Welches Mikroskop ?

  • Hallo,

    ich möchte mir zu Weihnachten endlich ein vernünftiges Mikroskop schenken, ohne den Weihnachtsmann finanziell in den Abgrund zu stossen. Ich denke da an ein Durchlichtmikroskop mit Köhlerscher Beleuchtung, Stereo-Okular und Fototubus. Möglicherweise ein Russisches?

    Mit dem Mikroskop möchte ich das Plankton meines Beckens näher kennenlernen und dokumentieren. Welche Objektive sind da angesagt und welche Beleuchtungstricks sind nötig? Welches weitere Zubehör brauche ich noch? Gibt es empfehlenswerte Fachliteratur?

    Vielleicht kann mir bei den Entscheidungen jemand mit entsprechender Erfahrung weiterhelfen?
    Oder sollte ich mir doch eher eine Stereolupe schenken?


    Sechs Fragezeichen hab ich wohl noch nie gebraucht.  :face_with_rolling_eyes:

  • Hallo Thomas,

    von einer Stereolupe kann ich für deinen Anwendungsfall nur abraten. Die vergrößerung einer Stereolupe ist nicht mal annähernd ausreichend um Plankton ordentlich sichtbar zu machen, dafür brauchst Du schon eine 1200-fache Vergrößerung. Die russischen Stereomicroskope die Du sicher meinst, vergrößern bis max 900fach....
    Bei ebay gibt es recht häufig gute Microskope so um die 400-600 € oder ab und zu auch in einer (Uni-)Klinik - wenn die alten ausgetauscht werden.... :winking_face:

    MfG, Frank, der mit dem gleichen Gedanken spielt

    PS: vielleicht Kann ja der BerndQ noch etwas dazu sagen

    MfG, Frank


    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme....

  • Zitat

    Original von iXware
    Hallo Thomas,

    von einer Stereolupe kann ich für deinen Anwendungsfall nur abraten. Die vergrößerung einer Stereolupe ist nicht mal annähernd ausreichend um Plankton ordentlich sichtbar zu machen, dafür brauchst Du schon eine 1200-fache Vergrößerung. Die russischen Stereomicroskope die Du sicher meinst, vergrößern bis max 900fach....
    Bei ebay gibt es recht häufig gute Microskope so um die 400-600 € oder ab und zu auch in einer (Uni-)Klinik - wenn die alten ausgetauscht werden.... :winking_face:

    MfG, Frank, der mit dem gleichen Gedanken spielt

    PS: vielleicht Kann ja der BerndQ noch etwas dazu sagen

    Hallo Frank, Thomas,

    da muß ich Dir leider widersprechen: 1200 x Vergrößerung ... was willst Du Dir damit anschauen? Da brauchst Du schon ein super Objektiv, und das mußt Du dann mit Immersionsöl betreiben. Entsprechend braucht man eine sehr starke Lichtquelle, die ist nicht unbedingt in jedem, auch guten Mikroskop dabei und muß auch für teueres Geld gekauft werden.
    Für die Betrachtung von Phytoplankton kommt man um ein Lichtmikroskop nicht drumrum, das stimmt schon, aber um Zooplankton zu betrachten, ist ein Bino viel besser geeignet, weil sich dann die Tiere nicht unter einem Deckglas die Beinchen quetschen, sondern in einer kleinen Petrischale umherschwimmen können, was natürlich viel interessanter ist.
    Leider bin ich zwar in der Lichtmikroskopie an sich erfahren, aber mir fehlt die entsprechende Erfahrung was den Kauf solcher Geräte angeht. Ich werde mich aber mal in der Uni bei den Botanikern und Zoologen umhören, was die empfehlen würden.
    Ich denke eine 400x Vergrößerung ist für das Betrachten von Phytoplankton ausreichend. D.h. ein 10er Okkular und dann ein dreier Objektivrevolver mit einem 4x, 10x und 40x Objektiv. Das muß reichen, reicht an der Uni i.d.R. auch aus. Wie gesagt, drüber wird es aufgrund der sehr hohen Qualitätsansprüche an das 100x Objektiv echt teuer und wird einem was unsere Zwecke angeht nicht helfen.

    Ich höre mich auch mal um, was Bino's so kosten. Wir haben in der Arbeitsgruppe ein Leica-Binokkular, und das ist super genial ... mit digitaler Videokamera oben drauf :-))) allerdings will ich den Preis nicht wissen. Zeiss Objektive sind zumindest bei uns i.d.R. Standard.

