Aktivkohle, deren Aufnahmefähigkeit und Po4 Abgabe

  • Zitat

    Original von Hans-Werner
    Hallo Thomas und alle,

    gibt es jemanden, der/die die "Risiken des Dauereinsatzes" schon "am eigenen Leib" erlebt hat und das auch sicher auf die Kohle zurückführen kann? Bitte unbedingt schreiben!
    Ich hege nämlich die Vermutung, der "Durchbruch" von Schadstoffen und deren erneute Freisetzung seien nur ein Phantom, das ewig weitergegeben und weitergetragen wird und das nie jemand wirklich einigermaßen sicher an der Kohle festmachen konnte!
    Nochwas: Warum soll eine Kohle im Dauereinsatz, die ganz langsam durchströmt und belastet wird, die Schadstoffe mit höherer Wahrscheinlichkeit schnell wieder abgeben, als Kohle, die mit dem "Dreck" von vier Wochen, dafür aber nur für drei Tage, konfrontiert wird?
    Alle Erfahrung in Ehren, aber es sollte sie auch tatsächlich einmal jemand gemacht haben!

    Grüße

    Hans-Werner

    Hallo Hans Werner,

    wir müssten da einige Begriffe unterscheiden.

    Durchbruch:

    Es ist die Erschöpfung der Adsorptionsfähigkeit und der daraus resultierenden Zunahme des zu adsorbierenden Materials nach der Aktivkohle. Je nach Qualität der Kohle kann dieser Durchbruch langsam bis hin zu schlagartig erfolgen.

    Adsorption:

    Die Anreicherung eines Stoffes an der Oberfläche einer benachbarten Phase.

    Desorption:

    Umkehrung der Adsorption.


    In der Aquaristik wird der Durchbruch hauptsächlich mit der Desorption verwechselt. Die Freigabe von gebunden Stoffen ist also möglich, da Aktivkohle sonst nicht regeneriert werden könnte. Ob dieses allerdings im Aquarium passieren kann, ist mir nicht bekannt. ich vermute mal eher nicht, da mir nur 3 Verfahren geläufig sind:

    Temperatur: Diese Werte werden im Becken niemals erreicht.
    Druck: Diese Werte werden im Becken niemals erreicht.
    Extraktion: Das chemische Lösen. Hier evtl., aber da kann ich nichts weiter zu sagen

    Das durch eine übertriebene Aktivkohlefilterung (es wird gefiltert obwohl keine ausreichende Menge an Schadstoffen vorhanden ist) zu Schäden führen kann, davon bin ich allerdings überzeugt.

    Zum Schluß noch ein wenig unsachlich: Wenn wir nur destiliertes Wasser trinken würden, würde es uns auch nicht gut bekommen.

    Das typische HLE Bild bei Doktoren tritt fast nur bei Händlern auf und in privaten Becken, die ziemlich einseitig gepflegt werden. Dieses Krankheitsbild ist sicherlich nicht nur durch Kohle zu erklären, sondern auch an der Fütterung etc. Aber die Kohle ist bei allgemeinen Mangelerscheinungen sicherlich nicht förderlich.

  • Zitat

    Original von Aurora
    Ich kenne die Regeneration von Aktivkohle aus der Chemie, allerdings hätte mich interessiert ob jemand das in der Aquaristik praktiziert und welche Erfahrungen er bei gemacht hat. Wie regeneriert ihr? In der Chemie wurde das ganze bei 180°C für eine Stunde in den Trockenschrank gestellt und danach mit Aqua dest. gespült und nochmals für 24h bei 60-80°C getrockenet. Deshalb auch die Frage nach Energiekosten???

    Bei der industriellen Regenerierungen werden sogar noch höhere Temperaturen gefahren. 600° C und mehr.
    Die Frage wäre ja jetzt welche Temperatur erreicht man in einer Mikrowelle mit 600 Watt. Deine Frage zielt jetzt sicherlich auf die Grotech Kohle. Also ich habe sie mal regeneriert und neu eingesetzt. Gelbstoffe wurden entfernt. Ob sie jetzt die volle Leistungfähikeit wieder erreicht hat? Keine Ahnung, wie soll ich das am Becken ermitteln?

