Hallo zusammen,
als Süßwasseraquarianer mit Schwerpunkt Stachelrochen (selbst insg. rund 9000 Liter Wasser im Keller), hat es mich mit meiner relativ speziellen Frage hierher zu euch verschlagen.
Ein ebenfalls (Süßwasser-) Rochenhalterfreund, ohne Internetzugang (ja, sowas gibts noch) und eher mäßigen aquaristischen Kenntnissen (dafür hat er ja mich ;)), hat folgendes Problem:
Sein Becken 4 Meter x 2 Meter x 1,10 Meter Wasserstand, Netto 8.800 Liter, wird über ein direkt darunter im Keller befindliches 350x80x60er Filterbecken gefiltert.
Über zwei Ablaufschächte, mit je einem in der Bodenplatte angebrachten 50mm PVC Ablauf, wird das Aquarienwasser per Schwerkraft zum Filter in den Keller geleitet, soweit o.k., nun die Schwierigkeit:
Um das gefilterte Wasser mittels einer 25mm PVC Verrohrung (zwei 90° Bögen, ein 90° Winkel, ca. 4,5 Meter 25er Rohrleitung, 3,5 Meter Höhenunterschied) wieder ins Aquarium zu fördern, hat der Aquarienbauer vor rund 3 Jahren eine, ich nenn's jetzt einfach mal "lausige" Sera Förderpumpe mit 9000 Litern Pumpenleistung pro Stunde (am Pumpenausgang) und 125 Watt Leistungsaufnahme installiert
Kennlinie unbekannt aber eingentlich auch egal, denn...................wie man sich vorstellen kann, pinkelt es oben, am beckenseitigen Ausgang nur noch aus dem Rohr! Wenn da noch 2.000 bis 3.000 Liter ankommen, dann ist das wohl schon viel ![]()
Glücklicherweise konnte ich ihn mittlerweile davon überzeugen, dass das so nicht weitergehen kann und unbedingt Abhilfe geschaffen werden muss!
Gerne hätten er/ich/wir eine mindestens 1malige, besser 1,5 bis 2malige Beckenumwälzung pro Stunde.
Eine wie ich mir denke weitere Schwierigkeit stellt es dar, dass wir an der leider nur 25mm PVC-Leitung von der Pumpe im Keller, zum Becken im Erdgeschoss festhalten müssen, da der Beckenbauer vorsorglich keinerlei Revisionsöffnungen vorgesehen hat
Um z.B. eine leckende Tankverschraubung auch nur festziehen zu können, müsste man entweder das komplette Becken abbauen oder von unten her ein Loch in die Stahlbetondecke meisseln
Eine größere Lochbohrung ist folglich völlig ausgeschlossen!
Also, nach all den traurigen Fakten, nun endlich meine ganz konkrete Frage:
Welche Förderpumpe (eigentlich nur Tauchpumpen möglich), würde es bei den von mir genannten Daten ( 4,5 Meter 25mm PVC Verrohrung, zwei 90° Bögen, ein 90° Winkel und 3,5 Meter Höhenunterschied) schaffen, am Becken mindestens um die 10.000 Liter, besser noch 15.000 oder 20.000 Liter pro Stunde (wird wohl utopisch sein) ankommen zu lassen. Wenn sich der Stromverbrauch dabei noch im erträglichen Rahmen bewegen würde, wäre das natürlich ein zusätzliches, angenehmes Zuckerl.
Preislich hätte sich mein Spezl jetzt für die Pumpe mal auf mindestens um die 1.000,- Euro eingestellt gehabt.
Die einzige Pumpe, die mir bisher eingefallen ist, wäre eine 14.000er Red Dragon!? Aber gab's die Red Dragon Tauchpumpen nicht auch mal größer und wo kann ich deren Kennlinie einsehen, auf der HP von AquaConnect find ich's leider nicht! Ich habe in meinen Becken auch Red Dragon Pumpen laufen und bin damit auch sehr zufrieden, aber....................??
Was könntet ihr uns da empfehlen?
Gruß
Stefan