    H Hersteller

  • Hallo Thomas

    Zitat

    Original von Thomas Chronz
    ich möchte mir zu Weihnachten endlich ein vernünftiges Mikroskop schenken, ohne den Weihnachtsmann finanziell in den Abgrund zu stossen. Ich denke da an ein Durchlichtmikroskop mit Köhlerscher Beleuchtung, Stereo-Okular und Fototubus. Möglicherweise ein Russisches?

    Mit dem Mikroskop möchte ich das Plankton meines Beckens näher kennenlernen und dokumentieren. Welche Objektive sind da angesagt und welche Beleuchtungstricks sind nötig? Welches weitere Zubehör brauche ich noch? Gibt es empfehlenswerte Fachliteratur?

    Vielleicht kann mir bei den Entscheidungen jemand mit entsprechender Erfahrung weiterhelfen?
    Oder sollte ich mir doch eher eine Stereolupe schenken?


    Sechs Fragezeichen hab ich wohl noch nie gebraucht.  :face_with_rolling_eyes:


    Mir ist als erstes Bresser eingefallen und da das Model
    Biolam BLMK.
    VK zz 365
    Für den Hausgebrauch anz gut ausgerüstet. Die Objektive kann man ja in seinem Vorzugsbereich durch Zeiss ersetzen. Problem bei dem BLMK ist, es gibt zz kein Foto-Adapter, die gibt meine Wissens nur für die Monook-ausführung LMK.

    Ansonsten wenns wirklich was gutes sein soll halt Leica oder Wild.
    Jeden den ich kenne und der mit Fotos in dem Bereich arbeitet ist früher oer später auf Leica umgestiegen.
    Ansonsten kann ih mih den Ausführungen von Jörg zu Mikroskopen anschließen.


    Literatur und sinnvolles Zubehör stelle ich nachher zusammen.

  • Hallo,

    schon mal Danke für die ersten Tips.

    Das Bresser hat als Binokular ja leider keine Möglichkeit, eine Kamera per T2-Adapter anzubringen, schade. Ausserdem scheint der Focus nicht durch Verstellen des Objektträgers sondern des ganzen Statives verstellt zu werden, was bei dem Gewicht meiner Kamera bestimmt nicht von Vorteil ist.

    Als Stereomikroskop schwebt mir das MBS-10 vor, einen Fotoadapter bekommt man dazu auch und sogar Durchlichtmikroskopie scheint möglich zu sein.


    Gibt es ausser eBay andere Quellen für gebrauchte Geräte?

  • Hallo Thomas

    Zitat

    Original von Thomas Chronz
    schon mal Danke für die ersten Tips.

    Das Bresser hat als Binokular ja leider keine Möglichkeit, eine Kamera per T2-Adapter anzubringen, schade.

    Daher der Hinweis auf das LMK

    Zitat

    Original von Thomas Chronz
    Ausserdem scheint der Focus nicht durch Verstellen des Objektträgers sondern des ganzen Statives verstellt zu werden, was bei dem Gewicht meiner Kamera bestimmt nicht von Vorteil ist.

    die Stellschraube die du ansprichst ist für die Einstellung des Objekttisches

    Zitat

    Original von Thomas Chronz
    Als Stereomikroskop schwebt mir das MBS-10 vor, einen Fotoadapter bekommt man dazu auch und sogar Durchlichtmikroskopie scheint möglich zu sein.


    Vergiss es bitte ganz schnell. Gerade im Bereich von guten Planktonaufnahmen hat es seine Schwächen und billig ist es auch nicht gerade


    Zitat

    Original von Thomas Chronz
    Gibt es ausser eBay andere Quellen für gebrauchte Geräte?


    Andere Onlineauktionen?

  • MBS-10

    Zitat

    Original von BerndQ
    Vergiss es bitte ganz schnell. Gerade im Bereich von guten Planktonaufnahmen hat es seine Schwächen und billig ist es auch nicht gerade

    Hallo Bernd,

    welche Schwächen sind das? Kommen alternativ wirklich nur teure Stereomikroskope von Zeiss oder Leica in Frage?

    Absolute Vorbedingung ist die Fototauglichkeit mit einem Nikon-Spiegelreflex Gehäusse.

  • Hallo Thomas

    Zitat

    Original von Thomas Chronz
    MBS-10


    welche Schwächen sind das?


    Wie soll ichs beschreiben. Das Bild schwimmt.Scharfstellen für die benötigten Belichtungszeiten grenzt ans Unmögliche.

    Zitat

    Original von Thomas Chronz
    Kommen alternativ wirklich nur teure Stereomikroskope von Zeiss oder Leica in Frage?

