Aktivkohle, deren Aufnahmefähigkeit und Po4 Abgabe

  • Hallo zusammen :smiling_face:

    Wir hatten heute mal wieder nichts zu tun (grins) und haben eine kleine Testreihe über die Aufnahmefähigkeit von Aktivkohle, und gleichzeitig auch gemessen was an P04 ins Wasser abgegeben wird, gemacht. Wenn es interessiert, schaut mal rein bei uns.

    Es grüssen Manu, Sabine, Harald und Robert

  • Hallo Robert,

    hab mir grad die Testergebnisse angeschaut und mir so meine Gedanken dazu gemacht. Erstens ist mir aufgefallen, dass der Faktor Phosphatabgabe nach eurer Messung absolut vernachlässigbar ist, da selbst 5 Gramm Flockenfutter eine 100-1000fach größere Menge Phosphat enthalten.
    Zweitens finde ich den Punkt Aufnahmekapazität interessant, da schneidet die beste Kohle ja nur mit einer um Faktor 2 besseren Kapazität ab. Da ist es doch eine Überlegung wert die doppelte Menge der billigen Kohle von Kiti (Megapet) oder so ähnlich zu nehmen. Ist aber nur so ne Idee, so und nun fallt über mich her... :]

    Grüße aus dem sonnigen Süden :winking_face:

    Thomas Bahr 

    120x90x70cm (750l) / 640 w LED (China) / Bubblemagus C7 / 3xTunze Stream mit Multicontroller / RD3 5 m² Förderpumpe / Vliesfilter im Unterschrank (MC 5000)

  • Hallo Aurora :smiling_face:

    In der Tat, ich stimme Dir gerne zu was die Phosphatmengen bei den von uns getesteten Kohlesorten betrifft.
    Um ganz ehrlich zu sein, der Preis relativiert sich ja doch um einiges wenn ich sehe das da 250 gramm zu 1000 gr. stehen. Das sind dann 3,39 x 4 um das zu relativieren.
    Somit kostet Pitti fast 14 Euro.. und damit kaum weniger als zum Beispiel Preis und Sera...
    Einfach mal nachrechnen...vor allem dann die Aufnahmekapazität. Letztendlich kostet dann eine gute Kohle wieder weniger oder ?


    Rein vom sichtbaren Ergebniss her, würde ich die derzeit die Grotech Kohle favorisieren weil man am nächsten Tag das Gefühl hat, na man kann fast salopp sagen - einen Brennerwechsel vorgenommen zu haben. Hier gilt aber auch, Vorsicht bei kleinen Becken mit wenig Wasser, das kann bei geringen Belastungen zuviel sein, wenn man normal filtert.

    Übrigends, an dem Test sind wir fast 9 Stunden mit drei Personen beschäftigt gewesen....
    Hat aber auch Spaß gemacht :smiling_face:


    Zitat

    Original von Aurora
    Hallo Robert,

    hab mir grad die Testergebnisse angeschaut und mir so meine Gedanken dazu gemacht. Erstens ist mir aufgefallen, dass der Faktor Phosphatabgabe nach eurer Messung absolut vernachlässigbar ist, da selbst 5 Gramm Flockenfutter eine 100-1000fach größere Menge Phosphat enthalten.
    Zweitens finde ich den Punkt Aufnahmekapazität interessant, da schneidet die beste Kohle ja nur mit einer um Faktor 2 besseren Kapazität ab. Da ist es doch eine Überlegung wert die doppelte Menge der billigen Kohle von Kiti (Megapet) oder so ähnlich zu nehmen. Ist aber nur so ne Idee, so und nun fallt über mich her... :]

  • Nachtrag:

    Die Phosphatbelastung ist sicher zu vernachlässigen. Da aber die meisten einen Wert von sagen wir mal 0,34 gleich als sehr hoch interpretiert hätten haben wir das einfach im Normalbetrieb umgerechnet.

