Frage zu Strömungspumpen / Zulauf / Förderpumpe

  • Hallo,

    habe ein paar Fragen zu meiner Beckenplanung, die ich mit lesen von Literatur und Meerwasserforen nicht zuverlässig auflösen konnte.

    Hier erst Mal der Plan des Beckens als Raumteiler:

    Dann lege ich gleich los mit den einfacheren Fragen :grinning_squinting_face:

    * Ist die Überlaufkammer von der Größe her okay? Sie ist mit 20 x 15 cm eingeplant.

    * Auf welcher Höhe sollte sich der Überlaufkamm befinden? Möchte die Höhe des AQ von 70 cm möglichst ausnutzen.

    * Im Überlaufschacht befinden sich zwei Bohrungen. Eine für das Hauptauflaufrohr und eine für das Notablaufrohr. Sollen beide Bohrungen mit 40 mm Durchmesser ausgeführt werden, oder ist ein anderer Durchmesser angebracht?

    Dann wäre noch die Sache mit den Strömungspumpen:

    Einbauen möchte ich zwei Tunze Stream an den Stellen, wie in der Zeichnung angegeben. Den Rest an Strömung soll das Zulaufrohr besorgen. Sind die Pumpen von der Stärke (jeweils 6000 Liter/h) gut gewählt, oder sollten andere genommen werden? Was sagt ihr zum Standort der Pumpen? Von der Optik hätte ich diese dort am liebsten.

    Zulaufrohr:

    Da sich alles an Technik im Unterschrank befinden soll, wird das Wasser wieder zurück durch eine dritte Bohrung im Beckenboden und ein Rohr dort durch zurück geführt.

    Was ich hier nicht herausfinden konnte, war wie dick das Rohr sein sollte und welchen Durchmesser die entsprechende Bohrung für das Zulaufrohr haben sollte.

    Der andere Punkt war die Optik des ganzen. Habe schon oft Zulaufrohre in MW-Becken gesehen, die nach einer Weile richtig mit Salz und Kalk verdreckt sind und die ganze Optik im Becken ruinieren. Wie kann ich so ein Zulaufrohr am besten unsichtbar anbringen? Vermutlich irgendwie durch die steine und aus einer Höhle das Wasser dann heraussprudeln lassen, oder gibt es da bessere Lösungen?

    Ich dachte dass das Zulaufrohr sich im vorderen Bereich des Beckens befinden sollte. Also in der Gegend um die Panoramascheiben (gegenüber des Überlaufschachts). Wäre das okay?

    Nun zur schwersten Frage. Die Rückförderpumpe:

    Also: Das Wasser gelangt aus dem Becken quasi im freien Fall durch das Abflussrohr ins Technikbecken in die erste Kammer, wo evtl. der Schnellfilter sein wird oder gleich der Abschäumer. Mit dem Technikbecken habe ich mich noch nicht ganz befasst und habe sicherlich auch einige Fragen dazu - möchte aber erst die erste Baustelle abschließen.

    Im Technikbecken angelangt fließt das Wasser durch die paar Kammern des Technikbeckens, bis es in der letzten Kammer landet und von dort mit einer Eheim Förderpumpe wieder nach oben durch das Zulaufrohr ins Becken zurückgepumpt wird.

    Wie stark sollte die Pumpe sein, die das Wasser wieder ins Hauptbecken zurück befördert??

    Nehme ich eine zu starke Pumpe, dann leere ich dadurch das Technikbecken, bevor es von oben wieder nachläuft. Ist die Pumpe zu schwach, wird ständig der Zustand erreicht, in dem vom Hauptbecken nichts mehr nach unten abfließt, weil die Pumpe nicht hinterherkommt.

    Das wären so die Fragen, die mir momentan einfallen.

    Ach so. Gibt es einen empfehlenswerten Shop, wo man die ganze Verrohrung / Hähne etc. kaufen kann?

    Danke und nachträglich ein gutes neues Jahr.
    Artur

  • Hallo Artur,
    Den Wassereinlauf der Rückförderpumpe würde ich ganz nah an die Wasseroberfläche bauen, weil dir sonstbei Stromausfall das ganze Becken ins Unterbeckel läuft.`

    Zitat:Ist die Pumpe zu schwach, wird ständig der Zustand erreicht, in dem vom Hauptbecken nichts mehr nach unten abfließt, weil die Pumpe nicht hinterherkommt.

    Den Zustand gibt es glaube ich nicht.

    Gruß Jens

    >''`,°> . . . <°,"'<

    Einmal editiert, zuletzt von Stramon (1. Januar 2007 um 20:06)

  • Zitat

    Original von Stramonius
    Hallo Artur,
    Den Wassereinlauf der Rückförderpumpe würde ich ganz nah an die Wasseroberfläche bauen, weil dir sonstbei Stromausfall das ganze Becken ins Unterbeckel läuft.`
    Gruß Jens

    Den Wassereinlauf kannst plazieren wo du willst - du musst nur kurz unter der Wasseroberfläche ein kleines Loch ins Rohr bohren - dann läuft nur soviel ab bis das Rohr über das Loch Luft zieht..

    Mfg

    Benny ><))°>

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  • Hi,

    also die Rückförderpumpe... es kann nur abfließen was diese hochfördert! Ob nun 1000L oder 8000L ist bei 2x 40er Ablauf nur eine Frage der Ablaufgeräusche!

    Zulauf: mach doch 3 Bohrungen im Schacht 2x Ablauf und den Zulauf. Zulauf am Besten 25er Rohr.