    Allerdings muß man sich bei solchen Aktionen vor Augen führen, das die Stoffe bei der Reaktivierung nicht "verschwinden" sondern nur an ein anderes Medium abgeben werden. Deshalb würde ich nie Kohle reaktivieren mit denen wirklich massiv Schadstoffe oder Arzneimittel entfernt wurden.

  • Hallo Frank,

    ja Durchbruch ist klar, Desorption auch und das ist ein Unterschied, auch klar.
    Zum Wesentlichen: Besonders nachteilig sollte sich der Dauereinsatz doch auf Korallen auswirken, oder ist das nicht anzunehmen?
    Zu den Fischen: Die einzigen zwei oder drei Fälle von Seitenliniennekrose in meiner Berufszeit, die ich hatte, waren in einem übel belasteten Fischbecken, dessen Zustand für mich Anlaß zu einem langwierigen und schwierigen Umbau des Beckens waren. Dieses Becken hatte kaum einmal Kohle gesehen.
    Viele ältere Fische mit Seitenliniennekrose habe ich in einem anderen reinen Fischbecken gesehen.
    Mein Verdacht zur Seitenliniennekrose geht in Richtung Mangel an hochungesättigten Fettsäuren (HUFA), siehe auch "Nachschrift" von Daan Delbare in einem Artikel über Dotkorfische in der letzten DATZ.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo Rookie :smiling_face:

    Nur zur Info:

    Wir haben bewusst auf Optima und hw ionic verzichet da es sich dabei nicht um eine reine Kohle sondern um austauscherharze handelt.
    Die sollten länger verwendet werden, da sie auch zum Beispiel Nitrat senken können/sollen.

    Also hier nichts durcheinander bringen...


    Wir haben nur die reinen Kohlesorten genommen.

    Gruss
    Robert


  • Hallo zusammen :smiling_face:

    @ Frank
    Nur zur Info.

    Der Bericht Silicat und auch der Bericht Stahlwolle befanden sich bis zur lezten Dezemberwoch bei uns auf der Seite. Die Berichte waren fast zwei Jahre kostenlos online.

    Wie schon erwähnt, Lars Sebralla hat uns vor ca. 2 Wochen angeschrieben und darum gebeten diese Artikel bei uns zu löschen, da aus rechtlichen Gründen diese ab Januar 2003 nur noch bei ihm stehen dürfen. Klar, kann ja schlecht bei uns umsonst sein und bei ihm was kosten.
    Das hätte dann auch nicht so ganz gepasst.

    Ich möchte hier keine Wertung abgeben, es ist Lars seine Sache das so zu machen wie er es für richtig erachtet. Es liegt ja dann an den Usern ob die das Geld dafür ausgeben oder nicht.

    Ich möchte aber eine Umfrage zum Thema starten um die Meinung der hier schreiben abzuchecken.
    Keine Angst, ich habe nicht vor Artikel oder Messereihen was kosten zu lassen, mich würde nur die Meinung der Leute interessieren.

    Gruss
    Robert


    Zitat

    Original von Frank D
    Hallo Klaus,

    war auch gerade mal schaun. Du hast Recht. Aber nicht nur die neuen Teste sind nun kostenpflichtig, sondern auch alte Berichte, wie z.B der mit Silicarbon.

    Aber den gibt's ja auch auf Korallenriff.de

    PS:
    War gerade auf Korallenriff. Da ist dieser Beitrag aber nicht mehr zu finden??

  • Hallo Hans Werner :smiling_face:

    Ich denke das in einem gut versorgten Becken, (und dazu zähle ich Vitamine, ausreichende und abwechslungsreiche Fütterung) auch durch Kohle es zu keiner Mangelerscheinung bei Fischen kommt. Allerdings liegt sicher auch hier viel an dem was man so im Wasser hat,. Ist es wenig an Belastung, dann könnte es sich eher sichtlich auswirken (zum Beispiel durch zusammenziehen von Xenien oder anderen Tieren) ist es viel an Belastung dann sieht man eher nichts.