    Wir sind einfach mal von 250 gramm Kohle auf 1000 Liter Wasser ausgegangen.
    Das sollte so ungefähr hinkommen, wobei ich anmerken muss das die beiden Autoren des Artikels im Meerwasseraquarianer noch viel weniger nehmen (unter 100 gramm auf 600 Liter) und nur 2 Tage damit filtern.

    Das wollte ich noch schnell anfügen.

  • Upps hab das mit dem Preis nicht so genau angeschaut, dachte das sei auf einheitliche Menge bezogen... Dann hat sich das mit der Ersparniss natürlich wieder... Also doch Grotech...

    Grüße aus dem sonnigen Süden :winking_face:

    Thomas Bahr 

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  • Hallo Aurora :smiling_face:

    An sich wenn man rein das vom Preis und Aufnahme sieht ist sicherlich die Sera Kohle die günstigere. Denn Grotech hat 1000 ml und Sera 1000 mg. Wobei wir es nicht geschafft haben da eine Umrechung zu finden. Von daher, ich denke Grotech, Preis und Sera sind schon ganz gute Marken.
    Mir wären noch mehr Kohlesorten auch lieber gewesen, aber wir schieben den ganzen Test schon seit 2 Monaten und ich hatte ja Urlaub und keine einkaufsgelegenheit mehr. Ach übrigends, wir hatten auch noch eine Kohle die ein Austauscherharz mit dabei hatte, (wie Optima und hw ionic) Da ich das aber nicht fair fand haben wir nur die reinen Kohlesorten genommen.

    Wie angemerkt das bischen Po4 sollte es nicht ausmachen.
    Andere Frage: Hat jemand schon die Grotech Kohle mal regeneriert ? Wir hatten gestern keine Lust mehr dazu, weil es auch schon um 23.00 uhr rum war. Und der Test ging über 9 Stunden...
    ******

    Mich hat das enorm schnelle Aufnehmen der Grotech Kohle so fasziniert das ich sicherlich wohl wenn ich die hier stehenden Kohlen mal alle (lol das wird eine Weile dauern) habe dann Grotech nehmen werde. Vor allem im Bezug auf Medikamente wäre es die erste Wahl, schon aufgrund des schnellen Entzuges. (wobei ich keine Medikamente bei uns reinschütten würde)

    Es ist in der Tat so das man das Gefühl hat das mehr Licht zur Verfügung steht und das nur nach 10 Stunden Einsatz der Kohle. Liegt aber sicherlich auch viel an dem was so im Becken an Stoffen vorkommt.
    Rein vom Gelbstich her merkt man bei der Kohle am schnellsten etwas.

    Man muss sich dazu mal vorstellen wie stark die Kohle wäre wenn sie nicht in Mineralwasser gelagert wäre.... denke das hat doch sicher eine Einfluss noch auf die Leistung ?
    Was denkt ihr ?

