Automatische Osmose-Nachfüll-Anlage

  • Hallo Freunde!

    Ich habe ein Problem (und Ihr hoffentlich die Besten Lösungen):

    Ich fülle so ca. 7 Liter Osmose-Wasser täglich nach, da die 750 Watt HQI-Beleuchtung einiges an Wasser verdunsten läßt.

    Jeden Tag mit einem Kanister bis zu einerm vorgegebenen Wasserstand nachzufüllen ist auf die Dauer etwas mühsam. Und was mache ich im Urlaub, oder an einem langen Wochenende an dem ich nicht zu Hause bin!?

    Ich dachte da an eine automatische Nachfüll-Anlage.

    Parallel zum Filterbecken möchte ich ein zweites Becken aufstellen (Filterbecken 250L, 2. Becken ca 50Liter). Mit einer Pegelautomatik (welcher?) wird automatisch frisches Osmose-Wasser aus dem kleinen Becken(oder anderer Behälter) mit einer kleinen Pumpe nachgefüllt.

    Einmal in der Woche fülle ich frisches Osmose-Wasser in den Vorratsbehälter.

    Was haltet Ihr von dieser Idee? Würdet Ihr das anders machen?

    Liebe Grüße aus Wr. Neustadt

    Roland


    PS: Seit heute online: Österreichs bestes Meerwasser-Fachgeschäft: http://www.tropichome.at

  • Hi Roland,

    ich mache es ganau so. Vorratsbecken mit kleiner 6V Pumpe und Pegel im Filterbecken. Früher hatte ich den Pegel-plus von Zajac, heute geht es über den iks aquastar

  • Hallo
    Hier gibt es diverse Hesteller, die man alle empfehlen kann.
    Zum Beispiel gibt es ein recht gutes Gerät von Tunze, wo auch schon eine kleine Pumpe enthalten ist und zwei Schwimmer.
    Eine andere feine Sache scheint der EG3 von Oblamatik zu sein( http://www.oblamatik.ch).

    Hoffe die Infos helfen!

  • Hi, schau mal auf meine HP, unter der Rubrik "Technik" nach. Ich habe es mit einem Troppegelschalter und einer etwas größeren Pumpe laufen, da mein Vorratsbecken ungefähr 10 m entfernt in einem Nebenzimmer steht.

    Cu Markus


  • tag roland,

    halte es ähnlich, und zwar befülle ich einen tageswassernachfüllbehälter (was'n wort) mit kalkwasser,
    was dem täglichen verbrauch entspricht.

    das nachfüllwasser wird aus dem kalkmischer in diesen vorratsbehälter gepumpt und dann nach bedarf mittels nachfüllautomatik ins becken.

    hat den vorteil, dass , falls die nachfüllautomatik mal klemmt, nur der tagesbedarf zugepumpt wird und nicht
    der 200liter osmosewasserbehälter.

  • Hallo

    Also, mir ist das was ihr da zur Nachfüllung alles habt viel zu umständlich.

    Ich hab mir ein Magnetventil vor der Osmoseanlage an die Wasserleitung geschraubt. Wenn der Leitwert meist in der Nacht unter 51,5 fällt wird ganz einfach das Magnetventil geschalten und die Osmose-Anlage füllt Wasser nach. Die läuft dann so 30 min und schaltet sich wieder ab.

    Brauch ich keine Pumpen,Behälter oder sonst was.

    Grüße
    Fritz.S

  • Hallo Fritz,

    davon kann ich Dir nur abraten.

    Eine Umkehrosmose benötig manchmal bis zu 30 min. bis das Permeat brauchbar ist. Hast Du mal den Leitwert über die Zeit verfolgt? Erst wenn der Leitwert konstannt ist, soll man das Wasser nehmen.

    Auch sollte die Umkehrosmose vor jeder Benutzung (wenn sie gestanden hat) gespült werden. Steht in den Anleitung sicher auch von Deiner drin.

