Nach dem Tod der hechelnden Fische

  • Hallo,

    ich bin der, der über vier Monate hechelnde Fische hatte.
    Nachdem alle Fische bis auf meine Gelbkopfgrundeln und der letzte Mandarienfisch gestorben sind, habe ich den Letzten Mandarienfisch auf Parasieten unter dem Mikroskop untersuchen lassen. Nicht nur das der Fisch supergut und Kerngesund aussah und auch nichts unter dem Mikroskop gefunden wurde, hat auch dieser Fisch zuletzt eine sehr schwere Atmung gehabt.
    Die einzigen Fische die über den ganzen Zeitraum keinerlei Anzeichen einer Krankheit hatten sind meine Grundeln.
    Die sympthome nochmal: Schwere Atmung bis hin zum Hecheln, keine weiteren äußerlich erkennbaren anzeichen einer Krankheit, keine Freßunlußt, Reihenfolge des Fischsterbens: Lippfische, Schleimfische, Zwergkaiser, Feenbarsche, Clownis, Mandarienfische. Fischsterben über vier Monate.

    Jetzt das nächste Problem. Falls keiner von euch mehr eine Idee hat, was den Tod meiner Fische verursacht haben könnte, meint mein Händler, ich soll nach zwei Wochen ein paar Testfische einsetzen. Was bleibt mir auch anderes übrig.
    Selbst wenn ich die Grundeln rausfangen würde, die vielleicht als Wirtsträger in frage kämen, so kann doch auch jedes andere Lebewesen (Schnecke, Krebs etc.) Wirtsträger sein, oder? Dann kann ich die Grundeln doch auch drinn lassen?

    Gruß Dirk :wink

  • Hi

    Kann dir nachfühlen...
    hatte ein das gleiche Sterben - nur gehechelt haben sie nie...

    Ich habe 2 Fische zu Obduktion gegeben : Bakterien & Organanalyase
    Dienstag bekomm ich das Ergebniss denk ich...

    Je nach Ergebnis werde ich danach auch "Testfische" einsetzen....

    Zur Zeit versuche ich paralell die Keimbelastung zu senken - UV + Ozon.
    Seitdem gehts meinen übriggebliebenen Fischen wieder gut..

    Mfg

    Benny ><))°>

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  • Hallo Beny,

    wo läßt du denn eine Bakterien & Organanalyase machen und was kostet so etwas. Und müssen die Fische lebend eingesand werden oder hast du tote Tiere abgegeben?

    Und noch eine Frage - was heist das gleiche sterben nur ohne hecheln? Deine Fische hatten auch keine erkennbaren Krankheiten und sind gestorben? Einfach so ganz ohne Sympthome?

    Gruß Dirk :wink

  • Hi

    Ja - man hat denen nichts angesehen
    ( s. SOS Tread : Fischsterben !!!!! )

    Solche Untersuchungen machen in den Bundesländern die Veterinärämter/ veterinäramtliche Untersuchungsstelle

    Bei mir ist das in Stuttgart.
    Kostet zw 30-40€ pro Fisch.

    Es werden Bakterienkulturen angesetzt und die Orange seziert & auf nomalien untersuchtEine Virologische Untersuchung kostet extra.

    Der Fisch sollte so frisch wie möglich sein : am Besten ist lebend oder frisch verstorben.
    Ich hatte 2 frisch verstorbene - die wurden per Express ( Tottierversand :grinning_squinting_face: ) hingebracht

    Am Dienstag bekomm ich hoffentlich das Ergebnis.

    Mfg

    Benny ><))°>

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  • Dirk,

    ich gehe davon aus, das der Fisch von einem Fachkundigen Menschen untersucht wurde? Wie waren denn die Befunde der inneren Organe?

    Wenn keine parogenen Ereger gefunden wurden, müsste es sich um eine Vergiftung handeln.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo,

    @ Peter: Der Fisch wurde erst mal nicht getötet. Der Händler hat Abstriche von den Schleimhäuten genommen. Man konnte sogar die blaue Haut unterm Mikroskop sehen. Aber nichts von einem Erreger. Der Fisch hat das wohl erst mal überlebt, so daß ich die Möglichkeit habe, ihn noch wie Benny zu einem Veterinäramt zu schicken. muß ich mich aber erst mal schlau machen. der Fisch schwimmt beim Händler im Becken. Es war jetzt nicht die Untersuchung schlechthin, aber auf jeden Fall ist auszuschließen, das der Fisch von Parasiten befallen ist. Zumindest äußerlich.

    Nochmal wegen der Vergiftung: kann es sein, das es sich über einen so langen Zeitraum von vier Monaten hinzieht und müßten die Korallen und Krabben und Einsiedlerkrebse nicht auch schon geschädigt oder Tod sein?

    @ Benny: Ich werd mich mal schlau machen wegen Veterinärämter/ veterinäramtliche Untersuchungsstellen.
    Übrigens, deine Fische sind aber schnell gestorben, wenn ich das richtig verstanden habe. So etwas ist zwar schlimm, läßt aber Rückschlüsse zu, z.B. bakterielle Geschichten oder eine neue Packung Frostfutter oder eine Änderung am Becken oder oder. Aber ganz langsames Fischsterben über Monate und Zwei Grundeln die die ganze Zeit nichts haben ist schon irgendwie außergewöhnlich. Entnehm ich mal so den Kommentaren und den Unterhaltungen, die ich geführt habe.
    Vielleicht lebt mein Mandarienfisch noch lange genug beim Händler, so das ich ihn zu einen Veterinäramt/ veterinäramtliche Untersuchungsstelle geben kann. Dann hätt ich auch eine genaue Untersuchung.