    Ich denke das dies so genau sicher noch nicht untersucht wurde. Aber eines ist mir klar, ich möchte keine biologische Filterung über Kohle erreichen.
    Was anderes ist das bei den Kohlesorten die eher langsam aufnehmen oder eben die schon erwähnten Sorten Optima und hw ionic.

    Gruss
    Robert


    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Hallo Frank,

    ja Durchbruch ist klar, Desorption auch und das ist ein Unterschied, auch klar.
    Zum Wesentlichen: Besonders nachteilig sollte sich der Dauereinsatz doch auf Korallen auswirken, oder ist das nicht anzunehmen?
    Zu den Fischen: Die einzigen zwei oder drei Fälle von Seitenliniennekrose in meiner Berufszeit, die ich hatte, waren in einem übel belasteten Fischbecken, dessen Zustand für mich Anlaß zu einem langwierigen und schwierigen Umbau des Beckens waren. Dieses Becken hatte kaum einmal Kohle gesehen.
    Viele ältere Fische mit Seitenliniennekrose habe ich in einem anderen reinen Fischbecken gesehen.
    Mein Verdacht zur Seitenliniennekrose geht in Richtung Mangel an hochungesättigten Fettsäuren (HUFA), siehe auch "Nachschrift" von Daan Delbare in einem Artikel über Dotkorfische in der letzten DATZ.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo Robert,

    ich gebe die Kohle NIE in irgendeinen Filter, sondern hänge die in einem Beutel an eine mehr oder weniger gut durchströmte Stelle in das Filterbecken.
    Es hieß früher immer, die Kohle dürfe nicht stark beströmt sein (wie etwa in einem Aussenfilter), weil sie sonst die volle Kapazität nicht erreicht.
    Es können also adsorbierte Stoffe wieder abgespült werden (?) bzw. das Gleichgewicht zwischen Adsorption und Desorption wird ein Stückchen weiter zur Desorption verschoben.
    Ich nehme einfach einmal an, dass diese Aussage immer noch stimmt. :winking_face:

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo Hans-Werner,

    ich benutze Aktivkohle dauernd und in größeren Mengen (Kilobereich). Bisher konnte ich keine Verluste bei Xenien oder andere ähnlich negative Berichte bestätigen. Was mir bei Deiner Beschreibung aufgefallen ist, daß Du die Kohle irgendwo im Wasserstrom einhängst.

    Ich mache das nicht, da die Oberfläche extrem schnell durch Schwebeteile/Sedimente beladen wird. Die Kohle wird bei mir mit sedimentfreiem Wasser zwangsdurchflutet. Was ich aber (auch früher schon) mehrfach beobachtet habe ist, daß bei bereits verwendeter Aktivkohle die aus irgendeinem Grund mal einen Tag trocken gelegen hat, nach erneutem Einbringen Fischverluste auftraten !

    Übrigens kann ich Optima wegen gemachter schlechter Erfahrungen nicht empfehlen. Es hieß mal, daß dafür Granulate aus alten Autoreifen verwendet würden, es roch auch so ähnlich. Ich weiß aber nicht ob das eine stimmt und das andere auch heute noch so ist.

  • Hallo zusammen :smiling_face:

    @Hans Werner: wir nutzen Kohle im zusätzlichen Aussenfilter, der auf ca. 300 Liter die Stunde läuft.
    Also auch kein so schneller Durchlauf.

    Allerdings merke auch ich immer das diese, weil eben nicht im Reinwasserberich wie bei Ralph, nach kurzer Zeit schon mit Detrius/Schwebeteilchen etc. voll ist.
    Daher setzte ich Kohle nicht mehr so lange ein.
    Einige wenige Tage, dafür halt weniger und öfter.

    Es ist halt so das Kohle Stoffe absorbiert und auch wieder abgeben kann weil ihr was anderes genehmer ist.

    Ist ganz interessant wenn man sich mal ein wenig mit dem Thema beschäftigt :smiling_face:

    Ich kenne auch einen der lässt sie fast 9 Monate drinn, eine drittel wird nach drei Monaten gewechselt und so weiter. Also ich denke jeder wie er mag. Ich habe meinen Rückschluss aus dem was ich über Kohle gelernt habe gezogen und setze sie nicht mehr so lang ein.