  • Hallo Robert,

    deine Aktivkohlemessreihen sind wirklich sehr interessant. Ich selbst
    habe vor einigen Jahren eine sehr unangenehme Erfahrung mit der
    Fa. Preis sp. deren Aktivkohle gemacht.
    Damals (vor ca. 5 Jahren) hatte ich noch ein 300 ltr. Panoramabecken,
    welches mit verschiedenen Weichkorallen und div. Fischen besetzt war.
    Nun kam in diesem AQ die "Preis Kohle" zum Einsatz, da ich einen
    vermeindlichen Gelbstich des Wassers beseitigen wollte. Ich kaufte mir
    also die "Preis-Kohle" und voller Vertrauen in diese renomierte Firma,
    gab ich sie ohne vorher den PO4-Gehalt zu messen, in den Wasserkreislauf ein.
    Kurzum, am nächsten Morgen waren die meisten der Fische tot und die
    Weichkorallen zusammengezogen.
    Lediglich ein Gelben Doktor und einen Riffbarsch konnte ich durch
    sofortiges Umsetzen in frisch angesetztes Meerwasser retten.
    Natürlich kam ich damals nicht gleich auf den Gedanken des PO4's, so
    suchte ich verzweifelt nach dem Grund des Sterbens. Nach einer Weile aber
    kam mir die Idee das AQ-Wasser auf PO4 zu untersuchen und tatsächlich
    war eine unfaßbar hohe Konzentration ermittelt worden. Doch woher so
    plötzlich, habe ich doch vorher nie Probleme mit PO4 gehabt.
    Die Lösung lag in der "Preiskohle". Eine Messung dieser kam mit einer
    dermaßen hohen PO4-Konzentration zum Ergebnis, so daß ich mich eiligst
    an die Fa. Preis wante und mein Problem schilderte. Die folgende
    Reaktion der Geschäftsführerin war nicht nur sehr ernüchternd, sondern
    auch niederschmetternd.
    Sie belehrte mich in einem Schreiben der Anorganika in einem
    Meerwasserkreislauf und bezweifelte meine Angaben bezüglich der
    verwendeten Aktivkohle.
    Also wiederholte ich die Messung mit einem anderen Test-Kit und stellte
    wieder die sehr hohe Konzentration fest ( ich habe die Verpackungseinheit
    der Fa. Preis vier weiteren Personen vorgelegt und siehe da, auch diese
    konnten deutlich den Aufdruck lesen: "Preis-Kohle").
    Also schrieb ich wieder. Reaktion: KEINE!!!!
    Seither habe ich auf alle Produkte der Fa. Preis verzichtet und werde es
    auch in Zukunft tun.
    Dies war nur eine kleine Erfahrungsgeschichte wie freundlich doch ein
    Hersteller gegenüber seinem Kunden sein kann. Selbsverständlich sollen
    die Zeilen ohne Wertung gegenüber Dritten sein, dennoch eine bleibende
    Erfahrung.

    Gruß Tesari

  • Hallo Robert,

    das mit der Aktivkohle ist ja schon sehr interessant.

    Ich hätte da noch ein System mit dem die Menge der adsorption noch zu verbessern ist.

    Siehe: Filterbecken umgestalten

    mfg Stephan

  • Hallo Tesari :smiling_face:

    Danke für die Schilderung deines Berichtes. allerdings so richtig hilfeich wären einige Angaben gewesen.

    Die von uns gemessene Kohle der Fa. Preis zeigt kein gr. an Po4 an. Ich meine wie lange ist das mit dem Unglück bei Dir her?
    Wieviel Posphat (Menge) war denn durch die Kohle im Wasser entstanden ?

    Was auch immer bei Dir passiert ist, ist sehr zu bedauern. Allerdings fällt mir derzeit nicht ein warum eine Kohle soviel Phospaht in sich haben sollte das Fisch im Becken davon sterben. Bei der Herstellung wird schon soviel ausgetragen, das in der Regel nur 0,15 % überbleiben können.
    Ich meine das müssen ja unglaubliche Menge sein, die da ins Wasser gekommen sind, die dann zum Tod der Fische geführt haben...

    Preis Kohle wird sehr viel verwendet, was nachteiliges habe ich bisher nicht gehört.

    Viele grüße
    Robert

  • Also mir kommt das ganze auch eher seltsam vor, denn Phosphat ist eigentlich nicht fischgiftig, erst bei extrem hohen Konzentrationen dürften da für Fische Probleme auftreten. Aber Sachen gibts die gibts gar nicht...

