Untergestell / Unterbau für neues Becken ?!

  • Hallo,

    ich bin seit einigen Wochen mit der Renovierung
    unserer Hauses beschäftigt. So langsam muss
    ich mir jetzt Gedanken machen wie das neu geplante
    AQ unterbaut wird.

    Es soll 200*200*70cm (L/B/H) werden und bekommt
    einen schönen Platz im Wohnbereich, wo es von
    Küche/Esszimmer und Wohnzimmer aus sichtbar ist.

    Das Haus ist BJ 1965. Da mir der Boden ansich
    nicht so fest vorkommt nehme ich den Holzbelag
    raus und den darunterliegenden Estrich bis zur
    Kante der Stahlträger.

    Auf die dann sichtbaren Stahlträger will ich eine
    Stahlplatte legen. Wie dick sollte die Platte sen ?

    Als Gestell dachte ich zuerst an eine Stahlkonstruktion.
    Nun hab ich hier gelesen dass es von marinesystems
    auch Aluprofile gibt die man sich passend bestellen
    kann und einfach zusammensteckt. Hat hier jemand
    Erfahrungen damit ?

    Was ich hier auch gesehen habe ist ein Unterbau
    aus Ytong Steinen. Sind diese weichen Steine denn
    stabil genug für dieses Gewicht ?

    Und zu guter letztt, was nehme ich zwischen Unterbau
    und Aquarium bzw. in welcher Dicke ?

    Ich freu mich auf Eure Tipps

    Gruß
    Chris

  • Hallo Chris,

    ich persönlich würde von Y-Tong eher abraten und - wenn schon gemauert - dann einen Wasserfesten Stein nehmen, der nicht behandelt werden muss. Aber generell nimmt ein gemauerter Unterbau recht viel Platz weg und man hat aus meiner Sicht keinen Gewinn dadurch, dass man Mauerwerk verwendet.

    Stahl- oder Aluprofile bzw. - rohre sind aus meiner Sicht immer optimal. Sie müssen allerdings gut versiegelt werden. Das heißt eloxiertes Aluminium oder pulverbeschichteten Stahl - dann halten sie ewig. Am besten von einem erfahrenen Metallbauer fertigen lassen - die können dich sicher beraten und ggf. auch ausrechnen wie dick die Rohre sein müssen.

    Zur Verteilung des Gewichtes unter dem Becken würde ich zu schichtverleimten, wasserfesten Sperrholz für den Fahrzeugbau raten. Dies gibt es z.B. unter der Bezeichnung "Siebdruck" in verschiedenen stärken. Ich verwende meistens 21mm oder 24mm. Es sollten allerdings keine Stücke größer als 100-150cm "freitragend" verwendet werden. Das heißt wenn du mehr Strecke überbrücken willst, dann sollte die Platte an den Rändern mit einem Stalprofile "unterfüttert" werden. Da du wahrscheinlich einen Stahlrahmen planst, der ganz an der Unterseite des Beckens entlang fürt, bist du aber auf der sicheren Seite.
    Es stellt bei dieser Platte kein Problem dar, wenn der Stahlrahmen einige cm Rücksprung zum Rand des Beckens hat - so kannst du den Unterschrank etwas kleiner bauen als das eigentliche Becken und ihm somit seine klobigkeit nehmen.

  • Danke Stefan,

    die Idee mit dem Rücksprung ist wirklich gut, das gefällt mir :thup

    Reicht als Bodenplatte (auf den Stahlträgern) eine 8mm Stahlplatte ?

    Gruß,
    Chris

  • Hallo Chris

    Wir reden hier von einer Belastung von ca. 2800L Wasser, also insgesamt garantiert 3,5t Gewicht. Es wird dir keiner außer einem Statiker/Architeckten mit Bestimmtheit sagen, ob deine geplante Konstruktion hält.

    Eine 8mm Blechplatte biegt sich unter 3t Punktlast wie ein Stück Pappe (hab ne Weile im Logistikbereich gearbeitet, da sieht man einiges), mit verteilter Last könnte das glatt reichen, ist aber alles nur Spekulation. Bevor dir die Hütte zusammbricht, würde ich mir da lieber einen fundierten Rat holen. Auf 150,- € für den Statiker kommt es ja auch nicht mehr an, oder ?

    Gruss

    Rüdiger

    Ex-Becken: 230x80x70 mit 60cm Panoramaecke rechts - im Kreislauf ca.1350l - Technikbecken 100x60x40 + Nachfüll-/WW-Becken 40x55x50 - Umwälzung Abyzz 420 eco - 2x Tunze Stream 6100 - 2xHagen 802 - Abschäumer H&S F200 2x2001 - Eigenbaubeleuchtung T5 12x39W + 4x54W - UV DeBary 25W - Ozon Sander 100 - Balling mit Grotech TEC III + EP IV - IEM UO m. Boosterpumpe + Si Filter - 5% WW/Woche, wechselndes Salz --> Bilderthread | Aquabilderbuch | Aquabilderbuch altes 400l Becken

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