Hi all,
und ein frohes neues Jahr!
Ich halte seit ueber eine Jahr einen Pseudocheilinus hexataenia sowie seit zirka einem halben Jahr einen Mandarin-Mann (Pterosynchiropus splendidus, Weibchen ist leider verstorben).
Anfangs war eine gewisse Aggressivitaet in Form von Beissattacken des Lippfischs gegenueber den beiden Mandarins zu beobachten, was sich aber nach einigen Tagen wieder gelegt hat. Anfang November habe ich vergroessert und vom Vorbesitzer des neuen Beckens auch einen weiteren (und groesseren) Sechsstreifenlippi dazu bekommen. Nun war es an meinem Lippi, einzustecken. Der arme Fisch ist tagelang vermoebelt worden und lebte in der Zeit mit einer Sexguttatagrundel unter einem Stein. Auf einmal war die Sache erledigt und beide Lippis verstanden sich blendend und verfolgten sich nun freundschaftlich und verspielt durchs Becken. Vor ein paar Tagen nun ist der "neue" Lippi verstorben (k.A. was passiert ist, der lag morgens auf einmal angefressen im Becken, sah den Tag vorher allerdings noch topfit aus) und mein Lippi war wieder alleine.
Seit vorgestern nun beobachte ich wieder aggressivste Angriffe auf den Mandarin, der sich aus seinem Eck nicht mehr raustraut und auch teilweise schon ziemlich zerfleddert aussieht.
Meine Frage nun: Wuerde es u.U. etwas bringen, nochmal einen Sechsstreifenlippi nachzusetzen und so fuer etwas Ablenkung zu sorgen? Im Meerwasser-Lexikon wird man aus den Beitraegen auch nicht 100%ig schlau, teilweise wird ja geschrieben, dass eine Alleinhaltung nicht unbedingt empfohlen wird, auch was die Aggressivitaet anbelangt.
Was koennte ich denn sonst noch unternehmen? Klar, das Verhalten kann jederzeit wieder umschwenken, aber habe nicht unbedingt vor, das Thema so lange auszusitzen bis der Mandarin das Zeitliche segnet...
Viele Gruesse,
Martin