  • Zitat

    Original von Robert Baur

    Es ist halt so das Kohle Stoffe absorbiert und auch wieder abgeben kann weil ihr was anderes genehmer ist.

    Hallo Robert,

    das eine Desorbtion im Becken statfinden kann, glaube ich erst, wenn mir das jemand erklärt.

    Meiner Meinung nach ist eine Desorption im Becken nicht möglich. Ein weiteres aquaristisches Märchen.

  • Zitat

    Original von Hans-Werner
    Hallo Frank,

    ....Zu den Fischen: Die einzigen zwei oder drei Fälle von Seitenliniennekrose in meiner Berufszeit, die ich hatte......

    Grüße

    Hans-Werner

    Hallo Hans Werner,

    ich glaube nicht das die Seitenlinien Krankheit, das selbe Erscheinungsbild wie die HLE hat.
    HLE beginnt mit Pigmentstörungen im Augenbereich. Danach kann Flossenschwund und Schuppenverlust eintreten. Die eigentliche Ursache ist wohl Vitaminmangel. In diesem Zusammenhang wird die plötzliche starke Kohlefilterung erwähnt.

  • Hallo Frank :smiling_face:

    Wie ich geschrieben habe, so ganz vorsichtig...

    könnte....

    Es sind immerhin KOHLE Profis die das von sich geben. Ich denke im normalbetrieb ist das sicher nicht möglich, auser man schüttet dann andere Dinge ins Becken hinzu. Dann muss der Kohle das noch genehmer sein (größe der Moleküle) und das zusammentreffen von den beiden Punkten ist in der Tat sehr schwerlich vorstellbar.

    Allerdings, warum das Risiko eingehen. Ich nehem nur noch wenig Kohle und dafür öfter. Ich war früher schon kein Fan von Langzeitfilterung weil ich jedesmal wenn ich Filterwatte oder Kohle sehe die drei wochen im Becken war das grausen bekomme...

    Soweit von mir, morgen gibt es einen netten Bericht :smiling_face:

  • Hallo Ihr beiden :smiling_face:

    Das man dies Krankheiten auf eine zu starke Kohlefilterung bezieht halte ich selber für nicht nachvollziehbar.

    (nicht ganz Märchen, aber fast...)

    Meist betrifft das Fische die zu uns kommen, und die schon gelitten haben, in der Importstation, beim Transport und im Zwischenbecken. Dort bauen dieser Tiere ab. Dort fehlt ihnen das was sie eigentlich brauche, eine ausgwogene Ernährung und viele Vitamine.
    Die Tiere haben dort schon so abgebaut das es meiner Ansicht nach eher daran liegt als dann bei einer zu starken Kohelfilterung. Vor allem ist das ein Prozess der nicht so schnell geht. Der Entzug von Vitaminen sollte vermutlich längerfrisstig sein um solche Schäden anzurichten, nicht nur einige Tage.

    In dem Zusammenhang wäre es sehr interessant, wer hatte schon solche Fische in Pflege, ich miene welche mit der Seitenlinienkrankheit. Ist dieses bei guter Ernährung und Pflege wieder weggegangen ?
    Wie seht Ihr das ?

  • Hi,

    jetzt muß ich doch mal mitmischen. Ich hatte letztens 1,5l Kohle in mein Becken ( so 450l ) gegeben da vermutlich durch das malern Schadstoffe ins Becken gelangt waren oder weil der Kalki Ladehemmungen hatte. Den Absturz des Beckens konnte ich vermeiden und habe nach 3 Tagen die Hälfte der Aktivkohle wieder raus. Ca. 1 Woche danach hatte mein A.frenatus -Weibchen eine offene Stelle im hinteren Körperdrittel und einen "angefressenen" Schwanz. Drei Tage später hatte auch eine der Braunstreifengrundeln eine "angefressene" Schwanzflosse. Ich habe reichlich Wasser gewechselt, so 10% die Woche und täglich Vitamine aufs Frostfutter gegeben. Jetzt ist die offene Stelle wieder Verheilt und die Schwanzflossen regenerieren sich. Ich wüßte nicht wer die Schwanzflossen angefressen haben könnte. War fast der halbe Schwanz! Könnte das HLE gewesen sein?

    mfg Uwe

  • Hallo Use,

    als mein becken vor 2 jahren kippte, zeigten viele der überlebenden fische offene stellen an der seite. Ich denke dass das eher mit der katastrophe zu tun hatte, als mit der kohle?

