Hallo Zusammen.
ich habe immer noch sehr sehr viele Fadenalgen im AQ. Es handelt sich um ein neues Becken, dessen Start (biologisch gesehen) im September letzten Jahres erfolgte.
Ab Dezember begann der Fischbesatz. Ich habe trotz der Größe bisher nur 4 Fische (1 Hawaiidoktor, 1 Palettendoktor und zwei Baggergrundeln), zwei Seeigel, einen Seehasen, einige Einsiedler und ein paar Garnelen (4 Stück). Den Fischen gehts sehr gut (nach schwieriger Eingewöhnungsphase, z.B. Pünktchen, die mit UV sehr schnell verschwanden, Ozon half nicht).
An Korallen habe ich ein paar Weich- und Lederkorallen (die sehr gut wachsen und ein schönes Polypenbild zeigen (ich konnte schon einige Ableger ziehen). Eigentlich alles prima, wenn nicht der sehr starke Bewuchs mit Fadenalgen wäre, die auch nach dem Regelmäßigen händischen Ernten (min. 2 Stunden Arbeit) genauso weiterwachsen. Nach 2 Wochen sieht es wieder genauso aus.
Die WW sind zumindest nach meinen Tests OK (alles Salifert):
PH 8,2, Nitrat 0, Phosphat < 0,03, Mg 1350, Ca 450, KH 6,7, Dichte 1,023, Temp 24 -26,5°
Noch folgende Hinweise:
Eine Hammerkoralle habe ich, die zwar die Polypen weit aufmacht und auch wächst, die aber sehr blass ist und nur bei reinem Blaulicht stark grün schimmert.
Ich habe eine Osmoseanlage (HW mit Vorfilter und Kieselsäurefilter) und habe noch nie Leitungswasser verwendet
Verwendet wurde Livesand
Und jetzt möglicherweise das Hauptproblem: Ich habe zwar 25 KG LS zum Einfahren verwendet, für den Riffaufbau aber rund 100 Kg Totes Kalkgestein (Lochgestein). Vielleicht liegt ja hier der Hund begraben. Ich will aber nicht dieses Gestein wieder aus dem Becken entfernen, da die Broken super schwer (ohne Komplettabbau nicht zu meistern) sind und von der Form auch sehr schön (zumindest ohne Algen).
jetzt endlich meine Fragen:
Kann ich das Algenproblem aussitzen, und es wird in ein paar Monaten besser, oder soll ich Konkurrenzalgen (z.B Caulerpa) einbringen oder helfen schon zwei, drei Algenblennys oder alles zusammen?
Danke für eure Hilfe