    Grüße aus dem sonnigen Süden :winking_face:

    Thomas Bahr 

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  • Hallo Robert und Aurora,

    nun dieses Erlebnis liegt ungefähr 5-6 Jahre zurück. Ich habe
    gerade mal nach den Unterlagen gesucht ( Schreiben der Fa.Preis,
    perönliche Aufzeichnungen und Laborergebnisse meines damaligen
    Hochschulprofessor's für ang. Chemie und Werkstoffe),
    leider nicht zu finden; schade !!! ;
    ich bin aber auch in der Vergangenheit häufig umgezogen, mag sein
    das sie dadurch verloren sind.
    Soweit ich mich noch erinnere lag der von mir gemessene Wert
    weit über 20 mg/l, die auch seitens des Prof's bestätigt worden waren.
    Meine Test-Kids waren, soglaube ich, die von Tetra und Sera (beide,
    nach meinen heutigen Erkenntnissen nicht sehr genau, aber bei der
    sehr hohen Konzentration nicht relevant).
    Natürlich kann das damalige Erlebnis auf einen einmaligen Fehler
    der Produktion der Fa. Preis zurückzuführen sein.
    Natürlich bin ich überzeugt, das die heutigen Produkte der Fa. Preis tadellos
    sind.
    ABER!!!, ich hätte mir eine andere Reaktion
    der Geschäftsführerin gewünscht.

    Nun hat sie einen Kunden weniger!

    Gruß tesari

  • Hallo Tesari :smiling_face:

    Mein Gott, weit über 20 mg ? Das ist ja der Hammer.
    Weisst du noch wieviel Kohle du damals auf 300 Liter genommen hast ?
    Und gab es ähliche Fälle im Umfeld deines Händlers ?

    Wenn ich das schnell mal umrechne...dann wären das auf 300 Liter 6000 mg Phospaht die ins Becken gekommen sind ???
    Zumindst müsste das hinhauen wenn du pro 20 mg/Liter hattest.
    Eine unvorstellbare Menge an Po4...
    Bist du sicher das die Belastung nicht durch andere Dinge vonstatten ging?


    Ich kann das schon durchaus nachvollziehen, wenn mir so was passieren würde, hätte ich auch eine andere Reaktion der fa. erwartet. Allerdings denke ich das die Fa. damals vermutlich das ganze von sich aus ausgeschlossen hat, (das ein fehler ihrerseits passiert ist) und deshalb so reagiert hatte.

    Wer weiss, manches lässt sich nicht immer ergründen.

    Viele Grüße
    Robert

  • Hallo Robert,

    ja, deine Überschlagsrechnung stimmt. Die PO4 - Werte waren damals wirklich unmittelbar nach Einsatz der Kohle sprunghaft (über Nacht) auf diesen Wahnsinnswert gestiegen.Wie schon erwähnt, wurde auch die Kohle separat untersucht, mit dem Ergebnis der sehr hohen PO4-Ausfällung. Die "Preis-Kohle" wurde damals von ZOO ZAJAC (über diese Firma kann ich auch allerhand unglaubliche persönliche Erfahrungen mitteilen; werde es aber nicht tun; schaut lieber selber in div. Foren nach, ich kann die dargestellten Meinungen nur untermauern).
    Ich unterstelle dieser Firmer auch keinen Copy-Raub.
    Nochmals zur Richtigstellung: Ich bin der Meinung, daß die Produkte der Fa. Preis tadellos sind, aber ich werde als Kunde dieser Firma nicht mehr auftreten!!!

    Sei es so, das Erlebnis liegt nun schon viele Jahre zurück und war für mich ein eindrucksvoller Spiegel mit welchen Einflüßen wir doch im Betrieb unseres Hobby's rechnen müßen.