    Ehrliche Antwort ja. Alternative gerade zum Jahresschluß. Bei einem Institut nachfragen ob die gebrauchte Geräte haben und vergünstigt abgeben. Oft fehlt denen nur ein Teilbetrag für eine Neuanschaffung.

    Zitat

    Original von Thomas Chronz
    Absolute Vorbedingung ist die Fototauglichkeit mit einem Nikon-Spiegelreflex Gehäusse.


    Wie gesagt Leica Bino oder schwache Alternative Bresser LMK

  • Hi Bernd,

    ich habe ein WILD M650 hier rumstehen. Hat ein 10fach Okular und eine Einstellschraube 6-40fach. Woher kann ich höher auflösende Optiken bekommen? Die Vergrößerung ist leider nur 40-fach. Den Kameraadapter haben die Vorbesitzer leider auch weggeworfen da sie damit nichts anfangen konnten.

    mfg Uwe

  • Hallo Uwe

    Zitat

    Original von use
    ich habe ein WILD M650 hier rumstehen. Hat ein 10fach Okular und eine Einstellschraube 6-40fach. Woher kann ich höher auflösende Optiken bekommen?


    Im Prizip bei jedem Optiker oder Fotohändler der Leica führt.

  • Zitat

    [I]Original von Thomas Chronz


    Gibt es ausser eBay andere Quellen für gebrauchte Geräte?

    halloThomas,ich habe leider keine ahnung von mikroskopie,bin aber mal durch zufall auf eine englischen seite für gebrauchte laborgräte gekommen eventuell nützt es ja was gruss jörg link

  • Hallo Thomas

    Ich war dir ja noch eine Antwort schuldig wegen Literatur zur Mikroskopie.

    Unter

    http://www.dennerle.de/Buch_mikroskopie.htm

    hat eine Bekannte so ziemlich alles Wesentliche an Literatur zusammengefasst. Bei den Büchern zu den Krankheiten würde ich aber zB. Bauer den Vorzug vor Untergasser geben.

  • Hallo Thomas,

    ich habe zwar kaum Erfahrungen in Mikrofotografie (nur während der Ausbildung), aber etwas praktische Erfahrung in Mikroskopie. Ich stelle das mal aus meiner persönlichen Sicht dar.
    Falls Du auch ins Süßwasser gehen möchtest um auch Amöben usw. zu beobachten ist Phasenkontrast eine feine Sache. Das Bild ist da erfreulich Kontrast- und Detailreicher. Ich finde übrigens Süßwasser (Mulm aus Aussenfiltern, Heuaufguss, Gewässerproben) intereassanter. Meerwasser(-aquarien) ist vergleichsweise langweilig.
    Fotos am Mikroskop halte ich für sehr schwierig: Lange Belichtungszeiten bei normaler (KB-)Kamera; bei beweglichen Objekten scharfe Fotos unmöglich. Ohne Spiegelvorauslösung auch bei unbeweglichen Objekten große Verwackelungsgefahr. Am besten sind Mikroskopblitze, evtl. im Eigenbau in köhlerscher Anordnung. Frage dann: Müssen es gleich teure Planokulare und entsprechende Objektive für die Fotografie sein? Mikrofotografie ist etwas tolles, aber ich habe mich bis jetzt nicht rangetraut, obwohl meine EOS 50 E Spiegelvorauslösung hat.
    Es gab da einmal eine polnische Mikroskopfirma, Name habe ich vergessen, könnte ich aber nachschauen, mit recht gutem Ruf. Ich weis aber auch nicht, ob es die noch gibt.
    Eins weis ich sicher: An einer Wild/Leica-Ausrüstung würde sich mein Christkind derzeit überheben.
    Und, Thomas, sei doch so nett und berichte einmal über Deine Erfahrungen, vielleicht steige ich doch noch tiefer in die Mikrokopie/Mikrofotografie ein.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo nochmal,

    jetzt ist mir die Firma wieder eingefallen: Sie heißt PZO und wird in Deutschland von Göke vertrieben.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo Hans-Werner

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Falls Du auch ins Süßwasser gehen möchtest um auch Amöben usw. zu beobachten ist Phasenkontrast eine feine Sache. Das Bild ist da erfreulich Kontrast- und Detailreicher. Ich finde übrigens Süßwasser (Mulm aus Aussenfiltern, Heuaufguss, Gewässerproben) intereassanter. Meerwasser(-aquarien) ist vergleichsweise langweilig.


