Diskussion zu: natürliche Nahrung von Fischen im Aquarium

  • hi,

    erst mal ist es löblich, wenn sich jemand gedanken über die ernährung unsere flossigen freunde macht und
    aus seinen beobachtungen und überlegungen etwas zu papier bringt und auch noch den mut hat, dies zu veröffentlichen.

    und als hobbyist fehlt nunmal der wissenschaftliche backround.....

    jetzt kommt der part der wissenschaftlich angehauchten expertenmeinungen dazu und natürlich gibt es reibungspunkte.

    evtl. lässt sich ja beides miteinander verknüpfen, ohne das sich jemand auf den schlips getreten fühlt.

    gerade die hobbyisten sind in der riffaquaristik den wissenschaftlern immer ne nase voraus :]

    bei uns bekommt ein zebrassoma absolut kein zusätzlicher grünfutter. wozu auch? der soll die deko abnagen.

    das langt für sein wohlbefinden neben der üblichen frofunahrung und granufutter.

    bananen ess ich lieber selbst :smiling_face:

    bei siganus, hepatus und nasos ist die zusätzliche algen oder auch sonstiges grünzeugs besser aufgehoben.

    jeder doc und aufwuchsabweider stürzt sich gierig auf algenfetzen, die von der scheibe abgekratzt werden.

    dafür lassen sie alles andere links liegen.

    schon mal beobachtet?

  • Das hat mir nun echt gut gefallen :smiling_face:

    Zitat

    Original von Joe

    jetzt kommt der part der wissenschaftlich angehauchten expertenmeinungen dazu und natürlich gibt es reibungspunkte.

    gerade die hobbyisten sind in der riffaquaristik den wissenschaftlern immer ne nase voraus :]

  • Guten Abend alle zusammen.

    Ich habe mir nunmehr ein wenig die Zeit genommen und diesen Thraed, sowie den dazugehörigen Bericht quergelesen.

    Aus MEINER Sicht, kann ich nur -wie bereits zuvor angesprochen - bestätigen, dass ich es gut finde, wenn sich jemand so intensiv um die Thematik beschäftigt und das angesammelte Wissen weitergibt. Auch wenn dieses unterschiedlich interpretiert werden kann.

    Da sind wir auch schon an dem gewissen Punkt angekommen, wo ich meine EIGENE Meinung darstellen möchte:

    Wir alle versuchen den Tieren ein verwertbares und zugleich gutes Futter zukommen zu lassen. In der Vergangenheit wurden bereits viele Futtersorten analysiert und bewertet.

    Dennoch, sind dieses insgesamt Futtersorten, die ersatzweise gegeben werden.
    Eine genaue Bestimmung der Futtermenge und der Futterstoffe kann nur halbwegs exakt ermittelt werden, wenn es wissenschaftlich am Tier festgestellt wurde.
    Dieses ist aber a) nur schwer realisierbar und b) auch bei evtl. Stichproben von einer hohen Ungenauigkeit begleitet.

    Also reden wir hier im wesentlichen von seitens der Tiere akzeptierten Ersatzfuttersorten und Ergänzungen. Es bleibt für mich festzustellen, dass ich es toll finde, dass diese Futterstoffe fachlich auf den Nährwert hin untersucht wurde und man von daher nicht nur Mutmaßungen unterliegt.

    Gruß,
    Bert

  • Hallo,

    bin wieder da und ...

    - an den Artikel komme ich so leicht nicht ran.

    - der Jodgehalt von Norialgen ist nicht sooo hoch (5 - 230 mg/kg, Laminaria 0,3 bis 0,8%, also 3000 bis 8000 mg/kg!!!), die kannst sogar Du fast unbeschränkt essen, im Gegensatz zu Braunalgen.

    - die Aquaristik macht keine Untersuchungen des Verdauungstraktes und bietet nicht die gleiche Vielfalt im Futter und in den möglichen Verhaltensweisen, ist auch nicht der wissenschaft voraus, zumindest derzeit nicht und nicht bei den Fischen.

    - und bei den Cyanos ging es nur darum, ob sie zur natürlichen Nahrung gehören und das ist 100%ig der Fall. Man findet unter dem Mikroskop Cyanos als Bestandteil des Aufwuchses der Fadenalgen, auch spralige Formen, vermutlich Spirulina.

    Gruß

    Hans-Werner

    Einmal editiert, zuletzt von Hans-Werner (26. Mai 2008 um 18:27)

  • Hmm, Heinz,

    ich habe mir das Abstact zu dem Artikel mal durchgelesen und kann daraus nicht ganz erkennen, inwiefern der Artikel einen Beitrag zur Art des natürlichen Futters liefert. Ich werde den Artikel ziemlich sicher nicht kaufen, es sei denn Du überzeugst mich, weshalb ich den unbedingt brauche.

    Ich persönlich finde Lehrbücher für den Anfang meist interessanter, z. B. eben den Steffens, den Halver, den Guillaume, den Lovell oder den Chhorn Lim. Interessant dazu auch der Sale, "The Ecology of Fishes on Coral Reefs", insbesondere wenn es um die natürliche Ernährung der Fische geht.

    Gruß

    Hans-Werner

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