Aufbau Osmose Anlage bzw. externer Betrieb

  • Hallo zusammen,

    da ich mich für ein Riffaquarium interessiere, stellt sich ja auch irgenwann die Wasserfrage. Nun habe ich aber so adhoc keine Möglichkeit in der Wohnung eine Osmoseanlage direkt mit dem Wasser zu verbinden. Kann mann das Wasser auch irgendwie sicher manuel aufbereiten bzw. muss immer ein Bodenablauf dort gegeben sein?

    Welche Möglichkeiten gibt es noch Wasser zuzuführen? Reicht da auch ein Filterbecken im Unterschrank oder ist das zuwenig?

    Die Beckengröße ist noch nicht abschließend beschlossen - siehe Diskussion - aber irgenwo im Bereich 160 - 180 x 80 x 70 oder so.

    Grüße und Danke

    Georg

  • HI Georg,
    suche mal nah den Stickworten "Vollentsalzer" oder "Kati" oder "Ani" ...

    Gruß
    Konrad

  • tag georg,

    nun, das abwasser aus der osmoseanlage kannst du in jedweden abfluss einleiten und
    das brauchwasser fängt man üblicherweise in einem behälter auf.

    ein bodenablauf ist in einem technikraum immer wertvoll, falls mal etwas überläuft - aber halt
    nicht überall zu realisieren.

    das nachfüll-osmosewasser wird direkt ins technikbecken gegeben, die grösse desselben spielt da keine rolle.

    wenn kein technikbecken vorhanden, muss eh ins aquarium dosiert werden....

  • Zitat

    Original von Joe
    tag georg,

    nun, das abwasser aus der osmoseanlage kannst du in jedweden abfluss einleiten und
    das brauchwasser fängt man üblicherweise in einem behälter auf.

    ein bodenablauf ist in einem technikraum immer wertvoll, falls mal etwas überläuft - aber halt
    nicht überall zu realisieren.

    das nachfüll-osmosewasser wird direkt ins technikbecken gegeben, die grösse desselben spielt da keine rolle.

    wenn kein technikbecken vorhanden, muss eh ins aquarium dosiert werden....

    Hallo Joe,

    erstmal danke aber vielleicht habe ich mich nicht richtig ausgedrückt. Ich habe erstmal keine Möglichkeit eine Osmoseanlage zu installieren. Das einzige was ich vielleicht regeln könnte, wäre an den Hahn der Waschmaschine noch einen Abzweig zu installieren, so dass ich zumindest Frischwasser bekomme - Mensch sags doch gleich :smiling_face: wo ich das Schreibe kommt mir gerade, dass ja die Waschmaschine auch einen Ablauf hat und da könnte ich doch das evtl. auch mit ancshließen :smiling_face: - dann muss ich nur meiner Frau beibringen dass ich Platz für einen Wasserbehälter brauche - gut dass wir drüber gesprochen haben :smiling_face:

    Also dann das Wasser ins Technikbecken und das zieht sich dann die Menge die benötigt wird bzw. gleicht den Verlust aus wenn ich es richtig verstehe

    Ich glaube das hat sich somit gelöst - oder?! Nun muss ich nur noch herausfinden wie groß ich das Gefäß brauche damit ich den Platzbedarf im HW-Raum mal erkunden kann. Muss dann zwar das ganze mit Eimer oder langem Schlauch an den Ort des Geschehens befördern aber das wäre ok.

    Danke

    Ciao

    Georg

    Einmal editiert, zuletzt von Calimero (5. Juli 2007 um 09:13)

  • Zitat

    Original von Calimero
    Also dann das Wasser ins Technikbecken und das zieht sich dann die Menge die benötigt wird bzw. gleicht den Verlust aus wenn ich es richtig verstehe


    Georg

    Hallo,
    ganz so einfach ist es dann auch nicht. Entweder du schüttest jeden Tag nur die Menge Osmosewasser ins Technikbecken die verdunstet ist, oder du stellst einen Behälter neben dem Technikbecken auf und schüttest das Osmosewasser dort rein. Eine Pumpe, gesteuert von einer elektronischen Nachfüllsteuerung (ca. 50 Euro + kleiner Pumpe) , pumpt aus diesem Behälter dann das Osmosewasser in das Technikbecken.

  • Hi Thomas,

    na dass sollte doch wahrscheinlich noch in einen Unerschrank neben dem Technikbecken passen - oder? Denn ich denke das Verdunsten wird nicht so stark sein und die Kosten halten sich ja wirklich im Rahmen.

    Beckengröße sollte ja irgendwo bei 160 - 180cm liegen. Gibt es eigentlich auch Angaben über die Höhe solcher Technikbecken bei der Beckengröße? Nur so zur Planung der Optik bzw. zur Berechnung des Unterschrankes.

