• Moin moin zusammen !

    Habe auch die Pünktchen im Becken. Besonders der Bürstenzahn und der Kleinii sehen bescheiden aus.
    Habe jetzt UV optimiert, heißt die Ansaugpumpe (Eheim 1045 =600L/h) steht auf dem Boden und geht direkt in die UV ( deBary 25W ). Täglich gibts jetzt Artemien mit Vitaminen und Knobiöl.

    Meine Frage ist, ob ein Reduzieren der Hauptbeleuchtung etwas bringt/sinnvoll ist. Die Dichte möchte ich nicht ändern.

    Danke und Gruß
    Sven

  • Wenn du keine Steinkorallen hast kannst du die Temperatur bis auf 28/29 hochfahren hilft meistens. Weiche vertragen das normal recht gut, regt den stoffwechsel an und hilft damit. Danach einfach stück für stück runter aber nicht auf einmal sonst hast du sie gleich wieder.

  • Hi,

    soweit ich weiß wird aber die Vermehrung der Cryptocarion Erreger durch erhöhte Wassertemperaturen beschleunigt. Es sei denn du fährst die Temperatur jenseits der 32° C Marke, erst dann beginnt ein Absterben des Parasiten. Aber wer macht das schon?

  • ?!? Wie soll das helfen? Je höher die Temperatur, desto schneller läuft das Lebenszyklus der Tiere. Die Erhöhung der Temperatur hilft nur im Zusammenhang mit einer Behandlung. Die Parasiten fallen schneller vom Tier ab, aber dann werden die sich auch schneller vermehren und wieder als Schwarm im Wasser. Wenn man ein Medikament im Wasser hat was die Schwärme abtötet, ist dann eine Erhöhung der Temperatur sinnvoll, da die Medikamente nur im Schwarmstadium wirken. Die können auch schneller vom UV Licht abgetötet werden. Aber... da es normalerweise ca. 3 Wochen dauert bis das UV Gerät die Parasiten auf einem Minimum reduziert hat, will man mit einer Behandlung die alleine auf UV sich einschränkt, das Lebenszyklusgeschwindigkeit/Vermehrungsgeschwindigkeit gar nicht erhöhen. Dazu kommt, dass die Parasiten sich manchmal auf Kiemen fixieren und der Fisch weniger Sauerstoff kriegt. Je höher die Temperatur, desto weniger Sauerstoff befindet sich im Wasser / kann sich im Wasser lösen. Daher finde ich die Empfehlung abenteurlich... Wenn man ein reiner Fischbecken hat wo man mit Kupfer behandeln möchte oder man entscheidet das Risiko anzugehen um stärkere Mittel im Korallenbecken zu nutzen, kann man die Temperatur erhöhen so dass die Parasiten schneller in dem Schwarmstadium landen wo sie schneller durch den "Gift" getötet werden können.


    Mein Fazit: blos nicht die Temperatur erhöhen wenn du nur mit UV behandeln möchtest!

    Diese Parasiten können Photosynthese machen. Daher Licht reduzieren könnte helfen. Die Betonung liegt auf könnte, da sie nur ein geringer Anteil an Energie darüber kriegen.

    Eine Erhöhung der Strömung im Riff wo die Fische schlaffen könnte auch helfen, da die Parasiten so weniger Chancen haben sich am Fisch andocken. Die Parasiten die auf dem Fisch sind, kriegt man runter nur mit Süßwasserbad oder Kupfersulfat bad (oder fallen am Ende dieser Entwicklungsstadium alleine runter um sich auf dem Boden zu vermehren). Da die Haut des Fisches dann noch empfindlicher wird, könnten sich die Fische beim zurück ins AQ setzen wieder angesteckt werden und sogar leichter.

    Abhängig vom generellen Zustand der Fische und fortschritt der Krankheit kann man mit kleinere Massnahmen Erfolg haben oder man kann schon mal mit einem großen bis totalen Verlust was die Fische angeht rechnen. Am besten wäre wenn man die Fische rausfangen könnte und sie in einem Quarantänebecken zu behandeln und da lassen bis sie 100% wieder gesund sind und kein anzeichen von kranken Fischen im Becken gibt. Wenn das nicht möglich ist, muss man von Fall zu Fall entscheiden was man tuen möchte. Entscheidend ist auch das Risiko was man angehen möchte, da jede Behandlung eigene Risiken enthält...

    Wie viele Fische hast denn drinne und welche Art? Kannst du Bilder posten um zu sehen wie fortgeschritten die Krankheit bei den Fischen ist?

    Gruß,
    Adrian

    2 Mal editiert, zuletzt von Adrian Golumbovici (4. Februar 2008 um 17:44)

  • Hallo zusammen !

    Vielen Dank für Eure Antworten !

    Also es ist schon besser geworden. Es sind auch nur noch der Bürstenzahn und der Kleinii betroffen.
    Alle Fische sind fit und fressen gut. Toi Toi Toi

    Mein Besatz:
    1 x Hawaiidoc
    1 x Rotmeerdoc
    1 x Goldringbürstenzahndoc
    1 x indischer Segelflossendoc
    1 x Mirakelbarsch
    1 x Korallenwächter
    1 x Blenni
    2 x Clownfische
    1 x Braunstreifengundel
    1 x Falter (kleinii)

    Ich fürchte auch, das ich mich langfristig vom indischen Segelflossendoc trennen muß, weil der schon ab und an Terror macht. Wird mir schwer fallen, weil er einfach super aussieht.