    :grinning_squinting_face: iP!!

    iP's Most Rated Sept/06:
    1. ENUR - Calabria 2006
    2. Pete Heller - Big Love[Steven Lee Remix]
    3. Roger Sanchez - Lost[Eddie Thoneick Remix]
    4. Mashtronic - Supernova[Demis 16 Bit Remix]
    5. Justin Timberlake - Sexy Back[Dean Coleman Remix]

  • Hallo Robert,

    eine echte Heilung der durch die Seitenlinienkrankheit verursachten Defekte gibt es soviel ich weis nicht, aber sie kann sehr schnell zum Stillstand kommen. Die Löcher bleiben aber. Die können von kaum sichtbaren Erweiterungen bis zu offensichtlichen, flächigen Defekten reichen.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Ich würde auch nicht alles auf die Kohle zurückführen, aber ich denke schon, dass hier ein Ansatzpunkt wäre, genau wie die Abschäumung.
    Ich erinnere mich da an Sindelfingen und den Vortrag von Francesca. Sie hatte da in Ihrem Becken u.a. einen sehr fit aussehenden Acanthurus achilles rumschwimmen. Und über die Haltbarkeit dieses Fisches brauche ich wohl nicht viel sagen.

    Aber anscheinend haben die Amerikaner da etwas andere Erfahrungen, zumindest habe ich in der letzten Zeit auf amerikanischen Seiten sehr viele Becken mit diesem Fisch gesehen. Und der "Witz" ist, das die meisten dieser Becken ohne Abschäumung betrieben wurden.

    Michael Mrutzek hat dies in Sindelfingen auch bemerkt, das hier unter Umständen ein Aspekt zu finden ist, nämlich die Reinheit des Wassers in Bezug auf die Schleimhautbildung bei den Fischen.

    Von daher würde die Kohle ähnliches verursachen.

    H Hersteller

  • Hallo Jörg,

    das wäre aber nicht sehr gut wenn das mit dem abschäumer stimmt.

    :grinning_squinting_face: iP!!

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    5. Justin Timberlake - Sexy Back[Dean Coleman Remix]

  • Hallo alle,

    sind ja heute wieder lauter interessante Dinge im Forum zu lesen. Zu dem Buch Doktorfische, dass ich habe kann ich sagen, dass das auch ein Grund gewesen ist, Aktivkohle nur sporadisch einzusetzen um Nesselgifte, Gelbstoffe und andere ungewollte Stoffe zu filtern.( obwohl das mit den Nesselgiften auch nicht stimmen soll, man kann sich ja wirklich nicht auf das verlassen, was in Büchern steht, da gibt es ja völlig gegensätzliche Ansichten, zu dem was hier im Forum gesagt wird.)

    Desweiteren bion ich sehr überrascht, mit wie wenig Kohle man selbst bei nur sporadischem Einsatz auskommen soll. 100 g für 600 Liter, laut Angaben sämtlicher Hersteller und ich dachte, dass das stimmen wird, braäuchte ich für 400 Liter ca. 500 g Kohle und sovoiel hatte ich auch drin, hab sie schnell eben rausgenommen. Trotzdem: Haben die Herstelle überhaupt keine Ahnung, dass klingt mir aber auch ziemlich komisch. Schreibt doch bitte noch bischen was zu dem Thema.

    Gruss Thomas

  • Hallo Jörg,

    ich sehe da schon einen Unterschied zwischen den makromolekularen Substanzen, die ein Abschäumer entfernt und den "Gelbstoffen" (Phenole? Huminsäuren?), die die Kohle herausholt.

    Langkettigen Kohlenhydraten und ähnlichem würde ich eher eine Schleimhaut-Schutzfunktion zuschreiben.

    Grüße

    Hans-Werner

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