    Gruß Tesari

  • Hallo Robert, hallo Tesari,
    angeregt durch einen Artikel in der ersten Ausgabe der Zeitschrift 'Koralle', habe ich seit dem meine verwendete Aktivkohle bei jeden Neukauf auf Phosphat getestet. Für mein Süßwasserbarschbecken hatte ich einen relativ häufigen Einsatz von Kohle und ich wollte natürlich nicht noch mehr Phosphat einbringen, als ohnehin schon drin war. Die Werte schwanken zwar etwas (auch innerhalb der gleichen Produkte), waren aber nie in kritischen Bereichen. Unter anderen hatte ich auch die oben genannte Kohle von Preis/Zajac längere Zeit im Einsatz, ohne das ich besondere Werte gemessen hätte (wobei ich hier aber nicht für die Firma sprechen möchte). In dem genannten Artikel berichten die Autoren aber auch von Kohle mit einer Phosphatabgabe von mehreren mg/l. Leider geben sie keine konkreten Werte für ihre Versuche an.
    Eigentlich hatte ich geglaubt, das die Grotechkohle mit dem Mineralwasser nur ein Verkaufsgag wäre. Aber wenn das wirklich etwas bringt, sollte man vielleicht einmal versuchen ‚normale’ Kohle auf diesem Weg vor dem Einsatz zu aktivieren.

    Gruß
    Bernd

  • Hallo Bernd,
    das Mineralwasser dient nicht zur Aktivierung sondern zur "Entschärfung" der Kohle.
    Wenn man die im Rohzustand verwenden würde wäre das nicht sonderlich gut für Dein Becken :grinning_squinting_face:

    Gruß,
    Thomas

  • Hallo Bernd :smiling_face:

    Du hast recht, die Autoren sprechen davon das (geschätzt oder sagen wir meist üblich) 0,15% an Phospaht nach der Erstbehandlung der Kohle überbleibt, unter anderem Stoffe wie Blei und anderen weniger schönen Stoffen, also alles Sachen die wir in der Aquaristik nicht leiden mögen :smiling_face:

    Viele Grüße
    Robert

  • Hallo zusammen,

    habe heute bei einem Händler eine Packet Aktivkohle gekauft. Hersteller: HS aus der Niederlande.

    Auf der Verpackung steht:

    Entfernt...... wegen der ernormen Absorptionsfähigkeit und der langen Wirkung (bis zu 6 Monaten) .....

    Der Händler sagte mir dies auch, daß ich die Kohle 6 Monate im Filter lassen könne, aber er würde es nicht tun.

    Was haltet Ihr von so einer Angabe ???

  • Laut einem Artikel von Sernatinger/Thasselt in "Der Meerwasseraquarianer" 2/2002 Seite 44 ff. ist es absolut ausreichend, die Kohle (50 - 100 g auf 600 l) alle 3 Wochen für 24 Stunden zu verwenden. Nach dieser Zeit sei das Wasser ausreichend gereinigt.

    Der Dauereinsatz sei umstritten, da die Kohle aufgrund des langen Einsatzes nicht mehr adsorptiv sondern nur noch biologisch arbeite. Dies habe aber vielfältige Unwägbarkeiten und Risiken zur Folge, denen man sich nicht aussetzen müsse. Ausdrücklich weisen sie auf die Redox-senkende Wirkung einer solchen Einsatzweise hin.

    Zusammenfassend läßt sich schließen, daß der Hersteller mit dem Aufdruck keinen guten Rat gibt.

  • Hallo Lutz :smiling_face:

    Ich für meine Begriffe halte 6 Monate, genau wie mehr als 3 Wochen für absolut übertrieben.
    In der Regel passiert mit der Kohle genau das gleich wie mit einem anderen Filter in dem Watte oder was anderes steckt, die Poren verstopfen mit der Zeit.
    Ich meine das man Kohle wie Sera, Preis etc. ruhig einige Tage länger im Einsazt lassen kann, da diese langsamer aufnehmen. Wir haben das folgendermassen gemerkt.
    Während bei der Grotech Kohle schon bei der ersten Löffeldrehung die Farbe (Methylenblau und Malachitgrün) weg war dauertes es bei den anderen Sorten viel länger bis die Aufnahme der Farbe erfolgte.
    (bei manchen bis zu 30 mal Löffel drehen)

    Hier muss man dann echt differieren. Daher würde ich nicht mehr als zwei Tage mit Grotech Kohle filtern, und sagen wir mal 4 Tage mit den anderen Sorten.
    Das müsste in einem Langzeitttest mal untersucht werden wann genau so eine Kohle dann erschöpft ist.
    Aber länger als 1 Woche würde ich keine Kohle einsetzen.
    Danach sollte alle Adsorbtion durch sein, und die Kohle wird zu einem biologischen Filter.