    Mein Becken ist ähnlich aufgebaut und wenn das Bunte der Riffaufbau sein soll, gibt es Probleme mit anfallendem Dreck unter dem Aufbau bedingt durch die Ringströmung.

    Gruss Sven

  • Hi,

    welche Eheim als Rückförderpumpe wäre empfehlenswert oder welche Literleistung sollte diese haben, wenn es leise zu Gange gehen soll? Einfach direkt eine Empfehlung...

    Wie sollte ich die Strömung mit den Tunzes modifizieren, damit sich keine Sedimente unter dem Riffaufbau ansammeln. Bzw. was ist dabei zu beachten?

    Artur

  • Das mit der Rückförderung ist so eine Sache. Ich hab ja ein ähnliches Becken und hatte erst die Eheim 1260. Damit hatte ich das Becken etwa 4 mal in der Stunde durchs Technikbecken geleitet. Die Pumpe war mir aber viel zu laut.

    Dann hab ich mir die kleinere Eheim 1250 geholt, die ist nicht zu hören, das Wasser geht allerdings nur ca. 1,5mal in der Stunde durchs Technikbecken. So ist das System ca ein Jahr gefahren und alles ist eigentlich super gelaufen. An Weihnachten hab ich eine RedDragon mini 2500 geschenkt bekommen - eigentlich die optimale Förderpumpe für ein AQ in der Größe.

    Leider hatte ich nach der Instalation große Probleme mit Schwebstoffen, da die Wassermenge jetzt fast 8-9 mal durch Technickbecken jagte hat sich in der Filterwatte im TB fast nichts mehr festgesetzt.

    Fazit: die EHEIM 1250 ist wieder dran und die RedDragon mini verkauf ich (falls jemand interesse hat - melden) matthias@mainusch.info

  • Hi Matthias,

    ich habe auch die RD 2500. Du kannst die Pumpe doch druckseitig super mit einem Kugelhahn drosseln, laut Klaus Jansen verbraucht sie bei Drosselung sogar noch weniger Strom.
    Und dann ist noch genug Power für Bypässe vorhanden ( zb UV, Adsorber-Filter ect).
    Also ich möchte die RD nichtmehr missen - vorallem weil ich nichts von ihr höre.

    Gruß Rene

  • eine mit kugelhahn gedrosselte pumpe braucht also weniger strom? wie kommst da drauf? der stecker in der steckdose weiss ja von dem kugelhahn garnix :grinning_squinting_face:

    Einmal editiert, zuletzt von Sabrina Büchler (2. Januar 2007 um 15:40)

  • Hallo Sabrina,

    hab ich doch geschrieben wie ich darauf komme.... :frowning_face:

    Zitat Klaus Jansen 19.03.06 im Herstellerboard:

    Zitat

    ist die Pumpe zu stark, kein Problem, drossel Sie einfach mit einem Kugelhahn. Das schadet der Pumpe in keinster Weise und dann geht der Stromverbrauch auch noch weiter runter... ansonsten : ... wenn wir 2.500 Liter labeln, kannst Du auch sicher sein, dass mindestens auch 2.500 Liter rauskommen...

  • ich weis ich habs gelesen, aber wer glaubs? ;).nee im ernst, kann eigentlich nicht sein, bei regelbaren pumpen ist dies sicher der fall wie zb. tunze stream wenn die drehzahl geregelt werden kann, allerdings vermindert sich der stromverbrauch wohl kaum durch einen kugelhahn, vielleicht kann er das ja mal genauer erklären wie das gehen soll, wir sind alle lernfähig, mfg sabrina und thorsten

    Einmal editiert, zuletzt von Sabrina Büchler (2. Januar 2007 um 16:02)

  • Hi,

    ähm, bin was Elektrik / Elektronik anbelangt, ein wenig vorbelastet. Aber dass durch eine Drosselung der Pumpenleistung durch einen Hahn (egal auf welcher Seite), diese weniger Strom verbrauchen soll, kann ich mir nicht vorstellen.

    Eher kann ich mir das exakte Gegenteil vorstellen, wenn dadurch die Pumpe überlastet wird, weil sie nicht mehr frei arbeiten kann, sondern gegen eine Absperrung ankämpfen muss.

    Wie Sabrina es schon sagte, eine reduzierung der Leistung und des Stromverbrauchs kann es nur bei regelbaren Pumpen geben, wo mit Hilfe von Elektronik die Drehzahl des Pumpenmotors reduziert wird.

    Gruss
    Artur

    2 Mal editiert, zuletzt von seaart (2. Januar 2007 um 17:50)

  • Da hab ich ja jetzt eine Diskussion losgetreten :winking_face:

    Ich werd mich von der RedDragon trennen, da wie gesagt die Eheim für mich vollkommen ausreicht. Da brauch ich keine 290,- Euro Pumpe wenn die für 40,- für meine Zwecke ausreichend ist.

    Werd mir wahrscheinich noch eine Nanostream 6055 zulegen (wenn die endlich rauskommt).

  • Hi,

    ja es ist aber wirklich so das eine Pumpe unter Last weniger Strom braucht wie im Leerlauf! Klingt zwar unlogisch, ist aber so!

    Ich habe eine RD 6,5 als Rückförderung! Ablauf und Notablauf 40mm! Zulauf 25mm.

    Ob es soviel sein muss? Vielleicht nicht, aber ersten bringt es so schon eine brauchbare Strömung und der Dreck soll ja im Abschäumer landen und nicht nur im Becken hin und her geblasen werden.

    Gruss Sven

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