    Auch im Meerwasseraq gibts genug für ein Mikroskop zum sehen. Zum Beispiel der Inhalt des Filterschwammes, Auswaschungen aus dem Bodengrund, Abstriche von Korallen, Untersuchungen bei Fischkrankheiten, oder auch alleine das was im Freiwasser so alles ist.

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Fotos am Mikroskop halte ich für sehr schwierig: Lange Belichtungszeiten bei normaler (KB-)Kamera; bei beweglichen Objekten scharfe Fotos unmöglich.


    Deshalb werden diese in der Regel ja auch fixiert z. B. mit Alkoholen.

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Ohne Spiegelvorauslösung auch bei unbeweglichen Objekten große Verwackelungsgefahr. Am besten sind Mikroskopblitze, evtl. im Eigenbau in köhlerscher Anordnung. Frage dann: Müssen es gleich teure Planokulare und entsprechende Objektive für die Fotografie sein?

    wenn man Spaß an den Bildern haben will ja


    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Mikrofotografie ist etwas tolles, aber ich habe mich bis jetzt nicht rangetraut, obwohl meine EOS 50 E Spiegelvorauslösung hat.
    Es gab da einmal eine polnische Mikroskopfirma, Name habe ich vergessen, könnte ich aber nachschauen, mit recht gutem Ruf. Ich weis aber auch nicht, ob es die noch gibt.
    Eins weis ich sicher: An einer Wild/Leica-Ausrüstung würde sich mein Christkind derzeit überheben.


    Nicht nur dein Christkind, bei der Vita von Thomas habe ich es aber als sinnvoll erachtet, direkt Material zu nennen, welches auf für Mikrofotographie geeignet ist.

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Und, Thomas, sei doch so nett und berichte einmal über Deine Erfahrungen, vielleicht steige ich doch noch tiefer in die Mikrokopie/Mikrofotografie ein.

    Für die Auswahl eines Mikroskopes ist mir noch eine Aufsatzreihe in die Hände gefallen.

    http://www.weihenstephan.org/~fsrklauhenk/fibel/download.html

  • Hi,

    hat vielleicht jemand die Adresse von Wild in Heerbruck? Habe mir das mal genauer angesehen. Die Linsen sind in eine rotierende Achse eingeklebt und bestimmt justiert. Ich denke das Teil aufzumotzen bekomme ich so nicht selber hin.
    Würde mal Anfragen was die Umrüstung auf 16/60/100/200/400fach kosten soll.

    mfg Uwe

  • Hi,

    hat etwas gedauert, die Mikrofibel hat insgesamt fast 200 Seiten. :grinning_squinting_face:
    Aber nun zum Stand der Dinge:

    Bei ebay findet man wohl nur mit Geduld etwas Vernünftiges, gute Teile sind auch da recht teuer. Goeke habe ich angeschrieben, deren Website hat leider null Infos. Ansonsten ist das Web ein unübersichtlicher Info-Pool. Der beste Einstieg sind wohl Seiten wie Mikroskopieren.de mit Flohmarkt, Links und vielen Artikeln oder Mikroskopie & Mikrofotografie mit sehr vielen Links

    Bei Ehlert&Partner habe ich ein recht interessantes Mittelklasse-Mikroskop gefunden: ein Motic B1 mit Trinokulartubus für rund 900 €, es scheint recht gut ausbaubar zu sein, z.B. mit Phasenkontrast. Eins ist mir klar: mit Spielzeug würde ich bald die Lust verlieren, bei einem Monokular meine Augen. Das wäre rausgeworfenes Geld. Mein Hobby ist aber MW und nicht das Mikroskopieren. Ob mir die ganze Sache dann gleich 1500 € Wert ist, kann ich immer noch nicht beantworten.

    Weitere Seiten im Web:
    Mikroskopie und mikroskopische Bildverarbeitung
    Mikroskopie für Anfänger
    Mikro-Forum

    4 Mal editiert, zuletzt von Riffbarsch (15. Dezember 2002 um 17:39)

  • Hallo Thomas

    Zitat

    Original von Thomas Chronz

    hat etwas gedauert, die Mikrofibel hat insgesamt fast 200 Seiten. :grinning_squinting_face:


    Wenns geholfen hat wars gut.

    Zitat

    Original von Thomas Chronz
    Aber nun zum Stand der Dinge:

    Bei ebay findet man wohl nur mit Geduld etwas Vernünftiges, gute Teile sind auch da recht teuer.

    stimmt

    Zitat

    Original von Thomas Chronz
    Goeke habe ich angeschrieben, deren Website hat leider null Infos.

