Grundeln für Puderzuckersand

  • Hallo,

    ich habe im Becken eine Schicht von ca. 3 - 4 cm vom puderzuckerweißen und -feinem Sand.

    Habe auf Anraten eines Händlers ein Pärchen der Grundel Valenciennea sexguttata eingesetzt, damit der Sand sauber gemacht wird. Nun, die Grundeln baggern. Doch leider ist es seitdem so, dass die ganze Dekoration und die Korallen mit einer dünnen schicht aus Sand bedeckt sind. Ich denke, dass die Grundeln den Sand so aufwirbeln, dass dieser in die Strömung der Pumpen gerät und so auf die Korallen gewirbelt wird.

    Die Strömung weiter nach Oben zu verändern ist nicht gut, weil dann unten kaum Strömung da wäre.

    Sind die Grundeln vielleicht doch nicht dafür geeignet? Der Sand ist wie gesagt sehr fein, genau so wie LiveSand ist aber keiner.

    Welche Grundeln reinigen den Sand fleißig und wirbeln ihn dafür kaum hoch? Oder bin ich mit den sexguttatas eigentlich gut bedient?

    Gruss
    Artur

  • Artur,

    klare Antwort - es gibt keine Fischige Lösung für dich.

    Zum steigen alle Valencienea Arten zumindest minimal auf, zum anderen reicht bei dem feinen Sand schon der erhöht Kopf der Grundel um den Sand von der Strömung verdriften zu lassen. Signigobius bioelcallatus ist auch Grund deiner Beckengröße nicht geeignet.

    Also musst du dich an grabende Seesterne, grabende Seeigel und Seegurken halten.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo,
    eine Grundel die nicht so übermässig rumbaggert ist die Amblygobius hectori. Ansonsten kann man wie Peter schon geschrieben hat auch sehr gut mit Sanddollar bzw Nassarius Schnecken zurecht kommen

  • Hallo Artur,
    ich hatte das selbe Problem wie du. Feiner Puderzuckersand mit LiveSand gemischt und dazu
    zwei Valenciennea strigatas, da mein Händler mich falsch beraten hatte. Es war tödlich für mein
    Becken, die zwei sind bis zu 40cm hochgestiegen um den Sand abzuwerfen, als würden sie
    es mit Absicht machen. Hab sie dann wieder wegegeben und mir nach langem suche für
    eine Valenciennea randalli entschieden. War schwer zu bekommen, aber es hat sich gelohnt,
    seit dem is Ruhe im Becken, was den Sand betrifft. Sie hebt glaub ich noch nichtmal den Kopf
    um den Sand loszu werden, steckt den Kopf in den Sand zieht ihn raus und lässt den Sand direkt
    mit dem Kopf auf dem Sand liegend, diesen wierder raus.

    Gruß Valentin

    Gruß Valentin

  • Die A. hectori oder auch die ähnliche A. rainfordi sind aber relativ klein. Die haben in der Beckengröße eher "homeopathische" Wirkung - sie wirken also (gefühlt) gar nicht :face_with_tongue:
    Sie sind jedoch häufig für ihre Größe nicht sehr scheu, sollten aber nicht mit zu großen Fischen vergesellschaftet werden da diese sie potenziell als Futter betrachten.

  • hmmm, also ich finde eine Grundel die gute 8 cm (eher 8,5) wird nicht zu klein :confused_face: da muss man schon größere Fische haben die sie auffressen :grinning_squinting_face:

    Einmal editiert, zuletzt von IrisB (29. Juli 2007 um 11:36)

  • Hallo Arthur,

    vielleicht hätt ich da was für dich.

    @ Peter: Hast du vielleicht deinen eigenen Kommentar vergessen?!? :face_with_tongue:

    Zitat

    klare Antwort - es gibt keine Fischige Lösung für dich.

    Was ist mit der Signigobius biocellatus Deutsch: Krabbenaugengrundel
    Zitat im Lexikon von dir: Diese Grundel lebt Paarweise auf Sandboden in leichter Strömung und kaut den Bodengrund ständig auf der Suche nach geeigneter Nahrung durch. Der "durchgesiebte" Sand wird fast an Ort und Stelle über die Kiemen wieder fallen gelassen. Es erfolgt also keine Verlagerung von Sand auf Korallen etc. Aufgrund der Lebensweise dieser Grundel sollte sie unbedingt Paarweise gepflegt werden.

    Ein Bekannter hat auch diese Grundel und sie ist für Bodengrund durcharbeiten echt bestens geeignet, auch mal für ein kleinenres Becken. Ich hab ich auch schon häufiger davorgesetzt und sie beobachtet. Echt super Tiere.

    Gruß Dirk :wink

  • Hi Dirk,

    Peter hat doch geschrieben, dass die Signigobius aufgrund der Beckengröße nicht geeignet ist.

    Natürlich baggern die Krabbenaugen sehr gut, aber leider sind sie auch sehr sensibel. Während sie in kleinen, ruhigen Aquarien durchaus gut zurecht kommen, kommen sie mit größeren Beifischen (wie in so großen Aquarien eben meist üblich) nicht so gut klar.

    Mag sein, dass da Ausnahmen die Regel bestätigen. Pflegt man in einem großen Aqua nur zarte Fische, klappt es sicherlich auch mit einer Signigobius.

    Viele Grüße
    Inken

  • Hallo,

    tschuldigung - da hab ich großes Becken mit kleines Becken vertauscht. Ich meinte sie ja für ein kleines Becken. Ist mir voll durchgegangen.

    Gruß Dirk :wink

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