    Gruß Dirk :wink

  • Hallo Dirk,

    die Zwischenhälterung beim Händler ist natürlich nicht sehr hilfreich bei der Ursachenforschung im Rahmen weiterer Untersuchungen.
    Es sei denn, der Händler hätte ein sterilisiertes Becken mit frischem aber fischverträglichem MW verwendet.

    Beim Händler kann sich der Fisch mit neuen Keimen infizieren, da anders als im Süßwasser, in der Regel keine sterilisierten Becken verwendet werden. Die langen Einfahrzeiten machnen dies ja nahezu unmöglich.

    Dein bereits geschwächten Fisch kann auf grund der hohen Fluktuation beim Händler bereits mit neuen Krankheiten konfrontiert worden sein.


    Was mich noch interessieren würde: Atmend dein Fisch beim Händler immer noch mit derselben hohen Frequenz oder hat sich dort eine Veränderung ergeben?
    Dies würde Dir zumindest Hinweise auf die Situation in deinem Becken geben.


    MfG

  • Hallo,

    @Knut: Das ist schon der zweite Fisch beim Händler im Becken, der erste hat auch weitergehechelt bis zum Tod. Das war ein Schleierschwanzschleimfisch, er hat noch ca. 10 Tage beim Händler gelebt.
    Das mit dem infizieren beim Händler stimmt. Das lohnt sich nicht, diesen Fisch genauer untersuchen zu lassen.

    @ Benny: Ich hab heute mit dem Veterinäramt in Essen gesprochen. Die machen keine Untersuchungen für Privat. Hast du eine Telefonnummer von deinem Veterinäramt in Stuttgart oder sogar einen Ansprechpartner, der mir ein Veterinäramt in meiner nähe sagen kann, das mir weiterhilft?

    Ich werd wohl einen Testfisch in meinem Becken setzen und schaun, ob er auch in ein paar Wochen anfängt schwer zu atmen. Dann kann ich den ja zur Untersuchund geben.

    Gruß Dirk :wink

  • Hallo Dirk,

    falls der Fisch beim Händler weiterhin mit erhöhter Frequenz atmet, kannst Du mit einiger Sicherheit davon ausgehen, dass die Ursache nicht beim Wasser in Deinem Becken zu suchen ist.

    Da die Untersuchung der Schleimhaut auch keinen Befund gezeigt hat, unterstellt Dein Händler ist ausreichend geübt in den entsprechenden Praktiken des Mikroskopierens, kann man nicht mehr ausschliessen, dass es sich um eine bakterielle Ursache handeln könnte.
    Hat Dein Händler auch mal einen Blick unter die Kiemendeckel geworfen?
    Sind die Kiemen gerötet, stark geschwollen oder kann man bereits einen Gewebeverlust feststellen?

    Du solltest den erkrankten Fisch doch zur Untersuchung einsenden. Bevor Du nun einen neuen Fisch kaufst, diesen absichtlich sich infizieren und danach zu Untersuchungszwecken töten läßt, kannst Du besser einen Versuch mit dem bereits erkrankten Fisch starten.
    Das Ergebnis fällt möglicherweise nicht mehr so eindeutig aus, wie es gewesen wäre, wenn Du den Fisch nicht in ein anderes Aquarium verbracht hättest. Aber eine Ursachenklärung ist nicht ausgeschlossen!

    Frag doch mal den Robert ( Mafia Forum ). So weit ich es mitbekommen habe, kennt der ein Lab. in dem die Untersuchungen kompetent und zu überschaubaren Preisen durchgeführt werden. ( Siehe Untersuchung von Frostfutter ).

    Bei allen Ausführungen gehe ich davon aus, dass in Deinem Becken stets ein ausreichender Sauerstoffgehalt gewährleistet, der PH-Wert ok ist und es nicht durch die Dosierung von Chemikalien zeitweilig zu Sauerstoffmangel oder gar Verätzungen der Kiemen kommen kann.

    MfG

  • Hallo Knut,

    auch dir erst mal Dank für deine Äußerungen und Überlegungen. ich hatte im Chemi und Fischkrankheiten mein Problem unter der Überschrift "Hechelnde Fische" zur Diskussion gestellt und auch viele Antworten bekommen. Ich bin eigentlich ein Vorsichtiger, vielleicht sogar pingeliger Mensch was die Pflege meines Beckens angeht. Wenn es dich interessiert, kannst du die genaue Beschreibung ja noch mal nachlesen.
    ALLE !!! Fische sahen äußerlich kerngesund aus. Insgesamt wurden drei Fische Augenscheinlich untersucht und der letzte unterm Mikroskop. Kein Fisch hatte irgendein Anzeichen einer Krankheit oder Verletzung, auch nicht der Kiemen. Zwei Händler mit jahrelanger Erfahrung haben sich die Fische angesehen. Das ist ja das, was mich zur Verzweifelung bringt. Und eingentlich auch das, das alle sagen, das bei einer bakteriellen Geschichte die Fische in einem viel kürzeren Zeitraum sterben müßten.

    Übrigens bekomme ich noch das Ergebnis einer Wasserprobe. Müßte diese Woche noch reinkommen.

    Was heist eigentlich Mafia Forum?!?

    Gruß Dirk :wink

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