  • Hallo,
    ich habe gerade auf die Homepage von Lars Sebralla geschaut. Dieser bietet ja auch ganz aktuell einen Aktivkohletest an. Allerdings mußte ich zu meinem Erstaunen feststellen, daß er sich die Testergebnisse jetzt bezahlen läßt :angry_face: . Wenn ich mich da an den Wirbel von früheren Testergebnissen erinnere, bin ich aber etwas skeptisch ob sich die Geldausgabe lohnt. :]

  • HAllo Klaus,

    ging mir genau so.

    Ich denke nach dem Wirbel mit Miracle Mud ist seine HP geflutet worden das er sich jetzt finanzieren muss.

  • hab ich das richtig gesehen, daß jedes testergebniss einer Kohle 50Cent kostet? Also wenn ich wissen will, welche die beste ist, muß ich ja alle bezahlen um vergleichen zu können. also für alle zusammen hätte ich ja vieleicht 50 cent gezahlt. Die Werbebanner die extra noch geschaltet sind scheinen wohl nicht mehr allzuviel einzubringen.

    Grüsse
    Harry

  • sorry, habe gerade gesehen, daß die komplette Übersicht 5Euro kostet. Also locker 2 Euro gespart gegenüber der Einzelanalysen. :grinning_squinting_face:
    Schnäppchen;)

  • Hallo Klaus,

    war auch gerade mal schaun. Du hast Recht. Aber nicht nur die neuen Teste sind nun kostenpflichtig, sondern auch alte Berichte, wie z.B der mit Silicarbon.

    Aber den gibt's ja auch auf Korallenriff.de

    PS:
    War gerade auf Korallenriff. Da ist dieser Beitrag aber nicht mehr zu finden??

    Einmal editiert, zuletzt von matuta (7. Januar 2003 um 12:21)

  • Zitat

    Original von Frank D
    Hallo Klaus,

    war auch gerade mal schaun. Du hast Recht. Aber nicht nur die neuen Teste sind nun kostenpflichtig, sondern auch alte Berichte, wie z.B der mit Silicarbon.

    Aber den gibt's ja auch auf Korallenriff.de

    PS:
    War gerade auf Korallenriff. Da ist dieser Beitrag aber nicht mehr zu finden??

    Sauber aufgeräumt. :grinning_squinting_face:

  • Hi,

    ich meine mich daran zu erinnern, dass in dem Buch "Doktorfische" von Andre Lutz stand, dass ein Aktivkohleeinsatz schaedlich fuer Doktorfische sein kann (Mangelerscheinungen, glaube ich), da die Kohle wohl irgendwelche wichtigen Stoffe absorbiert.
    Genau kann ich mich nicht daran erinnern und das Buch bekomme ich im Moment auch nicht. \
    Weiss jemand, ob an dieser These was dran ist??

    Gruss,
    Christian

  • Hallo Chris,

    genau das ist die sogenannte HLE. Wahrscheinlich Ursache ist ein Vitaminmangel. Im Verdacht steht dabei die Dauerfilterung mit Aktivkohle.

  • Hallo alle zusammen,

    habe hier einiges Erfahren, was ich bisher noch nicht gewußt habe.......so wurde mir 99 gesagt, daß es am besten wäre immer Kohle im Filter zu haben (Optima), die ich auch seitdem verwende und alle 4-6 Wochen gegen neue ersetze (relativ teure Angelegenheit).

