Plötzlicher Fischtod

  • Hallo allerseits.

    Habe eine frage an Euch, und zwar ist mir letzte Woche ein Lippfisch gestorben (Anampses meleagrides) und heute noch ein Mandarinenfisch (Synchiropus splendidus).

    Beide hatten ein aufgespeertes Maul, sah so aus wie sie Ihren Mund nicht mehr zukriegten. Ansonsten ist mir nichts aufgefallen, farbe und Körper waren in einem super Zustand. Auch einen Tag vor Ihrem "tot", schwammen sie putz munter herum. Der Mandarinenfisch hat sich gestern abend sogar noch mit seiner Gattin gepaart!

    Kann das eine Krankheit sein, oder habt ihr eine Ahnung was das sein könnte?

    Die anderen Fische sehen alle I.O. aus, wie hald sie auch aussahen.

    Für eure Antwort, Danke ich euch jetzt schon

    Grüsse Jan

  • Hi Jan.

    sowas haben wir damals auch bei unserem Synchiropus stellatus beobachtet. Als wir ihn fanden, war er wohl auch grad erst verstorben. In den buntesten Farben (wie beim Balzen), auch mit geöffnetem Maul.

    Unser Händler meinte, dass die Leierfische manchmal Sandkörner zwischen die Kiemen kriegen und er wohl erstickt ist - deswegen das geöffnete Maul.

    Vielleicht hilfts ja weiter. - Siziert haben wir ihn nicht.

    Mfg -marion

    Schau'n wir mal, dann seh'n wir schon...

  • Hallo Jan,

    kann mich da nur Marion anschließen. War bei mir bei zwei Mandarinfischen auch so.
    Mir wurde damals von meinem Händler auch diese Erklärung als mögliche Todesursache genannt.
    Sorry, schade um die Fische.

    LG

    Rudi

    Becken: 130x75x55, BK DC-200+RD3, Rollermat, ATI Hybrid 8x54, 2xMP40-QD + Tunze 6055 mit OSCI , DaStaCo I

  • Zitat

    Original von mandrasgora
    Unser Händler meinte, dass die Leierfische manchmal Sandkörner zwischen die Kiemen kriegen und er wohl erstickt ist - deswegen das geöffnete Maul.

    Das halte ich für völligen Unsinn! Denn fast alle von uns haben Sandböden und pflegen Leierfische.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Guten Morgen.

    Ich halte die Sandkorntheorie für plausibel, doch wissen tu ich es auch nicht. Ist eben komisch, dass ein quietschfideler Fisch auf einmal stirbt, und ein weit aufgerissenes Maul - sieht für mich auch aus, wie ein Erstickungstod. Kann schon sein, das eine Krankheit dafür verantwortlich ist, aber dann hätte man doch vorher Anzeichen erkennen müssen.

    Was meinst du denn, was es war, Peter?

    Mfg -marion

    Schau'n wir mal, dann seh'n wir schon...

  • Marion,

    ich bin natürlich kein Orakel, denke aber an ein (multiples ?) Organversagen durch eine Bakterielle Infektion. Bei mir wurden solche plötzlichen Todesfälle einmal durch verdorbenes FroFu ausgelöst.

    Habe den Titel angepasst.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo

    Danke für Eure Antworten.
    Zurzeit sind keine Fische mehr gestorben. Was mir komisch erscheint, das innerhalb einer Woche gleich 2 Fische verstarben auf die selbe weise. "Also ich meine, auf die selben anzeichen". Mir sind beide von Euren Theorieen vorstellbar. Für eine 100% Antwort hätte man die Fische einschicken müssen, dass sit mir auch klar. Aber wenn ich nicht weis woran sie gestorben sind, kann ich auch nichts unternehmen.

    Ich hoffe nur das waren meine letzten 2 verluste auf diese weise.

    Grüsse Jan

  • Morgen,
    kann so sein, wie Peter schreibt.
    Andererseits wäre es auch mal vonnöten, einfach zu akzeptieren, dass Fische eines natürlichen Todes wie alles auf dieser Erde sterben können. Wer weiß denn schon genau, wie alt so mancher Fisch schon ist, bevor er in Gefangenschaft endet?
    Der natürliche Tod tritt meist immer mit Organversagen auf, da muß was bakterielles nicht zwangsläufig mit im Spiel sein.
    Als mein Leucosternon vor 2 Jahren den Löffel abgab, war er auch kerngesund bis tags zuvor; da suchte ich auch nach Ursachen. Schlußendlich blieb nur das Resumee, dass die Zeit für ihn gekommen war. Den Fisch hatte ich bereits aus anderer Aquarienpflege adult übernommen.

    Servus
    Stefan

  • Hi zusammen

    Die Sandkorntheorie ist auch in meinen Augen Quatsch (sorry)


    @Stefan
    Interessant ist sicherlich mal zu sehen wie lange die ältesten Tiere so in Gefangenschaft werden können.
    Also wir Anfang der 90er angefangen haben lag die Lebenserwartung oft in der Tat nicht besonders hoch. Da wundert sich ein Fachgeschäft dass ein gelber Doktor schon 5 Jahren in einer Anlage schwamm.

  • Robert,
    wie alt sie werden können...;
    da war doch schon mal so ein Gedanke :face_with_rolling_eyes: . Das setzt aber immer voraus, dass man das Alter kennen würde, in dem sie gefangen werden. Und spätestens da beißt es aus.
    Wenn du z.B. 5 Zebrasoma ins Becken aus einem Import setzt, haben garantiert 3 ein unterschiedliches Alter.
    Bei Kaisern wäre dies einfacher :D; Rechnung ab Umfärbung.

    Ein weiterer Punkt bei der Statistikaufnahme ist die Ernsthaftigkeit (ich nenns mal so), mit der jeder Aquarianer das Ziel verfolgt und nicht vor Lebensende des Fischbesatzes das Becken aufgibt, bügelt etc.
    Das im Großteil die Ernsthaftigkeit nicht sonderlich ausgeprägt ist, zeigen die immer vollen Fischbecken im Handel, sowie die Exportquoten der Fangländer. :winking_face: (wenn ich es recht in Erinnerung habe, 30000 Flavescens/Quartal nach EU ? )
    also wirds mit der Statistik nichts werden.

    Wenn nun, wie im Eingangsthread geschrieben, 2 Fische den Löffel zeitnah abgeben, kann man nur mutmassen. Nachdem den restlichen nichts fehlt, scheidet m.E. der bakterielle Hintergrund nahezu aus.
    Vielleicht waren es auch Spätschäden des Fangs, der Vorhälterung oder am Ende doch nur der ganz normale Exitus zweier betagter Fische.

    Der natürliche Tod gehört nun mal zum Leben dazu, nichts und niemand lebt ewig; nur verdrängt das eben jeder allzu gerne.

    Servus
    Stefan

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan C. (18. März 2007 um 11:48)

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