    Grüße

    Georg

  • Hallo Georg,
    zum einen muss dein Technikbecken natürlich die Technik aufnehmen können :grinning_squinting_face:
    Aber das wichtigere zur Grössenbestimmung ist die Wassermenge , die es aufnehmen kann, wenn es einen Stromausfall gibt.
    Wenn die Pumpen nicht mehr laufen, dann läuft ein Teil des Wasser aus dem Becken ins Technikbecken. Diese Wassermenge muss das Technikbecken zusätzlich zu dem normalen Wasserstand im Technikbecken aufnehmen können.
    Wieviel das ist, hängt natürlich von deiner Beckengrösse und dem Wasserstand über dem Ablaufschacht zusammen. Das Wasser steht ja etwas höher, als die Kante des Ablaufschachtes. Je stärker deine Pumpe zum Becken ist und je kleiner die Kammfläche des Ablaufschachtes ist, desto höher wird der Wasserstand über dem Ablaufschacht bei Pumpenbetrieb sein. Je höher dieser Wasserstand aber ist, desto mehr Wasser muss das Technikbecken zusätzlich aufnehmen können, weil bei Pumpenausfall das Wasser bis zu Ablaufschachtkante ablaufen wird.
    Dann sind noch die Rücklaufrohre vom Technikbecken ins Becken. Die sind ja unter Wasser, wenn aber der Strom ausfällt, dann läuft auch über diese Rohre das Wasser zurück ins Technikbecken, bis die Rohre Luft ziehen. Deshalb müssen diese Rohre entweder knapp unter der Wasseroberfläche enden, oder du bohrst ein Loch in das Rohr unterhalb des Wasseroberfläche. Dann fliest das Wasser nur bis zum Bohrloch zurück. (Immer davon ausgehend, dass das Rohr von oben ins Wasser taucht, also entweder durch einen Bogen, wenn es vom Beckenboden kommt, oder direkt von oben, wenn es von Ausserhalb des Beckens kommt)
    Aber um mal auf deine Frage zurück zu kommen, ich denke 40 cm Höhe sollte das Technikbecken schon haben. Mehr an Höhe erschwert das Hantieren im Technikbecken, weniger an Höhe kann zu wenig Wasser aufnehmen. Gehe mal davon aus, dass du ca. 20 cm Wasserstand im Normalbetrieb im Technikbecken hast, dann hast du noch 50 % Beckenvolumen für das Wasser beim Stromausfall. Bei 2-3 cm , die der Wasserstand im Becken bei Stromausfall sinken wird, sind es ca. 30-40 Liter, die dein Technikbecken zusätzlich aufnehmen muss. Also sollte dein Technikbeckenecken 40 cm hoch sein und mindestens 80 Liter haben, eher mehr, war ja nur eine grobe Berechnung und die Technik im Technikbecken verringert ja auch noch das Volumen.

    Den Osmosebehälter neben dem Techikbecken im Unterschrank würde ich 20 Liter gross wählen. Da bekommst du Kanister in dieser grösse. Die kann man auch noch tragen. Den Unterschrank würde ich so bauen , dass du 70 cm Höhe im Unterschrank hast , dann kann man bequem im Schrank arbeiten.

    Einmal editiert, zuletzt von Thomas Labuske (5. Juli 2007 um 10:04)

  • hi georg,

    ja, manchmal kommts erst beim schreiben....:-)

    thomas hats mittlerweile ja gut beschrieben.

    was man vermeiden sollte, ist ein zu grosser nachfüllbehälter oder die direkte einspeisung aus dem netz ins becken.

    sonst könnte beim versagen der technik mengenmässig zuviel ins becken gelangen......

  • Meine Wasseraufbereitungstechnik :

    Ich hab auch keine Möglichkeit irgendwo eine Osmoseanlage fest zu installieren, also muss ich halt improvisieren :

    Osmoseanlange ab in die Badewanne, Duschkopf ab und Osmoseanlage an den Duschschlauch, Ablaufschlauch in den Abfluß der Badewanne gesteckt, Permeatschlauch in einen Kanister welcher auch in der Badewanne steht und Wasser Marsch. Dann muss ich aber Kanister schleppen:Gefällt mir net.

    Also anstatt in Kanister in der Badewanne kommt das Permeat durch einen langen Schlauch quer durch die Wohnung direkt in mein 60L Wasserfaß hinter der Couch (Wasserstandsalarm nicht vergessen, ansonsten wirds nass in der Wohnung. Hab meinen von Conrad electronic, wird vor jedem Einsatz getestet).
    Von da aus geht es dann per Nachfüllautomatik in mein Technikbecken.

    Zwar alles sehr provisorisch, aber funzt seit 3 Jahren............und auf ne Frau brauch ich net hören, ist meine Wohnung und hier bestimmt nur einer!!!!!!!!!! (Außerdem wollen sie sowieso nur meinen Körper :grinning_squinting_face: )

  • Ahoi zusammen,

    ich habe einen Wasseranschluss unter dem Waschbecken im Bad. Da bietet sich für mich natürlich an, dass ich die UOA daran anschließe. Meine Kanister (mittlerweile sind es 4 25l Kanister) stelle ich nebeneinander in die Badewanne und befülle spätestens alle 4 Wochen alle auf einmal (bei einem 180l Becken). Dann stelle ich mir eine Eieruhr, da ich ungefähr weiß, wie lange ein Kanister braucht um voll zu werden.

    Wechselwasser wird in einem großen Eimer stellt und per Pumpe ins Becken gepumpt und Nachfüllwasser bewahre ich in kleineren Kanistern auf, welches täglich bis zu 2 mal nachgefüllt wird. Die kleineren Kanister (5l) werden dann halt alle paar Tage wieder mit Wasser aus den großen aufgefüllt.

    Das alles ist für mich ein echt geringer körperlicher Aufwand und erstpart mir die Nachfüllanlage, welche mitunter sowieso irgendwo hängenbleibt. :winking_face:

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