  • Hallo Roland,

    schau doch mal auf meinen Seiten nach. Dort ist eine Nachfüllautomatik Marke Eigenbau in Verbindung mit einer Osmoseanlage. Die Nachfüllung erfolgt nur in den Morgenstunden in 2 Zeitabschnitten, so dass die Osmoseanlage lange genug eingeschaltet ist, um den gewünschten Leitwert zu erreichen.

    http://www.redwild.de/aqua_wassernachfuellung.htm

  • Zitat

    Original von Fritz.S
    Hallo

    Also, mir ist das was ihr da zur Nachfüllung alles habt viel zu umständlich.

    Ich hab mir ein Magnetventil vor der Osmoseanlage an die Wasserleitung geschraubt. Wenn der Leitwert meist in der Nacht unter 51,5 fällt wird ganz einfach das Magnetventil geschalten und die Osmose-Anlage füllt Wasser nach. Die läuft dann so 30 min und schaltet sich wieder ab.

    Brauch ich keine Pumpen,Behälter oder sonst was.

    Grüße
    Fritz.S


    tag fritz,


    die umständlichkeit meiner nachfüllmethode macht sich dann bezahlt, wenn aufgrund klemmender magnetventile oder schwimmerschalter von nachfüllautomatiken das becken nicht mit süsswasser bzw. kalkwasser überflutet wird.

    reine vorsichtsmaßnahme.

  • Hallo Joe,

    da gebe ich dir natürlich vollkommen recht. Dieses Risiko sollte man so gut wie es geht minimieren. Aber man will es einfach nicht wahrhaben, so lange es noch nicht passiert ist. Erst wenn es einmal passiert, dann wird es geändert, wie mit vielem anderen auch.
    Aber es funktioniert doch jetzt schon ein ganzes Jahr lang ohne diesen Zwischenfall :smiling_face:
    Für zusätzliche Sicherheit würde ich eventuell 2 Ventile hintereinanderschalten.

  • Zitat

    Original von Ralf W.
    Hallo Joe,

    da gebe ich dir natürlich vollkommen recht. Dieses Risiko sollte man so gut wie es geht minimieren. Aber man will es einfach nicht wahrhaben, so lange es noch nicht passiert ist. Erst wenn es einmal passiert, dann wird es geändert, wie mit vielem anderen auch.
    Aber es funktioniert doch jetzt schon ein ganzes Jahr lang ohne diesen Zwischenfall :smiling_face:
    Für zusätzliche Sicherheit würde ich eventuell 2 Ventile hintereinanderschalten.


    tag ralf,

    das böse an einer solchen hintereinanderschaltung ist, dass du erst merkst, dass das
    erste ventil kaputt ist, wenn das zweite gerade ausfällt.

  • Joe,

    hmmmmm, stimmt natürlich, jetzt wo du es sagst.
    Was soll ich jetzt noch sagen? War halt nur so ein schneller Einfall von mir mit den zwei Ventilen in Reihe. Ich weiss, es ist eine heikle Sache mit den Magnetventilen. Es bietet sich aber so schön dafür an.

  • Hi,
    so sieht´s bei mir aus:

    Im Überlaufbecken versieht ein Deltec Aqua-Stat seine Kontrollaufgabe. Das Osmosewasser ist in einer blauen 220 Liter - Tonne aus PE, gut 20 Meter vom Becken entfernt. Die Tonne ist so groß, weil wir das Osmosewasser auch für das Fotolabor brauchen. Eine IKS-Vario transportiert das Wasser sicher über einen 6/4 Schlauch ins Überlaufbecken.

    Die Pumpe ist sehr langsam gestellt. Weil das Becken mitsamt Technik täglich kontrolliert wird, kann im Falle eines Ausfalles maximal 5 Liter zuviel zugeführt worden sein. Außer, daß die Pumpe mal einen neuen Schlauch brauchte, ist in 5 Jahren noch nichts passiert.