    Durfte ich auch feststellen und die Reaktionszeit auf Mails läßt manchmal auch zu wünschen übrig

    Zitat

    Original von Thomas Chronz
    Ansonsten ist das Web ein unübersichtlicher Info-Pool. Der beste Einstieg sind wohl Seiten wie Mikroskopieren.de mit Flohmarkt, Links und vielen Artikeln oder Mikroskopie & Mikrofotografie mit sehr vielen Links


    gute Auswahl unten füge ich noch einen Link an


    Zitat

    Original von Thomas Chronz
    Bei Ehlert&Partner habe ich ein recht interessantes Mittelklasse-Mikroskop gefunden: ein Motic B1 mit Trinokulartubus für rund 900 €, es scheint recht gut ausbaubar zu sein, z.B. mit Phasenkontrast.


    Sieht ganz gut aus, mehr kann ich zur Zeit nicht sagen, da ich mit vergleichbarem Gerät noch nicht gearbeitet habe.

    Zitat

    Original von Thomas Chronz
    Eins ist mir klar: mit Spielzeug würde ich bald die Lust verlieren, bei einem Monokular meine Augen. Das wäre rausgeworfenes Geld. Mein Hobby ist aber MW und nicht das Mikroskopieren. Ob mir die ganze Sache dann gleich 1500 € Wert ist, kann ich immer noch nicht beantworten.


    Den oberen Punkten kann ich nur zustimmen. Langsam auszubauen ist sicherlich sinnvoll.


    Zitat


    Mikrobiologische Vereinigung Münchn e.V.
    Da ist zB auch die Fibel verlinkt.

  • Hallo zusammen,

    mir ist das Bresser Biolam BLMK nicht mehr aus dem kopf gegangen, also habe ich mich mal ein wenig umgesehen.

    Also, die Mikroskope sind bei Bresser im auslaufen. Es wird keine Mikroskope dieser Art mehr geben. Ein Mit arbeiter von Bresser sagte mir am Telefon auf meine Nachfrage hin, daß die Mirkoskope original Lomo-Geräte sind und alle Zubehörteile passen. Er nannte mir auch noch eine Bezugsquelle in Deutschland für die Lomo-Mikroskope und deren Zubehör.

    Lomo bietet übrigens eine Köhlerbeleuchtung , Phasenkontrasteinrichtung, einen Trinokulartubus (http://www.lomoplc.com/trinocularhead.htm), Objektive, Okulare und ein Meßokular sowie weiteres Zubehör an und das zu einem recht günstigen Preis.

    also die günstigste Bezugsquelle (keine Versandkosten) für das Mikroskop ist mit dem Preis von 332,-€ http://<br>http://www.roesener.com/bresser/mikroskope_lupen/biolam_blmk.htm</a>

    Für das Zubehör habe ich von Bresser folgende Quelle bekommen: http://bw-optik.blserver.de/shop/produktka…bac0173313af89a


    meine Frau hat mittlerweile das Mikroskop bestellt. es müßte morgen ankommen :]

    MfG, Frank


    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme....

    3 Mal editiert, zuletzt von iXware (17. Dezember 2002 um 16:49)

  • Hallo zusammen,

    wie´s ausschaut kann ich jetzt wieder Beiträge erstellen.

    Das Lomo-Mikroskop ist das russische Forschungsmikroskop, das ich habe. Für die normale Beobachtung ist es ganz gut, aber zum fotografieren kann ich es mir weniger vorstellen, es sei denn es gibt dafür erheblich bessere Objektive, Planachromate oder Apochromate.

    Hallo Thomas,

    ich würde Dir empfehlen das BLV-Taschenbuch von Werner Nachtigall vor dem Mikroskopkauf durchzulesen. Das enthält eine Menge sehr nützliche und kompetenter Informationen über Kauf, Optiken, Marken, Fotografie usw.. Halte ich für das geeignetste Buch VOR dem Mikroskopkauf.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo Hans-Werner,

    danke für den Tip. Über LOMO liest man auch im Netz Vermischtes. Einige berichten über Montagsprodukte, andere sind sehr zufrieden. Richtig preiswert sind die Russen heute auch nicht mehr. Das Buch werde ich mir mal zu Gemüte führen.

    Was mir noch auffällt: schade, wenn sich das mit dem Online-Shopping weiter so entwickelt,wir werden bald gar kein Produkt vor dem Kauf noch prüfen können.


    (und so wurde aus dem Weihnachtsmann der Osterhase {siehe 1. Beitrag}]

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