    Gruß Sven

  • Übrigens deine UV arbeitet efektiever in solchen Fällen wenn du die Durchflussgeschwindigkeit minimierst.

  • Auweiha, hier sind sie wieder die unterschiedlichen Meinungen. :wink

    Mir wurde damals geraten die Durchflußgeschwindigkeit durch die UV-Anlage zu erhöhen um so ein möglichst schnelles Absterben (verkleben) der Erreger zu gewährleisten. Wenn die UV groß genug ausgelegt ist dann mit mindestens einmal bis eineinhalbmal mit dem Beckeninhalt dadurch. Bei mir hat das innerhalb von einer Woche geholfen, hatte damals Cryptocarion irritans im Becken....

    Einmal editiert, zuletzt von Andy HB (6. Februar 2008 um 12:36)

  • Es gab mal auf korallenriff.de eine Tabelle mit der UV Strahlung die nötig ist um unterschiedliche Sachen im MW zu töten. Ich finde den Link zur Zeit nicht. Eigentlich müsste man nur die richtige grenze überschreiten. Ich war überrascht zu sehen dass die Oodinium erreger gar nicht so viel gebraucht haben um zu sterben. Dummerweise finde von keinem Hersteller irgend eine Aussage über die abgegebene Strahlung (ausser Watt) um die richtige maximale Geschwindigkeit zu ermitteln. Da die UV Strahlung in einer kommischen Einheit in der Tabelle eingetragen war, weiss nicht ob wir das alleine umrechnen können.

    2 Mal editiert, zuletzt von Adrian Golumbovici (6. Februar 2008 um 12:47)

  • Ist volgender maßen wenn du deinen finger schnell durch eine Kerzenflamme bewegst, dann tut es nicht weh. Hällst du aber still dann wirds warm bis > aaaua

    Deshalb die Durchflussmenge reduzieren, je länger ein zellkern der UVC ausgesetzt ist desto warscheinlicher ist es das es ihn in die ewigen jagdgründe versetzt. Ist die Durchflussmenge zu hoch wird nur die Zelle gestört oder verletzt aber nicht abgetötet.

    Auch mache ich es teilweise so das ich bei den kleinen Anlagen Nanos und so nach der Hälfte der Leuchtmittel Standzeit die Durchflussmenge reduziere, da dann weniger uvc abgegeben wird und somit trotzdem noch ein effekt erziehlt werden kann, ohne gleich das LM auszutauschen.

    Die abgegebene UVC Strahlung könnt ihr bei Osram einsehen, dort stehen die Angaben.
    Das optimum ist schwirig zu erreichen denn die abgabe verändert sich ja linär nach unten somit müsste man das mit der strömung auch machen. Bei mir geht das über die SPS dort habe ich einen Zäler den ich beim austausch des LM auf 10.000 setze dieser zählt die Betriebstunden runter und meine Pumpe wird über einen dimmer von 100% bis zum Ende auf 40% reduziert.

    Sehr gut sind die TL UV-C osrams die haben noch ca. 80% nach 5000 Stunden 50 % nach 10.000
    Die meisten UVC bleiben dann so bei 25-15% stehen so lange sollte man sie aber nicht verwenden.

    Einmal editiert, zuletzt von s.besler (6. Februar 2008 um 13:28)

  • Hallo,

    ich habe bei meinem fast Gau eine UV-Anlage mit der höchstmöglichen Durchlaufgeschwindigkeit laufen lassen. Meine Fische sahen grauenhaft aus...und es hat geholfen.

    Ich denke, dass die Verweildauer bzw. Durchströmung der UV auch von der Bauart des Gerätes abhängt. Wenn das Wasser während des Durchlaufes aufgrund der Länge der Lampe eine hohe Bestrahlung erreicht oder weil es sehr dünnflüssig an der Lampe vorbeiläuft und damit eine hohe Strahlungsintensität erziehlt wird, kann auch mit hoher Durchflußrate gearbeitet werden.

    Da es hier um Schwärmer geht, die eine hohe Teilungsrate haben, denke ich dass eine hohe Durchströmungsrate angezeigt ist.
    Bei meiner UV soll bei einer Durchflußrate von 2000l die Entkeimung bei 99% liegen....und wenn die Durchflußrate niedriger wäre, was sollte das bringen?

    Daher denke ich, dass man den Herstellerempfehlungen folgen sollte.

    Grüße Markus

    M.f.G

    Markus

  • Ja das sowieso denn die durchflussrate ist ja unter laborumstenden getestet um die optimale Entkeimung zu erziehlen, was ich meinte ist nur dass man die Durchflussrate auch der Lampenleistung anpassen sollte
    z.b

    Herstellerangabe 300l/h
    UV-C leuchtmittel nach 5000h 80%

    dann sollte man nach 5000h auch nur noch 80% von 300l/h fahren

    hatte mich blöd ausgedrückt sorry

  • Hallo zusammen !

    DANK an Euch für die vielen Tips !

    Denke aber ich bin dann mit ner Eheim 1048 (600L an einer deBary 25W) ganz gut bedient, zumal die ja auch noch ca. 80 cm Höhe zu bewerkstelligen hat. Dürfte dann ja vielleicht mit ca. 300L/Std laufen.

    Gruß Sven

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