  • Hi!
    Bei mir siehts ähnlich aus, nur in kleineren Dimensionen.
    Ich habe die Zac-Pegelautomatic und bin absolut damit zufrieden. Diese verfügt über keine Schwimmerschalter, sondern über zwei Elektroden, die den Leitwert messen. Steigt dieser, schaltet die Automatic.
    Ich habe die Elektroden ebenfalls im Überlauf plaziert und fülle mit einer 6V-Pumpe nach. Das Osmosewasser befindet sich in einem Blumentopf(glasiert!), auf dem ich ein Brett liegen habe. Darauf steht dekorativ eine Palme, so daß der Nachfüllbehälter gar nicht als solcher zu erkennen ist :grinning_squinting_face:
    Im Vorratsbehälter selbst liegt noch ein Eheim-Powerhead, der das Osmosewasser durch ein Säckchen Silikarbon zieht, um die Kieselsäure(oder deren Reste, ist ja Osmosewasser) zu entfernen.
    Um ein Rücklaufen des Aquarienwassers zu vermeiden, habe ich den Zulaufschlauch ca. 1cm über der Wasseroberfläche angebracht.
    Das System läuft bis jetzt seit Oktober 01 und ich kann bis jetzt keine Nachteile feststellen.
    Die Kontakte sollten wöchentlich gereinigt werden, ansonsten läuft das System absolut stabil :grinning_squinting_face:

    Gruß,
    Jim.

  • Hallo,
    die einfachste und billigste Lösung ist ein Zajak Pegel plus und eine 6V Pumpe von Conrad. Kostet etwa 60 Euro. Aber wer zu viel Geld hat sollte doch dann eher tunze oder ähnliche bevorzugen :]

  • Hi! Schau doch mal bei meiner Homepage unter Eigenbauten vorbei! Da habe ich von Ralf Wilding eine Eigenbau Wassernachfüllung mit einer Osmoseanlage gekoppelt zu sehen! Ist echt eine super Sache! Ralf hilft Dir da bestimmt gern weiter! Grüße tofischer

  • Zitat

    Original von Michael Mrutzek
    Hallo
    Hier gibt es diverse Hesteller, die man alle empfehlen kann.
    Zum Beispiel gibt es ein recht gutes Gerät von Tunze, wo auch schon eine kleine Pumpe enthalten ist und zwei Schwimmer.
    Eine andere feine Sache scheint der EG3 von Oblamatik zu sein( http://www.oblamatik.ch).

    Hoffe die Infos helfen!

    Moin Michael,

    kurze Frageb an den Fachmann: Warum benötige ich für die Nachfüllautomatik einen Futterstop etc???? Sollte da nicht der EG1 föllig ausreichen :confused_face: :confused_face: .
    Bin gerade ratlos ... oder versteh ich das nicht völlig???

    Bitte um Input.

    P.S. Mail hab ich dir gesendet

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo Peter,
    ich bin zwar nicht der angesprochene Fachmann, aber ich habe mich im letzten Sommer ausgiebig damit beschäftigt :).
    Du brauchst für die Nachfüllautomatik natürlich keinen Futterstop, aber es ist eine feine Sache wenn Du gezielt Tiere füttern möchtest, Korallen oder langsam fressende Fische (Seepferdchen).
    Und der EG3 kann halt beides :D.

  • Zitat

    Original von Alex
    Hallo Peter,
    ich bin zwar nicht der angesprochene Fachmann, aber ich habe mich im letzten Sommer ausgiebig damit beschäftigt :).
    Du brauchst für die Nachfüllautomatik natürlich keinen Futterstop, aber es ist eine feine Sache wenn Du gezielt Tiere füttern möchtest, Korallen oder langsam fressende Fische (Seepferdchen).
    Und der EG3 kann halt beides :D.

    Ja, aber dann muss ich ja über den meine drei Red Dragon laufen lassen ..... das mach ich doch schon (teilweise) über den IKS. Dann reicht mit also der kleine.

    Danke.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!