer Matrix beschichtet die primär, dh nicht ausschließlich Silicat adsorbiert.
ZitatAlles anzeigenOriginal von Michael Mrutzek
Goldalge und Eisen:
Auch hier denke ich, dass dies nicht so recht angehen kann, denn Eisen ist immer eine Mangelerscheinung in unseren Systemen und in einer Liste( Bernd und Harald bekannt) haben wir vor Kurzem in dieser auch die Problematik mit Eisen angesprochen.
Sicher wird hier ein TEIL aufgenommen und sicher lebt die Alge auch von dem Eisen.
[quote]Auch ich würde mich nicht auf das Eisen einschießen,
erste Problem im ganzen Sachverhalt sehe ich schon mal in der genauen Bestimmung der Alge/n. Wenn am weiß womit man es zu tun hat, läßt sich genauer was unternehmen.[quote]Original von Michael Mrutzek
Ich selbst habe nun seit mehr als 10 Jahren Erfahrungen mit dieser ÄTZENDEN Alge.Selbst damals über Monate stabil, obwohl keinerlei Spuries ins Becken gekommen sind, kein Wasserwechsel und auch sonst nur versucht wurde die Alge in den Griff zu bekommen.
Nix war.
Immer wieder habe ich Kunden die berichten, dass deres Wasserwerte 100% OK sind.
Nix No3 und nix Po4, die Alge scheint alles zu minnimieren und zu verbrauchen.
Problematisch ist sie daher, weil durch die einzellige Struktur die Vermehrungsraten gigantisch sein können.
Mit den Vermehrungsraten stimmt. Es wird oft zu sehr auf die Makronährstoffe fokusiert. Gesamtrelationen und zb Ca Mg Verhältnis müßten auch mal betrachtet werden
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