    Wenn ich mir jetzt aber die ganzen Postings so anschaue, kommt man immer mehr zu der Auffassung, daß man (auch Optima?) ca. 1 x im Monat für ein paar Tage mit Kohle filtern sollte.....bin ich da auf dem richtigen Weg?

    Gruß

    Volker

    achja....hatte mal einen gelben Seebader, der mir nach einigen Monaten verstorben ist...könnte das auch an der Kohle gelegen haben (Wasserwerte waren zu dem Zeitpunkt noch i.O.)?

    2 Mal editiert, zuletzt von Rookie (7. Januar 2003 um 22:47)

  • Hallo Rookie

    eher nicht,das muß einen anderen Greund gehabt haben

    Gruß Jürgen

    Panoramabecken 200x70x60, Photon Plus 2x400W Megachrome Coral 14K E40 + 4x54W T5 Aqua Science Special 15K, 2x Tunze Stream 12000 l/h,ATK Abschäumer150cm mit The Pump 40

    Die Summe der auf der Erde vorhandenen Intelligenz bleibt ewig gleich. Nur die Bevölkerung wächst ständig...

  • Ja dann danke ich dir ersteinmal......und das Forum hier hat mir bis jetzt schon viel mehr gebracht, als die meisten "Fachhändler" und Ihre Ratschläge. Aber ich denke das gehört hier nicht her (will ja das Thema nicht ändern :grinning_squinting_face:

    Volker

  • Hi,


    ist die Kohle nach 2-3 Tagen Einsatz verbraucht? Oder kann man sie nochmal reinhängen?

    Grüße
    Harry

  • Hi,

    also ich gehe mal davon aus, daß die Kohle nach 2-3 Tagen noch nicht verbraucht ist, weil ich bis jetzt die Kohle nur alle 4-6 Wochen gewechselt habe (hatte immer schönes klares Wasser) und kein Nitrit festzustellen war. Ansonsten wäre es nicht schlecht wenn mir jemand sagen könnte, woran man das festmachen kann, ob eine Kohle verbraucht ist oder nicht.

    Volker

  • Hatte die Kohle bislang auch im Dauereinsatz, deshalb wäre es schade wenn ich die Kohle nun nach 3 Tagen wegwerfen soll.

    Grüße
    Harry


    Zitat

    Original von Rookie
    Hi,

    also ich gehe mal davon aus, daß die Kohle nach 2-3 Tagen noch nicht verbraucht ist, weil ich bis jetzt die Kohle nur alle 4-6 Wochen gewechselt habe (hatte immer schönes klares Wasser) und kein Nitrit festzustellen war. Ansonsten wäre es nicht schlecht wenn mir jemand sagen könnte, woran man das festmachen kann, ob eine Kohle verbraucht ist oder nicht.

    Volker

  • Stehe ich finanziell nicht um 20 % besser da, wenn ich alle 3 Wochen 100 g Kohle einsetze und dann verwerfe, anstatt 500 g nach 3 Monaten Dauereinsatz wegzuwerfen? Mal ganz abgesehen von den Risiken des Dauereinsatzes, die auch einige gute Erfahrungen nicht ausschließen. :smiling_face:

  • Wie sieht es denn mit Regeneration der Kohle aus? Hat das jemand schon mal ausprobiert, Erfahrungen??? Allerdings muss man hier die Energiekosten für die Regeneration berücksichtigen, ob sich das dann lohnt???

    Grüße aus dem sonnigen Süden :winking_face:

    Thomas Bahr 

    120x90x70cm (750l) / 640 w LED (China) / Bubblemagus C7 / 3xTunze Stream mit Multicontroller / RD3 5 m² Förderpumpe / Vliesfilter im Unterschrank (MC 5000)

  • Zitat

    Original von Aurora
    Allerdings muss man hier die Energiekosten für die Regeneration berücksichtigen, ob sich das dann lohnt???


