• Hallo Forum!

    Wie ich gelesen habe, pflegt Mathias Schmitz einen Kraken. Dazu ein kleiner Hinweis: Vor ca 2 Jahren stand in einer Fachzeitschrift daß Kraken unbedingt kupferhaltiges Futter brauchen, sonst leben sie nicht lange. Das kommt daher , weil das Blut der Kraken nicht auf Eisen wie bei uns Menschen aufgebaut ist, sondern auf Kupfer. Aber vielleicht ist Euch die alles schon bekannt.

    Gruß
    Aquarius

  • tag aquarius,

    nun, kraken leben in der hauptsache von muscheln und krebstieren.

    wenn diese kupferhaltiger als andere 'lebensmittel' sind,
    könnte was dran sein.

    wer weiss das? bitte melden.

    ansonsten wäre der artikel recht hilfreich.

    soweit gruß

    joe

  • Hallo Peter und Joe!

    Ich habe den Artikel wider Erwarten schnell gefunden. Er ist von Dr. Stanislav Witlatschil, heißt:" Worauf es ankommt" und wurde im" Der Meerwasser Aquarianer "veröffentlicht. Ausgabe 4/2000. In der selben Ausgabe ist noch ein Artikel von Andre`Luty über Tintenfische und Kraken. Wenn man diese Artikel liest , kann man feststellen, daß die Haltung dieser Tiere kein Kinderspiel ist. Besonders die Fütterung mit lebenden Austern kann sich auf die Dauer schon im Geldbeutel bemerkbar machen. Aber ich glaube, daß uns diese Tiere mit ihrem Verhalten dafür mehr als entschädigen. Jetzt habe ich noch ein Problem. Mit dem Scannen klappt es bei mir nicht. Ich bitte daher einen anderen Forianer , dies für mich zu erledigen. Sollte dies aber keiner machen können, dann bitte ich um Nachricht, ich gehe dann am Wochenende zu einem Meerwasserkollegen, der das dann erledigt.

    Gruß
    Aquarius

  • Hi!

    Da sich keiner gemeldet hat wäre es echt nett, wenn du das arangieren könntest. Hat bei mir jedoch Zeit, da ich in 2 Tagen umziehe und damit ganz gut beschäftigt bin.

    Vielen Dank im Voraus

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo Aquarius !

    Das interessiert mich jetzt aber sehr, wie könnte ich meinem Kraken denn kupferhaltiges Futter zuführen ?
    Steht was in dem Artikel ?
    Meiner geht vom ersten Tag an sehr gut an Tiefkühlfutter (Muscheln und Garnelen, Fisch nicht so gern). Ist da genug Kupfer drinnen, halt entsprechend mehr, als woanders ?
    Außerdem bekommt er noch lebende Nordsee-Sandgarnelen. Sind die Kupferhaltig ?

  • Hallo Peter, hallo Matthias!

    Zuerst an Peter vielen Dank für seine Bereitschaft, den Artikel an meiner Stelle an interessierte Forianer zu mailen.
    Matthias möchte ich sagen, daß der Artikel nicht nur die Futterfrage behandelt , sondern auch andere, für den Kraken anscheinend lebenswichtige Themen , behandelt. Es ist eine sehr interessante Publikation.

    Gruß
    Aquarius

  • Ääääh, nicht das ich falsch verstanden werde.
    Ich selber habe den Artikel nicht. Also falls jemand den Artikel hat müßte er ihn mir zukommen lassen, oder ich müßte wissen, wo ich das Mag. kaufen kann. Dann scanne ich gerne und sende an alle die möchten.

  • Das ist ja richtig kompliziert :grinning_squinting_face:

    Also ich müsste die Ausgabe 4/2000 vom Meerwasseraquarianer zu Hause haben. Ich habe auch einen Scanner.
    Wenn ich den Artikel finde, werde ich ihn einscannen und euch zum Downloaden zur Verfügung stellen.

    Gruß
    Steffen

  • Hallo Steffen!

    Vielen Dank daß Du die beiden Artikel über Kraken und Tintenfische ins Netz gestellt hast. Die Pfleger dieser interessanten Tiere werden sie sicher brauchen können.

    Ich habe leider keine Möglichkeit dazu.

    Gruß
    Aquarius

  • Vielen Dank für die Artikel ! :] :] :]

    Das war sehr interessant.
    Zum Futter: Leider schreiben sie nicht, ob auch lebende Garnelen genügend Kupfer enthalten.
    Ich füttere einmal die Woche 10 - 20 lebende Sandgarnelen. Ansonsten 2 Tiefkühlmuschelarten, tiefgekühltes Krebsfleisch, Tiefgekühlte Garnelen.
    Angeregt durch eine Webseite, dergemäß diese Tiere einen enormen Appetit haben, machte ich gestern ein Experiment: Ich hielt eine sehr große Tiefkühlgarnele (Aldi-King-Prawn) vor seine Höhle. Die Garnel war größer als er selber (vom Volumen her). Und größer als der Höhleneingang.
    Nach kurzer Zeit kamen 2 Tentakel, grifffen nach dem Stück, und zerrten es komplett in die Höhle. Erstaunlich, wie stark so ein Tier ist ! Man kann sich das so vorstellen, als würde jemand einen Korken in eine Flasche hineinziehen.

    Aus Platzgründen konnte er sich diesmal nicht ganz so tief in die Höhle zurückziehen, so daß ich ihn beim Fressen beobachten konnte. Er machte es so wie in dem Artikel beschrieben. Er umklammerte die "Beute" mit den Tentakeln, und seine Kopf wippte immer auf und ab. Nach etwa 20 Minuten pustete er dann mit seinem Rückstoßantrieb die Reste der Mahlzeit aus der Höhle in das Becken. Viel war das nicht ! Er hat fast alles verwertet ! Wenn er so große Mengen fressen kann, braucht er wahrscheinlich wesentlich mehr Futter, als ich ihm bisher gegeben habe.
    Ich werde ihm jetzt größere Stücke geben. Mehr Sandgarnelen kommen erst einmal nicht in Frage - die Kosten 50 Eurocent das Stück, und wenn ich Abends 10 reintue sind Morgens vielleicht noch 1-2 da.
    Das wären ja 1460 Euro im Jahr !
    Also einmal die Woche 10 Stück müssen reichen.

    In dem Artikel wird außerdem sehr gut beschrieben, warum Octopusse eine gut durchströmte Höhle brauchen. Mir ist jetzt auch klargeworden, warum er sich in meinem Becken einen so exponierten Platz ausgesucht hat. Ich habe oben mehr Strömung als unten, außerdem bläst eine Strömungspumpe auf den Höhleneingang. Jetzt ist klar, warum er keine von den wesentlich versteckteren Höhlen genommen hat.

    Ich konnte jetzt auch beobachten, daß er wirklich sehr platztreu ist: vor ein paar Tagen, als das Licht anging, saß der Seeigel genau auf seinem Höhleneingang, er konnte also von seiner Nachtstreife nicht mehr zurück. Abends, als der Seeigel weg war, kletterte er kurz nach dem "Sonnenuntergang" wieder in seine Höhle - nur um sie kurz danach wieder zu verlassen, Nachts geht er ja auf die Jagd. Jedenfalls hat er bis heute die Höhle nicht gewechselt !

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