Lebt mein Sanddollar noch?

  • Hallo,

    habe Sanddollar ins Becken gesetzt. Wie kann ich überprüfen, ob der noch am Leben ist?

    Habe ihn an einer bestimmten Stelle heute morgen eingesetzt. Hat sich bis jetzt noch nicht gerührt. Bewegen sich Sanddoller so wenig oder müsste er auf etwas bestimmtes reagieren? Was ist wenn ich ihn auf den Kopf lege (also verkehrt herum), dreht er sich dann genauso wie ein Seestern um?

    Welche Möglichkeiten gibt es da zu prüfen, ob ein Sanddollar noch lebt oder nicht mehr?

    Gruss
    Artur

  • Hallo Artur

    Irgendwie ist es lustig, das Du ausgerechnet heute fragst. Bis vorgestern hätte ich gesagt das so Tiere wie ein Sanddollar ziehmlich bald nach dem Einsetzen eine "Deckung" aufsuchen oder im Sand verschwinden.

    Seit gestern hat sich mein Wissensstand jedoch geändert. Ich bekam eine Lieferung von Claude Schuhmacher die unter anderem auch Einsiedler und Sanddollar enthielt. Der Sanddollar wurde von meiner Tochter Michelle in ihr Aquarium angepasst und dann unter Wasser vorsichtig eingegeben. Ich war dabei, ich habs gesehen.

    Michelle legte ihn auf den Sandboden und deckte ihn dann schon etwas mit Sand zu. Das war etwa um 12:10 Uhr. Und da blieb er dann und rührte sich nicht. Keinen Millimeter. Um 22 Uhr habe ich das Licht ausgemacht. Gegen 23 Uhr bewegte sich der Sanddollar und verschwand endgültig und sich aktiv fortbewegend im Sandboden.

    !!!

    Genau wie ein Einsiedler. Ich bekam zwei Ciliopagurus strigatus. Der größere E. machte sich sofort auf den Weg. Der andere E. lag stundenlang auf dem Boden. Nach fast 9 Stunden bewegte er sich dann in Richtung der lebenden Steine und suchte sich dort einen schützenden Unterschlupf.

    Ich kenne Einsiedler und Sanddollar eigentlich ganz anders. Es betraf auch nicht alle Tiere der Liefeung sondern nur diese zwei.

    Nun, woran erkennt man das ein Sanddollar noch lebt? Daran das er sich von selbst fortbewegt. Tut er dies innerhalb von 48 Stunden nicht, wird es bedenklich. Fängt er an sich aufzulösen, "Haare" zu verlieren, wird er kahl? Dann ist der Zustand schlimmer als nur "bedenklich".

    Seit gestern weiß ich jedenfalls, das es tatsächlich stundenlang dauern kann, bis sich Sanddollar trauen ... sich wieder zu bewegen.

    Gruß
    Manuela

  • Moin moin
    habe seit kurzem 2 Sanddollar in meinem Becken, sie bewegen sich teils sehr langsam.
    Das sie sich von selsbst wieder umdrehen kann ich mir nicht vorstellen,da sie ja keine sternförmigen
    Arme wie Seesterne haben,sondern viele kleine Borsten ( ich nenn sie mal so ) auf denen sie sich
    fortbewegen.
    Allerdings hatte ich seit zwei Tagen keine Bewegung mehr feststellen können bei einem der Dollar, also nahm ich ihn hoch , er war komplett blank von der Unterseite keine Borsten und eine Nacktschnecke kroch auf ihm.........nach ner Stunde hab ich ihn dann rausgenommen,da er keine Anzeichen von Leben mehr von sich gab.
    gruss
    Michael

  • moin,

    sanddollars sind keine tiere fürs frische becken. sie brauchen fressbares im bodengrund.

    in unserem schaubecken finde ich sie nur durch zufall, wenn ich mal wieder etwas den sand ordne.

  • Huhu

    Stimmt, eigentlich sieht man sie nur einmal: beim reinsetzen ins Becken.
    Danach sollte man sie gar nicht mehr sehen.

    Gruß
    Manu

  • Hallo,

    also wenn ich ihn an eine best. Stelle hinlege und er sich 48 Stunden lang nicht bewegt, kann ich davon ausgehen, dass er tot ist...

    Gruss
    Artur

  • Hallo

    Du könntest ihn dann immer noch liegen lassen.
    Kostet ja nix etxra!!

    Sollte er die Stacheln / Haare verlieren, dann weißt Du es sicher und tötest nicht aus Versehen ein doch noch lebendes Tier. Oder wozu die Eile?

    Gruß
    Manu

  • Hallo,

    wenn er mir im Wasser anfängt sich zu zersetzen, gibt er sicherlich Schadstoffe ab.

    Was für Stacheln meinst Du? Ich sehe da keine.

    Artur

  • Hallo Artur

    Zitat

    wenn er mir im Wasser anfängt sich zu zersetzen, gibt er sicherlich Schadstoffe ab.


    Das ist zu vernachlässigen,da ist ja nicht viel drin in so einem Sanddollar :grinning_squinting_face:
    Meiner ist mir leider auch eingegangen obwohl mein Archaster schon seit einem Jahr drin ist.Futtermangel,Vorschädigung,ich weiß es nicht. :frowning_face:

    Das Skelett benutzt jetzt mein Knalli zum Höhleneingang bauen :grinning_squinting_face:

    Gruß
    Frank

    Man hat nie Zeit etwas richtig zu machen,aber immer Zeit es zweimal zu machen.

  • OK, der Sanddollar lebt wohl doch.

    Mal eine andere Frage: Braucht der Sanddollar wirklich Sand, oder geht auch Bodengrund mit ca. 2 mm grober Körnung?

    Gruss
    Artur

  • Hallo Artur
    Ähm. Bodengrund mit 2 mm Körnung ist ja fast Sand. Probiers einfach.

    Gruß
    Manuela

  • Hallö, ich hab einen große....

    Wie auch immer im neuen Becken sterben sie. Im Altbecken wachsen sie gut . Erläft pro tag so ein Meter und gerniert sich teilweise mit Gehäusen. Tagsüber ist er im Boden. Ich sehe ihn so 2x die Woche, ohne Suchen. Sandschicht 3-5cm.

    Gruß Bi

  • Moin,

    auch meine Erfahrungswerte:
    Mein Sanddollar lebt jetzt seit 3 Monaten bei mir, er ist stets auf dem Sand und deckt sich lediglich mit Sand zu. D.h. man kann ihn immer sehen, denn er ist einfach eine "Sandwölbung" auf meinem Bodengrund.
    Er "bearbeitet" jeden Tag eine Sandfläche von ca. 20 x 20 cm lückenlos. Wenn er es für nötigt hält legt er 130 cm in weniger als 20 Minuten zurück. Was er aber nur hin und wieder tut.
    Er hat (so auch nach dem Einsetzen) auch mal Phasen, wo er nen halben Tag sich nicht von der Stelle bewegt.

    Gruß
    Christian

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