    5 Minuten x 600 Watt = 0,05 kWh x 0,20 € = 1 Cent :smiling_face_with_sunglasses:


    PS.
    sollten Naturwissenschaftler nicht mehr in der Lage sein, so etwas im Kopf schnell überschlägig abzuschätzen ? :grinning_squinting_face:

    2 Mal editiert, zuletzt von Riffbarsch (8. Januar 2003 um 13:20)

  • Hallo Thomas und alle,

    gibt es jemanden, der/die die "Risiken des Dauereinsatzes" schon "am eigenen Leib" erlebt hat und das auch sicher auf die Kohle zurückführen kann? Bitte unbedingt schreiben!
    Ich hege nämlich die Vermutung, der "Durchbruch" von Schadstoffen und deren erneute Freisetzung seien nur ein Phantom, das ewig weitergegeben und weitergetragen wird und das nie jemand wirklich einigermaßen sicher an der Kohle festmachen konnte!
    Nochwas: Warum soll eine Kohle im Dauereinsatz, die ganz langsam durchströmt und belastet wird, die Schadstoffe mit höherer Wahrscheinlichkeit schnell wieder abgeben, als Kohle, die mit dem "Dreck" von vier Wochen, dafür aber nur für drei Tage, konfrontiert wird?
    Alle Erfahrung in Ehren, aber es sollte sie auch tatsächlich einmal jemand gemacht haben!

    Grüße

    Hans-Werner

  • ja, wußte ja nicht, daß ich dann weniger Kohle brauche!? auf meiner Kohle steht für 1000 Liter, also habe ich für meine 400 Liter Brutto Liter immer etwas weniger als die Hälfte genommen und das für etwa einen Monat(lt. Hersteller). Wieviel nehmt ihr für 3 Tage bei welcher Beckengröße?

    Grüße
    Harry


    Zitat

    Original von Thomas Chronz
    Stehe ich finanziell nicht um 20 % besser da, wenn ich alle 3 Wochen 100 g Kohle einsetze und dann verwerfe, anstatt 500 g nach 3 Monaten Dauereinsatz wegzuwerfen? Mal ganz abgesehen von den Risiken des Dauereinsatzes, die auch einige gute Erfahrungen nicht ausschließen. :smiling_face:

  • Zitat

    Original von Aurora
    Wie sieht es denn mit Regeneration der Kohle aus? Hat das jemand schon mal ausprobiert, Erfahrungen??? Allerdings muss man hier die Energiekosten für die Regeneration berücksichtigen, ob sich das dann lohnt???

    Hallo Aurora,

    die Regenerierung von Aktivkohle ist bereits seit längerem bekannt. Eine Reaktivierung läßt sich zum Beispiel mit Steinkohle oder Kokosnusschalen basierende Aktivkohlen durchführen.Heute wird fast nur noch die auf Kokosnusschalen basierende Aktivkohle industriell verwendet. Die Reaktivierung einer beladenen Aktivkohle bringt fast die volle Adsorbtionsfähigkeit zurück. Das ist aus der Wasserchemie bereits bekannt und wird industriell eingesetzt (Wasserwerke).

  • Ich kenne die Regeneration von Aktivkohle aus der Chemie, allerdings hätte mich interessiert ob jemand das in der Aquaristik praktiziert und welche Erfahrungen er bei gemacht hat. Wie regeneriert ihr? In der Chemie wurde das ganze bei 180°C für eine Stunde in den Trockenschrank gestellt und danach mit Aqua dest. gespült und nochmals für 24h bei 60-80°C getrockenet. Deshalb auch die Frage nach Energiekosten???

    Grüße aus dem sonnigen Süden :winking_face:

    Thomas Bahr 

    120x90x70cm (750l) / 640 w LED (China) / Bubblemagus C7 / 3xTunze Stream mit Multicontroller / RD3 5 m² Förderpumpe / Vliesfilter im Unterschrank (MC 5000)

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