Hallo,
es wird ja immer geraten, den sich langsam lösenden Aragonit des importierten Live-Sandes, entweder mit "totem", oder besonders gut soll es sein, mit frisch importierten Live-sand aufzufüllen.
Beim "Auflösen" des Sandes werden sich die Kleinstlebewesen und Konsorten aber nicht mitauflösen. Fülle ich nun immer wieder mit dem echten eingeflogenen Sand nach, erhöhe ich auch stetig die Menge der Organismen bzw Biomasse mit allen Vor- und Nachteilen.
Da ein DSB ja nur ein Verdünnungsapparat mit begrenzter Kapazität ist, ist es doch eigentlich kontraproduktiv, noch mehr -nicht aus dem System austragbare Biomasse- zuzuführen.
Die Geschichte mit Diversität halte ich für nicht gerechtfertigt, da in unseren künstlichen Aquarien-Systemen sowieso nur die Organismen LEBEN und "ARBEITEN" können(SOLLEN), jene die dafür nötigen Lebensbedingungen vorfinden. Was nützt uns eine hohe Diversität, die sich regelmäßig -abnehmend- verändert? Wir wollen doch eine gewisse Stabilität?? Alles andere müßte sich doch belastend für das System äußern!?
Eigentlich müßte regelmäßig ein Teil belebter Sand entnommen -und zB durch Auswaschen von Biomasse befreit- wieder zurück ins Aquarium gegeben werden. So hätte man einen Schadstoff-Austrag. Die DSB-fachleute würden dies sicher genau anders herum einschätzen.
Wie seht ihr das ? Wo denke ich womöglich etwas schief??
live grüßend
Andre´
